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Denkzettel!

Wollen wir uns kurz erinnern. Eine vom Volk gewählte Partei (NSDAP) sorgt dafür, daß der politische Gegner (SPD, KPD) "ausgeschaltet" wird. Ihr Machthunger ist so groß, daß sie den Zweiten Weltkrieg beginnt. Das Resultat: Zig-Millionen von Toten und Deutschland liegt in Schutt und Asche!

Der Anführer dieser Partei ist auch Oberbefehlshaber der Armee. Er schickt unsere Brüder, Väter, Großväter, Urgroßväter in fremde Länder, wo sie Kinder, Frauen, Männer erschießen, bis sie selbst erschossen werden.

Nun haben wir eine "neue" Partei im Bundestag, deren Anführer meint, diese damaligen deutschen Soldaten hätten eine Leistung vollbracht, auf die man als Deutscher zurecht stolz sein dürfte. Und wie kam diese Partei in den Bundestag? 60 Prozent ihrer Wähler und Wählerinnen sagte, sie habe die "neue" Partei aus Protest gewählt.

Und nun sage ich, wer als Demokrat aus "Protest" eine Partei wählt, welche offensichtlich "rechtsradikales Gedankengut" vertritt und zudem noch auf Kriegsverbrechen stolz sein will, der ist ein "verantwortungsloser Geselle", um hier einmal die harmloseste meiner möglichen Titulierungen hinzuschreiben. In Chemnitz, ehemals Karl-Marx-Stadt - ein Treppenwitz der Geschichte - wurde die "Protest-Partei" gar stärkste Kraft.

"Wählerschelte" sollten Politiker nicht betreiben, aber ich darf es tun! Euch AfD-Protestwählern sollte man einen "Denkzettel" verpassen, aber so, daß ihr ihn ein Leben lang nicht mehr vergeßt! Einst hat eine aggressive "Wehrmacht" dafür gesorgt, daß "unser" Land am Ende eines sinnlosen Krieges in Schutt und Asche lag und jetzt werden wieder Leute "stark gewählt", die Deutschland mit geistigem Müll bewerfen.

Zudem finanzieren die sogenannten "Protestwähler" die AfD, denn die bekommt eine Menge Geld vom Staat für die Vielzahl der Stimmen. "Auch das noch", könnte man sagen, "unsere Steuergelder werden an die Rechtsradikalen 'verschleudert' "... aber was kapiert schon ein Protestwähler mit seinem Spatzenhirn!?

26.9.17 08:45


Das Volk hat gewählt!

Das "Wahl"-Volk hat die drei Parteien, welche in der Regierungsverantwortung standen und stehen, bei der gestrigen Bundestagswahl "abgestraft". Alle anderen Parteien hingegen - die dem zukünftigen Bundestag angehören werden - konnten ihren "Stimmenanteil" erhöhen.

Die CDU, CSU und SPD bekamen insgesamt einen so geringen, prozentualen Stimmanteil wie noch nie bei einer Wahl nach dem Zweiten Weltkrieg. Zumindest die SPD hat verstanden, daß sie als Regierungspartei beim Volk unerwünscht ist. Doch Frau Merkel und die Herren Schulz und Seehofer zeigen keinen Willen, für ihre krachende Wahlniederlage, woraus sich "historische Veränderungen" für die "politische Landschaft" in unserer Republik ergeben, die politische Verantwortung zu übernehmen, indem sie von ihren Ämtern zurücktreten.

Damit zeigen sie unmissverständlich, daß sie keine "wahren" Demokraten sind. Sie verstehen (noch?) nicht, daß sie vom Volk abgewählt wurden. Frau Merkel meint, sie wäre Anführerin der größten Partei im Bundestag und somit mit der Regierungsbildung beauftragt. Das ist "formal" richtig, aber man muß natürlich sehen, von wo sie kam und wo sie jetzt steht. Es kann nicht sein, daß es in unserem Land "wie gehabt" weitergeht, ohne daß jemand - innerhalb der Regierung - die persönliche Verantwortung für diesen Vertrauensverlust bei den WählerInnen übernimmt.

Ich bin ziemlich erstaunt, wie gewählt wurde. Ja geradezu entsetzt! Aber wir müssen alle die Tatsachen akzeptieren und das sollten vor allem auch die PolitikerInnen tun. Mit den entsprechenden, persönlichen Konsequenzen!!!

25.9.17 07:56


24.9.17 09:08


Meine Meinung...

Ein kluger Mensch weiß, wenn er einen Sachverhalt kritisch unter die Lupe nehmen will, beginnt er mit der Selbstkritik. Doch "Selbstkritik" ist eine Art des Nachdenkens, die viele von uns nicht beherrschen. Und dann wird z.B. im Brustton der Überzeugung gesagt: "Ich gehe nicht wählen, denn es ändert sich ja sowieso nichts".

Wie geht das zusammen? Die Zustände kritisieren, z.B. mit der Aussage: "Politiker tun nichts, damit sich an meinen Verhältnissen etwas ändert" - und als Konsequenz dieser Einsicht selbst nichts tun!? Sollten wir vernunftbegabten Menschen nicht wissen, daß ich etwas tun muß, um so leben zu können, wie ich mir das vorstelle?

Andere Menschen in der gleichen Situation gehen wählen - die AfD. Sie tun etwas - sie wählen eine "Protestpartei". Sind sie denn wirklich überzeugt, daß die AfD an ihrer Seite dafür kämpft, daß es ihnen besser geht? Der Herr Gauland war erst kürzlich in einer Fernsehsendung, wo er ganz unumwunden zugab, die AfD hätte noch keine einheitliche Meinung zu bestimmten Fragestellungen, worauf die Bürger und Bürgerinnen aber gerne eine Antwort hätten. Wie kann ein notleidender Mensch von einem meinungslosen Menschen, bzw. von einer Partei, die noch nicht weiß, was sie wollen soll, Hilfe erwarten?

Ist es für das eigene Ego so wichtig, Dampf abzulassen, indem ich eine Partei wähle, welche die anderen Parteien nicht leiden können? Wenn ich ein "Wutbürger" bin, habe ich dann glückliche Momente, wenn die AfD überraschend viele Stimmen bekommt, jedoch in der Republik nichts zu sagen hat, weil sie selbst nicht weiß, was sie will und weil keine andere Partei mit ihr zusammen arbeiten will?

Doch auch der Wähler, der zur Wahl geht und mit strahlendem Gesicht Frau Wagenknecht wählt, weil diese am schönsten vom Wahl-Plakat lächelt, muß sich fragen lassen, wie weit es mit seinem Verantwortungsgefühl für das eigene Land her ist. Ebenso die seriös wirkende ältere Dame, die Frau Merkel wählt, weil ihr deren "Auftreten" gefällt, der aber völlig egal ist, was genau Frau Merkel und ihre Partei für unsere gemeinsame Zukunft tun wollen.

Ich will einmal festhalten: Manche Staatsbürger und -bürgerinnen gehen nicht zur Wahl. Andere wählen aus Protest eine Partei, die nicht weiß, wofür sie steht und wieder andere wählen eine Partei, nur weil sie eine bestimmte Person "sympathisch" finden. Somit können wir etwa der Hälfte der Bevölkerung kein gutes Zeugnis ausstellen, was "vernünftiges Wahlverhalten" betrifft.

Wiegesagt, Selbstkritik findet nicht statt und deshalb fällt auch nicht auf, wie verantwortungslos viele Menschen mit ihrer "Wahlstimme" umgehen. Ich bin auch dafür, daß eine Menge Geld in die "Bildung" gesteckt wird. Unserem Nachwuchs muß ausführlich erklärt werden, wie das mit der Demokratie funktioniert. Manche Menschen denken, als freier Bürger kann ich tun und lassen was ich will. Aber so ist es eben nicht! Denn diese "Freiheit" wird durch das "demokratische System" garantiert.

Die körperliche und geistige Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit. Mit der Türkei habt ihr ein deutliches Beispiel, wie schnell "harmlose Bürger" hinter Gittern verschwinden, nur weil sie ihre freie Meinung äußerten, die den Mächtigen nicht gefallen hat. Wir Bürgerinnen und Bürger müssen darauf achten, daß in unserem Land niemand zu mächtig wird und glaubt, er könne Deutschland nach seinen Vorstellungen verändern. Wenn wir in einem Land gerne leben wollen, wenn wir wollen, daß der "Wettstreit der Ideen" das Beste aus unseren Politikern herausholt, dann darf sich keine Partei ihrer Macht zu sicher sein.

Frau Merkel z.B. meint, sie braucht zu bestimmten, zukünftigen Fragen noch keine konkreten Pläne zu haben, es geht uns "jetzt" ja gut. Hier wird die Arroganz der Macht schon deutlich. Und sie entzieht sich der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner, weil sie denkt, sie habe das nicht nötig und es könnte ihrer Wiederwahl eventuell schaden.

Und die SPD? Wenn die Sozialdemokraten verstehen, worüber ich gerade schreibe, dann werden sie mit der CDU nicht mehr koalieren. Denn nur so werden die politischen Machtverhältnisse in unserem Land in Bewegung kommen. Sie haben in den vergangen Jahren die Risse gekittet, die sich zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU auftaten. Das sollten sie nicht mehr tun. Seehofer wollte die Bundeskanzlerin vor das höchste Gericht bringen. Das geht nur, wenn die Grundrechte in Gefahr sind. Doch dieser Streit hat innerhalb der CDU/CSU zu keinen personellen Konsequenzen geführt. Sie stritten sich bis aufs Blut und sind beide immer noch an der Macht, mit den besten Aussichten, wiedergewählt zu werden.

Solche arroganten Machtspiele sollten wir als Wähler und Wählerinnen nicht einfach hinnehmen. Wir hatten schon einmal 16 Jahre lang einen selbstgefälligen, überheblichen Bundeskanzler Kohl, der am Ende nicht mehr zu ertragen war. Wollen wir uns tatsächlich wieder 16 Jahre CDU-Kanzlerschaft antun? Dann wären selbstkritische Betrachtungen aber dringenst nötig!

23.9.17 19:27


Und wieder einmal ist es mir gelungen... ;-)

Lange schien der Freitag nicht halten zu wollen, was er versprach. Beim morgendlichen Einkauf um 8.30 Uhr saß die Sonnenbrille jedenfalls nur wegen meines unerschütterlichen Optimismusses auf der Nase. Doch gegen Mittag öffnete sich der Himmel...

Auf den Blättern fand ich noch viele Tropfen...



...doch die Sonne heizte mir schon mächtig ein. Das freute mich, denn ich weiß, langanhaltender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen - das ist "Libellenwetter"! Doch zunächst lief ich die "Schafschwemme" entlang - wie könnte es anders sein. ;-) An der Gollachbrücke blühen die in diesem Sommer wenigen Platterbsen. Die Holzbiene kann nicht von ihnen lassen, zumal dann, wenn diese attraktiven Blüten in der Sonne ihr leuchtendes Violett zeigen.



Gelegentlich wies ich schon darauf hin, wie gerne ich Insekten im Flug fotografiere. Wenn es mir gelingt, dann ist das so, als ob ein Fußballspieler per "Fallrückzieher" den Ball in die "Gambl" schießt. Sorry, das verstehen jetzt nur die fränkischen "Insider". ;-) Ebenfalls einen gewissen Nervenkitzel erzeugt z.B. ein Pferd, welches direkt vor mir steht. Ich beruhige meine Nerven, indem ich mit ihm spreche. Ihr müsst euch das mal vorstellen... ich schaue durch den Sucher der Kamera, sehe einen riesigen Pferdeschädel vor mir und muß mich auf das rote Kästchen konzentrieren, um zu sehen, welche Stelle des Tierkopfes ich auf meinem Foto "scharf" haben will. Und dann muß ich ruhig und entspannt "abdrücken". ;-)



Ja, es ist schon so, als Fotograf muß ich mich zum Teil "neu erfinden". Bescheidenheit brauche ich allerdings nicht mehr zu lernen, denn sonst hätte ich schon längst darauf hingewiesen, daß ich heute wieder "Super-Fotos" für euch habe! ;-) Und warum sage ich das "jetzt"? Weil nun - wieder einmal - der "Libellen-Flüsterer" zeigt, was er kann. Die Heidelibelle und ich, das war gestern ein "Dream-Team". Sie "ertrug" meine Kamera aus einer Entfernung von fünf Zentimetern, und ich "ertrug", daß sie zwischenzeitlich auf meinem Kopf saß. "Geben und nehmen", das ist in vielen Lebenslagen eine vernünftige Art, miteinander umzugehen. ;-)



Um der Wahrheit die Ehre zu geben... im ersten Moment dachte ich, es wäre für mich nicht mehr interessant, mich mit der Heidelibelle abzugeben. Andererseits weiß ich, es können immer und jeder Zeit Fotos "entstehen", die ich "so" noch nicht habe.



Hier spricht sie mit mir... ;-)



Wie ich bereits vor Wochen erzählte, können Fotos aus dieser "Nahdistanz" nicht alle Details "scharf" zeigen. Auf dem Heimweg, beim Fotografieren des "Waldbrettspiels", lag ich auf der Wiese und mein Ziel war es, den Kopf des Schmetterlings "hervorzuheben". Auch dieser Falter erlaubte mir, ihm die Kamera dicht vor die Nase zu halten. ;-)



Damit will ich meinen Beitrag über einen sehr interessanten "Foto-Tag" beschließen. Ich hatte über 1000 Fotos auf meinen Speicherkarten und hoffe, meine Auswahl gefällt euch.
23.9.17 10:37


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