Fotografiert und erzählt!
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Ich gehe meilenweit für ein Taubenschwänzchen!

Als ich gestern zu der Stelle aufbrach, wo ich tags zuvor die vielen Schmetterlinge sah, nahm ich mir vor, nur ganz besondere Fotos zu schießen. Ich weiß aus Erfahrung, daß ich diesen Vorsatz nicht beibehalten werde, wenn ich erst einmal in der Wiese stehe, denn Eines ist ja klar: Ich weiß nie im Voraus, was ich sehen werde und als Fotograf muß ich mich im "Moment des Entdeckens" entscheiden, und nicht vorher... ;-)

Hätte ich allerdings gewußt, was ich erleben werde, mein Herz wäre gesprungen vor Freude! Es gab ein Wiedersehen mit dem großen, wunderschönen "Kaisermantel", dessen unglaublich intensives "Orange" weithin sichtbar leuchtet. Unter den vielen Arten von "Perlmutt-Faltern" ist er gut daran zu erkennen, daß er auf den Oberflügeln jeweils mehrere dunkelbraune Längsstreifen aufweist.



Noch ein Stückchen größer, jedoch im Flug bei Weitem nicht so elegant, ist die "Langfühler-Schrecke". Ich konnte sie beobachten, wie sie einen Baum "ansteuerte", nachdem ich ihr zu nahe kam.





Wenn ich nach zwei Stunden auf der Sommerwiese noch immer nicht genug von den umherfliegenden Insekten habe, dann komme ich mir manchmal vor wie "Lord Castlepool", der in einigen "Karl-May-Filmen" mitwirkte - verkörpert durch Eddi Arent - und dort als spleeniger Abenteurer und Schmetterlingsfänger manchen Freund von Winnetou und Old Shatterhand irritierte. Doch heute gilt man nicht mehr als komischer Kauz, wenn man mit einer "wuchtig" wirkenden Kamera kleinste Lebewesen fotografieren will... hoffe ich jedenfalls! ;-)

Einigermaßen erstaunt war ich über die Anwesenheit der "Blutroten Heidelibelle", eine alte Bekannte, die ich immer wieder gerne mal fotografiere.



Sicherlich hat jeder von uns eine "Stubenfliege" vor dem geistigen Auge, wenn er das Wort "Fliege" hört. Diese hier fiel mir durch ihr ungewöhnliches Äußere auf.



Das "Rot-Widderchen" war auch gestern anwesend und darf mit in meine Auswahl. ;-)



So - Trommelwirbel setzt ein - nun kommt ein Insekt, bei dessen Anwesenheit das Blut schneller durch meine Adern fließt. Immer wieder versuche ich, von diesem "Kolibri unter den Insekten", brauchbare Aufnahmen zu machen, was nur selten gelingt und mich als Fotograf sehr herausfordert.

Ich stehe also vor einer einzelnen, großen, pinkfarbenen Distelblüte und überlege, wie ich sie bestmöglich fotografieren könnte. Da schwirrt von links ein großes Insekt heran und macht sich an der Distel zu schaffen, obwohl ich mit meinen Augen nur dreißig Zentimeter davon entfernt bin. Es ist ein "Taubenschwänzchen" und ich betätige den Auslöser, immer wieder!



Doch schaut euch das Foto an. Es ist nicht "scharf"! Verdammt, ich wähle eine größere Blende, will damit eine kürzere "Verschlußzeit" erreichen und denke, ja, so hätten meine "Einstellungen" sein sollen. Und jetzt fliegt mir das Glück zu. Das "Taubenschwänzchen" hat noch nicht genug genascht und kommt noch einmal zurück. Nicht mehr so lange wie beim ersten Mal, aber meine Fotos werden jetzt besser.





Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und bekam eine zweite Chance - toll! Abschließen will ich mit einem unscheinbaren "Pflänzchen", welches ich noch nie sah, von dem ich auch nicht weiß, wer und was es ist. ;-)



19.7.19 09:15


In eigener Sache - Teil 2

Danke für die Information!

Bei mir steht unter meinen Beiträgen "verlinken/kommentieren". Wenn ich in meinen Blog-Einstellungen das Häkchen bei "Kommentare erlauben" entferne, dann steht unter den Beiträgen nur noch "verlinken". Ich selbst kann mir einen "Kommentar" schreiben.

Warum die Kommentar-Funktion von euch nicht genutzt werden kann, weiß ich nicht. Das ist sehr ärgerlich! Ich werde versuchen, daß Problem über den Blog-Anbieter zu lösen.

18.7.19 19:05


Die Flinten-Uschi ist begeistert - Rigoletto!

Begeisternder Schauspiel- und Musikgenuß - auf der "Bregenzer Seebühne" bei den dortigen "Festspielen"!

Zur Eröffnung wird "Rigoletto" gegeben, Giuseppe Verdi´s Meisterwerk. Der Kopf des gleichnamigen, buckligen Hofnarren hängt riesengroß über den staunenden Gästen, einer elitären, kleinen Menschenmenge, die an den Bodensee reiste um einem einmaligen Spektakel beizuwohnen. Doch wer genauer hinsieht, dem wird übel...

...wir kennen alle diese wunderbar eingängige Melodie "La donna è mobile". Auch der, der meint, nicht zu wissen, um welchen "Song" es sich hier handelt, der erkennt schon nach zwei Tönen, was gemeint ist. "Oh wie so trügerisch, sind Frauenherzen!" hieß es in einem deutschen Schlager. Als ich diesen vor vielen Jahren unter der Dusche sang, war meine Freundin zurecht sauer. ;-)

Aber sie wußte auch nichts von Giuseppe Verdi, der noch ungestraft von "Weibern" sprach, wenn er Frauen meinte, der seinen "Donnas" jede Art von Charakterschwäche unterstellte, denn das "Weibliche" ist eben, schlicht und einfach, das "Unzuverlässige".

Er kam zu dieser Meinung, obwohl er die "Flinten-Uschi" noch nicht kennen konnte. Jene siebenfache Mutter, die dem Volk und der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht diente und noch immer dient. Jetzt bald als "Chefin der EU", als mächtigste Frau Europas.

Zu diesem "Job" kam sie wie die "Jungfrau zum Kinde", quasi über Nacht. Die Meisten von uns gingen vor Kurzem zur "Europawahl", in der sicheren Überzeugung, ein Wörtchen mitreden zu können, was den Nachfolger bzw. die Nachfolgerin des "Europäischen Kommissions-Präsidenten", Jean-Claude Juncker, anging. Doch da gab es dann Streit und so mußten Herr Macron, Frau Merkel, Herr Orban und Andere die Sache in die Hand nehmen.

Der von seiner Freundin Angela Merkel seit Längerem etwas genervte Monsieur Macron brachte nun Frau Von der Leyen ins Spiel, jene "Flinten-Uschi", die bis zu diesem Tag nichts von ihrem Glück ahnte. Oder wird hier der politische Betrachter getäuscht? Ist das ein von langer Hand geplantes "Schmierenstück"? Jedenfalls zeigte sich die telegene "Von der Leyen" interessiert und legte sich sofort mächtig ins Zeug.

Meine Lieblingspartei, die CSU, in Person von Herrn Söder, bezeichnete jeden stimmberechtigten deutschen Abgeordneten, der die Flinten-Uschi nicht "unterstützen" würde, als Vaterlandsverräter, denn die Chance für "uns Deutsche", Europa anzuführen sei riesengroß und dürfe nicht vergeben werden! - Er ist eben ein überzeugter Europäer, der Herr Söder und ich fremdschäme mich dafür, daß auch er ein Franke ist. ;-)

Doch im "Libretto" dieser "Komischen Oper" ist Weiteres vorgesehen - die Hofnarren gehen noch nicht nach Hause. So wird die unaussprechliche "AKK" vom Unterdruck des Loches, welches durch den Weggang der Verteidigungs-Ministerin "VdL" entstanden ist, unwillkürlich angezogen. Auch sie hat nichts geahnt, nichts gewußt von neuen Zielen und Aufgaben. Oder sind unsere Zweifel schon wieder berechtigt?

Da zieht es einem plötzlich den Boden unter den Füßen weg und wenn man wieder aufwacht stellt man erleichtert fest, plötzlich genau da angekommen zu sein, wo man - klammheimlich - immer hinwollte.

Frau Merkel braucht nun wirklich nicht mehr zu zittern, sie hat ihre Wunsch-Nachfolgerin im Kabinett, also unter Kontrolle und wenn sie jetzt bald die Schnauze gänzlich voll hat und ihre Amtsmüdigkeit nicht mehr kaschieren will, dann wird es wieder einen kleinen "Erdrutsch" geben, von dem vorher keiner etwas ahnte! ;-)

Irgendwie hatte der Verdi doch recht - man weiß einfach nicht, was Frauen manchmal wirklich wollen! ;-)

18.7.19 08:50


In eigener Sache!

Falls es beim "Kommentieren" oder beim Lesen von Kommentaren weiterhin Schwierigkeiten gibt, oder sonstige Fehler in meinem Blog auftauchen, bitte ich um eine Nachricht in meinem "Gästebuch".

Während meiner "Sommerpause" hatte ich die Kommentarfunktion kurz deaktiviert, dann wieder aktiviert. Mir ist nicht klar, warum eine Änderung der Blog-Einstellungen offenbar nicht sofort wirksam wird. Falls jemand diesbezüglich Erfahrungen machte, bitte ich um Mitteilung.

17.7.19 23:54


Der Russische Bär tanzt auf dem Schachbrett!

Mein Titel ist ein wenig "irreführend", aber er soll euch natürlich zum Lesen verführen, was ihr hoffentlich nicht bereut. ;-)

Der "Russische Bär", auch als "Spanische Flagge" bezeichnet, ist der bei Weitem schönste Nachtfalter, den ich kenne! Leider läßt er sich nur selten blicken. Gestern sah ich ihn nach einigen Jahren wieder und bedauerte sehr, ihn nicht ausgiebiger fotografieren zu können.



Ein Spaziergänger gab mir den Tipp, nur kurz hinter dem Fischweiher gäbe es eine Stelle, wo sich viele, auch seltene Schmetterlinge tummeln. Selbst aus dem 70 km entfernten Nürnberg würden die Fotografen anreisen und ihr Glück versuchen. Der Mann hatte recht. Die Falter schwirrten nur so umher, wobei es sich jedoch zumeist um ein paar wenige, gleiche Arten handelte. Stark vertreten war der "Schmetterling des Jahres 2019", der "Schachbrettfalter".





Nicht nur der "Russische Bär" ist ein schöner Nachtfalter, auch die "Widderchen" können sich sehen lassen. Diese Beiden fotografierte ich bei der Paarung. Ihr regungsloses Verharren erleichterte mir das Fotografieren.



Während ich hinter den Schmetterlingen herlief, im hohen Gras der kleinen Wiese am Waldesrand, vergaß ich nicht auf die "kleinen Dinge" zu achten, die meist sehr unauffällig sind. Obwohl sehr klein und unscheinbar, noch dazu ganz alleine, erkannte ich das leuchtende Rot der "Wald-Erdbeere".



Ebenfalls farbenprächtig schlängelte sich die zarte "Zwerg-Glockenblume" ans Sonnenlicht. Da ihr eigener, sehr dünner Stiel kein Gewicht tragen kann, benutzt die schlaue Glockenblume die stabileren Halme anderer Pflanzen, um an ihr Ziel zu gelangen.



Ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, daß ich die Zahl der umherfliegenden Schmetterlinge auf mindestens zwanzig schätzte. Hinzu kamen die Falter, die auf den Blüten saßen. Es war unglaublich, gerade wenn man daran denkt, daß die Artenvielfalt weniger wird und die Anzahl der Insekten generell zurückgeht.

Neben den "Schachbrettfaltern" ist das "Wiesenvögelchen" der häufigste Gast auf den Distelblüten. Manchmal sind "Kampfspuren" an den Flügeln zu erkennen, denn beim Ringen um den süßesten Pollen geht es nicht immer "gönnerhaft" zu. ;-)





Diese "Wollkratzdistel" fand ich sehr beeindruckend. Ich werde beobachten, ob auch sie - wie z.B. die "Krause Distel" - nach dem Öffnen ihrer Blüte Begehrlichkeiten weckt... bis dann! ;-)



17.7.19 10:17


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