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Lügner und Betrüger!

Es deutet vieles darauf hin - nicht Jamaika, nicht Kenia, nein, es wird Papua-Neuguinea! Wir denken uns einen gelben Vogel und ein paar weiße Sterne auf der Nationalflagge weg, und landen im schönsten Rotschwarz auf der zweitgrößten Insel der Erde! Bereits als Kind wußte ich, dort verschwinden die Missionare in den Kochtöpfen ungläubiger, grimmig aussehender Menschenfresser! Wenn es noch heute eine fremde, exotische Welt für Unsereins gibt, dann ist sie in den Urwäldern Neuguineas zu finden.

Doch vielleicht passen unsere Politiker auch genau dort hin! Vor allem die "Schwarzen" unter ihnen. Da hat doch der letzte CDU-Kanzler vor Angela Merkel, Helmut Kohl, über 25 Jahre hinweg das Volk belogen und Geld aus "schwarzen Kassen" bezogen. Dieses Geld kam nicht nur vom Flick-Konzern. Die Dokumente sind eindeutig und dem braven Steuerzahler wird wieder einmal schlecht, wenn er sich klar macht, daß solche Bundeskanzler einen Eid darauf schworen, Schaden vom Volk abzuhalten.

Und da bin ich schon beim "Ehrenwort". Wißt ihr es noch? Kohl sagte, er hätte den Geld-Spendern sein Ehrenwort gegeben, ihre Namen nicht zu verraten. Man kann es kaum glauben, daß ein Bundeskanzler so etwas zu sagen wagt. Und das Beste daran - es war gelogen! Er hat Niemandem sein Ehrenwort gegeben. Das "Schmieren" des Helmut Kohl hatte eine langjährige Tradition. Kein Wirtschafts-Boß drückte ihm persönlich das Bargeld in die Hand. Das wurde erst einmal in "Schwarzen Kassen" sauber gewaschen und dann in der Schweiz, oder sonstwo, abgeholt.

Der Schäuble weiß das ganz genau. Er hat diese "Ehrenwort-Geschichte" nie geglaubt. Aber er ist ebenso wie die Bundeskanzlerin Merkel nicht wirklich daran interessiert, dem Volk einmal klar und deutlich aufzuzeigen, wie es mit den Spenden - über ein Vierteljahrhundert hinweg - tatsächlich gelaufen ist. Und wer weiß, ich will ja den "Buschmann" aus Neuguinea nicht an die Wand malen, aber vielleicht verschwindet auch heute noch so mancher Euro in der unklaren Kloßbrühe des neuguineanischen Kochtopfs.

Natürlich bekamen auch die Roten und die Gelben "Spenden" von Industriellen, aber eine offizielle Parteispende ist noch keine "Schwarze Kasse". Und die waren ein gut gehütetes Geheimnis des Hern Kohl und weniger Getreuer. Diese "Vasallen" hinderten ihn auch am Rücktritt, als es ihm doch einmal zu mulmig wurde, und logen vor dem Flick-Untersuchungs-Ausschuß, daß sich die Balken bogen...

Und jetzt? Das Volk glaubt noch immer, oder schon wieder, daß man den "Schwarzen" vertrauen sollte. Der CDU, der einzig verbliebenen "großen Volkspartei"! In Bayern räumt die CSU inzwischen innerparteilich auf. Als Franke sollte ich froh sein, daß endlich mal wieder ein Landsmann bayrischer Ministerpräsident werden wird. Der letzte Franke im Maximilaneum, ein Herr Beckstein, hat es dort nicht lange ausgehalten, von 2007 - 2008. Übrigens, noch heute hängt bei mir irgendwo ein Wahlplakat der Grünen aus der damaligen Zeit: "Beckstein würde auch Jesus abschieben!" Ist das nicht eigenartig, welche Themen schon vor 10 Jahren eine Rolle spielten? ;-)

Aber ich sage es ja, die Menschen vergessen viel zu schnell. Die Parteien bilden "Schwarze Kassen", die Großunternehmen bilden Scheinfirmen auf einsamen Felsen im Meer, beide haben das Sagen im Land und sprechen sich untereinander ab... und das Volk schaut zu, applaudiert und hält den notorischen Lügner und Betrüger, Helmut Kohl, für den wichtigsten und besten Bundeskanzler, den wir je hatten...

Nur gut, daß mir hin und wieder noch etwas dazu einfällt. ;-)

5.12.17 01:34


Der Kurier - ein Verräter!

Es waren einmal zwei Königskinder, Brüderchen und Schwesterchen, die hatten einander nicht mehr lieb. Doch immer, wenn das Volk zu Besuch kam, taten die Beiden so, als wäre zwischen ihnen alles in bester Ordnung. So zeigten sich die Menschen, landauf und landab, auch damit einverstanden, daß das Schwesterchen weiterhin die Königin im Deutschen Reich, und das Brüderchen der König im Lande Bayern blieb.

Doch eines Tages, als die Probleme im Lande Bayern sehr groß wurden, schickte das Brüderchen einen Kurier ins ferne Kaiserreich Europa, mit dem Auftrag, eine Botschaft zu überbringen, die dem Schwesterchen nicht gefallen würde. Diese Botschaft gefiel nur den mächtigen Großgrundbesitzern, die mit dem Brüderchen befreundet waren. Es nutzte auch nichts, daß der engste Mitarbeiter der Königin dem Kurier noch einmal nachdrücklich ans Herz legte, die richtige Botschaft zu überbringen, egal was geschieht.

Nun kam also der Kurier, welcher dem Kaiser die falsche Botschaft überbrachte, wieder nach Hause. Im ganzen Deutschen Königreich herrschte Aufruhr, und viele Anhänger der Königin forderten den Kopf des Kuriers. Doch das Schwesterchen hatte Angst vor seinem Brüderchen. So schimpfte es nur ein wenig mit dem Kurier und ließ ihn in Amt und Würden. Das Volk aber sah es mit Grauen. Ein solcher verräterischer Kurier darf nicht länger sein Amt ausüben. Und warum hat sich das Brüderchen gegen die Anweisung des Schwesterchens gestellt? Was mag da geschehen sein? Langsam bekam das Volk Angst, denn ein offener Krieg zwischen den beiden Königskindern würde großes Leid herbeiführen.

Zur gleichen Zeit begab es sich, daß der geistige Führer der deutschen Nation, Brüderchen und Schwesterchen zu sich rief. Hinzu kam noch eine dritte Person, die schon bald im Deutschen Königreich eine wichtige Rolle spielen könnte. Ein streng geheimes Treffen. Niemand sollte erfahren, was da beredet wurde und zu welchem Ergebnis die Gespräche führten. Doch auch jetzt übermittelte ein böswilliger Verräter eine falsche Botschaft.

Das Volk begann zu murren. Es wollte nicht länger von einer schwachen Königin regiert werden, an deren Hof die Verräter unbehelligt ein und aus gingen...

4.12.17 01:27


Eine knallharte Abrechnung!

Altena, eine Kleinstadt im Sauerland. Eine sogenannte "Döner-Bude" wird Schauplatz eines Mordanschlags. Beteiligt ist der Bürgermeister der Stadt, ein arbeitsloser Maurer und zwei ausländische Geschäftsleute, Betreiber eines türkischen Restaurants, der sogenannten "Döner-Bude".

Wie geht man in unserem heutigen Deutschland mit einem solchen Vorgang um? Was ist den Menschen wichtig? Was interessiert sie vor allem, wenn sie von einem solchen Attentat sehen, hören oder lesen? Oft wird z.B. gesagt, in unserer Gesellschaft werden die Täter wichtiger genommen als die Opfer. Das mag so sein, und das mag so nicht in Ordnung sein.

Immerhin saß das "Opfer" bereits zwei Tage nach dem Messerattentat mit einem weißen Pflaster am Hals in einer Talk-Show des öffentlich rechtlichen Fernsehens und sprach vom Mitleid mit dem Täter - sehr nobel, der CDU-Politker ist offenbar ein wahrer Christenmensch.

Was mich jedoch ein wenig verwunderte, und ich bin eben ein böser Hetzer, ist, daß nur so nebenbei erzählt wird, dem arbeitslosen Maurer, der frevelhafter Weise ein Messer aus der Tasche zog und dem unschuldigen Bürgermeister eine Todesangst einjagte, sei das Wasser abgestellt worden. Nun frage ich mich, wie ist das mit dem Grundgesetz und der Würde des Menschen? Steht da nicht irgendwo, daß es zur Würde des Menschen gehört, sich täglich waschen zu können? Steht da nicht irgendwo, daß Niemandem das Grundrecht auf Trinkwasser abgesprochen werden kann?

Ich will es sagen. Inzwischen ist Wasser so teuer, so kostbar geworden, daß es niemanden mehr geschenkt werden kann. Wir zahlen ja nicht nur für das Wasser, das wir benutzen, wir zahlen auch für das Wasser, das wir "abführen". Wenn sich ein "Kranker", sagen wir einmal ein "Kaufsüchtiger", bis über beide Ohren verschuldet, dann darf ihm der Fernseher nicht gepfändet werden, denn er "muß" ja Nachrichten hören und sehen können. Doch wenn ein Arbeitsloser kein Geld mehr hat und dummer Weise nicht als Erstes seine "Wasserschuld" begleicht, sondern vielleicht Lebensmittel einkauft und auch das Fressen für seinen Hund, dann wird ihm das Leitungswasser gesperrt?!

Einem Schwerverbrecher in München-Stadelheim wird kein Recht auf Trinkwasser abgesprochen. Er darf duschen und keiner wird aufpassen, ob er dabei literweise das teure Wasser säuft. "Freiheit" bedeutet in unserem Staat, Du mußt für alles bezahlen. Und wenn Du nicht bezahlen kannst, dann mußt Du die Gesellschaft bescheißen, damit Du in den Knast kommst. Dort bekommst Du dann das wieder "umsonst", wofür Du in der Freiheit nicht bezahlen konntest. Der arbeitslose Maurer von Altena wird nun wahrscheinlich in Gefangenschaft sein. Wenn er clever war, hat er seinen Bürgermeister nur zum Schein attackiert, um die Rechte wieder zu erhalten, die ihm als freien Mann verloren gingen!

Mir geht gerade die Luft zum Atmen verloren... verdammt nochmal!

3.12.17 01:44


Sonne, Eis und Schnee!

Mit einem Tag Verspätung nun meine erste Sonnen-Schnee-Foto-Reportage. Diese "Verhältnisse" brauchen einen "speziellen, fotografischen Blick", denke ich, den ich erst lernen muß, vor allem bei "Gegenlicht-Aufnahmen". Mein Makro-Objektiv kommt mit dem spiegelnden Licht, dem hellen Schnee, gut zurecht. Aber ich werde natürlich auch noch weitere Objektive ausprobieren. Es wird spannend werden und hauptsächlich an mir liegen, ob die Wintersonnen-Fotos in baldiger Zukunft gelingen.

Ein erster Versuch in meiner Straße... ;-)



Die "Obere Mühle" ist von einer Mauer umgeben. Diese wird erhöht von dicht und stark gewachsenem Efeu.



Ich dachte eigentlich, der Schnee würde wegschmelzen, aber dann wurde es wieder kalt und über Nacht fror es.



An der Schafschwemme stand ich hoch über der Gollach und fotografierte die Brombeerhecke am anderen Ufer.



Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht, daß die Sonne bald verschwunden sein wird. Doch ein paar Fotos schaffte ich noch. ;-)



Die Motive sind vielfältig, und das Schwierige für mich ist, zu erkennen, was ein gutes, bzw. was ein sehr gutes Foto werden könnte. Wie gesagt, ich werde üben...



Spaß macht es auf jeden Fall, Sonne, Eis und Schnee gemeinsam zu erleben.



Welches Foto gefällt euch besser. Das Vorherige oder dieses da? ;-)

2.12.17 21:33


Was ich wirklich will!

Wenn ich meine Zahlen anschaue, die mir "myblog" hier so offeriert, dann stelle ich fest, Textbeiträge werden von meinen Leserinnen und Lesern häufiger angeklickt als meine Bildbeiträge. Also heute keine Sonnen-Schnee-Fotos, sondern etwas Nachdenkliches... ;-)

Da gehe ich als Angehöriger der Seniorengruppe "Ü 60" täglich spazieren, um die 10 000 Schritte zu schaffen, die für ein "artgerechtes Menschenleben" nötig sind. Und dann befällt mich manchmal so eine unbegründete, selbstzerstörerische Unlust. Der Fiesling in mir meint, kauf´ Dir doch endlich ein neues Sofa. Du hast es Dir verdient. Du hast 20 Jahre "Schicht gearbeitet", Deinen Körper vergewaltigt, setz´ Dich endlich mal hin und ruhe Dich aus, gönn´ Dir was...

So ein Quatsch! Will ich einrosten? Zehn Kilometer täglich laufen, dann geht es mir gut! Und am Besten natürlich keinen Alkohol trinken und das Rauchen aufgeben. Verdammt! Wie soll ich denn solche Zwiespälte aushalten? Ich rauche, und ich habe erst vorgestern eine neue Lieferung erhalten. Schaumwein, von bester Qualität, bruttrocken. Meine Freude war groß, ich konnte sie nicht verbergen. Doch da hat mir mein schlechtes Gewissen sofort einen Schlag in die Magengrube verpaßt: "Du Idiot", schrie es, "glaubst Du tatsächlich, daß Rauchen und Saufen Deine Lebensqualität erhöhen?"

Ach, diese Zweifel immer wieder. Nein, natürlich muß ich erst einmal 10 000 Schritte tun, bevor ich mir was "leisten" darf. Das fällt mir ja auch leicht, ich bin doch gern draußen, in der Natur, und im Sommer müßten wir ja auch gar nicht reden... Aber jetzt, im dunklen Herbst, da fällt es manchmal schon recht schwer, den Hintern vom Sofa zu trennen. Und das Schlimmste... jetzt kommen wieder diese langen "Sporttage" im Fernsehen. Slalom, Biathlon, Skispringen, Rodeln, Bobfahren, Abfahrtslauf - alles hintereinander weg. Und ich habe doch jetzt den neuen, großen Fernseher, der sich gerade noch zwischen meine Bücherregale platzieren ließ.

Ich sprach ja schon von dem Fiesling, der in mir lebt und immer wieder seine Stimme erhebt. Doch da gibt es auch noch andere "Typen". Einer davon hat mit der Gesundheit so gar nichts am Hut. Der versucht mich ständig davon zu überzeugen, daß er der Schlauste von allen sei. Er meint: "Wirklich gut für Dich ist nur das, was Du gerne tust!" Und ich schaue einfach gerne zu, wenn andere Sport treiben. Sogar bei der Auslosung für die Fußball-WM sah ich gestern zu. Unsere Gruppe ist "machbar". Sie war eigentlich immer "machbar", bei jeder Weltmeisterschaft, bei der unser ruhmreiches Nationalteam teilnahm. Mit einer Ausnahme, da hat uns das Brudervolk aus Österreich - in Person eines Herrn Hans Krankl - die "Schmach von Cordoba" zugefügt.

Also diese Langläuferin, die vor Kurzem zu den Biathletinnen wechselte, hat jetzt ihren ersten Sieg "eingefahren". Super, denn die Laura, die im letzten Jahr so ziemlich alles gewann, was an Pokalen zu holen war, ist noch nicht dabei. Leider hat sich ja der inzwischen milchtrinkende "Felix", ich meine den mit den supersportlichen Eltern, das Kreuzband gerissen. Ja, manchmal ist eben Namen nicht Vorbedeutung. Aber was erzähle ich da? Ich schweife ab - das liegt wohl an dem wirklich vorzüglichen Cava-Sekt, Vintage Extra Brut.

Um ein Haar hätte mein Beitrag von den politischen Machenschaften gehandelt, von diesem CSU-Minister, der in Brüssel so abstimmte, wie er nicht abstimmen sollte. Die Bundeskanzlerin war dagegen, die Umweltministerin war dagegen - doch Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Schmidt stimmte für das Pflanzenschutzmittel, weil der Grazy-Horst, sein Parteichef aus Bayern, den Absprachen im "Regierungs-Kabinett" keine große Bedeutung beimißt. Klar, in Bayern wird bald gewählt und das Wohl der CSU ist selbstverständlich wichtiger als alles andere. Denn die bayrischen Bauern brauchen dieses Pflanzenschutzmittel. Es wirkt und kostet nicht viel. Artenvielfalt und Krebserkrankung - was soll das? Wir müssen den Blick auf das Wesentliche richten.

Nun bin ich wieder bei meinen kleinen Problemen angekommen. Was ist denn für mich wesentlich? Das Sitzen auf dem Sofa, das Rauchen und der Alkohol, oder ein langes Leben? Ich finde einfach keine endgültige Antwort. Immer dieses Hin und Her. Wie schön war es doch zu der Zeit, als wir täglich gekifft haben und uns mit zarten zwanzig Lebensjahren einen Scheiß darum kümmerten, was einmal sein, was aus uns einmal werden wird!

2.12.17 00:06


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