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Endlich wieder tolle Fotos! ;-)

Wer schon häufiger meine Beiträge gesehen und gelesen hat, der versteht noch besser als ein zufälliger Gast auf "meinen Seiten", warum ich heute meine Freude kaum zügeln kann. Ich darf euch Fotos zeigen, auf die ich zum Teil "sehnlichst" wartete. Fangen wir einfach an...

Manchmal "zerren" die Tautropfen am Morgen schwer an Blättern und Gräsern. Es ist absolut nicht zu empfehlen, über eine Wiese zu laufen, es sei denn, man hat Gummistiefel an den Füßen. ;-) Als ich an der Gollachbrücke, wo sich der Farn breitgemacht hat, vorbeikam, dachte ich, hier beginnt der "Regenwald"...



Man sieht nicht so genau, wie naß diese Blätter sind, doch für morgens um 10.00 Uhr hing da eine Menge Wasser auf dem Farn, das kann ich euch versichern. Um richtig "warm" zu werden, lief ich erst mal ein paar hundert Meter ohne Aufenthalt. Im Vergleich zur späteren Hitze war die Luft noch "frisch". Wenn dann die Sonne kräftig scheint, ist der Tau schnell verschwunden. Für mich sehr angenehm, denn ich verlasse häufig die "ausgetretenen Wege", um z.B. eine Ringelblume zu fotografieren.



Dieses "Orange" ist einfach eine geile Farbe. Und dann noch so klar und rein. Auf den einzelnen Blütenblättern sah ich kleine weiße Härchen und wäre Wasser und Dreck nicht gewesen, dann hätte ich mich wohl auf den Boden gelegt, um sie ganz genau zu betrachten... ;-) Doch ich hatte anderes zu tun, denn es schwebte ein - das "Taubenschwänzchen"!



Eigentlich ist dieser Schmetterling ein "Nachtfalter". Er fliegt jedoch auch tagsüber, verharrt wie ein Kolibri in der Luft, während er - mit dem längsten Saugrüssel im heimischen Insektenreich ausgestattet - sich den Nektar auch aus den tiefsten Blüten holt. Das "Taubenschwänzchen" ist angeblich ein Zuwanderer aus "südlicheren Gefilden", aber mittlerweile - zumindest in Süddeutschland - heimisch geworden.

Mein Mittagessen nahm ich vor dem "Netto-Markt" ein. Zur Apfeltasche gab es eine kleine Flasche Mineralwasser. Dann ging ich weiter, vorbei an der "Landkreis-Obstanlage". Da sieht es nicht sehr erfreulich aus, was das Obst betrifft, doch am Zaun sah ich den Efeu blühen. Nichts wirklich Aufregendes, aber ich stelle oft erfreut fest, wieviel Neues ich so "nebenbei" auf meinen Spaziergängen sehen kann. Und wenn dann noch schöne Fotos möglich werden... ;-)



Nun bin ich schon in der Nähe des "Tennisweihers". Nur noch ein halber Kilometer. Hätte ich gewußt, was mich erwartet, wäre ich trotz der Hitze wohl noch etwas schneller gelaufen. ;-)

Wochen-, gar monatelang, sah ich die "Blaugrüne Mosaikjungfer" nur umherfliegen. Dann hatte ich zwei mal die Gelegenheit, sie zu fotografieren, wobei ich aber nicht "so" an sie herankam, wie ich mir das wünschte. Und gestern nun liege ich auf einer Bank am Tennisweiher, genieße die heißen Sonnenstrahlen, döse vor mich hin und raffe mich dann auf, denn nur zum Schlafen bin ich ja nicht den weiten Weg gelaufen. ;-)

Wie so oft fliegt dieses Prachtexemplar von einer Libelle vor meinen Augen hin und her. Ich sehe ihr zu und weiß, ich kann die Kamera neben mir ruhen lassen, denn sie wird sich nicht hinsetzen. Dann "schießt" sie plötzlich an mir vorbei zu den Büschen in meinem Rücken. Ich traue meinen Augen kaum, sie hockt sich in Augenhöhe auf ein rotes Blatt...



Ich will mich nicht wiederholen, aber zum besseren Verständnis muß ich doch sagen, daß ich jetzt hellwach war und mich äußerst vorsichtig bewegte. Und ich habe es - wieder einmal - geschafft. Den inneren Jubel unterdrückend, konnte ich die "Blaugrüne Mosaikjungfer" aus nächster Nähe fotografieren. Leider hat sie auch gestern während des "Shootings" ihre Sitzposition nicht verändert.



Als die Libelle dann genug hatte und davon flog, wollte ich sofort auf dem Display nachsehen, wie die Aufnahmen geworden sind. Da kam die Libelle zurück und setzte sich auf den Ärmel meines T-Shirts. Es ist einfach unglaublich...! Erst macht sie es mir unheimlich schwer, und dann sitzt sie direkt vor meiner Nase und glotzt mich an, als seien wir schon immer Freunde gewesen. ;-)

Doch das war es noch nicht gewesen. "Wem die Stunde schlägt...!" Nur einen Meter weiter links, etwa fünf Minuten später, landete ein Heidelibellen-Pärchen, ebenfalls auf einem Blatt. Während die Beiden noch "wie ein Strich" durch die Luft flogen, bildeten sie im Sitzen sogleich ein "Paarungs-Rad". Ich sah meine Chance...



...und nutzte sie! - Zum Schluß will ich euch heute einen "brennenden Busch" zeigen. Moses - wer kennt ihn nicht? ;-) - hat ja bemerkt, daß sein brennender Dornbusch tatsächlich nicht verbrennt. Ebenso ist es mit meinem Busch - ein leuchtendes Rot in der Sonne. Der einzige dieser Art, so weit mein Auge reichte. ;-)

27.9.17 09:32
 
Letzte Einträge: Weitere Urlaubsgrüße! , Auf geht´s!, Ein Königreich für eine Sitzbank! ;-)


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Twity-Autor / Website (27.9.17 10:54)
Du bist ein echter Glückspilz, was für wunderschöne Libellen-Fotos. :-) :-) Ich habe noch nie das Paarungs-Rad der Libellen mit eigenen Augen in der Natur gesehen. Immer nur auf Bildern. Es sind schon faszinierende kleine Lebewesen. Und die Männchen wissen wie sich ein "Kuckucksei" verhindern lässt. :-)
Die Farben der Natur sind eben einzigartig schön. Wie man auch deutlich an dem Orange deiner Ringelblume und dem Dornbusch erkennen kann.

Liebe Grüße und eine schöne Woche wünscht Twity-Autor! :-)


Indianwinter (27.9.17 15:08)
Du hast recht, endlich wieder tolle Fotos : D

Diese "Blaugrüne Mosaikjungfer“ finde ich besonders schön, allein schon wegen ihrer Farben.
Du hast richtig Glück gehabt, dann auch noch von der „Heidelibelle“ gleich ein Pärchen zu erwischen.
Auch mich begeistern die wunderschönen Farben der Natur, die wir dank Deiner Aufnahmen hier bewundern können.
Diese Farbe des roten Busches ist beeindruckend in ihrer Leuchtkraft, das habe ich so noch nicht gesehen.
Und sogar einen „Regenwald“ hast Du in der Nähe... : )

Bis dann, LG, : D

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