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Es fing alles ganz harmlos an...

In Müllers Garten standen die bunten Blumen in der Sonne. Die schönste suchte ich mir aus.



Ein Bläuling flog des Wegs und zeigte mir sein zartes "Aquarell-Blau".



Als ich dann am Bach stand, sah ich von oben auf das unruhige Wasser und wußte, da ist jemand "unterwegs". Schon bald lugte eine Enten-Mutter durch die Zweige und schaute nach mir. Auch sie hatte "gespürt", daß da jemand ist. Nach einigem Zögern kam die Entenfamilie dann unter den Blättern hervor...



Die Jungtiere sind jetzt fast so groß wie die Mutter. Sie waren völlig sorglos und spritzten übermütig im Wasser. Also ganz ehrlich: Mein Vater war Jäger und "Wildbret" ist mir nicht fremd. So eine junge Ente, das wäre auch ein leckerer Braten, mit Blaukraut und Klößen. Ich geniere mich kein Bisschen, solche Gedanken zu hegen. Aber das ist mir alles viel zu umständlich und ein wenig "altersmilde" bin ich auch schon. Also lasse ich die siebenköpfige Entenfamilie in ihrer Gänze bestehen. ;-)



Ich lief ein paar Schritte weiter, und ähnlich wie im letzten Jahr, sah ich auf den großen Rhabarber-Blättern eine Menge Lederwanzen. Die grüne ist eine "Nymphe", also ein "Jungtier".



Doch jetzt wollte ich weiter, zum Maisfeld, wo ich vor Tagen die "Blutrote Heidelibelle" das erste Mal sah. Wieder kam ich umsonst. Auch nach einer Wartezeit von zehn Minuten sah ich kein größeres Insekt umherfliegen. So ging ich über die Bundesstraße zu einer Stelle der Gollach, die dort eine Art "Polder" bildet. Wir haben hier keine großen Probleme mit Überschwemmungen, aber man hat sich wohl etwas dabei gedacht, diesen "Überlauf" einzurichten. Mittlerweile erfuhr ich auch, daß dort absichtlich das Gras nicht gemäht wird - ein Umstand, der mich schon "genervt" hatte - um die Boden-Abtragung zu verhindern.

Ich stapfte also durch das hohe Gras - wegen solcher Notwendigkeiten trage ich nie kurze Hosen - und suchte mir einen Platz an der Gollach, wo ich einigermaßen gut stehen konnte... Da war sie, meine Blutrote Heidelibelle!!



In meiner Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt, mußte ich mir etwas einfallen lassen, um sie gut fotografieren zu können. So warf ich mit Gräsern nach ihr, wenn sie unerreichbar im Dickicht Platz nahm, oder versuchte, mit einem langen Stock "nachzuhelfen". Schließlich hatte ich ein paar Aufnahmen, mit denen ich zufrieden war. Ihr könnt es selbst beurteilen. ;-)



7.8.17 10:08
 
Letzte Einträge: Weitere Urlaubsgrüße! , Auf geht´s!, Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-)


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (7.8.17 11:24)
Ich danke Dir für Deinen ausführlichen und ehrlichen Kommentar zu meinem Eintrag.

Mir gefällt alleine schon Deine Schilderung, wie Du von A nach B kommst. Das regt die Phantasie doch enorm an und es entsteht ein guter Eindruck, von dem was Du siehst, tust und rund um Deine Libellenjagd erlebst.

Die Bilder sind wieder Klasse und die "Rote" ja schon etwas ganz Besonderes. Aber besondere Bilder, erfordern ja auch besondere Objekt und besondere Durchhaltemaßnahmen. ;-)

Die Sache mit den Enten, gut, ich sehe Dir Deine "mörderischen" Gedanken nach. Ich esse Ente auch ganz gerne, allerdings würde ich es blöd finden, wenn ich die Ente vorher gekannt hätte. ;-) Also alles richtig gemacht und einfach sich in einem Lokal an den Tisch setzen und dann essen, ist bestimmt der bessere Weg!

Eine schöne Woche, fotographisch wie auch kulinarisch wünsche ich Dir ;-)

LG, Marie


Indianwinter (7.8.17 15:29)
Ja, die Ente-da bin ich schon froh, dass Du Deine Finger von ihr gelassen hast : )
Mir gefällt sie in dem Gewässer gut und ich selbst hatte auch schon immer Probleme damit, im Restaurant mir den Fisch auszusuchen, der auf meinem Teller landen sollte.
Man muss schon mit dem Finger auf ihn deuten...

Die Fotos sind toll, wie immer und die Rote Heidelibelle hat sich doch noch einmal gezeigt, auch wenn sie es Dir etwas schwergemacht hat, sie zu erwischen.

Den Bläuling finde ich besonders hübsch, ich mag Blau in jeder „Tonart“.
Und kurze Hosen solltest Du wahrscheinlich eher nicht tragen, ich denke, die Zecken treten bei euch wohl häufiger auf.

Heute ist hier ein toller Sommertag mit richtig angenehmer Luft, ganz so, wie früher.
Leider viel zu selten in diesem Jahr.

Eine schöne Woche wünsche ich Dir und viel Erfolg bei weiteren fotografischen Exkursionen, LG, Indianwinter : D


pally (7.8.17 19:25)
Hallo, Naturfreund, wieder beeindruckende Fotos, die Du geschossen hast. Diese rote Libelle ist schon imposant. Bei uns schwirren nur die "Blauen" durch die Gegend. Wie man sieht, sind Blumen u. Tiere immer dankbare Objekte. In solchen Aufnahmen ist immer Bewegung!
Schönen Abend, pally.


betoni / Website (8.8.17 09:00)
wieder wunderschöne bilder. mit deiner erzählung hast du uns auf deinem spaziergang mitgenommen.
vielen dank dafür

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