Fotografiert und erzählt!
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Vorsicht - Satire!

Also der Wähler und seine Ehefrau, die Wählerin, sind offensichtlich den ganzen Tag besoffen. Und wenn sie dann in die Wahlkabine gehen, haben sie keinen Plan, wie sie den Staatskarren wieder aus dem Dreck ziehen sollen.

Dieses "Geraderücken der Verhältnisse" geht ja in unserem Land nur mit Hilfe von Parteien, die sich dem Ehepaar Wähler anbieten, also "anbiedern" wollte ich sagen. Und davon haben wir einige. Zwei davon sind sogar Schwestern. "Betschwestern" genauer gesagt, denn sie tragen unseren Herrn Jesus Christus ständig mit sich herum. Diese beiden Schwestern sind schuld daran, daß besagter "Karren" bundesweit nicht mehr so richtig ins Rollen kommt. Ständig streiten sie sich, legen den Streit wieder bei und wenn man sie fragt, was sie wollen, dann sagen sie, wir müssen erst einmal miteinander reden.

Also das Wähler-Ehepaar hat die Schwestern gewählt, wenn auch die wirkliche Liebe und Zuneigung ein wenig fehlte. Schuld daran ist die Mutti der Schwestern, eine Frau, die jede Woche ihren Hosenanzug färben läßt, damit dem Wähler-Ehepaar die Augen nicht tränen. Eigentlich wissen Herr und Frau Wähler ganz genau, daß sich die Schwestern nicht leiden können. Das kommt eben vor, in allen Familien. Die Jüngere, oder die Kleinere, muß immer hintenrum ein wenig sticheln, damit die Ältere nicht denkt, sie könne machen was sie will.

Was sie aber am besten können, die beiden Schwestern, ist das Hellsehen. Die Geschichte hat ja gezeigt, daß sich alle Probleme von selbst lösen. Warum soll man da eingreifen? Und richtig herausgefordert werden sie ja nicht. Da ist keiner, der ihnen mal richtig Dampf macht. Was soll denn auch ein trockener Alkoholiker schon ausrichten, der heute noch aussieht wie ein Penner, wenn man nur ein paar Details seines Äußeren ändert?

Doch jetzt, in Niedersachsen, hat das Ehepaar Wähler wieder nicht aufgepaßt und wählte eine Partei in den Landtag, die von vorne herein sagte, daß sie nicht mitmachen will, wenn es darum geht, den Wähler-Willen zu erfüllen. Hallo!!! Herr und Frau Wähler, habt ihr das nicht gehört!!?? Diese kleine Rotzlöffel-Partei, vor Kurzem aufgestiegen wie Phönix aus der Asche, will kein Mehrheitsbeschaffer sein. Dafür sind sie sich zu schade! Wer bitte seid ihr nochmal?

Und da gibt es noch so eine Partei, die nicht mitmachen will, oder nicht mitmachen darf. Auch die hat das besoffene Ehepaar in den Landtag gewählt. Ist doch kein Wunder, wenn es hinten und vorne mit der Regierungsbildung nicht klappt. Am Ende gibt es dann wieder diese Koalition der "Etablierten". Da muß ich mal die USA loben. Dort schafft es ein kleiner Milliardär, das Establishment mal so richtig aufzumischen, mit einer großen Portion an Frechheit, Unkenntnis und Intoleranz. Ich kenne das Wähler-Ehepaar in den USA leider nicht persönlich. Aber ich vermute, die machen ihr Kreuzchen auch irgendwo, weil sie über den "Big-Mac" nicht hinaussehen können, den sie sich ständig in den Mund schieben.

Am Ende ist ein kleiner Diktator wohl die bessere Lösung, als ständig den hirnrissigen Eingebungen unseres Wähler-Ehepaars ausgeliefert zu sein. Wir lassen uns vom 3D-Drucker ein Männchen bauen, oder meinetwegen auch eine Mutti, und dann befruchten wir das Ganze mit einer Zufallsspende aus der Samenbank und nennen es "Führer". Der muß sich dann nicht mehr mit seiner Schwester einigen, bis er endlich etwas Sinnvolles anordnet, oder zumindest per Twitter bekannt gibt.

So schaut´s aus!!

16.10.17 14:26


Eine Farbe - der Sonne gleich!

Es gibt Tage und Zeiten, da muß eine Veränderung her. In meinem Inneren leuchten die Farben nach, die ich sah, und da brennt ein Verlangen, von all dem zu erzählen, was mich berührt... all das zu zeigen, was mich voran treibt und anspornt. In einem Leben, das ich der "Entdeckung der Langsamkeit" widmete, dem Fühlen und Sehen, der Liebe zur Natur.

Der Morgen begann mit dem Tau, wie sollte es anders sein?



Mir fiel ein Blatt auf, mit merkwürdig roten Flecken.



Kurz bevor ich in die Schafschwemme einbog, sah ich beim Magnolienbaum vorbei. Ich dachte, vielleicht interessiert es jemanden, wie so ein Magnolienbaum im Oktober aussieht. ;-)



Bevor ich meine restlichen Fotos zeige, will ich meine Seelenlage etwas beschreiben. Gestern war wieder ein Sonnentag, ohne jeden Anflug von Schatten. Ein heißer Sommertag. Die Hitze machte mir zu schaffen und nach Stunden des Umherziehens verfluchte ich meine kleine Heimatstadt, weil hier niemand auf dieses tolle Wetter reagierte und Tische und Stühle vor sein Lokal stellte. Nur das Café am Altenheim... ;-)

Ich ärgerte mich, nicht nach Würzburg gefahren zu sein, wo die Menschen die Sonne am Main genießen, wo in der Innenstadt hunderte Möglichkeiten bestehen, das Dasein bei einem Eis oder einem kühlen Getränk zu genießen.

Mir blieb nur das Fotografieren, wovon ich ausgiebig Gebrauch machte und - um die Wahrheit zu sagen - was mich dann auch wieder entschädigte für diesen Mangel an Lebensgefühl in meinem kleinen, gottverlassenen Kaff. Aber nun wisst ihr auch, wo ich morgen zu finden sein werde... ;-)

Ein "Schmuckkörbchen" im Gegenlicht, zuerst mehrfach...



...dann einzeln. Selten sind Blumen - von hinten fotografiert - so interessant. ;-)



Die gleiche Blume stand einen Schritt weiter auch in einem schönen Violett.



Da ich nun wirklich kein Fachmann für Blumen bin, fällt mir die Namensfindung manchmal schwer, aber sie sind einfach schön, diese "Schmuckkörbchen"... ;-)



Heute möchte ich meinen Beitrag mit einer ganzen "Bilder-Serie" schließen. Dieses "Orange" war einfach perfekt und ich betrachtete es aus verschiedenen Winkeln.



Eine Blüte von hinten mit Tautropfen



Dieselbe Blüte vor dem blauen Himmel.



Auch von der Seite ist die Blüte schön anzusehen.



Mein persönliches Lieblingsfoto: Da, wo sich die Blütenblätter bogen, entstand ein seidener Glanz.

16.10.17 02:15


Was für ein herrlicher Tag!

In den nächsten Tagen wird es hier - höchstwahrscheinlich - weitere Foto-Berichte geben. Es ist mir leider gar nicht möglich, alles zu zeigen, was ich euch gerne "näherbringen" würde. Gestern sah ich "Vorgänge" in der Natur, aus denen ich mehrere Berichte machen könnte. Leider konnte ich nicht alles so "festhalten", wie ich es mir gewünscht hätte. Das lag auch an dem herrlichen Wetter, an der Sonne, die das Fotografieren manchmal sehr behinderte, obwohl viel Licht generell wünschenswert ist.

So will ich anfangen mit einem Beispiel für das eben Gesagte. Ich hatte das große Glück, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Ein Pärchen der Herbst-Mosaikjungfer fand sich und machte ordentlich Lärm dabei. Es sind zwei sehr große Libellen, und bisher sah ich sie immer nur einzeln. Sie "landeten" im nahen Gebüsch, neben meiner Bank. Ich sprang auf... Mist, das Pärchen "hängt" etwa zwei Meter zwanzig hoch an einem Zweig, direkt in der Sonne. Leider... ich versuche, das Beste aus den Möglichkeiten zu machen und will euch zumindest daran teilhaben lassen, was ich deutlich vor Augen hatte. Sehr störend sind diese kleinen Zweige, die einem Libellen-Körper ähnlich sind.

Eigentlich sind das genau die Situationen, auf die ich warte. Das will ich fotografieren! Und hätten die beiden im Schatten gesessen oder ich hätte mit der Sonne im Rücken fotografieren können, wie hätte mein Fotografen-Herz gelacht... ;-)



Das nächste "Highlight" erlebte ich im Sonnenblumenfeld. Einmal stand ich mit dem Rücken zu den hohen Sonnenblumen und hoffte auf einen Vogel, der mich nicht wahrnimmt. Das geschah auch, aber der Vogel saß in meinem Rücken. Ich konnte ihn geradezu körperlich spüren. Eine ganz seltene Erfahrung, offenbar ein unvorsichtiger Jungvogel. Dann hörte ich an seinem Gezwitscher, daß er sich seitlich von mir befand. Ich bewegte mich nicht, sah aber aus dem Augenwinkel, daß die Blaumeise eine Armlänge neben mir auf einem Maiskolben saß. Ja, leider hatte ich die Kamera nicht am Auge, vielleicht hätten mir die zwei Sekunden gereicht, um ein gutes Foto zu schießen.

Doch wie es eben so häufig ist... "da" hatte ich noch Pech, aber "dort", am Apfelbäumchen, war mir das Glück hold. Ich wußte, daß vor allem die Meisen gerne mal an den roten Äpfeln picken, konnte aber noch kein Foto davon machen. Auch diese beiden sind nicht "perfekt", aber ich finde, ich sollte sie euch zeigen.





Zu meinem Glück darf ich immer wieder dazulernen. Vor Wochen hielt ich schon einen "Abgesang" auf die Libellen und wurde dann eines Besseren belehrt. Heute will ich noch einmal mein Glück versuchen und ihr versteht sicher, daß ich schon ein wenig unruhig werde, während ich dieses hier schreibe. Aber ich will natürlich meinen Blog-Beitrag "ordentlich" machen, das ist mir auch sehr wichtig. So werde ich nicht darauf verzichten, euch noch den Zitronenfalter zu zeigen, dem ich auf der Wiese an der Schafschwemme eifrig hinterher rannte. ;-)



Ich will auch nie vergessen, neben all dem "Spektakulären" das "Kleine" zu beachten. Hier ein Foto einer geschlossenen Blüte des "Schmuckkörbchens". Es ist einfach ein schönes Foto, wie ich finde. ;-)

15.10.17 09:36


Die Sonne macht es möglich!

Die Ereignisse rund um die Krähenburg streben ihrem Höhepunkt entgegen. Wir wollen einmal tief Luft holen und uns ein paar schöne Fotos ansehen. Eintauchen in die Welt der Insekten, die in diesen Tagen das Sonnenlicht suchen, als gäbe es nichts Schöneres in ihrem Leben.
Im Hintergrund meiner Bildergeschichte agieren eine weiße Folie und eine helle Hauswand...

Braucht der Grashüpfer diese langen Fühler, weil er schlechte Augen hat?



Für mich hat der in Folie gewickelte Grasballen den Vorteil, meine Ellbogen aufstützen, soll heißen, die Kamera sehr ruhig halten zu können. Die Fotos der Heidelibelle zeigen es.



Die Libelle fühlt sich offenbar wohl, denn sie streicht sich mit den Vorderbeinen über die Augen und verdreht lächelnd den Kopf dabei.



Meine LeserInnen wissen inzwischen, solche Aufnahmen gelingen nur aus allernächster Nähe, was auch für die folgenden Fotos gilt.



Manchmal ist das Glück auf meiner Seite. So auch gestern. Ständig kamen Marienkäfer angeflogen, putzten sich auf der Mauer im Sonnenschein, und flogen wieder ab.



Manchmal kam es vor, daß ein Spinnfaden die Flugbahn kreuzte.



Den Kampf eines Marienkäfers mit dem Spinnennetz beobachtete ich mehrfach. Es ging immer gut aus, für die Käfer, auch wenn es manchmal knapp wurde.



Auch das Herbstlaub mag den Sonnenschein, um so richtig "aufzuleben". ;-)

14.10.17 01:49


Die Krähenburg! - Folge 4

Die Bürger der großen Bischofsstadt rissen die schmutzigen Kopfbedeckungen von den verlausten Schädeln und verneigten sich vor dem zukünftigen König Englands. Die Vorzüge und Ruhmestaten dieses heldenhaften Edelmannes verkündete ein ins Horn blasender Herold. Der Burggraf hatte alle Hände voll zu tun, um des Chaos Herr zu werden. Ein Ritter nach dem anderen traf in der Stadt ein. Nur wenige Menschen erkannten jedoch den unscheinbaren Dichter und Musiker, der ebenfalls durchs Stadttor ritt - Wolfram-von-Eschenbach.

Eleonore hatten ihren Vater gebeten, Wolfram-von-Eschenbach vor dem Turnier kennenlernen zu dürfen. Schon bald also beugte der Sänger das Knie vor dem Edelfräulein und wurde gnädig gebeten, sich zu erheben. Die beiden sprachen ganze zwei Stunden miteinander und danach kannte Eleonore in groben Zügen die Handlung des Parzival. Zudem hörte sie Wolfram auch singen, in einer ihr bis dahin unbekannten Weise. Was sie aber am meisten interessierte und erstaunte, war das Wesen der Minne, welches ihr der Dichter auseinander setzte. Ihr wurde schlagartig klar, daß es Richard Löwenherz nicht darum ging, sie als Ehefrau zu gewinnen. Was hatte ihr Vater da nur geplant? War ihm denn nicht klar, daß ein edler Ritter seine Auserwählte niemals körperlich begehrt?

In einer der dunkelsten Spelunken der Stadt saß der Schwarze Jobst und versoff seinen Judaslohn. Als er seine Zeche mit einem Goldstück bezahlte, fiel das einem der zahlreichen Spione des Burggrafen auf. Dieser würde sicher gern wissen wollen, wie so ein heruntergekommener Geselle wie der Schwarze Jobst zu einem Goldstück kam. In der Stadt durfte ohne Wissen des Burggrafen nichts geschehen. Als man dem betrunkenen Verräter die Streckbank zeigte, war dieser sogleich bereit, alles zu erzählen, was er wußte. Sein restliches Gold nahm man ihm ab und schließlich setzte man ihn mit einem Fußtritt vor die Tür. Der Räuberhauptmann hingegen wurde nun auf Schritt und Tritt bewacht. Falls er seinen Plan erfolgreich in die Tat umsetzte, würde er sicher erstaunt sein, beim Verlassen der Krähenburg schon erwartet zu werden.

Doch der Räuberhauptmann war kein so harmloser Zeitgenosse wie der Schwarze Jobst. Auch er hatte seine Leute in der Stadt und diesen fiel auf, daß man ihrem Anführer auf den Fersen war. Nach kurzer Absprache lockten die Räuber zwei der Spione des Burggrafen in einen Hinterhalt. Man sah die Leichen am nächsten Tag im Fluß treiben. Dem Burggrafen war daraufhin klar, er hat es mit einem gefährlichen Gegner zu tun. Doch im Augenblick war die Angelegenheit erstmal vergessen, es gab Wichtigeres zu tun. Eine Privataudienz im Zelt des Richard Löwenherz - und natürlich würde auch Eleonore dabei sein.

Richard Löwenherz verbeugte sich höflich vor Eleonore, um deren Gunst die versammelte Ritterschaft in den nächsten Tagen ein Turnier ausfechten wird. Der Burggraf versuchte, sich nichts amerken zu lassen, doch seine Tochter war sichtbar beeindruckt von der Schönheit und der majestätischen Erscheinung des Richard Löwenherz. Sie fühlte ein inneres Aufbegehren gegen ihren eigenen Entschluß, diesen Kreuzritter ohne Reue ins Heilige Land ziehen zu lassen. Ihr junges, unschuldiges Herz verlor die Orientierung..., obwohl sie die Worte Wolfram-von-Eschenbachs noch im Ohr hatte: "Sie sind ein unantastbares Geschöpf, nicht von dieser Welt. Der Sieger des Turniers bekommt lediglich Ihr Tüchlein, benetzt mit dem Hauch einer Träne."

13.10.17 01:44


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