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Im Paradies!

Wer waren schon Goethe und Schiller...





Ja das Schreiben, es drängt in mir
will kraftvoll auf die Seiten,
will sie füllen, will dem Papier
ein Feuerwerk bereiten.

Es fliegen die Worte, wunderbar leicht,
erfinden sich quasi von selbst,
ein Gedanke dem nächsten weicht,
und ich fühle: "Ja, Du lebst!"

Ein roter Faden soll sich finden?,
noch will ich nichts beachten,
will Silben, Worte in Sätze binden,
die eben sich erdachten.

Doch dann, wie soll ich es beschreiben,
sind die Gedanken nur noch bei Dir,
Dir soll es gelten, all mein Treiben,
Du meine Freude, mein Elixier.

Der Liebestrank, von Dir gereicht,
nährt Wurzeln, gibt mir das Leben,
ich fühle mich so froh, so leicht,
nichts Schön´res kann es geben.

Ich schrei´ meine Liebe, posaunengleich,
in diese Zeilen hinein,
und hoff´, daß ich Dein Ohr erreich´,
"Du meine Liebe - allein!"



Es ist schon so lange her... Nachts stieg ich auf einen Berg, bis ich ein Hochplateau erreichte. Hier standen die letzten Bäume und hier mußte ich warten, bis sich der Himmel erleuchtete und mein Engel herbeischwebte. Nur der Mond und eine alte Eiche sahen zu, bei diesem monatlichen Treffen von Engel und Zauberer. Es war eine starke Liebe, welche uns beide verband, aber natürlich war auch sie nicht für die Ewigkeit gemacht, obwohl es schön gewesen wäre, wenn sie zumindest eine kleine Ewigkeit bestanden hätte. Solange, bis die "diesseitigen" Anfechtungen ein Ende gefunden hätten. Dann wäre es im Jenseits möglich gewesen, den Traum weiter zu träumen.

Vielleicht ist das "Paradies" der Ort, wo das Träumen einen anderen Sinn bekommt. Nichts stirbt, nichts endet mehr. Deshalb ist es wichtig, womit man sich beschäftigt. Beim "Träumen" und "Lieben" machen die meisten Engel ihr Häkchen hin. Damit kommt man gut durch die Ewigkeit. Vielleicht gibt es ja hinter der "Ewigkeit" noch etwas, wovon wir jetzt natürlich nichts wissen können. Wie steht im 1. Korinther-Brief: "Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird."

Die Liebe ist immer noch da, auch wenn die Erkenntnis aufhören wird? Ja, ich wußte es doch. Im wahren Leben ist mein Engel davongeflogen, doch unsere Liebe ist zu einer "Energie" geworden, die irgendwo noch "lebt". Und wo soll sie leben wenn nicht im Paradies?
30.1.17 22:22
 
Letzte Einträge: Blauer Natternkopf!, Dichtung und Wahrheit!, Zwei Spatzen pfeifen es vom Dach...!, Fotos vom Feinsten - demnächst!, Es fing alles ganz harmlos an...


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (31.1.17 07:12)
Einfach nur schön! LG, Marie


Indianwinter (31.1.17 13:43)
Ein ganz wunderbares Gedicht und auch die Geschichte dazu ist sehr poetisch geschrieben.

So bewältigen wir wohl alle dieses Leben, mit der Hoffnung auf das Paradies und einer Liebe, die niemals endet, ganz genau, wie Du es auch in Deinem Spruch zum Ausdruck gebracht hast...

LG, Indianwinter


Mirco / Website (31.1.17 14:13)
Ich kann mich Marie nur anschließen...
...einfach nur wunderschön geschrieben.

Viele Grüße aus dem Urlaub (Hong Kong)

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