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Das Ende eines Traums!

Deutschland ist eine Fußball-Nation! Die Sportart "Nummer 1" in unserem Lande ist der "Fußball"! In diesen Tagen findet in den Niederlanden die Europameisterschaft im Frauenfußball statt. Das "öffentlich-rechtliche" Fernsehen ist ebenso dabei wie das "Privat-Fernsehen". Der Sender "Eurosport" überträgt alle Spiele "live".

Der "wirkliche" Fußball-Fan, ob weiblich oder männlich, ist natürlich an dieser Veranstaltung interessiert und schaut sich die Spiele an. Zumindest die der deutschen National-Mannschaft. Sie ist ein Titel-Favorit. Seit Jahren, wenn nicht schon immer, gehören die deutschen Fußballfrauen zur "Weltelite".

Jedenfalls war es einmal so. Zum Leidwesen der Fans zeigte die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft während der Europameisterschaft nie, was sie eigentlich "drauf" hat. Und da fangen meine Zweifel an. Ich meine, wer in vier Spielen nicht zu seinem "wahren Können" findet, der verfügt über dieses "Können" nicht!

Der Fan jedenfalls ist entsetzt! Da spielen "professionelle" Sportlerinnen für ihr Land Fußball - was noch immer eine Ehre war und ist und den größtmöglichen körperlichen und geistigen "Einsatz" selbstverständlich macht - und sie versagen auf der ganzen Linie. Sowohl was das "fußballerische Können", als auch Ehrgeiz und Siegeswillen anbetrifft. Und draußen, an der Seitenlinie, steht eine neue Trainerin, die nicht eingreift, obwohl einzelne Spielerinnen offensichtlich völlig "von der Rolle" sind.

Ich persönlich sehe seit 1966 im Fernsehen Fußball-Spiele der deutschen Männer-National-Mannschaft. Und ich sah auch schon viele Spiele deutscher Frauen-National-Mannschaften. Deshalb kann ich mir ein Urteil erlauben: Die Hilflosigkeit, sowohl der Mannschaft auf dem Platz als auch des Trainerteams - erzeugte bei mir nach dem Entsetzen auch Wut!

So ist das, beim Fußball. Wenn die Leistung der eigenen Mannschaft nichts taugt, dann wird sie gnadenlos ausgepfiffen! Aber nein, beim Frauen-Fußball ist das anders. Die Fans veranstalten kein gellendes Pfeifkonzert. Auch, weil nicht allzuviele von ihnen "da" sind. Aber das ist wieder ein anderes "Problem". Ebenso die schlechten Torhüterinnen-Leistungen...

Die Größe des "Fußball-Tor-Gestänges" ist zwingend vorgeschrieben. Auch im Frauen-Fußball ist das Tor 7,32 Meter breit und 2,44 Meter hoch. Wer schon einmal im Tor gestanden hat weiß, wie "gewaltig" diese Ausmaße sind. Deshalb wird im Profi-Fußball der Männer ein Torhüter immer großgewachsen sein. Torhüterinnen im Profi-Fußball der Frauen sind in der Regel zu klein, um den schwierigen Job gut machen zu können. Aber nicht nur das. Sie können auch oft - siehe derzeitige Europameisterschaft - Bälle nicht festhalten oder lenken sie gar ungeschickt ins eigene Tor. Die deutsche Mannschaft profitierte selbst zwei mal davon.

Einer Torhüterin kamen gar die Tränen, als sie durch eigene Ungeschicklichkeit ein gegnerisches Tor "verschuldete". Mir kamen auch die Tränen, beim Viertelfinale gegen die Däninnen. Das Spiel wurde verloren, aus eigenem Unvermögen, nicht weil der Gegner so stark war. Eine derartige "Leistungsverweigerung" ist im Männerfußball nicht denkbar und sollte sie doch vorkommen, wäre von "grundlegendem Neuaufbau" die Rede. Mal sehen, wohin die Entwicklung diesbezüglich geht. Traurig aber wahr, im Moment geht es im deutschen Frauenfußball steil bergab!

Aber nicht nur dort. Auch andere, große Fußballnationen haben ähnliche Probleme. Der "Deutsche Fußball-Bund" verfügt über ausreichende "Mittel", um den Frauen-Fußball so zu fördern, daß er auf lange Sicht weltweit eine Führungsrolle einnehmen kann. Schon bei der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land, 2011, versagte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, war der "mentalen Herausforderung" nicht gewachsen. Und hier muß vor allem angesetzt werden!

31.7.17 08:34
 
Letzte Einträge: Blauer Natternkopf!, Dichtung und Wahrheit!, Zwei Spatzen pfeifen es vom Dach...!, Fotos vom Feinsten - demnächst!, Es fing alles ganz harmlos an...


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


betoni / Website (31.7.17 09:01)
mein mann hat auch geschimpft. mich interessiert eigentlich nur das ergebniss weil ich niccht viel ahnung vom fussball habe


Indianwinter (31.7.17 14:04)
...ich bin ja auch nicht der große Fußballfan, wie Du weißt und ehrlich, ich sehe einfach lieber den Herren zu.
Doch Dank Dir bin ich nun im Bilde und weiß wenigstens, wie es steht.

Ach übrigens, Tränen bei Frauen kommen in solchen Situationen oft auch einfach nur vor Ärger, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie es sollte...

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit, bis dann, LG, Indianwinter : D


pally (31.7.17 20:39)
Gut, dass ich nicht soviel mit Fußball am Hut habe, dann muss ich mich wenigsten nicht über irgendein Dilemma aufregen oder bei einem Sieg in Ekstase fallen. Schließlich ist doch alles nur ein Spiel u. sollte es eigentlich auch bleiben. Leider wird dieser Aspekt zu oft außer Acht gelassen. Ach ja, hier noch ein kleiner Aufklärungs-Hinweis über Tränen: Frauen weinen nicht nur aus Trauer, Liebeskummer o.ä., sondern auch aus Wut über sich selbst oder andere! Gruß pally


padernosder (31.7.17 23:06)
Danke für euere Kommentare!

Auffallend ist der doppelte Hinweis bezüglich weiblicher Tränen. Ich hab es verstanden. Allerdings werden Fußball-Profis darauf trainiert, Emotionen welcher Art auch immer, zurückzuhalten. Wer das nicht schafft, bekommt ein "Problem".

Und das war wohl auch der Hauptgrund für die schlechten Leistungen: In den Köpfen fehlte die 100prozentige Konzentration auf das Wesentliche, die bis an die Grenzen gehende Leistungsbereitschaft.

Zu sagen, Fußball sei doch "nur ein Spiel", ist unzutreffend. Die Spielerinnen sind ehrgeizig, es ist ihr Beruf und sie wollen gut spielen und gewinnen. Im besten Fall schauen Millionen Menschen an den Fernsehgeräten zu und fiebern mit. Das Tragische ist eben, daß sie gerade dann es nicht schaffen, ihr Bestes zu geben. Sie sind ja von sich selbst am meisten enttäuscht.

Was ist denn gegen ein bisschen Ekstase zu sagen? ;-) Ich finde, sich für etwas begeistern zu können, macht unser Leben lebenswert. Wer Emotionen nicht will, der geht eben in den Keller zum Lachen und wird dort alleine glücklich. ;-)

Das Schöne am Fußball und am Sport generell ist auch, so ausdauernd darüber streiten zu können. ;-) Grundsätzlich ist Sport für alle Menschen so ziemlich das Beste, was sie tun können. Und jetzt hat man festgestellt, das Bewegen der Beine ist - gerade für die Köpfe alter Menschen, die nicht dement werden wollen - hilfreicher als Bücherlesen und Rätsel lösen. ;-)

Eine gute Woche wuünsche ich!


pally (1.8.17 20:20)
Hallo,ich halte mich eher an das Motto: Sport ist Mord ! Noch niemand ist bei der Erweiterung seines Wissens, besonders im Alter, gestorben; nach sportlichen Überanstrengungen schon. Alles in Maßen ist o.k.. Das Sportler ehrgeizig , ausdauernd u. leistungsbereit sind bezweifelt auch niemand. Nur man muß sich auch die Frage stellen, warum sie das tun. Wenn die großen Scheine winken, versucht jeder an seine Grenzen zu gehen, oder? Aber in einer Sache gebe ich Dir Recht: man kann nächtelang darüber diskutieren, auch ohne ein Ergebnis zu erzielen. Wann greifst Du wieder so ein Thema auf? Vielleicht hilft das ja auch ein wenig gegen Demenz???



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