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Hirnverbrannt!

Manchmal frage ich mich, warum ich schon wieder an diesem verdammten Weiher stehe!? Hinter der Sonnenbrille läuft mir der Schweiß in die Augen, mit denen ich seit einer Ewigkeit die Objekte meiner Begierde im Fluge beobachte. Sie setzen sich nicht hin, obwohl ich ihnen extra eine Vorrichtung dafür gebaut habe. Das hat doch immer geklappt! Doch seit zwei Tagen kein vernünftiges Foto!

Und dann sitzt noch diese schnatternde Entenfamilie unter den überhängenden Zweigen. Selbst die schwimmt nicht sorglos an mir vorüber, damit ich wenigsten die drei jungen Enten mit ihrer Mutter "einfangen" kann. Zum Glück vertrage ich die Sonne besser als früher, da bekam ich immer arge Kopfschmerzen und dann wurde mir schlecht. Das hat sich gelegt, ist lange vorbei, aber zwanzig Grad sind mir lieber als dreißig. Wenn ich abends in den Spiegel schaue, sehe ich nur einen dunklen Schatten. Ich war in meinem Leben noch nie so braun im Gesicht.

Bevor mir die Zunge am Gaumen kleben bleibt, gehe ich zum nahegelegenen Freibad. Das Kiosk dort hat auch ein Fenster nach "außen", zum Campingplatz. Dort lasse ich mir ein kühles Bier einschenken. Gestern spürte ich beim ersten Schluck, daß ich wohl schon lange nichts mehr aß. Der Kioskbetreiber, oder Bademeister, oder was auch immer, hat mir mit einer Portion Pommes ausgeholfen. Ich esse zur Zeit eigentlich keine Sachen aus der Friteuse, weil ich meine Ernährung umstellte, aber diese Pommes mit Ketchup schmeckten herrlich!

Nun könnte ich völlig überflüssiger Weise anfangen, übers Leben zu philosophieren, wie es ist, wenn man sein Ziel nicht erreicht und dann durch eine unvorhergesehene Kleinigkeit glücklich wird, aber das halte selbst ich für Schwachsinn. Andererseits, daß "schwach sein" erlaube ich mir gerne, da ich mich immer noch in der "Belohnungsphase" nach einem langen Arbeitsleben befinde. Wie oft habe ich davon nur träumen dürfen, wenn bei der Frühschicht die aufgehende Sonne zum Fenster herein schien, mit der Kamera hinauszugehen in die Natur, um das Leben einfach nur zu genießen.

Ja, und jetzt stehe ich am Weiher, schwitze wie ein Tier, verdurste und verhungere, und vergesse dabei, daß es genau das ist, was ich immer genießen wollte. Das ist Lebensqualität, das ist pure Lebensfreude, oder wie...!?

Heute eine Collage, die ausnahmsweise mal nicht aktuelle Fotos zeigt. Wiegesagt, die Libellen machen auf "blöd"! ;-)

22.6.17 12:26


Limericks!



In einer kleinen Stadt, im Frankenland, lebte ein Fotograf,
der hatte nichts Böses im Sinn, gab sich meist brav,
nur ein einziges Mal,
traf er die falsche Wahl,
sprang nächtens ins Freibad - ohne Wasser - das Schaf!

Es gibt viel zu viele, von der Sorte, meinte Frau Le Pen(g),
in Frankreich - hob den Finger - und schaute recht streng,
doch der Herr Makro(n),
war seinerseits froh,
denn mit den Vielen - wird das Regieren - jetzt weniger eng!

"Brexit, Brexit!", hört man sie rufen, auf der Insel der Dummen,
"wir sind nicht länger bereit - zu bezahlen - diese Unsummen!"
Nun eilt Frau May,
endlich herbei,
und in zwei Jahren - wird das Geschrei - für immer verstummen!

Es gibt, drüben in China, einen Franken, einen Langen,
der reist durch die Welt ohne Zaudern und Bangen,
sein letztes Werk -
er stieg auf ´nen Berg,
und wollte - per Leiter - in den Himmel gelangen!

Ach ja, in Castrop-Rauxel, irgendwo in Deutschlands Westen,
gibt eine Malerin - hin und wieder - ihre Bilder zum Besten,
ich sag es euch, Leute,
die sind eine Freude,
ihr könnt, hier im Blog, dieses selbst gern mal testen.

Und dann, aus Hessen, die Jüngste in diesem Dreier-Bunde,
durchlebt - im Moment - gar manch bittere Stunde,
doch wer gedacht,
daß sie niemals lacht,
weiß nichts vom Wesen - welches liegt ihr zu Grunde!

21.6.17 12:19


Schlafmohn!

Ein heißer Tag am "Tennisweiher" - und die Großlibellen flogen eifrig auf und ab. Doch fotografieren kann ich sie erst, wenn sie nicht mehr fliegen. ;-) Es waren prächtige "Kaliber" dabei, ich schätze zwischen sieben und neun Zentimeter lang. Bei ihren Luftkämpfen "surrten" die Flügel, wenn sie ineinander kamen. Ich kann euch heute den "Blaupfeil" und den "Plattbauch" präsentieren. Beide gehören zur Familie der "Segellibellen" und zur Unterordnung der "Großlibellen".

Beginnen wir mit dem "Großmaul", ihr kennt ihn schon, ein männlicher Blaupfeil.



Von der Seite sieht er so aus...



Wer nicht genau hinsieht, erkennt keinen Unterschied. Farblich sind beide Libellen identisch. Doch die Flügelzeichnung, die Augenfarbe und der breite Abdomen "verraten" den Plattbauch. Er sitzt hier auf einem Grashalm, der kaum in der Lage ist, seinen "massigen" Körper zu tragen.



Bevor ich zum Weiher ging, lief ich über die Gollachbrücke zur steinernen Treppe. Dort wunderte ich mich über den rosa- bis violettfarbenen Mohn. Im Internet las ich nach... der dürfte eigentlich gar nicht da sein - der Schlafmohn! ;-)

20.6.17 12:33


Reif für die Insel!



"Welche drei Dinge würdest Du auf einer einsamen Insel nicht vermissen wollen?" Das war einmal eine beliebte Frage, nicht nur für "Möchtegern-Aussteiger". Oder: "Wenn Du drei Wünsche frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?" Mein Kumpel Karl-Theodor sagte dann immer: "Eine einsame Insel, auf die ich zwei Dinge mitnehmen darf!" :-)

Peter Cornelius fühlte sich reif - ja sogar "überreif" - für die Insel. Und seine österreichischen Kollegen von "STS" hielt nur ihre Eitelkeit davon ab, für immer alles liegen und steh´n zu lassen, um irgendwo auf einer griechischen Insel - nur noch den Sonnenbrand und die Hand der Freundin auf der Haut spürend - die Seele baumeln zu lassen. Ach wie herrlich...!

Also das mit dem Sonnenbrand muß ja nun wirklich nicht sein. Das erste, was auf der einsamen Insel nicht fehlen dürfte, wäre also ein großer Kanister mit Sonnenschutz-Creme, Lichtschutzfaktor 500+! Und wie war das mit der Hand der Freundin? Oh, es wird schon knapp, nur noch ein Wunsch frei! Musik, Bücher, oder doch der Papagei, ohne den die Freundin nur nerven würde?

Wir sehen, die Sache ist recht klar. Auf die einsame Insel kommen die Freundin, das Haustier und die Körperpflege-Artikel mit. Aber eigentlich hat man sich das doch ganz anders vorgestellt. Kein Streß, kein Alltag, keine Sorgen... Genau, deshalb bleibt "die einsame Insel" auch ein Traum, der nur dazu dient, die Vorstellung am Leben zu erhalten, man hätte eine Alternative zu dem "Scheiß-Leben", das man gerade führt. Wie heißt es bei Peter Cornelius: "Ich arbeite das ganze Jahr fürs Finanzamt." Das ist wirklich der blanke Horror. Und ähnlich bei "STS", auch hier plagt das Finanzamt und deshalb geht die Rechnung in diesem Leben sowieso nie auf.

Dabei ist Österreich doch so eine Art "Steuer-Oase". Der Franz Beckenbauer hat nicht ohne Grund solchen in Kitzbühel erworben. Kleiner Sprachwitz, bevor hier alle anfangen zu weinen. ;-) Ich denke, auf Musiker sollte man besser nicht hören, und erst recht nicht auf Österreicher, wir wissen ja spätestens seit dem Zweiten Weltkrieg, wo das hinführt.

Da ich schon beim Krieg bin, komme ich zu einer nahegelegenen Insel, auf der Zig-Millionen Menschen leben, die gerne streiten. Mit sich selbst, und vor allem mit den Ländern auf dem Kontinent. Angeführt werden sie von einer Generalin, die ein wenig dem "Don Quijote" gleicht, in ihrem Kampfeswillen gegen sichtbare - und unsichtbare Feinde. Sie selbst ist ja gegen die Sache gewesen, für die sie nun alles geben muß. Das ist natürlich eine unglückliche Situation. Den Willen des Volkes durchsetzen, der nicht der eigene ist. Aber sie schaut tapfer in die Kameras und versichert, das Beste zu versuchen... obwohl, mit Menschen kann sie es nicht so gut. Beim Hochhausbrand hat sie kein tröstendes, Hoffnung gebendes Wort für die Überlebenden und in der eigenen Regierung redet sie auch nur mit denen, die ihr am nächsten stehen - "Oh may god!" ;-)

Diese Insel kommt also nicht in Frage. Sie ist nicht einsam und es besteht Lebensgefahr für Menschen, die keine karierten Stoffe mögen. ;-) Und ehrlich gesagt, ich habe es jetzt schon satt, eine Insel zu suchen, auf der man das finden kann, was bei Streßgeplagten immer so angepriesen wird: "Freiheit", "Ruhe", "Erbauung", "Freude". Da ist doch was faul!

Vielleicht zum Schluß noch die rettende Idee. Die einsame Insel ist ein Schiff, auf dem ich in der Arktis umherfahre und in unberührter Natur Wale fotografiere. Ist das nicht schön? Aber leider ist das Schiff so groß wie eine kleine Stadt und es wimmelt nur so von Menschen... schade, war im Ansatz keine schlechte Idee. ;-)

19.6.17 07:21


Feuer, Feuer!

Keine Angst, es besteht keine Gefahr. "Feuer-Alarm" deshalb, weil ich erstens eine "Feuerlilie" zeigen und zweitens heute eine Foto-Folge "herausfeuern" will, die sich sehen lassen kann... aber das entscheidet letztlich ihr als Betrachter! Fangen wir also mit der "Feuer-Lilie" an. Zuächst zeige ich sie ohne jede Bearbeitung, so wie sie aus der Kamera gekommen ist...



...und im zweiten Bild soll dann "das Brennen" ein wenig betont werden.



Wer hier bei mir häufiger zu Gast ist, kennt die steinerne Treppe an der Gollach. Dort wächst das "Unkraut" in den Mauerfugen. Und was soll ich sagen, es ist "wert", gezeigt zu werden.



Auch hier will ich nach dem natürlichen, unbearbeiteten Foto noch ein wenig mit der Farbe spielen, aber wirklich nur "ein bisschen"! Meine lange Suche nach dem Namen dieser Pflanze brachte kein eindeutiges Ergebnis.



Das nächste "Doppel-Foto" zeigt die uns schon bekannte, kleine Spinne. Ihren Namen fand ich: "Xysticus"! Davon gibt es Unterarten, aber welche Unterart wir hier sehen, soll uns egal sein. Die kleine Spinne wickelt den schneeweißen Kokon mit ihrem Nachwuchs in ein Brennnessel-Blatt ein.



Natürlich wollte ich sehen, zu welchen Ergebnis diese emsige Arbeit führt.



Die Raupe des Admirals, ihr erinnert euch, hat sich übrigens am nächsten Tag aus ihrem selbstgewählten Gefängnis wieder "herausgefressen". - Und nun ein Ausschnitt eines Fotos, das ich eigentlich gar nicht machen wollte. Doch wenn so eine Kleinlibelle richtig sitzt, das Licht paßt, meine Kameraeinstellungen die richtigen sind und ich ein ruhiges Händchen habe, dann gelingen doch immer wieder besondere Aufnahmen. Ich behaupte einmal, andere Fotografen brauchen für eine solch klare Aufnahme ein "Stativ", oder sie haben einen ähnlich tollen Bildstabilisator wie ich... ;-). Wohlgemerkt, bei einer kleinen Federlibelle wie dieser sind es von Auge zu Auge gerade mal zwei Millimeter!



Ich will auch noch das vollständige Foto zeigen. Die Federlibelle sitzt auf einem Brennnesselblatt. Vielleicht wird jetzt noch deutlicher, wie die Größenverhältnisse sind.



Zum Abschluß heute ein kleiner "Struwwelpeter" - tatsächlicher Name unbekannt. Mir gefällt besonders der Hintergrund, der Unschärfebereich - das Bokeh!

18.6.17 07:23


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