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Aus dem Leben eines Fotografen... ;-)

War das eine Aufregung!

Da rief doch gestern so ein "hohes Tier" von der Marine an. Er bräuchte dringend ein Foto für seine Ehefrau, denn er sei "aus beruflichen Gründen" sehr selten zu Hause. Aber er hätte nur fünf Minuten Zeit, dann müsse er wieder "abtauchen"... ??



Also so ein "Admiral" wird ja wohl nicht in einem Untersee-Boot "durch die Weltmeere pflügen". Wie auch immer, er hatte sein Bild, knauserte mit dem Honorar und war wieder weg.

Doch das Telefon stand nicht still. Eine ganz feine Stimme erzählte mir etwas von einer Hochzeit und sie hätte gehört, daß ich ein Herz für arme Leute hätte und solche auch schon mal kostenlos... Das sind mir die liebsten Kunden! Hochzeit feiern und den Fotografen mit einem Stück Kuchen abspeisen. Naja, es stimmt ja auch... ich kann so schleicht "nein" sagen.



Wieder zuhause angekommen, na klar, da stand schon ein Landwirt mit seinen dreckigen Stiefeln im Flur und jammerte irgendetwas von Unkraut und Stacheln, ich solle mir doch mal ein Bild machen...



Ein ereignisreicher Tag, der sich irgendwann auch mal seinem Ende entgegen neigte, doch da stand letztlich noch ein "Storchschnabel" auf der Wiese und meinte, ob ich ihn denn nicht "portraitieren" könne? Er sei zwar eher unscheinbar, aber nun hätte er sich hübsch zurecht gemacht und wäre "in Stimmung"... "Komischer Kauz", dachte ich mir, doch ich versuchte es mit ihm.



"Ja, gut so! Und jetzt mal ein wenig drehen..."



Er stellte sich gar nicht so dämlich an...



... aber als er damit anfing, er stamme aus dem Allgäu und sei hier nur gelandet, der Liebe wegen..., da schob ich weitere, dringende Arbeiten vor und verließ fluchtartig den Wiesengrund. ;-)
17.8.17 07:48


Die Entdeckung der Langsamkeit!

Nun ist er wieder weg, dieser euphorische Beitrag. Ihm ging es nicht gut. Zu oft wurde die Türe auf- und zugeschlagen...

Zuviel "getippt" in den letzten Stunden. Fragen und Antworten. Was ist schon ein "Blog"?

Wenn ich am Bahndamm entlang den kleinen Anstieg hoch gehe, dann eröffnet sich mir ein freier Blick in alle Himmelsrichtungen. So soll es sein. Warum begucke ich Wände, die andere bauen?

"Die Ernte ist in Gefahr!" So steht es auf einem Schild am Rande des Feldes. Nein, auch in der Natur ist das "Heil" nicht mehr zu finden, aber dort läßt es sich leichter über alles hinwegblicken.

Wer kennt die Pilze, weiß die Namen...? Da steht er, der kleine Kerl, mit seinen nassen Füßen und weiß nicht wohin.



Die Blume denkt nicht viel. Morgens und abends steht sie da und hofft, ihre Schönheit durch die Nacht zu bringen.



Es gibt auch Kämpfer. Richtig harte Burschen. Die laufen über Stacheln und lächeln.



Der "Quak"-Macher ist ein Einfaltspinsel. Er sitzt und guckt, stundenlang. Und wenn die Revolution ausbricht, dann hüpft er ins Wasser. Mehr hat er zu dieser Welt nicht zu sagen.



Vielleicht ist das ja auch besonders schlau. Wer weiß das schon? Ein paar Ecken weiter sitzt ein wirklich kleiner, unscheinbarer Falter auf einer weißen Blüte. Niemand weiß, daß er lebt. Noch nicht einmal die Blüte spürt ihn.

16.8.17 10:33


Hautnah dabei!

Wir alle können "hautnah" dabei sein. Das Schicksal eines Menschen wird uns in all seinen Details "präsentiert"... Nein, es muß heißen: Ein Mensch "präsentiert" sich in schonungsloser Offenheit. Er läßt uns teilhaben an seinem Leben. Wir kennen seine Freunde und seine Feinde, wir kennen seine Angst und seine Hoffnung, wir kennen seine Krankheit und seine Verzweiflung.

Natürlich läßt uns das nicht kalt. Wir können gar nicht anders. Wir zeigen Mitgefühl und wir sprechen dieses Mitgefühl auch aus, wollen ein wenig mithelfen bei diesem verzweifelten Kampf gegen eine heimtückische Krankheit. Doch plötzlich ändert sich etwas. Die Schilderungen werden "geschmeidiger". Nun lesen sich die Ereignisse wie ein Buch und siehe da, es ist ein Buch, ein Roman! Wir fallen aus allen Wolken, ein Erdbeben...

Jetzt sind wir verunsichert und fragen uns: Wann hat die "phantastische Geschichte" begonnen? War es von Anfang an eine geschickte Inszenierung? Haben wir Gefühle "investiert", in eine menschliche Tragödie, die "so" gar nicht stattfindet? Ist aus der "Tragödie" eine "Komödie" geworden?

Doch wir müssen uns auch fragen: "Wo sind wir denn?" Wir sind doch gar nicht in der "realen Welt". Wir "bloggen" doch nur und jeder darf sich ausprobieren, wie er will. War es nicht unser Fehler, innerlich Anteil zu nehmen, an einer Schilderung hier im "Blog", wo jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen kann? Klar, wir weinen auch bei einem "Rosamunde-Pilcher-Film", obwohl wir genau wissen, das ist nur ein Film. So sind wir Menschen eben. Wir nehmen auch das für "bare Münze", von dem wir wissen, daß es nur ein "Fake" ist.

Es kann also nicht darum gehen, "Schuld" zu verteilen. Wir müssen nur hin und wieder die Dinge "erkennen" und uns den Unterschied von "Realität" und "Phantasie" klarmachen. Das ist schwer, denn die Übergänge sind fließend. Dazu ein anderes Beispiel: Der Tod eines geliebten Haustieres ist "Realität", doch bei der Liebe und der Trauer um dieses Tier geht es schon wieder um sehr "abstrakte" Dinge, die wir alle anders empfinden.

Wenn sich der Eine oder die Andere dennoch "verarscht" vorkommt - um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen - dann natürlich zu recht. Denn es handelt sich um eine "arglistige Täuschung", es handelt sich um Lügen. Ich will die ganze Thematik nicht komplizierter machen als sie ist. Wie immer geht jeder letzten Endes mit einer gegebenen Situation so um, wie er es für angemessen und richtig hält.

Das man grundsätzlich nicht "abschreiben" darf, wissen wir hier im Blog. Es könnte unangenehme Konsequenzen haben. Auch deshalb rechnet niemand damit, daß es doch gemacht wird. Wer keine Skrupel hat, ganze Textpassagen abzuschreiben, dem ist Einiges zuzutrauen...

15.8.17 08:26


Da ist sie ja wieder...!

Auch südlich des Mains schien am Sonntag-Nachmittag die Sonne. Endlich! Also, Sonnenbrille auf und los!



Die Gollach hatte weniger "Hochwasser", als ich erwartete. Aber der Boden war natürlich aufgeweicht und das ist für jemanden, der gerne aus der "Froschperspektive" fotografiert, wichtig, denn ich will nicht aussehen wie ein Schwein, wenn ich "draußen" herumlaufe. ;-) Sehr "adrett" sieht diese kleine Blüte aus, die ich heute das erste Mal sah.



Farblich dazu paßt der C-Falter. Mit ihm gab ich mich etwas länger ab.



Als er auf den Brombeeren saß, verlor er jede Scheu. Diese Vorliebe für "Obst" kannte ich bisher nur vom "Admiral".



Meine Füße wollten immer weiter, so kam ich auch noch zum Tennisweiher, traf dort - wie eigentlich immer - auf den "Blaupfeil" und durfte ihn im späten Abendlicht fotografieren.



Er meinte es gut mit mir und blieb auf der Bank sitzen, bis ich ein paar schöne Fotos gemacht hatte.



Als er dann verschwand, schoß ich noch ein Abschiedsfoto vom Teichufer. Der Himmel zeigte nun kein einziges Wölkchen mehr und ich hätte glauben können, es wäre in den letzten Tagen nie anders gewesen. ;-)

13.8.17 22:59


Die Götter müssen verrückt sein!

I´m the god of hell fire, and I bring you...

Ja, manchmal möchte man "Gott" sein, oder zumindest Petrus, der ja bekanntlich für das Wetter verantwortlich ist. Warum hat Jesus eigentlich dem Petrus keinen besseren, verantwortungsvolleren Job gegeben? Ach, ich vergaß. Petrus steht ja auch am Eingang zum Paradies. Aber "Türsteher" ist eigentlich auch keine wirklich "große" Aufgabe.

So ist das wohl, mit den Verrätern. Letzten Endes vertraut man ihnen nicht mehr, auch wenn sie sich als "Fels in der Brandung" erwiesen haben. Und hier auf Erden sitzen "weltliche" Vertreter auf dem Stuhl des Petrus, die auch nicht immer Unschuldsengel waren. Es soll sogar mal eine Frau gewagt haben...

Aber der schlimmste aller Verräter war natürlich der Judas. Der hat ja seinen Verrat auch nicht lange überlebt. Natürlich fragt sich der "einfache Mann", warum hat Jesus das nicht verhindert, wenn er es denn schon wußte: "Was Du tust, das tue bald!" Man wird nicht richtig schlau daraus, doch es scheint so gewesen zu sein, daß Jesus diesen Verrat an sich absichtlich zuließ.

Also ich stelle mir vor, Jesus hat einmal - als er auf der Erde Mensch geworden war und seine "Mission" zu erfüllen hatte - vorsichtig zuhause vorbei geschaut. Dort sah er dann seinen Vater mit der "Luftgitarre", die langen Haare und den Rauschebart wild hin und her werfend, voller Inbrunst singen: "I´m the god of hell fire, and I bring you...! Wer seinen Vater einmal so erlebt hat, dem ist doch wirklich alles egal. ;-)

Eigentlich wollte ich ja erzählen, unser Bierfest ist wegen des Wetters ausgefallen. Der Petrus hat nicht aufgepaßt, oder es nicht gut gemeint, mit uns "Biertümpfeln" (notorische Biertrinker, die nicht unter sechs Maß Bier nachhause gehen). Und dann spuckt mir plötzlich dieser "Arthur Brown" im Kopf herum. Die "Grazy world of Arthur Brown"... ich glaube, der hat auch eine Menge Bier getrunken. ;-)

Vielleicht kann ja der Petrus gar nichts dafür. Wenn man solchen Herren dienen muß, die tun und lassen was sie wollen, dann ist es schwer, den Menschen gerecht zu werden. Und es gibt ja auch immer "die Anderen". Man mag es zwar nicht wirklich glauben, aber vielleicht hat tatsächlich jemand auf den Regen gewartet, der nun schon seit Tagen fällt und mir derart auf den Geist geht, daß ich immerzu nur am Fenster stehe und sehnsüchtig zum Himmel schaue, ob denn von dort nicht endlich auch mal was Gutes kommt.

Ja, der Himmel vermiest uns das halbe Leben und langsam ist es mir wirklich egal, wer da oben welchen Job macht. Das sind doch alles Menschenfeinde, die sich nur an sich selbst berauschen. Und jetzt gehe ich zu meinem Stammtisch ins Wirtshaus, mir ein paar Ideen für den nächsten Blog-Beitrag holen.... ;-)

13.8.17 11:03


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