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Wo ist mein Titel hingekommen? ;-)

Wir wissen es alle - oft kommt es anders, als man es sich in seiner Phantasie vorgestellt hat!

Mein Kopf war angefüllt mit imaginären Fotos, von der "Jagd" nach der "Blutroten Heidelibelle". Ich würde sie ganz nahe vor mir haben, sie würde "treu" in die Kamera blicken und dabei meinen Atem hören, und dann würde ein "Klick" dem nächsten folgen... und immer wäre es ein prächtiges, einzigartiges Foto. So weit die Theorie. ;-)

Ich sage es gleich vorweg: Die Heidelibelle hatte gestern andere Pläne, als mir Modell zu stehen. Aber das heißt noch nicht, daß ich keine Gelegenheit hatte, schöne Fotos zu machen. Nein, ich erlebte sogar etwas ganz Besonderes...

Hier in meinem Blog gab es schon einmal Fotos von einer "Blaupfeil-Hochzeit" zu sehen, deshalb will ich damit anfangen. Ich hörte, hinter einer Bank am Tennisweiher kniend, wie die Körper der Libellen in der Luft "zusammen krachten". Ja, es klingt eher wie ein "Unfall", die Vereinigung während des Fluges in der Luft. Dann sucht das Männchen einen Platz, wo das Pärchen ein paar Minuten verharren kann. Ich hatte Glück, naja, es war schon auch ein wenig "clever" von mir, daß ich hinter der Bank kniete. Jedenfalls landeten die beiden Blaupfeile dort, wo ich sie haben wollte, auf der Bank!



Zuvor ereignete sich etwas, was ich so noch nie erlebte... Da ist also eine Bank, die bei schönem Wetter den ganzen Tag keinen Schatten bekommt. Der Blaupfeil mag diese Bank. Wenn ich darauf sitze, dann sucht er meist einen Platz in der Nähe. Das kann der Fußweg sein, oder ein Grashalm über dem Wasser. Wenn ich will, daß er sich auf die Bank setzt, dann gehe ich hinter die Bank, oder ich setze mich an deren Rand. Gestern aber reagierte der Blaupfeil nicht wie gewohnt. Er setzte sich direkt auf mein Knie!



Der helle Fleck unten links ist meine Hose. Ein solches Verhalten ist für mich ein "Geschenk". Jetzt weiß ich, der Kerl will sich eher annähern, als daß er vor mir fliehen wird. Und so habe ich beim nächsten Foto sein "Facetten-Auge" aufnehmen können. Das war sicher lustig anzusehen, für einen Beobachter. Die doch recht große Libelle sitzt auf meinem Oberschenkel, etwas oberhalb des Knies und ich beuge mich mit der Kamera nach vorne...



Beim nächsten Foto bekommt ihr in etwa eine Vorstellung davon, wie das Ganze aus meiner Perspektive aussah und auch, welche enorme "Spannweite" der Blaupfeil hat.



Eigentlich hätte ich mit dieser Fotoausbeute zufrieden sein können. Auf dem Heimweg sah ich noch einmal nach der "Blutroten Heidelibelle" (Umweg ca. 2 km), ebenfalls erfolglos und fand dann, fast schon zuhause, an der Königskerze wieder die gallische Feldwespe vor. Sie saß da und putzte sich, wobei sie den Kopf hin und her wendete. Auch sie störte sich wenig daran, daß ich sie ganz genau "unter die Lupe nahm".



In vielen Jahren - ohne Fotoapparat - habe ich Disteln kaum beachtet. Mittlerweile finde ich sie sehr interessant. Es gibt viele Arten und wenn das Violett so aus dem Feld herauslacht, dann zieht es mich unwillkürlich an. Diese kleine Distelblüte hier verfügt, bei genauerem Hinsehen, über eine Menge Farben, die zwischen rosa und violett angesiedelt sind. Und wenn ich mich dann bemühe, sie so zu fotografieren, wie ich sie sehe, dann wird mir auf eine wohltuende Art klar, daß auch der beste Fotograf der Natur nicht jedes Geheimnis "entreißen" kann.

3.8.17 08:17
 
Letzte Einträge: Blauer Natternkopf!, Dichtung und Wahrheit!, Zwei Spatzen pfeifen es vom Dach...!, Fotos vom Feinsten - demnächst!, Es fing alles ganz harmlos an...


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (3.8.17 11:44)
Ganz im Zeichen der Libellen!

Das ist schon echt der Hammer und ich hätte wirklich nie gedacht, dass sich eine Libelle so nah an einen Menschen rantraut. Die Bilder dazu sind natürlich entsprechend genial!

Deine blutrote Heidelibelle lässt sich wohl entsprechend noch etwas "feiern" und wägt sich im Hintergrund bzw. Abwesenheit. ;-) Aber ich bin sicher, sie braucht nur ihren ganz besonderen Auftritt. Ist ja auch schon ein besonderes Exemplar!

Viele Grüße, Marie


Indianwinter (3.8.17 14:56)
Hallo Libellenflüsterer,

Du weißt mittlerweile schon ganz genau, wie Du Dich positionieren musst, um sie an eine bestimmte Stelle zu bekommen und so sind Dir wieder super Aufnahmen gelungen.
Schade, dass Die „Rote“ keine Zeit hatte, sie ist schon etwas Besonderes.
Doch ich bin sicher, sie lässt sich noch einmal blicken.

Ein wirkliches Glück, dass diese Wesen sich Dir gegenüber so zutraulich zeigen,
die „Facetten-Augen“ in der Großaufnahme sind allerdings für mich immer wieder faszinierend und unheimlich zugleich.

LG, bis dann, Indianwinter : D


betoni / Website (3.8.17 17:03)
das sind wieder geniale fotos. du hattest glück mit der libelle. so auf dem knie auge in auge.....besser geht es nicht. grandios die facttenaugen. man muss zeit haben und ganz viel geduld bei insektenmacros

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