Fotografiert und erzählt!
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Der kleine grüne Drachen!

Es erstaunt mich ein wenig, daß Einige von euch so viel Gefallen an dem Gegensatz "Schärfe - Unschärfe" in meinen Fotos finden. Das heißt nicht, daß ich es nicht verstehen kann, doch als Fotograf bin ich eher versucht, auf meinen Fotos klare Details "herauszuarbeiten", denn ein "unscharfes" Insektenauge will keiner sehen. Aber die Fotografie ist eben vielschichtig. Was auf dem einen Foto störend wirkt, kann auf dem nächsten Foto der "spezielle Reiz" sein.

So will ich euch eine "Gerbera" zeigen, die mir auf Anhieb gefallen hat. Gelbe Blütenblätter im grellen Sonnenlicht, da entsteht schnell ein starkes Glänzen auf dem Foto. Dieses zu vermeiden ist mein Job als Fotograf. Wir wollen uns aber um den Eindruck von Schärfe und Unschärfe kümmern. Hier also meine zwei Beispiele...





Ihr wundert euch sicher nicht, wenn ich euch sage, daß ich über 100 Fotos von dieser Blume schoß. ;-) Anhand des Admirals kann ich deutlich machen, wie ich Unschärfe vermeide. Entscheidend ist immer der Abstand des "Motivs" vom Objektiv. Wenn also der Falter quer zur Kamera steht, wie hier, dann sind alle "Teile" des Admirals gleich weit vom Objektiv entfernt und somit wird alles scharf.



Beim Perlmuttfalter mußte ich einige "Unzulänglichkeiten" in kauf nehmen. Das helle Sonnenlicht und den irriterenden Hintergrund. Der Kerl versteckte sich im Unterholz vor mir und ich steckte meine Kamera durch Zweige hindurch, um ihn einigermaßen fotografieren zu können. ;-)



Was ich euch beim "Admiral" erzählte, wiederhole ich nun bei der "Trichter- oder Prunkwinde". Seitlich fotografiert bekomme ich die Blüte insgesamt scharf...



...von vorne fotografiert wird nur der Teil "scharf", den ich fokussiere. In diesem Fall, ich hoffe, ihr stimmt mir zu, ist das "Schärfe-Unschärfe-Spiel" gut gelungen.



Ja, und nun kommt er: Der "kleine grüne Drachen". Ich tippe auf eine Heuschrecken-Art, habe aber keine wirkliche Ahnung. Wißt ihr, was das ist?



16.8.18 10:16


Einmal nachschärfen - bitte!

Vielen Dank für das sehr positive Echo auf meinen "Schafschwemme-Beitrag". So will ich euch noch ein paar Aufnahmen zeigen, wie ihr sie in dieser Form vielleicht noch nicht gesehen habt.

Wir beginnen mit dem Flügel des C-Falters. Im Sonnenlicht könnt ihr dessen Farben und Struktur gut erkennen.



Ich finde es immer besonders spannend, "im Auge" meines Gegenübers zu agieren. Der C-Falter schaut mich an, doch er unterdrückt seinen Fluchtreflex. In der Regel fliegt er schon weg, wenn ich zwei Meter hinter ihm vorbei laufe. Dieses euch schon - so ähnlich - bekannte Foto zeigt den Kopf noch deutlicher.



"Im Normalfall" bekomme ich bei Nahaufnahmen "Schärfen" und "Unschärfen", wie man hier sieht.



Für das Auge des Betrachters ist es oft zweifelhaft, ob solche Fotos noch als "schön" anzusehen sind. Ihr könnt selbst entscheiden. Bei der riesigen Bilder-Auswahl, die ich meist habe, fallen solche Fotos weg. Wer aber z.B. am Malstil der Impressionisten Gefallen hat, der mag das Foto vielleicht. ;-)



Der Admiral ist ein "spezieller" Schmetterling. Er mag es, am süßen Saft von Obst zu naschen. Ihn sehe ich selten auf Blüten. Hier sitzt er auf einem Halm oberhalb einer Plastikhülle, in der das Gras der Wiesenmahd aufbewahrt wird. Vielleicht kennt ihr den nicht besonders angenehmen Duft, wenn die heißen Sonnenstrahlen auf das gepreßte, feuchte Gras "einwirken". ;-)



Auch hier noch einmal ein Beispiel für den Gegensatz "Schärfe - Unschärfe". Im Fokus, also "scharf", sind nur die Augen und Fühler...



Wer erkennt, was er sieht, kann sich zu den Glücklichen schätzen. ;-) Hier dürft ihr jetzt den Grashüpfer suchen, der sich gut getarnt hat, aber neugierig schaut. ;-)



15.8.18 10:21


Durcheinander gewürfelt!

Der Jäger legt sich auf die Lauer,
hoch oben, in den Bergen,
und wartet auf die Königin -
im Auftrag von sieben Zwergen.

Tage und Wochen ziehen ins Land,
dann kommt des Jägers großer Tag:
Er schießt den Apfel, aus der Königin Hand -
so viel für den, der Grimm und Schiller mag.

Wer aber dem alten Goethe den Vorzug gibt,
und das Lied vom Heideröslein singen will,
der sicher meine nächste Strophe liebt -
seid artig Kinder, hört gut zu und seid still...

Da sitzt er, dieser schändliche Verführer,
mit einer Faust aus Eisen und im Nacken
den Teufel. Paßt auf, ihr jungen Mädchen,
der Kerl glaubt alles - nur nicht an Gott!

In der Abenddämmerung huscht ein Wesen,
von Stein zu Stein - mit durchdringendem Blick,
ja, wir haben alle davon gelesen,
der Steppenwolf - ein glänzendes Stück.

Auch Narziß und Goldmund, jenes ungleiche Paar,
schlug uns in seinen Bann, wie auch Demian,
der liebenswürdige, geheimnisvolle Sohn,
einer rätselhaften Mutter - ach, der Hermann!

Doch wirklich geliebt - es ist so traurig und wahr,
habe ich die Helden eines Phantasten
in kindlicher Unschuld sah ich alles vor mir -
Indianer, Beduinen - die Prärie und die Wüste!

Der Gang zur Bücherei - von der Mutter das Geld,
zehn Pfennige - für eine neue, andere Welt,
mein Zimmer mußte ich mit zwei Geschwistern teilen,
dank der Bücher hatte ich dort - nur kurz zu verweilen.

14.8.18 07:39


Schafschwemme - Am Scheideweg!

Schon immer war und ist die "Schafschwemme" Ausgangspunkt meiner Wanderungen. Es sei denn, mein Weg führt direkt in den Wald. Vor allem aber, wenn einmal wenig Zeit bleibt, gibt mir ein Besuch in der "Schafschwemme" die Gewißheit, vielfältiges Leben entdecken zu können.



Am Anfang des Weges ist der Spaziergänger noch unsicher, wo die "Schafschwemme" hinführt, doch schon bald macht ein verwilderter Garten auf der rechten Seite klar, was kommen wird: Wilde, freie Natur. Der Schotterweg geht in einen Feldweg über, den linker Hand die Gollach begleitet.

Vor der hölzernen Gollachbrücke, welche den Stadtbewohnern die Gelegenheit gibt, in Sekunden von "Beton" auf "Feld und Wiese" zu wechseln, baut sich der üppig hochwachsende Farn auf, flankiert von dichtstehenden, behaarten Brennnessel-Stängeln. Immer wieder muß sich der Brückenbenutzer einen Weg bahnen, um gefahrlos die Bachseiten wechseln zu können. Rechter Hand kommt nun ein Obstgarten mit gemähtem Wiesengrün, worauf die Eichelhäher stolzieren und mit viel Geschrei nach dem liegenden Obst picken.

Gegenüber befindet sich die "steinerne Treppe" zur Gollach hinunter, welche nun kaum noch begehbar ist. Dort, wo zu Beginn meiner Wanderungen einmal der "alte Mann" sein Gärtchen mit Hütte pflegte, wird der Wildwuchs besonders deutlich. Seit ich hier im Winter die Meisen fütterte und fotografierte, hat sich das Bild völlig verändert. Es gibt neben Disteln noch viele andere, hochwachsende Pflanzen und es muß wohl wieder Winter werden, bis Ruhe und Übersicht einkehren. Allerdings überfliegen nun Libellen-Arten den Bach, die ich dort noch nie sah.

Zwanzig Meter hinter der steinernen Treppe geht es hinunter zu dem Platz, den die Prachtlibellen so schätzen, welchen ich deshalb zum Fotografieren gerne nutze. Leider haben unverständige Menschen dafür gesorgt, daß sich die Gollach hier staut. An der Oberfläche des Baches herrscht Stillstand...

Nun schlängelt sich der Weg, parallel zum Bach, an einem abgeernteten Acker vorbei. Entlang des Bachufers reihen sich Bäume und Büsche, bis sich der Weg vom Bach trennt und Platz für eine Wiese macht. Dort machte ich die folgenden Fotos:

Der "C-Falter" flatterte mir als erstes entgegen und scheute meine Kamera nicht.



Ich wiederum scheute keine Mühe und nahm ihn von vorne "aufs Korn". ;-)



Gegenüber, im Distelfeld, saß das Wiesenvögelchen und naschte "eine Ewigkeit" an einer einzelnen Distelblüte.



Schmetterlinge sind wie Menschen. Wenn sie begeistert bei der Sache sind, vergessen sie ihre "Umwelt".



Nun, wieder auf der Wiese gegenüber, stelle ich euch den "Admiral" vor, den die zum Trocknen daliegenden "Heuballen" anlockten. Kein Anderer streckt so stolz seine Nase empor. ;-)



Wie ihr seht, ist die "Schafschwemme" immer einen Besuch wert. Als ich einmal auf die "Landung" des Admirals wartete, fotografierte ich die Eichel im Sonnenlicht.



Zwischen der Wiese und dem Distelfeld befindet sich ein gepflegter Garten mit einem großen Walnußbaum. Hier endet die "Schafschwemme" und mündet in einen Schotterweg ein. Der Blick weitet sich und es tun sich eine Menge Möglichkeiten auf, meinen Weg fortzusetzen...

11.8.18 11:18


Ein Lebensgefühl - oder eine musikalische Reise!

Es ist wieder Sommer, Sommer in der Stadt!
Wir rennen nackig durch den Englischen Garten!?
Ist das noch ein Lebensgefühl?
Bekommt da noch irgendjemand Sehnsucht nach...

...ja, nach was? Vielleicht nach: "Geh laß mer mei Ruh"?
Aber auch in München kann es eng werden.
"California dreaming", das ist es - "Surfing USA!"
Mit den Beach Boy´s am Strand von Venice.

Doch meine "Boots" sind fürs Laufen gemacht.
Ich muß weiter, immer weiter. I´m walking...
Denkste! Das konnte ja nicht ewig gut gehen.
Ich stehe am steilen Ufer und denke, wer baut mir jetzt...

...eine Brücke über das tosende Wasser?
Die beiden Jungs mit dem Schmelz in der Stimme
sicher nicht. Bei den Rivers von Babylon scheint
das Ende gekommen... da nähert sich ein verwegener Gedanke:

"Fly, Robin, Fly, up, up in the sky!" Nun bin ich ganz Adler
und plötzlich hängt der Himmel voller Geigen:
Vivaldi - vier Jahreszeiten. Das ist doch jetzt nur ein Spaß, oder?
Nein!? Okay, ich steig´ aus: This is the end, my beautiful friend!

10.8.18 08:20


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