Fotos, Poesie, Prosa
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   
    betoni

   
    pally66

   
    indianwinter

    lebenslabyrinth
   
    mirco-reisen

    - mehr Freunde

http://myblog.de/padernosder

Gratis bloggen bei
myblog.de





Sie ist wieder da...!

Als ich gestern gegen Mittag von zuhause losging, nahm ich mir vor, ab morgen wieder andere Wege einzuschlagen. Diese ständige "Libellenjagd" macht mich ein wenig "einseitig", und es ist mir sowohl im Leben als auch beim Fotografieren wichtig, "offen" für die Vielfalt des Daseins zu sein.

Doch dann, und ich wunderte mich darüber in keinster Weise, sah ich auf meinem "alten Weg" soviel Neues und Schönes, daß ich ins Zweifeln kam. Würden andere Wege tatsächlich auch so reichhaltige, fotografische "Ernte" bringen? Über meine Begegnung mit dem "Borretsch" berichtete ich schon, doch ich hob mir noch ein Foto für diesen Beitrag auf, und natürlich nicht das Schlechteste! ;-)



Fotografen sind ebensolche "Lateiner" wie Angler und Jäger. ;-) So hat manch ein Fotograf ein ganz tolles Foto geschossen und "selbstverständlich" rein gar nichts daran verändert, bzw. "aufgehübscht". Naja, das mag man glauben, oder man hält das für die Wahrheit, was ich einmal in einem "Fotografie-Fachmagazin" las: "Ein gutes Foto ist heutzutage immer bearbeitet". Ehrlich gesagt, wenn ich ein schönes Foto vor mir habe, dann überlege ich natürlich auch, ob ich daran etwas verbessern kann, damit es noch toller aussieht. Und das, denke ich, ist auch legitim, denn es ist "mein" Foto und ich "betrüge" niemanden, wenn ich es nachbearbeite.

Vielleicht ist es interessanter für den Betrachter, zu wissen, daß ich hier oft nur "Ausschnitte" meiner Fotos zeigen kann. Das hat physikalische Gründe. Mein Original-Foto ist, sagen wir einmal, einen Quadratmeter groß, hier steht mir aber nur der fünfzigste Teil eines Quadratmeters an Platz zur Verfügung. Ich muß also das gesamte Original erheblich verkleinern, dann sind Details kaum noch zu erkennen, oder aber ich nehme nur einen Teil des Original-Fotos und kann dann den "Ausschnitt" deutlicher zeigen.

Wenn ich hier also einen Beitrag fertigmache, dann besteht ein Teil meiner Arbeit darin, die "wesentlichen Details" meiner Fotos herauszuarbeiten und das heißt, ich muß sie bearbeiten, zumindest was die Größe und den Ausschnitt betrifft. Euere Zustimmung zu meinen Fotos zeigt mir, daß ich es "richtig" mache.

Diesem Ochsenauge, wieder einmal ein Insekt, welches nicht an Flucht dachte, lag ich "Auge in Auge" gegenüber. Noch näher geht nicht. Ein Umstand, der für einen Makro-Fotografen perfekt ist.



Beim Distelfeld fiel mir eine Pflanze auf, an der gleich drei kleine Schnecken hingen. Eine davon war braunrot gefärbt. Sie hatte sich scheinbar ihrer Umgebung angepaßt. ;-)



Mehrere Tage hintereinander ging ich zum Maisfeld, ohne die "Blutrote Heidelibelle" wiederzusehen. Doch gestern war es dann soweit. Sie setzte sich sogar auf ein Maisblatt, was für mich recht angenehm war.



Mein eigentlicher Plan war ja, die Heidelibelle "von unten" zu fotografieren. Eine halbe Stunde lang bezweifelte ich sehr, mein Vorhaben in die Tat umsetzen zu können. Doch dann lag ich an der richtigen Stelle im Gras und die Libelle wurde offenbar neugierig. Sie setzte sich so nahe bei mir nieder, daß ich Schwierigkeiten hatte, den Kopf so steil wie nötig nach oben zu richten. Ich fluchte innerlich, sah meine Chance gekommen und schon wieder schwinden und dann vernahm ich eine zornige, innere Stimme. "Höre auf zu fluchen und mache jetzt das Foto, über Schmerzen kannst Du später nachdenken!"

Soetwas nennt man wohl "Motivation". ;-) Ich bog mich zur Seite, stemmte mein Gewicht auf einen Ellbogen, griff auch mit der zweiten Hand zur Kamera, zwang mich zur inneren und äußeren Ruhe, hielt den Atem an... und drückte so entspannt wie möglich auf den Auslöser, nachdem ich vorher den Autofokus mit einem letzten Quantum an möglicher Körperstreckung ins Ziel steuerte. Und wer sich anstrengt, der wird auch belohnt. Die Heidelibelle nahm ausnahmsweise einmal die Flügel hoch, die Sonne trat hinter einer Wolke hervor und ich durfte dieses wirklich "geile" Gefühl genießen: "Es hat geklappt!"

10.8.17 12:39
 
Letzte Einträge: Blauer Natternkopf!, Dichtung und Wahrheit!, Zwei Spatzen pfeifen es vom Dach...!, Fotos vom Feinsten - demnächst!, Es fing alles ganz harmlos an...


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (10.8.17 13:04)
Wunderschöne Bilder!

Also ich stelle mir das ja schon so in irgendeiner Weise vor, wie Du so im Gras auf der Lauer liegst. ;-)

Aber es lohnt sich, jedes Mal wieder aufs Neue!

Deine Libellen machen aber auch wirklich einen super Job!

LG, Marie


Indianwinter (10.8.17 16:35)
Ich bin wieder begeistert, supertolle Aufnahmen.

Die „Blaue Blume“ finde ich auch besonders gut gelungen, nein, dieses Foto ist sicherlich nicht das Schlechteste!

Und auch die "Rote" gab sich noch einmal die Ehre, es hat sich gelohnt. : D

LG, Indianwinter


Twity-Autor / Website (10.8.17 17:07)
Hallöchen,

das sind wieder einmal faszinierende Aufnahmen, danke! :-)

Herzliche Grüße von Twity-Autor!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung