Fotografiert und erzählt!
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Herbstfotos - eine bunte Mischung!

Heute, an einem regnerischen Herbsttag, ein paar farbenprächtige Oktoberbilder.

Zunächst noch einmal - allerdings aus größerer Entfernung - meine Bank am Tennisweiher.



Der Wald ist gelb geworden.



Ein welkes Blatt mit frischem Tautropfen.



Ein kleines Bienenhaus, das Dach auf Augenhöhe, sammelt das Laub der umstehenden Baumriesen.



Wilder Wein schaut über die Friedhofsmauer.



Die Kamera schaut ganz genau hin und der Künstler "spielt" ein wenig. ;-)



Ich hatte die Einkaufstasche in der Hand, als ich in die Hecke blickte und mich entschloß, auf dieses Foto nicht verzichten zu wollen.



Diese roten Blätter leuchten nicht in der Sonne, doch die Ähre gibt ihnen ein wenig "Helligkeit" und der Betrachter kann entspannt hinsehen.

8.10.17 18:02


Ich fliege meinen Traum!

Weit flog ich - in dieser Nacht - weit hinauf,
zum Adlerhorst. Dort oben war kein Sturm.
Ich legte mich auf einen starken Ast,
neben das Adlerjunge.

"Komm doch herein", sagte der junge Vogel,
"wenn Du Hunger hast". Doch meine Angst
war größer - als mein Hunger,
in dieser Nacht der Furcht und Freude.

Sanft schwebte ich durch die Lüfte.
Der Adler hatte mich gepackt, am frühen Morgen,
und wir flogen über die Berge,
hinein in die aufglühende Sonne.

Leise glitt das Raumschiff über uns hinweg.
In seinem Sog schwebten wir durch die Galaxis,
vorbei an Jupiter und Saturn,
hinaus in die unendlichen Weiten.

Der herrschaftliche Nachwuchs blieb,
einen kleinen Augenblick unbeaufsichtigt.
Schon ließen die Enkel des Urvaters,
ihren allmächtigen Kräften freien Lauf.

Alles, was wirklich Spaß macht, ist verboten,
sowohl im Himmel, als auch auf Erden.
Deshalb werden wir ein Leben lang davon träumen,
fliegen zu können - denn das will der Mensch wirklich!

(Vor allem dann, wenn er weiß, daß er es kann!) ;-)

8.10.17 08:02


Herzensnot! - oder: Vom Dichter-Gelichter! ;-)

Viele nennen sich hier "Dichter",
manch einer sogar "Dichter und Denker",
doch gäbe es einen Richter,
der schickte - manchen Dichter zum Henker!

Natürlich, am Ende sollen sich die Worte reimen,
doch manchmal - wollen sie das einfach nicht,
da denkt schon mal einer - bei sich im Geheimen:
"Ein guter Dichter ist - wer jede Regel bricht!"

Das mag sein, denn die Kunst ist in Allem frei,
ein wichtiger Grundsatz: "Kunst dient keinem Zweck!"
Andererseits, wie dem nun immer auch sei,
wer nicht reimen kann, ist vom Fenster - schnell weg!

Aber ich... nun - ihr wißt es ja schon lange,
mir ist auch vor dem schrägsten Reim nicht bange!
Gnadenlos zwing` ich die Buchstaben,
dorthin, wo ich sie will haben!

Und die Reimform, da bin ich glatt wie ein Aal,
doch am Liebsten, wenn ich hab´ eine Wahl,
mach´ ich ´nen Limerick,
denn mein besond´res Geschick,
gilt diesem AABBA - kommt, ich zeig´s euch nochmal!

Ein schon betagter Dichter, aus dem kleinen Entenhausen,
hörte - zu seiner Begeisterung - die Zuhörer applausen,
das gefiel ihm sehr,
er wollte noch mehr,
doch das Publikum ging - längst schon - nach draußen!

Meine Zugabe für euch - ein Liebesgedicht!
"Mein lieber Engel, schau mir ins Auge, ins Angesicht,
und wage dann, zu behaupten: 'Du liebst mich nicht'...
...okay, auch Dein Schweigen mir das Herze bricht!"

6.10.17 21:14


Vom Winde verweht!

Es ist wieder die gleiche Tageszeit - 6 Uhr morgens. Der Kaffeeduft breitet sich im Zimmer aus und ich sehe auf die schwarze, dampfende Flüssigkeit in der großen Kaffeetasse vor mir... Wie ging das gestern weiter?

Zu meiner nicht unangenehmen Überraschung strahlte schon bald schönster Sonnenschein vom wolkenlosen Himmel. Ich zog vorsichtshalber ein Sweat-Shirt an - unter die unvermeidliche Fotografen-Weste mit den vielen Taschen - und spazierte, das erste Mal seit dem Frühjahr, langärmelig Richtung Schafschwemme. Der Wind blies kräftig. Anderenorts wurden Bahn- und Schienenverkehr eingestellt und zu allem Unglück Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen... die Natur ist gnadenlos.

Als ich die Schafschwemme, in der man sich in diesen Tagen schmutzige Füße holt, wegen all der Regenpfützen und dem aufgeweichten Boden, schon längst hinter mir gelassen hatte, drehte ich mich um und fotografierte die Silhouette meines Städtchens. Niemand hört das Sausen und Zerren des Windes, alles scheint friedlich einem wunderschönen Tag entgegen zu gehen.



Zu meinem Glück wußte ich nicht, daß der Sturm, dessen Ausläufer mir um die Ohren pfiff, seine Opfer fordern wird. So konnte ich diesen zwar windigen, aber insgesamt schönen Tag genießen. Als erstes kam ich, noch in der Schafschwemme, zur Gollachbrücke und sah den Farn mit seinem Licht- und Schattenspiel. Dieses war wirklich schön anzusehen und als der Wind eine Atempause machte, konnte ich es auch mit meiner Kamera festhalten.



Ich hatte genug von diesem Dreck unter meinen Schuhen und bog in einen grasbewachsenen Feldweg ein, der mich Richtung "Bahndamm" führte. Von dort schoß ich das erste Foto. Ansonsten gab es wenig Motive. Der Kampf gegen den Wind beherrschte mein Denken und ich wollte es bewußt genießen, diesen Widerspruch zwischen herrlichem Sonnenschein und stürmenden Winden. Dann fiel mir ein kleines Gehege auf und ich blickte über den Zaun... da liefen die künftigen Weihnachtsbraten umher. ;-)



Zunächst am Bahndamm entlang, führt eine schmale, jedoch geteerte Straße, in einem großen Bogen um die Stadt. Gestern gab es neben mir nur noch eine Spaziergängerin. Wir begegnen uns immer wieder mal und wechselten ein paar Worte. Sie hatte Angst, ihr kleiner Hund würde vom Wind weggeblasen. Die Hundebesitzerin hatte ihr Fahrrad am Bahndamm abgestellt. Ich erkannte es daran, daß vor dem Lenker ein Körbchen angebracht war, in dem der Hund sitzt, wenn einmal gefahren werden muß. ;-)

Ich lief weiter und weiter. Mal schob mich der Wind, mal kämpfte ich gegen ihn an. Schließlich war ich am Gollach-Polder und sah sogar noch zwei Heidelibellen. Etwa zwanzig Enten ergriffen die Flucht und einem Graureiher wurde es auch zu ungemütlich, als ich kam. Ja, das tut mir leid, wenn ich die Tiere von ihren gewohnten Plätzen verscheuche, aber ich sehe sie ja gar nicht, bevor sie die Flucht ergreifen und wenn sie es endlich kapieren würden, daß ihnen nichts geschieht, dann würden sie sitzen bleiben. Sie hätten keinen Streß und ich ein paar schöne Fotos. ;-)

So zeige ich euch etwas rotes Herbstlaub...





...wobei ich aber unbedingt noch darauf hinweisen will, wie "Natur" wirklich ist. Keinesfalls gibt es eine bestimmte Jahreszeit, oder gewisse Temperaturen, die alles und jeden in der Natur beeinflussen. Während eine Großzahl von Bäumen und Sträuchern ihr Chlorophyll von den Blättern in die starken Äste und Stämme "zurückholen", fangen andere "Gewächse" an, noch einmal richtig Gas zu geben, wie z.B. der Brombeerstrauch.



Der Spaziergänger wundert sich, welch schöne Blattstruktur er zu sehen bekommt, mit einem satten Grün.



Was will er denn noch? Die dornigen Zweige des Brombeerstrauches schieben sich am Boden entlang und recken sich dann zwischen den Brennnesseln in die Höhe, welche den Vergleich scheuen müssen, denn gegen einen solchen "Ausbund an Kraft" ist kein (Un-)Kraut gewachsen. Ja, "so" ist die Natur, wie auch der Mensch - Überraschungen inbegriffen! ;-)
6.10.17 07:40


Im Osten schmeckt der Kaffee anders!

Mein Kaffee schmeckt ausgezeichnet. Als ich eben in der Küche war, um ihn zuzubereiten, öffnete ich das Fenster und sah in die noch dunkle Nacht hinaus. Der Wind rüttelte ordentlich an Nachbars Hecken und im Schein der Straßenlaternen erkannte ich schemenhaft die mir so bekannten Häuser und Autos. Das kleine, digitale Meßgerät an der Wand zeigte 6.00 Uhr an. 20 Grad Celsius innen und 14 Grad draußen. Die Außentemperatur wird direkt vor dem Fenster gemessen, ist also eher etwas höher, als die "im Wind" gefühlte Temperatur.

Niemand will bei einem solchen Wetter gerne vor die Tür, doch ich überlege, ob ich mich schnell fertig machen, gut einpacken und dann vielleicht den Sonnenaufgang fotografieren soll, wobei ich mir ausmale, wie der kräftige Wind ein ständig wechselndes Wolkenbild vor die Sonne schiebt. Die Sache hat nur einen Haken... es wird wahrscheinlich keine Sonne zu sehen sein. Doch das ist kein Problem für mich, denn mir fällt ein, daß ich eigentlich bis zum Jahr 2020 arbeiten müsste, wenn ich nicht zufällig zu dem letzten Jahrgang gehört hätte, der bei meiner Firma die Möglichkeit bekam, in "Altersteilzeit zu gehen". Und wäre es nicht so gewesen, dann würde ich jetzt schon eine halbe Stunde mit mürrischen Kollegen in staubigen Fabrikhallen, ohne Tageslicht, bei lauten, unablässig laufenden Förderbändern eine schwere Arbeit verrichten...

Heute haben sie ein anderes "System". Die jüngeren Kollegen und Kolleginnen können ein Leben lang "Zeit ansparen" - Urlaub, Überstunden usw. Und am Ende ihres Arbeitslebens dürfen sie dann ihr "Zeitkonto plündern". Da fehlt mir persönlich die Phantasie, um das wirklich gut zu finden. Ich jedenfalls denke mal wieder zehn Sekunden darüber nach, wie gut ich es getroffen habe und freue mich über mein Leben, das ich weitestgehend selbstbestimmt genießen darf.

Ja, das muß sein. Wenn ich mir nicht klarmache, wie angenehm meine Lebensumstände im Augenblick sind, dann kann ich sie auch nicht genießen. "Streß" haben und sich "Streß" machen, das ist etwas für Andere, nicht für mich. Der Kaffee schmeckt wirklich gut... ;-)

In letzter Zeit schrieb ich so Einiges über die politischen Zustände in unserem Land. Viele Menschen - so glaube ich - können sich nicht vorstellen, wie sich Menschen, vor allem "im Osten", fühlen, nachdem die deutsche Einheit damit begann, daß eine gewisse "Treuhand" ihre Arbeitsplätze vernichtete, indem sie ehemalige DDR-Betriebe "privatisierte". Und ich will mir gar nicht vorstellen, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn vor 27 Jahren eine derart gravierende Veränderung in meinem Leben stattgefunden hätte. Wenn mir die Politiker gesagt hätten, alles wird gut, und die Wahrheit wäre gewesen, entweder ich verlasse meine Heimat, oder ich nehme Einbußen in meiner Lebensqualität in kauf.

Heute gibt es in unserem Land Gebiete, die veröden, während in anderen Landesteilen, und vor allem in Großstädten, der Wohnraum knapp und viel zu teuer ist. Ein Bundeskanzler Kohl versprach "dem Osten" blühende Landschaften und eine Bundeskanzlerin Merkel sagt, "uns" geht es gut in einem Land, in dem wir gerne leben. Wer nicht sieht, wie es "im Osten" aussieht, wer immer behauptet, alles sei in bester Ordnung, der muß sich nicht wundern, wenn er gnadenlos ausgepfiffen wird.

"Der Osten" hat bei der kürzlichen Bundestagswahl ganz anders "gewählt", als "der Westen". Es ist wohl richtig, daß es schon einer Vielzahl von Jahren bedarf, bis die "Demokratie" in den Köpfen der Menschen ankommt. Doch in den "neuen Bundesländern" gibt es eben viele Menschen, viele "Einzelschicksale", die nicht in das Loblied der Bundeskanzlerin auf unser Land einstimmen können, weil sie verständliche und leicht nachvollziehbare Gründe davon abhalten.

5.10.17 07:48


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