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Die Blaupfeil-Hochzeit!

Heute will ich ausnahmsweise meinem Grundsatz untreu werden, nur "druckfrische" Fotos zu zeigen. Die Blaupfeil-Hochzeit fand bereits vorgestern statt. ;-)

Gestern war die Gelegenheit einfach unpassend, die beiden nächsten Fotos zu zeigen. Doch ich hatte ja angekündigt, wegen des Paarungsverhaltens der Libellen am Sonntag schon um 12 Uhr mittags am Weiher zu sein. Tatsächlich dauerte es dann bis nach 15 Uhr, bis ich mit "Mühe und Not" ein Foto eines Blaupfeil-Pärchens schießen konnte.



Zuvor hatte sich das Blaupfeil-Männchen erst einmal "gestärkt". Der Flügel des "Opfers" ragt noch aus seinem gefräßigen Maul.



So ging ich also gestern nach 19 Uhr - die Abendsonne schien wieder einmal so unwiderstehlich, daß ich noch einmal "raus" mußte - zu der Stelle, wo die Brennnesseln wachsen, wo ich die Enten fotografierte und die Prachtlibellen zuhause sind.



Es war eine außergewöhnliche Stunde, die ich dort verbrachte. Da ich auch noch ein paar Schritte laufen wollte, kam ich zu spät nach Hause, um "unsere" Fußball-Damen von Anfang an bewundern zu können. ;-) Aber zurück zu den Libellen. Ich übertreibe nicht, doch da saßen bis zu zehn Prachtlibellen vor mir auf den Brennnesseln. Wie es meine Gewohnheit ist, blieb ich erst einmal fünf Minuten ruhig stehen und sah mir alles an. Diese Zeit brauchen auch die Libellen, um sich an mich zu gewöhnen. Dann ließen sie mich nach Herzenslust gewähren... es war toll! Einmal - beim nächsten Foto - hockte die Libelle, das ist wirklich wahr, fünf Zentimeter vor meinem Objektiv, während mir eine andere auf der Schulter saß.



Ich muß einfach mal etwas "aus dem Nähkästchen plaudern". Es ist natürlich fantastisch, so nahe an ein "Objekt" heranzukommen. Ein wichtiger "Parameter" bei der "Kunst des Fotografierens" ist die "Schärfentiefe". Wenn ich also ganz nahe am "Objekt" bin, bekomme ich nicht alles "scharf" aufgenommen. Das kann ein Vor-, aber auch ein Nachteil sein. Wenn ihr zuhause eine schöne Portrait-Aufnahme von euch habt, dann ist der Hintergrund mit Sicherheit "unscharf", weil man nur das Gesicht sehen soll und nicht die Mauer hinter dem Gesicht. Aber ich hätte natürlich gerne beide Augen der Libelle "scharf", doch das ist bei der obigen "Aufnahme" nicht möglich. Das eine Auge ist scharf, während der "Gegenstand", den die Libelle frißt, schon völlig undeutlich ist.

Bei der Hummel bin ich mit der Kamera weiter weg, die "scharfen" Bereiche des Fotos sind "tiefer", es ist also ein größerer Bereich "scharf".



Soviel dazu, weitere Einzelheiten will ich euch ersparen. Vielleicht noch eine kleine Geschichte... Am Samstag wurde ich auf einem Stadtfest gebeten, ein Foto zu machen, von drei Personen, die ihre Köpfe zusammen steckten und bereits ein breites Grinsen aufsetzten. Ich mußte die Leute leider darauf hinweisen, daß ich aus drei Metern Abstand höchstens zwei von ihnen aufs Bild bekomme. Mit einem üblichen "Weitwinkelobjektiv" wäre das kein Problem gewesen, aber ich bin ein "Spezialist" für Nahaufnahmen, und dem entsprechend ist auch meine Ausrüstung, die ich üblicherweise dabei habe. Das verstehe wer will! ;-)
18.7.17 09:06
 
Letzte Einträge: Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-), Ein Strand - ein Paradies! , Einladung!, Das Leben geht weiter!


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


meine-stories (18.7.17 09:25)
Hallo,
Sehr interessante Fotos, die Du da gemacht hast.
Davon, dass die Blaupfeil-Hochzeit nicht ganz "druckfrisch" ist, wird die Welt wohl auch nicht untergehen. ;-)


Indianwinter (18.7.17 15:44)
Ich würde auch sagen, vorgestern ist noch „gerade so vertretbar“ : ).

Da bist ja sozusagen auf einen ganzen Schwarm Libellen getroffen, hätte ich nicht gedacht, dass dort so viele gleichzeitig zu sehen sind.

Doch die Zutraulichkeit der Libellen Dir gegenüber ist wirklich toll, ich denke, sie kennen Dich sicher schon, wenn sie Dir so nahe kommen und sich sogar auf Deine Schulter setzen, ein wirklich schönes Erlebnis für Dich.

Interessant sind auch Deine Ausführungen zu den jeweiligen Aufnahmen, man sieht genau die Unterschiede, die Fotos sind wieder sehr beeindruckend geworden.

Das Weitwinkelobjektiv finde ich bei Landschaftsaufnahmen schon sehr Klasse, ich staune immer über den Unterschied...

Ich hoffe, Du überstehst die Hitze gut, bis dann, LG, Indianwinter


Marie / Website (18.7.17 21:28)
Eine Nachberichterstattung hat ja nun wirklich auch was ;-) Und als "Trauzeuge" dieser gigantischen Hochzeit, ist es natürlich verzeihbar, dass die Schlagzeilen etwas später erscheinen. ;-)

Die Beiden hast Du wieder in einem perfekten Moment erwischt. Es erstaunt mich schon, dass die Libellen so vertraut mit Dir sind und sich eine sogar auf Deiner Schulter niedergelassen hat. Aber da wird es wieder deutlich, nichts ist vorhersehbar oder gar berechenbar. Auch die Libellen sind Individualisten auf der ganzen Linie.

Ich habe heute ein sehr eindrucksvolles Filmchen gesehen, "was würde passieren, wenn es keine Insekten mehr auf der Erde geben würde".
Die Sache würde wohl ziemlich übel ausgehen!

In den letzten beiden Tagen bin ich eher etwas unfreiwillig auf den Hund gekommen. Die "Dame" hat mich ganz schön auf Trapp gehalten. Sie hatte wohl eher mich im Griff, wie umgekehrt.

Einen schönen Abend, bis dahin, Marie ;-)

P.S. Hach, die Hummel.....einfach schön!


betoni / Website (19.7.17 08:55)
wow wahnsinnsbilder

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