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Ohne Musik ist alles nichts!

Kenn´ ein Land, irgendwo,
scheint alle Tage die Sonne nur,
kenn´ ein Mädchen das liebt mich so,
kann nicht bei ihr sein.

Oh my darling, oh my darling,
oh my darling, Caroline,
wollte nie mehr, von Dir gehen,
kann jetzt nie mehr, bei Dir sein.

In Montana, in den Bergen,
steht ein Haus, am Waldesrain...

jaaa, das war eine Stimme zum Dahinschmelzen. Selbst meine Mutter, der ich niemals ehebrecherische Tendenzen unterstellt hätte, bekam leuchtende Augen. "Ronny" hieß der Mann mit der unwiderstehlich tiefen Stimme.

Ich "stehe" natürlich mehr auf Frauenstimmen. Amy McDonald, wenn es was "Jüngeres" sein soll, oder Stevie Nicks als Leadsängerin von Fleetwood Mac, da tropft die Erotik eimerweise aus der Lautsprecherbox. Auch Patti Smith mit ihrem "Because the night" und Pat Banatar als "Heartbreaker" bringen viel Leidenschaft in die Musik. Und dann gab es noch dieses One-Hit-Wonder: Tanita Tikaram und "Twist in my sobriety".

"Twist in my sobriety" hörte ich in einem Moment der Krise. Mir ging es gerade nicht so gut. Aber dieses Lied hat mich "voll erwischt". Wenn ich mir heute ein Video ansehe und den gelangweilten Gesichtsausdruck von Tanita Tikaram sehe, bin ich über die Maßen erstaunt, wie es passieren konnte, daß ich auf die Stimme und dieses Lied "innerlich" so intensiv reagierte, obwohl ich Sinn und Text nicht verstand.

Ja, ich muß es gestehen. Sechs Jahre "Englisch" gelernt, in der Schule, und beim Übersetzen muß ich immer viel zu lange überlegen, um wirklich mitzubekommen, was da gesagt oder gemeint wird. Anders ist es bei meinem männlichen Lieblingssänger: Chris Rea!

"Well I´m standing by the river, but the water doesn´t flow..." ...da verstehe ich auf Anhieb mehr als nur die Textzeile. "Road to hell" ist mein absolutes Lieblingslied, das ich immer hören kann, bei Sonnenschein und bei Regenschauer. Chris Rea hat - und das meine ich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte - selbst für einen Mann eine "geile" Stimme und die Musik dazu... einsame Spitze.

Was natürlich nicht heißt, daß es nichts Vergleichbares gäbe. Bruce Springsteen singt auch einen "River-Song" - und der ist ebenfalls "spitze": "I come from down in the valley..." Gestern nacht sah ich eine Reportage im Fernsehen, über das London der siebziger Jahre. Es war diese verdammt gute Zeit. Endlich wurde alles ein wenig toleranter. Die "Sex Pistols" schreckten das Establishment auf, die Rolling Stones wurden berühmt und dafür gefeiert, daß sie keine "Satisfaction" fanden. Ich kann mich noch erinnern, daß ich bei diesem Song einmal die Tanzfläche "lahmlegte", weil ich mit geschlossenen Augen wie ein Wirbelwind umhergefegt bin und reichlich Platz brauchte, um meinen "Freestyle-Tanz" ausleben zu können.

Und es gab noch einen Song, der uns erschien wie eine Hymne für die Ewigkeit: "Iron Butterfly" und "In a gadda da vida". Dieser ultralange Song thronte über allem. Was ist ein Song ohne fünfminütiges Schlagzeugsolo? ;-)

Eine "männliche Stimme" erwähnte ich bisher noch nicht, doch ihre Anziehungskraft war überaus groß, zumindest auf Frauen. Im Jahr 1983 ging ich in Nürnberg zum Standesamt und gab brav mein "Jawort" zum Besten. Zu dieser Zeit wurden die großen Rockfestivals installiert, die später zum "Rock im Park" wurden. Einmal war meine Ehefrau und ich nicht direkt dabei. Wir kamen aber in die Nähe des Zeppelinfeldes in Nürnberg und meine Frau hörte die so typische Stimme Neil Youngs durch die Luft flirren. Sie riß sich von meiner Hand los und rief: "Komm, wir müssen da hin, schnell!"

Ebenfalls in Nürnberg sah ich zum ersten und einzigen Mal einen Sänger, den ich bis heute sehr mag, der aber vielleicht nie so ganz vorne im Rampenlicht stand: "Eric Burdon": In den siebziger Jahren war "House of a rising sun" ein oftgehörter Hit. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Version mit den "Animals" von 1964 anzusehen... diese jungen Kerle in ihren Anzügen, extra für den "amerikanischen Markt" geschneidert, herrlich.

"Oh mother, tell your children, not to do, what I have done!" ;-)

30.7.17 04:31
 
Letzte Einträge: Weitere Urlaubsgrüße! , Auf geht´s!, Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-)


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Indianwinter (30.7.17 15:22)
Eine schöne Zeitreise mit vielen tollen Songs und Interpreten.
Ich glaube, wenn man den englischen Text nicht immer so ganz versteht, macht es das einem einfacher, sich in den Song fallen zu lassen- egal, was es eigentlich bedeutet, Hauptsache, es passt gerade zur Stimmung...

Bei mir kommt noch auf jeden Fall Depeche Mode dazu, AC/DC usw. und heutzutage auch die neueren deutschsprachigen Bands, wie Revolverheld...

Einen schönen Restsonntag wünsche ich dir, bis dann, LG,


Marie / Website (30.7.17 17:05)
Music was my first love......;-) und ist seither einer der wichtigsten Bestandteile meines Lebens. Die Musik hat mich schon durch viele Lebensphasen begleitet und mir auch hier und da schon mal sehr geholfen.

Es gibt so vieles und ich glaube es passt auch so vieles auf verschiedene Situationen.

Meine ganz eigene Musikrichtungen sind eher individuell angesiedelt, also ich sag´s mal so, ich höre schon ziemlich viel und ziemlich unterschiedliche Musik. ;-)

Ich kann mich gut mit klassischer Musik arrangieren, aber die passt gerade im Moment nicht zu meinem Leben.

Es gibt sehr viel gute Musik, auch aus, wie Du es beschreibst, "älteren" Zeiten. Ich mag z. B. James Taylor sehr gerne, Favorit: Fire and rain..., Led Zeppelin sowieso, ach das würde nun den Rahmen sprengen.

Das einzige was ich wirklich so gar nicht vertrage, sind Schlager, puh, dass geht gar nicht. Das nun wirklich nur im Karneval ab 2,0 Promille. ;-)

Oh my darling Caroline......;-) die deutsche Version, aber im Englischunterricht mussten wir natürlich die englische Version singen...natürlich in Englisch. Sing´it in English please....hopeful sorry Clementine ....and her shoes were number nine....;-)
How I missed her.....but I kissed her little sister ;-)

Bis dahin, Marie

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