Fotografiert und erzählt!
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Rolling Stone - wo ist er?



Rot, grün und gelb, die Farben fand ich auf einem anderen Blog. ;-)



Ein Zitronenfalter auf dem Kapellberg. Nur wenige Male ließ er mich den süßen Geschmack des Erfolgs kosten. ;-)



19.4.19 20:43


Ein irres Glockenspiel!

Hurra, hurra, die Kirche brennt!
Ein Glöckner - rasend vor Angst,
mit irrem Blick. Er weiß,
seine letzte Stunde hat geschlagen.

Ding, dang, dong - ding, dang, dong...
Bruder Quasimodo, schläfst Du noch?
Hörst Du nicht die Glocken?
Ding, dang, dong, ding, dang, dong!

Süßer die Glocken nie klingen,
als zu der Osterzeit,
doch vorher muß das Werk gelingen,
frisch Gesellen, seid bereit!

Festgemauert in der Erden,
steht die Form aus Lehm gebrannt,
wohl, nun kann der Guß beginnen
glücklich ist die Form gefüllt.

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
Esmeralda tröstet die Bestie,
der Glockenstuhl ächzt und bricht,
wie immer, kommt der Segen von oben.

Zweitausend Jahre gehen zur Neige,
nun läuten die Glocken von Rom,
Quasimodo ist verbrannt,
im Höllenfeuer von Notre Dame.

18.4.19 09:02


Es lockt die Traubenhyazinthe!

Ich gehe wohl recht in der Annahme, daß viele von euch die "Traubenhyazinthe" kennen. Ein häufig vorkommendes, kleines, niedrig wachsenden "Pflänzchen", mit einem recht "einmaligen" Aussehen. Unterschiedlichste Insekten mögen den Nektar der "Traubenhyazinthe", welche selbst unberührt auf der Wiese stehend, recht schnell von unten her verblüht.

Bei meinem letzten "Foto-Bericht" lag ich in der Wiese vor dem "Löwenzahn". Gestern ging ich vor der "Traubenhyazinthe" in die Knie, rupfte alle störenden Grashalme aus und wartete... der winzig kleine Kerl war schon da. Es dauerte nur ein paar Augenblicke, bis ich ihn sah!



Immer wieder werde ich, zu meiner Freude, in der Natur mit Neuem "konfrontiert". Einen solch kleinen "Grashüpfer" sah ich noch nie! Mein Glück war, daß dem Winzling offenbar noch die Kraft zum Wegspringen fehlte. So "robbte" ich noch etwas näher heran, damit auch alle Details des "Grashüpfers" gut zu sehen sind.



Wiegesagt, ich gehe davon aus, daß die meisten von euch die Traubenhyazinthe kennen und gut einschätzen können, wie groß dieser "Grashüpfer" tatsächlich ist.



Meine Kamera hat ein "Schwenk-Display". Dieses könnte mir die Arbeit etwas erleichtern, denn für solche "Boden-Einsätze" wurde es erfunden. ;-) Doch ich bin es gewohnt, durch den "Sucher" zu blicken und bin überzeugt, "so" bessere Fotos machen zu können. Also bewegte sich mein Kopf und die Kamera auf Höhe der "Grasnarbe", um gezeigte Fotos schießen zu können.

Nicht ganz so umständlich ist es, den "Wollschweber" zu fotografieren. Der ist jedoch "scheu" und fliegt weg, wenn ich mich in seiner Nähe bewege. Nur - ich brauche diese "Nähe". Also muß ich - wie ich schon in früheren Beiträgen erzählte - vor ihm an Ort und Stelle sein und mich völlig ruhig verhalten.



Ich liege also im Gras, direkt vor mir, etwas getrennt von einander, zwei "Büschel" Traubenhyazinthen. Meine Kamera halte ich so, daß ich, egal wo ein Insekt auftaucht, nur eine kleine Bewegung nach rechts oder links machen muß. Das "Gelände" ist leicht abschüssig und ich setze die "Kanten" meiner Schuhe ein, um nicht abzurutschen. Das alles auf einem öffentlichen Weg, der "Schafschwemme". Da kommt schon mal ein Spaziergänger - meist mit Hund - vorbei und fragt sich, was hier vor sich geht. ;-) Womöglich schnuppert der Hund auch noch an meinem Hosenbein. Das alles darf mich nicht ablenken. Ich blicke konzentriert durch den "Sucher", denn ich muß im richtigen Augenblick auf den Auslöser drücken...



Das Besondere an dem kolibriähnlichen Flieger ist, daß er im Gegensatz zum "Taubenschwänzchen", welches wir gleich noch sehen werden, über einen "feststehenden Saugrüssel" verfügt. Auch wenn der "Wollschweber" am Boden sitzt, um sich zu erholen, wie ich vermute, bleibt sein Rüssel ausgestreckt. Ich kenne kein anderes Insekt, welches die Natur vergleichbar "konstruiert" hat. ;-)



Das "Taubenschwänzchen" fliegt auch wie ein Kolibri, aber mit eingerolltem Rüssel. Es gehört zu den "Faltern", während der "Wollschweber" eine Fliegen-Art ist.



Kürzlich zeigte ich euch die weiß-orange Flügel-Oberseite des "Aurora-Falters", der jetzt häufig zu sehen ist. Heute werfen wir einen Blick auf die eigenwillig gefleckte Unterseite des Flügels. Soviel für heute. Über Ostern hoffe ich auf die ersten Libellen, bis bald.



17.4.19 09:28


Menschlichkeit!

Beiträge mit politischem Inhalt sind schwierig zu schreiben. Die eigenen Gedanken "auf den Punkt" zu bringen, das ist, wenn es denn gelingt, ein kleines "Kunstwerk".

Das, was ich gestern sagen wollte, will ich heute noch einmal deutlich machen. Dabei handelt es sich um meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger. Also, die CDU/CSU ist eine "konservative" Partei. Mit ihr werden wir, von Deutschland aus, nicht zu "neuen Ufern" aufbrechen können. Sie sollte nicht für unser aller Zukunft verantwortlich sein.

"Jetzt" muß Grundlegendes geändert werden! Bisher war es so: Schulausbildung - Berufsausbildung - ein Leben lang arbeiten. Wer einen gutbezahlten Arbeitsplatz hatte, vermied Existenzängste, auch im Alter, im "wohlverdienten" Ruhestand.

Nun sind wir an einem Punkt, wo wesentliche Änderungen eingeleitet werden müssen. Ein menschliches, zufriedenstellendes "Dasein", bei der die "Arbeit" alles bestimmt, wird uns nicht mehr möglich sein. Wir müssen verstehen, daß gewaltige Veränderungen auf uns zukommen.

Die zu lösenden Fragen werden nicht sein, "Diesel-" oder "Elektro-Auto". Die wichtigste Frage ist: "Wie bekommen wir ein weltweites, friedliches Miteinander hin?" Mit Hilfe des Internets weiß jeder über jeden bescheid. Die armen, hungernden Menschen wissen vom unermesslichen Reichtum Anderer und verstehen nicht, warum ihnen nicht geholfen wird.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - diese Grundsätze galten schon einmal bei einem Aufstand von "Arm gegen Reich". Die Einen "konsumieren" viel zu viel Zucker, werden fett und krank dabei, und den Anderen fehlt die Energie und Kraft um Wasser zu schöpfen. Das kapitalistische System in den reichen Ländern sorgt dafür, daß Menschen in den armen Ländern ihre mühsam angebauten Produkte nicht verkaufen - also nicht davon leben können.

Die reichen Länder, z.B. China, kaufen weltweit alles auf, was sie kriegen können - Firmen, Häfen, Ackerland. Das tun sie aber nicht aus altruistischen Gründen. Sie wollen den Gewinn davon selbst einstecken und noch mächtiger, noch reicher werden.

Es ist, wie es ist - der Starke "frißt" den Schwächeren. Wir können sagen, dieses Verhalten ist ein "Naturgesetz". Oder aber wir gehen her, besinnen uns auf unsere Menschlichkeit, und lassen auch die leben, die wir ohne Mühe fressen könnten. Wir "müssen" arme Menschen nicht ausbeuten! Wir können ihnen auch helfen, so wie es uns z.B. die großen Weltreligionen zur Aufgabe machen.

Das ist der Punkt. Wenn wir weiterhin den kapitalistischen Wettbewerb als das höchste Ziel unseres Strebens, als den Sinn unseres Lebens ansehen, dann wird es mit dem "friedlichen Miteinander" nichts werden. Die Zeichen stehen schlecht. Great Britain first, America first, Deutschland zuerst... bei solchen "Tönen" recken die Massen in den "hochentwickelten" Industrieländern begeistert die Fäuste in die Luft - aber ich denke, so hat es schon immer geklungen, bevor vermeintlich überlegene Kulturen an ihrer Dekadenz zugrunde gegangen sind.

Ich sehe nichts und niemanden, der stark und klug genug ist, "jetzt" das Richtige zu tun. Der "Sozialismus", oder der "Kommunismus", ist nicht gescheitert, weil die "Idee" nichts taugte. Heutzutage haben wir noch nicht mal eine solche "Idee", wie wir es "anders" machen könnten. Ohne den tatkräftigen Beweis unserer "Menschlichkeit" haben wir Menschen keine "Daseinsberechtigung"! Wir wären nicht die "Krönung der Schöpfung", sondern nur irgendein Lebewesen, mit der ewigen Angst vor dem Stärkeren!

16.4.19 02:00


Milchmädchen-Rechnung!

Die CDU/CSU ist nach dem "Zweiten Weltkrieg" zur stärksten (Schwester-)Partei in Deutschland aufgestiegen. Das Volk und unser erster Bundeskanzler, Konrad Adenauer, wollten den Anschluß an den sogenannten "Westen", an das "kapitalistische System". Der zweite Bundeskanzler, Ludwig Erhard, erklärte uns den "Kapitalismus" genauer und führte die "soziale Marktwirtschaft" ein. Diese haben wir heute noch und noch heute sind die meisten Menschen für eine "soziale Marktwirtschaft".

Eine sehr verständliche Überzeugung, denn wir haben den "Kommunismus" und den "Sozialismus" scheitern gesehen. Die "Geschichte" hat also bewiesen, der "Kapitalismus" ist das Wirtschafts-System, welches für ein gutes Leben sorgt. Wenn wir versuchen, unseren Kopf einmal "frei zu machen" und den Politikern von der CDU/CSU zuhören, dann sagen sie über die "soziale Marktwirtschaft" zwei wesentliche Dinge:

1. Wir brauchen "Wachstum", damit sie funktioniert und

2. wir brauchen einen starken "Binnenmarkt". Also wir, die Bürgerinnen und Bürger, müssen unser Geld hier in Deutschland ausgeben und nicht auf die "hohe Kante" legen.

Nun ist aber eine Sache klar. Wenn unsere "soziale Marktwirtschaft" wachsen soll, wenn wir häufig einkaufen gehen oder im Internet bestellen sollen, dann muß die Ware "erzeugt" und von "A nach B" gebracht werden, dann müssen Lkw´s fahren, Schiffe schwimmen und Flugzeuge fliegen. Und zwar immer mehr davon, nicht weniger.

Es ist eine ganz einfache Rechnung - keine "Milchmädchen-Rechnung", keine Zauberei. Nun kommt aber so ein kleines, milchgesichtiges Mädchen daher und fordert, die Politiker sollen endlich, also "sofort", etwas tun, um die Umwelt sauberer zu machen. Das Volk klatscht überwiegend Beifall, das Mädchen wird "hofiert", bekommt Preise und keiner denkt an das Selbstverständliche, was da ist: Eine "soziale Marktwirtschaft" muß wachsen.

Niemand auf der Welt hat einen Plan, wie man diesen "Konflikt" löst. Ganz im Gegenteil. Und da es keinen Plan gibt, die Menschen zufrieden zu stellen, ohne die Umwelt zu schädigen, werden wir keine andere Welt bekommen, als diejenige, die wir haben. Da ändern keine Fahrverbote in Großstädten etwas, keine Umstellung auf alternative Energiegewinnung.

Jeder fünfte Mensch auf der Erde ist ein Chinese, jeder sechste Mensch ein Inder und ebenfalls jeder sechste ein Afrikaner. Von sechs Menschen kommen also drei aus Regionen, die gerne so leben würden, wie die Menschen in Deutschland. Diese behaupten ja von sich, es gehe ihnen gut. Allen voran ihre Bundeskanzlerin: "Uns Deutschen geht es gut!" Ich ergänze (im Sinne Frau Merkels): "Wir wären doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir an diesem Zustand etwas ändern würden!"

Und deshalb wehren wir uns vehement gegen Veränderungen. Keine Flüchtlinge, keine Fremdbestimmung, Vertrauen auf die eigene Stärke. "Gut" ist vor allem, wo "Made in Germany" draufsteht! Gut für unser Land ist die CDU/CSU!

Mein Fazit lautet, kurz gesagt, so: Wir wissen, daß wir so weiter machen "müssen", wie bisher, und wir wissen aber auch, wir "dürfen" nicht so weiter machen, wie bisher. Das ist ein "Dilemma" - wie wir es auch machen, wir machen es falsch! Das sollte uns im Kopf klar sein. Wir dürfen nicht so naiv sein, zu glauben, wenn wir dem kleinen Mädchen Beifall klatschen, würde irgendetwas besser werden!

15.4.19 07:25


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