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In der Ruhe liegt die Kraft!

Heute will ich auf "Schockfotos" und "Terror" verzichten, sondern entspannt und heiter erzählen, was ich gestern erlebte...

Vor einigen Tagen, vielleicht Wochen, schrieb ich hier, noch einmal beim "Farn" vorbeischauen zu wollen. Vielleicht könnt ihr euch an den "Härchensaum", die Wassertröpfchen und die roten Punkte erinnern. ;-) Darum seht selbst, ob sich etwas verändert hat. Zunächst sehen wir uns ein hellgrün treibendes, frisches Blatt an.



Schon früh zeigt sich die dichte Härchenbildung. Geht die Kamera, am Stiel des Blattes entlang, nur ein paar Zentimeter nach unten, sehen wir schon einen recht stabilen Pflanzen-Stängel, dicht behaart und noch immer diese rötliche Färbung.



Nicht allem, was ich in der Natur sehe und nicht verstehe, gehe ich "auf die Spur". Manchmal reicht mein Wissensdrang einfach nicht aus und ich begnüge mich damit, "gesehen zu haben". Gerade was Pflanzen betrifft, bin ich nicht der Neugierigste. Bei Lebewesen ist das schon etwas Anderes. Mein eigentliches "Geschäft" aber soll das Beobachten, das Sehen sein, und daran anschließend das Fotografieren. Was mich aber wirklich interessieren würde, kann ich mit dem nächsten Foto deutlich machen...



Dieses Männchen der "Blauflügel-Prachtlibelle" zeichnet sich durch seine Blaufärbung aus, wogegen die Weibchen bronzefarben, bzw. braun sind. Im Sonnenlicht ist aber deutlich zu erkennen, daß auch das Männchen diesen "Braunton" in den Flügeln hat. Eine für mich erstaunliche Beobachtung, denn diese Libelle fotografierte ich schon sehr oft, fand aber noch auf keinem Foto auch nur eine Andeutung davon. Bei diesem Foto stand ich unten, an der Gollach, und wer kam plötzlich daher geschwommen - die Entenfamilie. ;-)



Unsere Begegnungen häuften sich, in letzter Zeit. Das mag daran liegen, daß die Enten-Mutter nicht mehr so vorsichtig ist, denn wie ich schon einmal feststellte, die Jungen sind so gut wie ausgewachsen. Von irgendwelchen Rezeptvorschlägen will ich heute absehen. ;-) - Mein Spaziergang führt mich nun über einen langen, schnurgerade verlaufenden Weg hin zu dem Maisfeld, wo ich die Heidelibelle sah. Dort wurde aber das Gras gemäht, sodaß sie keine Sitzplätze mehr vorfindet. Also gehe ich gleich weiter, über die Bundesstraße, und befinde mich am "Überlauf" der Gollach. Dort traf mich vor einigen Wochen beinahe der "Hitzschlag", ihr erinnert euch vielleicht...



An diesem frühen Sonntagabend lag - wieder einmal - eine Art "Schleier" vor der Sonne. Sie schien mit schwächerer Kraft als gewöhnlich, obwohl der Himmel nicht bewölkt war. Ließ ich sie aber im Rücken, zeigten sich die Farben durchaus kräftig.



Ich bin gerne hier, auch wenn das Fotografieren schwierig ist. Dieses "Biotop" ist einzigartig und gibt es "so" kein zweites Mal. Auch die Heidelibelle hat den Weg vom Maisfeld über die Bundesstraße hierher gefunden. Gestern sah ich sie allerdings nicht. Wiegesagt, die Sonne schien mit wenig Kraft und Libellen haben es am liebsten "richtig warm". Auf dem nächsten Foto ist der Abschnitt der Gollach zu sehen, an dem mein schmaler Fußweg entlang führt.



Aus dem Tierreich gab es nur einen Grashüpfer zu fotografieren, der sich so auffällig benahm, daß ich ihn gar nicht unbeachtet lassen konnte. ;-)



Nun ging es auf 20.00 Uhr zu. Es wurde Zeit, Richtung "Stadt" zu laufen. Dort, direkt vor dem Eingang zur evangelischen Stadtkirche, hat "mein" katholischer Italiener sein Eis-Café und auch seinen Pkw geparkt - während er sich selbst in den Urlaub verabschiedete... Blasphemie! :-)



Jedenfalls musste ich mir nicht lange überlegen, ob ich mich mit einem kühlen Bier belohne. So lief ich an der Stadtmauer entlang und sah ein sehr auffälliges, rotleuchtendes Blatt, mit dem ich meinen Bericht vom gestrigen "Rundgang" beschließen will.

21.8.17 08:44


Schockierend - Schön! - Und eine kleine Erfrischung!

Wer es im "Reich der Insekten" wagt, genauer hinzusehen, der braucht manchmal ein mutiges Herz, um die häßlichen Fratzen der kleinen Bestien zu ertragen. Und manchmal wird er belohnt von einer "Anmut", die er "im Großen" nicht findet. Heute will ich Beides zeigen, wobei ich glaube, manchmal verschwimmen die Grenzen des "Häßlichen" und des "Schönen". ;-)

Bereits zwei mal zeigte ich euch die "Wespenspinne"... und heute ein drittes Mal, so deutlich wie nie!



Ich erlaubte mir, die insgesamt etwa drei Zentimeter große Spinne zu "entführen". Auf einem metallenen Brückengeländer saß sie mir dann gegenüber, schaute mich mit ihren kleinen Augen an und wagte nicht, sich zu bewegen.



Aber ich sprach ja davon, genauer hinsehen zu wollen...



...und noch genauer!



Die Weibchen der Prachtlibelle hatten hier schon einige "Auftritte". Hier zeige ich euch eine Vertreterin dieser Art im Gegenlicht, mit ihrem Schatten.



Und auch hier einen genaueren Blick, wobei der "Schwerpunkt" auf dem einen, großen Auge liegt.



Hinter einem schiefstehenden Bretterzaun erkannte ich schon aus der Ferne leuchtend gelbe Blüten. Ich bedauerte das Näherkommen nicht... ;-)



Noch liegt ein Stapel von Bildern vor mir. Es mag also an dieser Stelle durchaus noch eine Fortsetzung geben - "nach" dem späten, sonntäglichen Frühstück. ;-)

Eine kleine "Erfrischung" zum Abschluß. Der Partnerschafts-Brunnen in meinem Städtchen. Ich erzählte gestern einem Touristen - wir hätten Wasser für die ganze Welt! ;-)

Doch nun genug der "Arbeit" - ich will wieder in die Sonne!

20.8.17 10:56


Ins Wasser gefallen!

Es dauerte bis zum späten Nachmittag - dann griff ich mir die Kamera und ging hinaus. Ein prüfender Blick zum Himmel beruhigte mich...

An der Schafschwemme heizte der Sonnenschein die Mauersteine am Bachufer auf. Vor Tagen hatte eine Eidechse diesen warmen, geschützten Platz aufgesucht. Jetzt, und ich traute meinen Augen kaum, schlängelte sich etwas Schwarzes vor mir im Gras Richtung Bach. Eine daumendicke Schlange, vielleicht einen halben Meter lang. Es war eine Ringelnatter. Im Internet konnte ich nachlesen, daß es auch eine schwarzgefärbte Art dieser völlig harmlosen Schlange gibt. Leider gibt es kein Foto der Ringelnatter.

Ja, der Tag sollte nicht besonders erfolgreich werden. Einige Minuten wartete ich noch ab, aber die Schlange blieb verschwunden. Vielleicht ist sie sogar schwimmender Weise entwischt. Nun rollte jemand einen schweren Leiterwagen über den Himmel ;-) und ich mußte unter einer alten Weide, direkt am Bachufer, Schutz suchen, denn schon fing es an zu regnen...



Da stand ich nun und wartete ab. Die Kamera unter der geschlossenen Weste, an der Sonnenbrille liefen die Regentropfen entlang. Nach einer Viertelstunde wagte ich es dann, mein Versteck zu verlassen, welches mich im Großen und Ganzen gut trocken hielt. Wieder blickte ich zum Himmel und dieses Mal beruhigte mich das, was ich zu sehen bekam, keineswegs. Aber ich wollte unbedingt noch ein paar Fotos schießen...



Der Himmel wurde immer dunkler, ich mußte mich beeilen... noch ein Foto!



Zum Glück hatte ich nur einen kurzen Fußweg bis zum schützenden Heim. Da meine Fotoausbeute äußerst gering war, will ich euch einmal zeigen, wie es mir "im Normalfall" ergeht. Gestern erzählte ich vom "erfüllten Traum", wenn ein außergewöhnliches Foto gelingt. Das "Scheitern" aber ist sehr viel einfacher und kommt häufiger vor... ;-) Wie hätte ich gestern erst gejubelt, wenn mir dieses Foto gelungen wäre!?



Zwar drückte ich im richtigen Moment auf den Auslöser, doch meine Kamera hat nicht "verstanden", was ich "scharf" haben will. ;-) Oder das nächste Foto. Leider ist auch dieses um Haaresbreite "nichts geworden". ;-)

19.8.17 08:51


18.8.17 22:52


Kein Tag wie jeder andere...!

Es gibt gute Tage und es gibt Tage, da scheint niemand ein freundliches Gesicht machen zu wollen...

Also, schenkt mir bitte ein Lächeln, wenn ihr meine Fotos betrachtet, es sind gute Fotos! ;-)

Zunächst das "Alltägliche", ein gelber Zitronenfalter, der sich an der violetten Blüte eines Kerzenknöterichs zu schaffen macht.



Viele Wochen und Monate wartete ich darauf, einen Zitronenfalter fotografieren zu können, der mir mehr als seine zugeklappten Flügel zeigt.



Jetzt tat er mir den Gefallen. Er war offensichtlich ziemlich begeistert von diesem Knöterich. Sein Verhalten wurde für mich nachvollziehbar, und deshalb gelang es mir auch, ihn im Flug zu fotografieren.



Es ist das Eine, solche Fotos im Internet zu betrachten. Das Andere ist, sie selbst "aufzunehmen". Klar, es gibt immer noch tollere, noch schönere Aufnahmen, aber das spielt für mich keine Rolle. Für mich sind solche Aufnahmen ein "Traum", dafür gehe ich jeden Tag los... naja, unter anderem, ich will ja auch nicht bewegungsunfähig werden. ;-)

Aber es kommt noch toller! Wir fangen wieder mit dem "Normalen" an. Die "Blutrote Heidelibelle" hängt mit "spitzen Fingern" an einem im Wind schwankenden Halm...



Sie ist wirklich schön. Die Schönheit der Natur ist meist nicht zu übertreffen. Aber ich will der Kamera eine Chance geben. Ich will ihre speziellen Fähigkeiten des Sehens ausprobieren. Also fotografiere ich gegen das Licht. Das macht man nicht, aber als "Experiment"... Ich muß schnell sein, bevor die Libelle wieder die Flügel nach vorne schiebt, also ihre "übliche" Sitzposition einnimmt.



Die rote Nase der Heidelibelle leuchtet, die Flügel spiegeln das Licht der Sonne wider. Dann dreht sie sich weg, ich kann sie nur noch von hinten fotografieren.



Und dann schiebt sich das Violett des Knöterichs ins Bild, auf welchem schon der Zitronenfalter saß. Es ergibt ein wunderbares Bokeh...



Ich hätte nicht gedacht, daß die Libelle "von hinten" so schön sein kann. Man muß auch mal Glück haben! ;-)
18.8.17 00:39


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