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Ein Ende mit Schrecken!

Nun ist es vorbei - das Erwachen war schmerzhaft! Der deutsche Mitfavorit bei der Skisprung-Vierschanzen-Tournee, Richard Freitag, ist beim Sprung von der "Berg-Isel-Schanze" in Innsbruck schwer gestürzt!

Es war die dritte von vier Schanzen, die bei diesem jährlichen Wettbewerb zu springen sind. Die Orte Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen freuen sich über den Besucheransturm, die übertragenden Fernsehanstalten über die Einschaltquoten. Ein Wintersport-Highlight der ganz besonderen Art und weltweit einmalig!

Zwei mal wird zunächst in Deutschland gesprungen, dann geht es nach Österreich. Deshalb ist auch die Rivalität zwischen den Springern aus beiden Ländern am größten. Doch die schlanken, leichtgewichtigen jungen Männer kennen nur den sportlichen Wettkampf. Das Miteinander steht bei diesem gefährlichen Sport über Allem! Sie wollen es wissen, na klar, wer ist der Beste?

In den letzten Jahren sprangen die deutschen "Adler" immer hinterher. Gegen die Österreicher war kein Kraut gewachsen. Auch die Polen, Slowenen, Norweger und Finnen hatten immer gute Skispringer. Doch in diesem Jahr war alles anders. Richard Freitag hieß der Stern am deutschen Springerhimmel. Er war der Führende im Weltcup. Er hatte bis zur Vier-Schanzen-Tournee die Nase vorne.

Skispringen ist ein "Freiluftsport". Diese "weise" Aussage hört man immer wieder. Sie ist in etwa gleichzusetzen mit Sepp Herbergers Fußball-Weisheit: "Der Ball ist rund!" Und weil es in Strömen regnete, weil der Wind von allen Seiten blies, deshalb hat die "Jury" viel zu tun. Die Springer werden nur das "Freizeichen" bekommen, wenn die Windstärken vorher festgelegte "Korridore" nicht verlassen. Man holt also den absprungbereiten Richard Freitag noch einmal "vom Balken". Der Wind bläst zu stark. Ein Skispringer möchte den Wind am Liebsten von vorne haben, also "Aufwind". Der Gegenwind trägt weit hinab. Der Springer kann sich "auf den Wind legen" und den Erdanziehungs-Kräften ein Schnippchen schlagen.

Dann läßt man Richard Freitag springen. Man will das Spektakel. Sowohl der Veranstalter, als auch das Fernsehen. Möglichst ein Siegsprung mit neuem Schanzenrekord. Die Weite ist super, doch der deutsche Ausnahmespringer bringt seine Skier bei der Landung nicht parallel auf den Boden. Sie überkreuzen sich hinten und er stürzt, überschlägt sich dabei...

Die Zuschauer halten den Atem an und speziell diejenigen, die auf einen Sieg von Richard Freitag hofften, sind schockiert. Jetzt ist die Frage nach dem Sieg bedeutungslos, jetzt heißt es nur noch: "Hoffentlich hat er sich nicht schwer verletzt." Nach bangen Momenten steht der gestürzte Springer wieder auf den eigenen Beinen. Gottseidank, es ist nichts Schlimmes passiert!

Doch nun beginnen die Diskussionen. Durfte man Richard Freitag bei diesen Bedingungen springen lassen? Schnell wird der Schuldige gefunden. Der deutsche Bundestrainer Werner Schuster, ein Österreicher, macht den Technischen Delegierten innerhalb der Jury verantwortlich...

Aber wie auch immer. Das vierte und letzte Springen der Vierschanzen-Tournee verliert seine Bedeutung für den Wettkampf. Einsam und allein führt der Pole Kamil Stoch die Gesamtwertung an. Wenn er beim vierten und letzten Springen nicht stürzt, ist ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen!

5.1.18 12:36
 
Letzte Einträge: Prosit Neujahr!, Mehr Sein als Schein!, Rätsel-Auflösung!, Eine weiße Überraschung!


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (5.1.18 15:02)
...habe ich gehört im Radio, nicht gesehen.
Sport interessiert mich nicht so, aber es ist natürlich schade, dass Richard Freitag raus ist.
Doch-zum Glück-nichts Schlimmes ist ihm passieret, da ist man auch als Unbeteiligter schon froh.
Wenn ich an Michael Schumacher denke, man weiß nicht, wie es ihm wirklich geht, doch es scheint keine positiven Meldungen zu geben, bei dieser Abschottung.
Schade, es tut mir sehr leid für die Familie...

Dir wünsche ich ein schönes Wochenende, bis dann, LG : D


pally (5.1.18 19:03)
........naja, Sport ist nicht so mein Ding! Natürlich finde ich es tragisch u. auch traurig, dass jemand sein ersehntes Ziel nicht erreicht hat. Nur ist das nicht auch ein bisschen Berufsrisiko? Jeder, der Sport nicht nur als Freizeitbeschäftigung betreibt, muss mit diesem Problem rechnen. Schade für ihn, dass der Ruhm nun einem anderen gehört. Aber kann er nicht auch zufrieden sein, dass ihm nicht mehr passiert ist? Es hätte für ihn ja auch schlimmer ausgehen können. Außerdem gibt es bestimmt noch andere fantastische Springer, die ihr Bestes geben! Gruß pally


Marie / Website (5.1.18 22:51)
Ich schau mir das auch recht gerne an, leider habe ich es in den letzten Tagen nicht verfolgen können.

Gewinnen und verlieren liegen wohl gerade im professionellen Sport, sehr nahe beinander. Und immer wieder wird es schlimme Situationen und Unfälle geben. Meistens geht es glimpflich aus, manchmal aber auch nicht. Zum Teil ein Leben am Limit, wie viele andere Dinge im Leben auch.

Natürlich ist es immer schade, wenn nach endlosen, harten Trainingszeiten, dann das plötzliche "Aus" da ist. Und das hätte, wäre, wenn, sollte oder doch nicht....hilft hinterher auch nicht mehr. Zum Glück ist nichts schlimmes passiert.

LG; Marie

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