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Von Eiern und Fotos

Super Idee: Das Objektiv mittels Umkehrring verkehrt herum auf die Kamera schrauben. Das gibt Makro-Bilder vom Feinsten!

Leider arbeitet jetzt die Automatik nicht mehr. Ich sehe das Motiv nicht gut, das Scharfstellen ist schwierig und alle Bilder "verwackelt". Ohne Stativ geht da gar nichts. Aber ich muß mich auf den Bauch legen, um die Libelle, die auf dem toten Holz am Rande des Teiches ihre Eier ablegt, fotografieren zu können.

Scheiß Idee: Stativ weg, Umkehrring weg, Objektiv wieder normal an die Kamera schrauben. 18 - 250 mm, eine "Allzweckwaffe", es gibt bessere Objektive, um in der Makrowelt superscharfe Aufnahmen zu machen.

Meine Arme strecken sich in den Teich hinein. Die Libelle bleibt freundlicher Weise sitzen. Aber nur, weil sie gerade ihre Eier ablegt. Sie bewegt ihren Hinterleib hin und her. Manchmal läßt sie ihre vier "Propeller" laufen. Das ergibt kleine Ringe auf dem Teich, aber keine guten Aufnahmen.

Es ist eine "Große Königslibelle". Im Vergleich zu der kleinen Azurjungfer, die immer mal wieder um sie herumschwirrt, ist diese Libelle ein riesiges Monster. Ähnlich groß ist aber der "Plattbauch" (viertes Foto oben), der sie manchmal begleitet und ich frage mich, ob er vielleicht der Vater der Königslibellen-Kinder ist, denn eine männliche Königslibelle bekam ich an meinem kleinen Weiher am Tennisplatz noch nicht zu sehen.

Im Internet bin ich fündig geworden. Zunächst dachte ich, es mit einer grünen Mosaikjungfer zu tun zu haben. Dann wurde mir klar, es kann eigentlich nur die blaugrüne Mosaikjungfer sein. Doch eine solche müßte zwei ovale Flecken auf der Schulter haben und jetzt gab es nur noch eine einzige, die in Frage kam - die Große Königslibelle!

Es ist erregend! Da sitzt ein Insekt, legt seine Eier ab, blickt dabei in die Kamera und ich beobachte es durch den Sucher, variiere mit dem Scharfstellen und drücke ab. Alle zwei drei Sekunden. Ich sehe der Libelle an, daß sie das Klicken hört, ebenso wie ich, und ich weiß aus anderen Begegnungen mit ihr, wäre sie jetzt nicht beschäftigt, würde sie davon fliegen. Deshalb muß und will ich mich beeilen. Die Libelle bleibt gefühlte zwei Minuten sitzen. In dieser Zeit mache ich 50 Fotos. Super!

Zuhause geht es erst richtig los. Da alle Fotos ähnlich sind, nehme ich ein gutes und vergleiche es der Reihe nach mit allen anderen. Kommt ein besseres, behalte ich dieses und vergleiche die anderen Fotos nun mit dem Besseren. So bleibt am Ende das beste Foto übrig und das ist es, was mich interessiert: Das beste Foto. Natürlich ist das nicht immer ganz eindeutig zu bestimmen. Manchmal ist der Kopf da besser, dafür die Flügel nicht so gut. Also gibt es ein Foto "beste Flügel", und ein Foto "bester Hinterleib", und ein Foto "bester Kopf" usw.

Und jetzt kommt ein Trick. Mit meinem Bildbearbeitungsprogramm kann ich Fotos verändern, in vielerlei Hinsicht. Die ersten beiden oben zu sehenden Fotos vermitteln den Eindruck, ich wäre näher an der Libelle dran gewesen, als es tatsächlich der Fall war. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Der Abstand Objektiv - Motiv betrug zwischen 30 und 50 cm. Das dritte obige Foto ist in "normaler" Größe zu sehen.
13.6.16 01:52
 
Letzte Einträge: Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-), Ein Strand - ein Paradies! , Einladung!, Das Leben geht weiter!


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