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Wahre Freundschaft!

Es gibt Menschen, die sagen, auf meinen Teller kommt nichts, was Augen hat, oder hatte. Und wenn sich solche Menschen schon einmal entschlossen haben, weder Menschen noch Tiere zu essen, dann erweitern sie ihren Entschluß manchmal noch und essen keinerlei tierische Produkte. So kann man seine Tierliebe in die Realität umsetzen, zweifelsohne.

In meinem Betrieb gibt es eine Kollegin, mit der verstehe ich mich gut und manchmal erzählt sie mir von ihrem Chamäleon. Also wirklich, ich kann nicht sagen, daß sie von Natur aus zur Brutalität neigen würde, denn sie ist eine der Wenigen, die nicht "hintenrum" über andere Kolleginnen und Kollegen lästert, weil sie auch die Mitmenschen mag, mit denen sie sich nicht so gut versteht wie mit mir. Aber, und das ist eben eine Tatsache, sie verfüttert lebende Tiere an ihr Chamäleon. Weil sie ihr Chamäleon mag und es auch zum Tierarzt bringt, wenn es einmal leidet, ist auch sie eine Tierfreundin.

Naja, und dann gibt es mich. Ich esse Fleisch und Wurst ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. An anderer Stelle erzählte ich schon mal, daß ich gewissermaßen mit "Schweinefett" groß gezogen wurde. So war das damals, in unserer schönen Kinderzeit. Das Geld war immer knapp und so wurde eben beim Bauern eine Sau gekauft und geschlachtet, das war für eine sechsköpfige Familie mit nur einem Ernährer das "Wirtschaftlichste".

Das Geld war auch deshalb knapp, weil mein Vater zur Jagd ging und die Jägerei ist teuer. Manchmal nahm er meinen Bruder und mich mit, wenn er zum Beispiel "Schnepfen" schießen wollte. Selbstverständlich war auch unser Hund dabei, denn der fand die vom Himmel gefallene Schnepfe am schnellsten.

Wir Kinder liebten unseren Hund - es war immer wieder mal ein neuer, hatte aber immer den gleichen Namen - und holten täglich beim Müller "Haferschrot" und beim Metzger "Schlachtabfälle", damit er etwas Gutes und Nahrhaftes zu fressen hatte. Also ich würde sagen, auch ich bin ein Tierfreund und bin froh, daß ich dieses massenhafte Abschlachten von Schweinen, Rindern, Hühnern, Puten usw. nicht ständig vor Augen habe.

Und jetzt habe ich im Hinterkopf so einen Spruch wie: Tiere sind genau so viel wert wie Menschen! Ist das auch ein Tierfreund, der soetwas sagt? Vielleicht ja, aber ein Menschenfreund ist er nicht. Unser Hund hatte einmal Läuse und irgendwie bekam die mein Bruder auch. Er durfte nicht mehr in die Schule, man hat ihn isoliert. Mir hat unser Hund ebenso leid getan wie mein Bruder, nur die Läuse, die taten mir gar nicht leid. Nachdem sie knallhart bekämpft und ermordet wurden, war mir wieder wohler ums Herz.

Themagemäß fangen wir heute vegetarisch an... Was ist das?



Paprika - gelb und rot!



Jetzt kommt auch noch ein Stückchen grüner Paprika hinzu...



...und nun dringen wir ins Innere vor, des Pudels Kern, gewissermaßen. Herr Schopenhauer läßt grüßen! ;-)

18.1.17 00:45
 
Letzte Einträge: Weitere Urlaubsgrüße! , Auf geht´s!, Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-)


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mirco / Website (18.1.17 03:54)
Ein schwieriges Thema, finde ich. Da ich mich seit Jahren in Ländern herumtreibe, in denen der Respekt sowohl vor Tieren als auch vor Menschen deutlich geringer ist als in Deutschland, haben sich unbewusst auch meine Ansichten dazu wohl etwas verändert. Bin doch schmerzfreier geworden. Fleisch liebe ich aber schon immer und würde keinesfalls darauf verzichten wollen. Allerdings ein etwas mehr kontrollierter Konsum wäre vermutlich nicht ganz verkehrt. . Ich arbeite daran...


Marie / Website (18.1.17 06:52)
Ein sehr schwieriges und sensibles Thema. Und ich glaube ein richtig oder falsch gibt es da nicht. Tiere sind auf jeden Fall schützenswert und ich finde es wirklich entsetzlich, wie manchmal mit Tieren umgegangen wird. Es sind Lebewesen genau wie wir auch. Aber es sind trotzdem Tiere. Ich weiß nicht, ob ich das Füttern mit Lebendtieren schlimm finde, denn in der freien Natur ist das ja nun mal auch völlig normal. Schlangen fressen ja auch Lebendtiere und so manch anderes Tier eben auch. Ich denke einfach das ist die reale Natur. Fressen und gefressen werden. Der Lauf der Dinge seit Millionen von Jahren.
Das unnormale ist in meinen Augen eher der Mensch. Um jetzt nicht einen falschen Eindruck zu vermitteln. Ich liebe Tiere absolut und hatte und habe auch selbst Haustiere. Aber der Mensch greift damit auch massivst in die Natur ein, nicht nur wenn ein Bestand übermässig gejagd wird, sondern eben auch wenn eine Art übermässig geschützt wird. Denn das ist so oder so nicht der normale Naturverlauf. Schwieriges Thema, ich möchte mich da jetzt auch nicht drin verlieren.
Was den eigenen Fleischkonsum angeht oder eigene Essensgewohnheiten, ich mag gerne vegetarische Sachen, aber ohne wirklich Vegetarierin zu sein. Ich esse auch schon mal ganz gerne Fleisch. Sicher nicht übermässig, aber hin und wieder schon mal ganz gerne. Vegetan finde ich schon sehr extrem. Wenn Kühe nicht mehr gemolken werden und die Eier nicht mehr verwendet werden...nicht auszudenken...finde ich auch schwierig. Naja, Du siehst das ist ein sehr umfangreiches Thema.
Es muss jeder für sich entscheiden, wie und was er isst. Und man darf auch keinem einen Vorwurf machen. Wünsche Dir einen schönen Tag. LG; Marie


Indianwinter (18.1.17 13:32)
Da sprichst Du in der Tat etwas an, meine Tochter, die ich als ausgesprochen tierlieb bezeichnen möchte, hatte zwei Schlangen, die auch mit Mäusen gefüttert wurden. Soweit ich mich erinnere, wurden die Mäuse aber tiefgekühlt gekauft.
Aber allein schon die Vorstellung war für mich problematisch.
Müsste ich mein „Futter“ mir selber besorgen, würde ich alles daransetzen, mich vegetarisch zu ernähren. So ist es nun leider so, dass ich das nicht immer schaffe und trotz gutem Vorsatz doch immer mal wieder etwas Tierisches konsumiere. Doch es hält sich schon in Grenzen.
Wie auch sonst im Leben gibt es hier kein schwarz oder weiß, die Zwischentöne darf man nicht vergessen.
Deine Paprikafotos sind toll, ich mache mir oftmals ein Smoothie, da könnte ich gut auch Paprika nehmen... :D
LG Indianwinter

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