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Heureka, ich hab es!

Es kann ja nicht sein, daß ich an Deinem Tod schuld bin, nur weil Du aus dem Fenster gesprungen bist, als ich Dich dazu aufforderte. Keiner ist so dumm und tut etwas, was er nicht will...

Ja, so war das einmal. "Eigenverantwortlichkeit" - erreichbar auf dem coolen Weg des "positiven Denkens!"

Wer allerdings glaubt, schon dann "positiv" zu denken, wenn er das bis zur Hälfte mit Wasser gefüllte Glas für "halbvoll" und nicht für "halbleer" ansieht, der irrt. Leider ist es viel schwieriger, ein positiver Mensch zu werden. Also ich habe das auch nie verstanden. Was soll ich denn gut daran finden, wenn ich einen Schnupfen habe? Darf ich nicht mehr denken: "So ein Idiot", wenn mein Nachbar bei Regen seinen Rasen mäht?

Irgendwann, mitten in der Nacht, bin ich aufgewacht und dachte: "Heureka, ich hab es kapiert!" Es geht gar nicht um "das Denken" im eigentlichen Sinn des Wortes, es geht um die Einstellung zum Leben an sich. "Positiv" denke ich dann, wenn ich mein Leben unter den gegebenen Umständen mag!

Sogleich fiel ich zurück auf mein Kissen und dachte erschrocken darüber nach, was ich alles nicht mag. Ohje, ich würde doch ganz viel anders machen, wenn ich den Lauf der Welt bestimmen könnte. Spontan fällt mir "Südamerika" ein, wo es in beinahe allen Ländern Unruhen und Mißstände gibt. Dort essen die Kinder den Müll auf der Straße. Es fehlen die elementarsten Dinge, wie Essen, Strom, Wasser.

Denke ich positiv, wenn ich in die Kirche gehe und dafür bete, daß es den Menschen bald wieder besser geht? Aber wenn ich mich schon der "Fürbitte" hingebe, darf ich natürlich die Menschen in Afrika und Indien nicht vergessen. Selbst in den USA gibt es Tausende, die im Elend leben.

Moment, Moment, ich wollte doch "positiv denken". Mir kommt da ein ganz merkwürdiger Gedanke... vielleicht "muß" ich mich ja ganz bewußt belügen, um noch Freude am Leben empfinden zu können. Ich fahre nach Griechenland, nach Malta, oder nach Italien, stelle mich dort an die Stiefelspitze und singe:

Ein Schiff wird kommen
und das bringt mir den einen
den ich so lieb wie keinen
und der mich glücklich macht!

Das ist es doch! Ein völlig irrationaler Blick auf die Welt bringt mich dorthin, wo das Leben "lebenswert" ist. Heutzutage schafft doch jeder seine eigenen Wahrheiten und ist glücklich damit. Kürzlich las ich davon, die Menschen in Deutschland seien glücklicher denn je. Andererseits las ich aber auch, viele hätten Angst, daß sie in der Zukunft "absteigen" würden, daß sie ihren Lebensstandard nicht halten könnten. Und die "Brüder" von der "AfD" beten dafür, daß wir Deutsche nicht bald schon jämmerlich in den Massen der "vielgebärenden" Einwanderer untergehen.

Viele "Alte" haben die Hosen voll, weil sie glauben, sie bekämen nicht genug Rente. Und viele "Junge" wissen, daß "Rente" für sie ein Fremdwort sein wird, weil die "Alten" auf Kosten der Jungen leben. Dazu kommt die Umweltzerstörung.

Doch jetzt will ich wirklich mal "positiv denken" und sagen, liebe Leute, sorgt euch nicht! Seht ihr denn nicht diesen ungeheueren Wohlstand, der in großen Höhen über uns schwebt? Die Menschen in den USA haben es verstanden und einen Milliardär zum Präsidenten gewählt, der Wohlstand und gutbezahlte Jobs für alle versprochen hat. Wir müssen unser Schicksal vertrauensvoll in die gütigen Hände der Superreichen legen. Die werden es richten!

Wie bitte, ihr meint das wäre "Schwachsinn"? Sorry, aber dann müßt "ihr" mir sagen, was "positives Denken" ist. Ich bin scheinbar nicht clever genug, um die Sonne scheinen zu sehen. ;-)

13.11.19 08:10


Der Zombie im Garten!

Was liegt näher, als heute über den "Mauerfall" zu schreiben? Ich sage es euch - meine Fotos! ;-)

Sie sind völlig unbedeutend, obwohl sie ihre Existenz diesmal einer "Kopfgeburt" zu verdanken haben. ;-) Meine Foto-Geschichte entwickelt sich...

"...wo bin ich denn hier"? Die kleine, gelbe, birnenförmige Tomate ist verwirrt.



Doch nur kurz. Schon naht ihre Familie.



Sie fragen die kleine Tomate: "Kennst Du den alten Mann, der direkt hinter Dir steht?"



"Ich bin nur eine Samenkapsel, die sich in der Abendsonne wärmt. Mein Bruder ist auch dabei!"



"Ihr seht ja aus wie zwei 'Zombies'! Wollt ihr mich erschrecken?" - "Keine Angst, kleine Tomate, wir überlegen noch, was wir mit Dir anstellen!"



Die Tomaten-Familie ergreift die Flucht. Jetzt ist die kleine Tomate ganz alleine. Doch da naht Hilfe. Eine weiße Herbstaster wirft sich mutig zwischen die beiden finstren Gesellen.



"Wer bist Du denn?", fragen die zwei Samenkapseln beinahe gleichzeitig. "Wartet mal ab", flüstert die Herbstaster geheimnisvoll, um dann laut durch die Finger zu pfeifen. Schon kommt ihr Freund, die Himbeere, angeflogen und platziert sich zwischen den Gesichtern der "Zombie-Kapseln".



"So ein Durcheinander", ruft eine der Samenkapseln, "ich wollte mich doch nur aufwärmen! Nun schleicht auch noch ein Fotograf herum und macht ungefragt Aufnahmen!"



"Ohje, jetzt hat der brutale Kerl die kleine Tomate aufgeschnitten!"



Niemand kann wissen, was noch geschehen wäre, hätte die Sonne nicht beschlossen, einen dunklen Schatten auf die Szene zu werfen.



Die Ringelblumen, zwei ferne Beobachter, bedauerten das Versinken der Sonne ebenso sehr wie ich, doch heute ist nicht alle Tage, sie kommt wieder, keine Frage! ;-)



10.11.19 11:33


Der Liebling aller Frauen!

Donald Trump drückt auf den Knopf. Butler "James" bringt die "Coca-Cola" - soweit ist alles wie immer. Doch als "James" im Rückwärtsgang, unterbrochen von mehreren "Bücklingen", das "Oval Office" wieder verlassen hatte, brach der Präsident in Tränen aus...

Durch Zufall fiel ihm ein kleines Büchlein in die Hände. Darin las er von den vier Grundfragen des Immanuel Kant und begann, das erste Mal in seinem Leben, nachzudenken: "Was kann ich wissen"?

Bisher ging "Präsident Donald" davon aus, daß er Gott sei und somit erübrigt sich - dachte er - alles weitere Nachdenken. Götter können tun und lassen was sie wollen - sie sind "unfehlbar"! Wenn sich nur diese Zweifel nicht ständig in sein Gehirn einschleichen würden, ob seine "Melania" ihm treu sei. Den großen Altersunterschied, jetzt, wo er die 70 längst überschritten hatte, nahm er immer deutlicher wahr. Es graute ihm derart heftig vor einer negativen Antwort, daß er diese Frage unbeantwortet ließ und sich der nächsten widmete.

"Was soll ich tun"? Da war er sich sicher: "Make America great again"! Donald Trump fühlte alleine sich selbst in der Lage, dem amerikanischen Volk seine Würde zurückzugeben. Natürlich in erster Linie den "weißen" Landsleuten, von "California" bis zum "New York Island". Als Trump jedoch seinen Außenminister fragte, wie groß eigentlich "China" sei, antwortete dieser, China hätte etwa die gleiche Flächenausdehnung wie die USA, aber vier mal so viele Einwohner. Da schlug der Präsident wütend mit der Faust auf den Tisch. Er fühlte sich außerstande, hinsichtlich der Bevölkerung noch einen wesentlichen Beitrag leisten zu können.

Immanuel Kant kam nun zu seiner dritten Frage: "Was darf ich hoffen?" Auch wenn er die nötige Kraft in seinen Lenden nicht mehr fühlte, jeder amerikanischen Frau ein Kind zu machen, träumte der blonde Donald doch ständig davon. Jetzt, als Präsident und Gott, könnte er vielleicht - wie einstmals Göttervater Zeus - als Stier am Meeresgestade erscheinen und "Europa" zeugen. "Seine" Tochter würde natürlich "America" heißen. Ja, das ist Trumps Lieblingstraum, das ist seine große Hoffnung. Alle Kinder würden ihre kleinen Ärmchen ausstrecken und laut "Pa-pa" rufen, wenn sein gütiges Antlitz auf dem Fernseh-Bildschirm erscheint.

Donald Trump trinkt, vom eigenen Wahnsinn "angerührt", seine Cola-Flasche aus. War da noch eine Frage? Ach ja: "Was ist der Mensch"? Hat der Präsident diese Frage nicht eben schon beantwortet? Der Mensch ist im besten Fall ein von Donald Trump gezeugtes Wesen, schön und klug, oder er ist der armselige Bewohner eines "feindlichen Lagers", wie sie derzeit vielerorts aus dem Boden schießen. Selbst in der geliebten Heimat gibt es diese häßlichen Menschen, die nichts Gutes im Schilde führen.

Bevor er aus dem Amt gejagt wird, drückt Donald Trump noch einmal auf den Kopf, um sich seiner Macht zu vergewissern. Die Tür geht auf, Butler James tritt herein und fragt, aus gebührendem Abstand, ob es ausnahmsweise mal eine "Pepsi" sein darf? Der Präsident schleudert wutentbrannt seine leere Cola-Flasche in Richtung des Butlers und bricht dann weinend zusammen.

Butler James ist ein aufrechter "Demokrat" und legt ein kleines Büchlein auf den präsidialen Schreibtisch. Der Autor ist ein gewisser Sigmund Freud und wenn sich der kleine Donald wieder erholt hat, dann kann er nachlesen, warum in seinem "Begattungs-Wahn" die eigene Mutter überlebensgroß die Reihen der Frauen anführt... ecce homo! ;-)

9.11.19 07:37


Die Kaiserin und der Gallapfel!

Einen sonnigen Vormittag ließ ich verstreichen und mußte dann mit einem regnerischen Nachmittag vorlieb nehmen. So entschied ich mich, wie am Tag zuvor, für einen Waldspaziergang. Diesmal waren die südlichen Ausläufer des "Steigerwaldes" mein Ziel. Dort wurde vor langer Zeit der Wald abgeholzt und Weinberge angelegt. Doch oberhalb der Weinberge, auf den Bergrücken, blieb der Wald bestehen.

Dieses Foto ist nicht von gestern, es gibt aber eine gute Vorstellung von der Örtlichkeit, die ich eben beschrieb.



Der Wald zieht sich von dieser "Spitze" über mehrere "Berge" dahin, eben jene besagten "Ausläufer des Steigerwaldes".



Nach dieser hellen und freundlichen Einleitung aus schöneren Tagen wage ich es, in die Aktualität des dunklen Waldes einzutauchen, der natürlich wenig Überraschendes bereit stellte. Ein Reh schlug sich, zehn Meter von mir entfernt, gemächlichen Schrittes in die Büsche. Ich sah nur noch den "Spiegel", also das weiße Hinterteil. Immerhin fand ich einige Pilze...







...bevor ich die Ruine der "Kunigunden-Kapelle" erreichte. Hier, tief im Wald umherirrend, hörte einst Kaiserin "Kunigunde" vom Dorfe her ein Glöcklein läuten und die Geschichte fand ein glückliches Ende. Aus Dankbarkeit ließ sie eine Kapelle errichten. Heute ruht Kaiserin Kunigunde zusammen mit ihrem Gemahl, Kaiser Heinrich II., im Bamberger Dom.



Auf dem Heimweg fand ich diesen kirschgroßen "Gallapfel" auf dem Boden liegen.



Doch erst als ich ihn halbierte, fiel mir wieder ein, daß ich diese merkwürdige Frucht schon einmal an einem Blatt klebend gesehen hatte. ;-)



Nun mußte ich mich etwas beeilen. Es wurde dunkler und dunkler...

8.11.19 09:18


Auflösung des Suchrätsels!

Hier kommt die Auflösung des Suchrätsels. Ich gebe zu, das "Wintergoldhähnchen" war ohne Lupe nur schwer zu erkennen. ;-)





6.11.19 13:09


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