Fotografiert und erzählt!
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Maiglöckchen?

In "meinem" Wald gibt es Maiglöckchen! Jede Menge! Aber jetzt noch nicht! Dennoch zog es mich gestern in den Wald, um einmal nachzusehen, wie es denn so aussieht, im "Großen und Ganzen"... ;-)

Kürzlich war ich ja schon mal hinter dem Schloß Frankenberg im Wald, doch der liegt auf 500 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und "mein" Wald, am Ende der Straße beginnend, ist mit diesem "Bergwald" kaum vergleichbar. Ich will hier noch einmal erwähnen, daß ich "meinen" Wald von Kindesbeinen an gut kenne. Dort gibt es keinen Ort, an dem ich noch nicht war und natürlich kenne ich die Stellen, wo die Maiglöckchen bald blühen werden.

Kurz vor dem Wald liegt ein Enten-Teich in der Sonne und ich lag im Gras, um den "Günsel" zu fotografieren. Diesen seltsamen Namen erfuhr ich im Internet, er war mir bis dahin völlig unbekannt. ;-)



Wenn ein alter Mann schon mal am Boden liegt, dann sieht er sich gleich um, ob es noch mehr zu fotografieren gibt, bevor er wieder aufsteht. So grauhaarig wie dieser "Kollege" bin ich allerdings noch nicht. ;-)



Die folgende "Zaunwicke" fand ich zwar erst im Wald, aber ich denke, rein "bildlich" paßt sie gut hierher. An dieser Stelle will ich "merry-n" danken, da sie mich kürzlich darauf hinwies, daß dieses Blümchen kein "Löwenmäulchen" ist. ;-)



Bevor ich nun endgültig in den Wald eintauche, noch ein zartes "Pflänzchen" im Sonnenlicht.



Ich sehe es nicht so gerne, wenn auf dem Waldweg ein Auto steht. Doch das ist natürlich von keinerlei Bedeutung. ;-) Als ich näher kam, sah ich den Imker pfeiferauchend vor seinem Bienenhaus knien. Es war ein junger Mann, der seine langen Haare - zu einem Schwanz gebunden - auf dem Rücken trug. Mit Hut und Brille sah er aus wie ein Lehrer aus den 70er Jahren, der für die antiautoritäre Erziehung plädiert. ;-) Wir kamen ins Gespräch und ich erzählte ihm von meiner Begegnung mit den "Außerirdischen" im Wald von Schloß Frankenberg. So erfuhr ich, daß die Bienen im Moment sehr angriffslustig sind und daß man den ersten Honig nicht gebrauchen kann.

Das Bienenhaus sieht ein wenig aus wie ein Hexenhäuschen. Die verschiedenen Eingänge sind farblich nicht gekennzeichnet. Der junge Imker meinte, es käme schon vor, daß sich manche Bienen "verfliegen" und den falschen Eingang wählen. Doch er würde seinen Honig dennoch gut verkaufen können. Allerdings hätte auch er Probleme mit dem Bienensterben.



Er kam von der Arbeit und wollte zum Kaffeetrinken nach Hause. So verabschiedeten wir uns und ich überquerte kurz darauf die Bahngleise. Von dort bot sich mir dieser Ausblick.



Wenn ich an einem schönen Ort zum hundersten, oder vielleicht sogar zum tausendsten Mal stehe, kommen immer wieder die gleichen Gedanken und Gefühle. Hier ist es z.B. das Gefühl der Wärme, des Wohlbefindens und des Angenommen-Seins. Ein schnelles Weitergehen ist unmöglich. Nach links geht es wieder in den Wald hinein, dorthin, wo ich nach den Maiglöckchen sehen will.

Mir fallen die vielen Schmetterlinge auf. Einer davon sitzt auf einem Baumstumpf und genießt den warmen Sonnenschein.



Es ist ein schmaler Pfad, den ich entlang gehe. Links von mir fällt das Gelände ab, dort geht es hinunter zu den Bahngleisen. Rechts von mir beginnt der Wald. Die Sonne entfaltet ihre ganze Kraft, denn ab der Mittagszeit, nachdem sie die Baumkronen überwunden hat, scheint sie ungehindert vom Himmel.



Nachdem ich schon so ausführlich erzählte, will ich nun ein paar Fotos aneinander reihen. Sicher bekommt ihr einen guten Eindruck von "meinem" Wald und könnt ein wenig nachvollziehen, wie es mir erging. ;-)









20.4.18 10:09


Laßt tausend Blumen blühen!

Heute wollen wir den Frühling feiern, mit all dem beginnenden Leben!

Schon als ich aus dem Haus trat, durfte ich die Birnenblüte bewundern.

In der Ecke, zwischen Hauswand und Gartenzaun, steht eine "Japanische Zierquitte".

Eigentlich wollte ich der Magnolie keine Beachtung mehr schenken. Da einer der großen Blütenkelche mir aber einen schönen Einblick auf sein "Innenleben" bot, konnte ich nicht widerstehen. ;-)

Im Fernsehen sah ich einen "Aufruf", die Zuseher sollten doch die Apfelblüte fotografieren, wo sie denn schon zu sehen sei. Bitte schön!

Den frischen Blattknospen des Farn kann man bei der Entwicklung regelrecht zusehen. Sie wachsen täglich um mehrere Zentimeter.

Doch ganz besonders fasziniert hat mich die Blattknospe der Esche. Was lange Zeit wie ein schwarzes "Kügelchen" auf der Zweigspitze aussieht, platzt in der warmen Sonne plötzlich auf und zeigt eine interessante Struktur. Davon will ich euch gerne zwei Fotos zeigen.

Nicht minder schön ist das knospende Kastanienblatt. Vielfach sind die Blätter schon gut entwickelt. Hier also ein "Nachzügler". ;-)

Nun folgen drei Blattfotos im Gegenlicht...

Tulpen sind allgegenwärtig. Ich will zwei davon zeigen.

Auf dem Heimweg sah ich ein Pfauenauge auf einer Mauer sitzen. Obwohl es "hochgeschlossen" keine Farben zeigte, stand es doch schön in der Sonne und bei dem Licht ist auch ein dunkler Falter einen Blick wert. ;-)

18.4.18 10:15


Zwischen-Mahlzeit!

Bevor es heute wieder "in die Vollen" geht, hier noch ein paar Fotos als Zwischen-Mahlzeit. ;-)

 

 

 

 

 

17.4.18 10:59


Mephisto auf der Alm!

Schorsch und Xaver hüten die Kühe auf der Dinkelmoos-Alm:

Schorsch: "Es wird wieder Summer!"
Xaver: "Ja, die Zenzi hat scho´ ihr rotes Kopftuch um."
Schorsch: "So, so".
Xaver: "Hast es scho g´hört, Schorsch?"
Schorsch: "Was?"
Xaver: "Der Luis Trenker is widder da"!
Schorsch: "Ja, ja, der Luis war allweil a Hund."
Xaver: "Es heißt, er hätte die Zenzi g´schwängert."

Xaver: "Warum sagst Du nichts, Schorsch?"
Schorsch: "Mir hat die Zenzi g´sagt, ich wär´s gewesen."
Xaver: "Wie? Du bist doch viel zu blöd und außerdem..."
Schorsch: "Halt Dein freches Maul, Xaver, sonst..."
Xaver: "Was, sonst?"
Schorsch: "Ich hab´ doch g´sagt, es wird wieder Summer!"

Doch eines Tages geschieht etwas Außergewöhnliches...

Hoch über den Tälern, auf den grasbewachsenen Matten,
liegen sinnend zwei Knechte, kühehütend, im Schatten.
Wie sie so träge in die Ferne schauen,
gelangweilt an ihren Grashalmen kauen,
tritt der freundliche Mephisto hinzu: "Die Herren gestatten?"

"Schau hin", sagt der Schorsch, und ballt die Faust,
"nun glaube ich doch, daß der Affe mich laust!
Verschwinde, aber schnell,
sonst zieh´ ich Dir Dein Fell
über die Ohren, sodaß Du alsbald - recht blöde dreinschaust!"

"Nun mal langsam", meint Mephisto, "denn, guter Mann,
Du bist Dir nicht im Klaren, was ich alles kann!
Nur ein kurzes Nicken
und Du wirst erblicken,
den Abgrund der Hölle...", - der Knecht sich besann.

"Was willst Du, Mephisto, was ist Dein Begehr?
Wir haben kein Geld, uns´re Taschen sind leer!
Wenn Du willst, Du gottloser Henker,
nimm das Kind - des alten Luis Trenker,
dieses setzt sich Dir, nicht wie ich, zur Wehr!"

"Ei sieh mal an, was Du alles weißt,
doch drunten im Tal, es überall heißt,
Du, mein Berater,
seist der leibliche Vater,
Dein eig´nes Kind - mir in den Rachen Du schmeißt!?"

Nun meldet sich Xaver, er kann´s nicht mehr hören,
bei seiner Ehre, will er es dem Teufel beschwören,
der Zenzi Schwangerschaft,
erzeugte nicht Schorschens Manneskraft,
der sänge, doch schon lange, in Kastraten-Chören.

Da muß Mephisto nun aber von Herzen laut lachen,
und will bei den Knechten - mal eine Ausnahme machen:
"Ihr seid zwei arme Toren,
hab an euren Seelen nichts verloren,
ich laß euch weiterhin - eure Kühe bewachen!"

So wird es Sommer und friedlich grasen die Kühe...
Die Zenzi im Tal, gebärt ihr Kind - mit einiger Mühe,
doch es blieb für immer im Dunkeln,
der Vater - so hört lange man munkeln,
ein Engel Gottes - kam seinerzeit - in aller Frühe!

  

16.4.18 10:47


Magnolienblüte und vieles mehr!

Die großen, schweren Magnolienblütenblätter fallen leider schnell zu Boden und schon bald ist es vorbei mit der Herrlichkeit. Deshalb knüpfe ich also an der gestrigen Collage an und zeige euch noch drei weitere Fotos "meines" Magnolienbaums, der am Beginn der "Schafschwemme" vor dem Haus einer "Bio-Gärtnerei" steht. Jeden Freitag ist im Hof des Anwesens "Verkauf", doch ich muß zu meiner Schande gestehen, ich habe dort noch nie etwas gekauft. ;-)

Beschließen wir also das Thema "Magnolie" für dieses Jahr. Ein paar Schritte weiter, an der Gollachbrücke, ragen etwa fünfzig abgeschnitte Farnstängel gen Himmel. Wie meine regelmäßigen Leser und Leserinnen wissen, beobachtete ich den Farn im vorigen Jahr während seiner gesamten "Lebensphase". Nun fiel mir im Sonnenschein auf, wie die Härchen so hell leuchteten. Doch wie ihr sehen könnt, ergibt das selbe Motiv nicht immer das gleiche Foto. ;-)

Von der Gollachbrücke sehe ich auf der anderen Seite des Weges blaue Blüten. Sie gehören der Trauben-Hyazinthe und wer hätte es gedacht... dort treffe ich auch den Wollschweber wieder.

Solche Fotos gelingen nur, wenn man die Nase ganz tief in die zu fotografierende Realität steckt. ;-) Der Wollschweber ist teilweise sehr scheu und haut ab, wenn ich zu nahe komme. Doch die Traubenhyazinthe hat ihn wohl am gestrigen Morgen so betört, daß er gar nicht merkte, wie nahe ich ihm war.

Weniger scheu ist die Schnake. Als ich um sie herum lief und schaute, ob das Sonnenlicht ein gutes Fotos möglich macht, blieb sie ruhig sitzen. Offensichtlich mußte sie noch etwas Wärme "tanken", um frisch und munter fliegen zu können.

Plötzlich huscht ein großer, dunkler Schatten über die sonnenbeschienene Hecke, vor der ich stand und die Schnake beobachtete. Ich richtete den Blick schnell nach oben und erschrak etwas, als ich den nur wenige Meter über meinen Kopf hinwegfliegenden Bussard sah. Was ist da los? Warum kommt der mir so nahe? Die dem Menschen gegenüber sehr scheuen Greifvögel verhalten sich normalerweise anders!

In solchen Momenten wittere ich meine Chance. Vielleicht brütet er, vielleicht will er ein Weibchen locken... irgendetwas ist da im Gange. Nach fünf Minuten weiß ich Bescheid. Zwei Bussarde im Tiefflug, landen in einer Fichte und "brechen" geräuschvoll durchs Geäst, sitzen kurz auf dem Weg und fliegen dann wieder weiter. Leider bin ich etwas zu weit weg. Doch dann bekomme ich meine Chance. Wie aus dem Nichts kommt der Bussard angeflogen. Ich versteckte mich inzwischen unter einem Baum, auch wenn ich wußte, dem Blick des Bussards kann ich nicht entkommen.

Auch wenn es nicht das beste Foto ist, doch ein solcher "Schnappschuß" macht mir ebenso viel Freude wie eine tolle Nahaufnahme. - Gestern zeigte ich bereits ein ähnliches Foto wie das Folgende. Ich will es dennoch einstellen, denn es gefällt mir einfach zu gut. ;-)

All diese Fotos machte ich in der "Schafschwemme". Etwas außerhalb des Ortes fand ich diese weißen Blüten an sternförmig auseinander strebenden Zweigen.

Gelbe Blumen im Sonnenlicht, diese Aufgabe reizt mich immer, denn ich muß meist an meiner Kamera einiges verändern, damit sie das "Objekt" so ablichtet, wie ich es sehe. ;-)

   

15.4.18 08:56


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