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Mörderisches Duell am Tennisweiher!

Die Abendsonne stand schon tief am Himmel und warf ihr Licht durch das hochgewachsene Ziegenkraut, welches allgemein als "Giersch" bekannt ist.



Am Tennisweiher patrouillierte der übellaunige "Blaupfeil" einen etwa zwanzig Meter langen Uferstreifen, den er für sein Revier ansah. Die nichtsahnende Keiljungfer wollte das späte Abendlicht ein letztes Mal genießen und flog beschwingt und unbeschwert in das Revier des "Blaupfeils". Sofort stürzte sich der kannibalisch veranlagte "Blaupfeil" auf den unliebsamen Eindringling. Er packte die ihm an Größe kaum unterlegene "Keiljungfer" von oben und drückte sie unter Wasser. Dann ließ er kurz von ihr ab und besah sich sein Werk, fliegend in der Luft stehend.



Die offensichtlich völlig überraschte "Keiljungfer" trieb reglos auf der Wasseroberfläche. Der Blaupfeil schien mit seinem Werk zufrieden zu sein und flog weiter. Langsam kam die "Keiljungfer" wieder zu Bewußtsein, schlug mit den Flügeln kräftig ins Wasser und bäumte den Oberkörper auf.



Dann schien sie die Kraft wieder zu verlassen. Doch Libellen sind allesamt hart im Nehmen. Noch gab sie nicht auf...



Doch es nützt nichts. Sie kann ihre großen Flügel nicht so einsetzen, wie sie es gerne tun würde. Immer wieder schlägt sie ins Wasser, ohne einen Vorteil daraus ziehen zu können. Schon nähern sich neugierige Wasserläufer, um zu sehen, wer ihnen da Gesellschaft leistet. Und auch von unten droht Gefahr, denn die Fische haben stets einen Blick für einen auf dem Wasser treibenden Leckerbissen.

In der größten Not bekommt die Keiljungfer einen kleinen Zweig zu fassen. Sie klammert sich fest und schon wird sie in die Luft emporgehoben...



Das ging noch mal gut, aber die nassen Flügel müssen erst trocknen, bevor ans Weiterfliegen zu denken ist. Das ist eine gefährliche Situation. Wenn jetzt der "Blaupfeil" noch einmal auftaucht, dann ist es vorbei, mit dem mühsam geretteten Leben. Und die Flügel sind schwer verletzt...



Einige Minuten vergehen, bis die Flügel trocken sind. Die "Keiljungfer" weiß nicht, was sich da direkt vor ihren Augen abspielt. Oder doch? Das "große Tier" ist zum Glück harmlos. ;-)



Einigermaßen erleichtert, noch einmal mit dem Leben davongekommen zu sein, fliegt die "Keiljungfer" davon.
5.7.17 05:53
 
Letzte Einträge: Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-), Ein Strand - ein Paradies! , Einladung!, Das Leben geht weiter!


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (5.7.17 11:54)
Klasse in Szene gesetzt. ;-) Sehr lustig zu lesen.

Da hast Du aber eine echt gute Tat vollbracht. Wirklich mörderisch Deine Libellen.

Viele Grüße, Marie


Indianwinter (5.7.17 13:18)
Ich hätte ihr auch geholfen und staune, dass sie trotz der lädierten Flügel noch fliegen konnte.

Deine Sprechblasen sind Klasse dazu : ) und das erste Foto ist wieder so ganz meine Welt.

Bis dann, LG, Indianwinter


Mirco / Website (5.7.17 14:04)
Der Eintrag ist einfach nur fantastisch von dir zusammengestellt ...!




Grüße aus Ningbo

Mirco


pally (5.7.17 20:13)
Hallo, amüsant zu lesen. Gruß pally

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