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Hast Du es schon gesehen?

"Hat das Corona-Virus schon irgendjemand gesehen?"

Es gibt tatsächlich Menschen, die diese Frage vor laufender Fernsehkamera stellten. Ohne Angst, ihre Nachbarn im Ort, fernsehguckend, würden sie ab sofort für bescheuert halten. Sie sind eben überzeugt, das Corona-Virus gibt es nicht und jeder, der etwas Anderes behauptet, ist ein "Verschwörer", der irgendwelche böse Absichten verfolgt.

Als 10jähriger Junge verprügelte ich einmal einen Gleichaltrigen, der behauptete, auch meine Eltern hätten schon einmal Geschlechtsverkehr gehabt. Ich war empört, doch ansonsten friedlich, aber das ging zu weit! Er hat es natürlich etwas vulgärer ausgedrückt, wie halt dumme Jungs so ticken. ;-)

Wenn das Wissen fehlt, geht es schnell mal daneben. Ich kannte den "Mann im Mond" schon, da war Neil Armstrong noch ein unbekannter Testpilot. Aber jetzt zur Sache. Heute will ich euch von einer "Erzählung" berichten, die kluge Menschen immer wieder als "Narrativ" bezeichnen.

Vielleicht geht es euch wie mir - ich bekomme das nicht zusammen. Erinnert euch bitte an mein eingangs beschriebenes Narrativ: "Das Corona-Virus ist unsichtbar, also ist es nicht vorhanden, also brauchen wir keine Angst zu haben, ausgenommen vor Bill Gates, der uns allen einen Chip einsetzen will!"

Solch eine Aussage ist eine "falsche Behauptung", oder auch eine "Lüge", oder auch eine "Verschwörungs-Theorie" - oder bin ich jetzt auf dem "Holzweg"?

Gut, vorstellbar ist natürlich auch, daß viele Menschen die gleiche Geschichte erzählen, nachdem diese einmal von einem Einzelnen erzählt wurde. Beispiel: "Die Deutschen sind ein reiselustiges Volk, wollen die ganze Welt bereisen und denken dabei nicht an den Klimaschutz, obwohl sie schon zwei mal die "Grünen" wählten!" ;-)

Klar, die Wähler der "Grünen" sitzen nicht mehr strickend im Parlament. Mittlerweile verdienen sie viel Geld und gehören zur "Oberschicht". Sie stürmen die "Ozean-Riesen" und trinken, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, an der Schiffs-Bar den "Bio-Champagner"! Okay, das war vor "Corona". ;-)

Ach, plötzlich fallen mir jede Menge "Narrative" ein. Weil wir alle vernetzt sein wollen kaufen wir uns "Smartphones" und denken einfach nicht daran, daß diese Dinger nicht nur Vorteile haben. Die gleiche Entwicklung beim Fernseher. Der muß groß und flach sein und sollte mit dem PC sprechen können.

Deutschland hat die "Digitalisierung" verschlafen. Unsere selbstfahrenden Autos können keinen Kuchen backen und Kaffee kochen, während sie selbständig rückwärts vor dem Haus einparken, um uns abzuholen. Wir waren einmal führend, was die Pkw-Qualität betraf. Jetzt baut "Tesla" Autos in Deutschland, mit elektrischem Antrieb! Hilfe, wir stürzen ab!

Bei den meisten "Narrativen" könnte einem schlecht werden. Wir müssen sofort den japanischen "Harakiri" importieren, denn schon bald wird uns nichts Anderes mehr übrig bleiben, als diese Welt für immer zu verlassen. Leider sind wir auf dem Mars noch nicht soweit, daß... ;-)

3.12.20 11:36


Traum und Wahnsinn!

Gestern mußte ich Schneeschieben. Das Grundstück hat eine dreieckige Form, wobei die längste Seite etwas rundlich ist. Wenn also Robin Hood seinen treffsicheren Bogen so spannt, daß die Schnur einen "rechten Winkel" bildet, dann ist die Form hergestellt.

Nun muß ich zu meinem zweifelhaften Vergnügen "nur" den gedachten "Bogen" freischaufeln. Ich schätze mal, das sind lockere 75 Meter. Niemand, absolut niemand in der Nachbarschaft, hat einen derart langen "Gehsteig"!

Warum? Das Haus, in dem ich wohne, baute ein ehemaliger Omnibus-Unternehmer und dieser brauchte auch Garagen für seine Fahrzeuge. Das muß man sich einmal überlegen! Hat denn Frau Holle gar kein Einsehen mit mir? Sie schickte sehr schwergewichtigen Schnee. Keinen "Pulverschnee", nein, es war "Pappschnee"!

Nach einer Stunde stand ich keuchend über meine "Schneeschippe" gebeugt, während vorbeifahrende Fahrzeuge mit ihren Rädern den Schnee wieder auf den Randstein zurückwarfen. "Ihr verdammten Hurensöhne!" Nein, so denke ich nicht. Längst war mein Widerstand gebrochen. Immer wieder stellte ich mir meine Nachbarn vor, wie sie feixend hinter ihren Fensterscheiben umher hüpften und sangen:

"Nachbar, wir haben einen Super-Tipp;
Beug´ das Knie - und noch ´nen Schipp!"

Wißt wir, wie ich mich fühlte, als ich irgendwann später den Schweiß unter der Dusche abwusch? Ganz mies, denn ich hatte nicht den gesamten Schnee weg-, sondern nur eine "Spur" freigeräumt, damit wenigstens ein Fußgänger nicht auf Schnee laufen mußte. Es war einfach so unglaublich viel Schnee...!

Sehr gerne hätte ich ihn gespendet, für Ischgl, damit die Österreicher ohne Einsatz der "Schneekanonen" so richtig tollkühn den Berg hinterunterpfeifen und alles "leiwand" finden können. Leider ist noch kein Tauwetter eingekehrt, noch immer ist alles weiß, doch wenn heute die Sonne scheinen würde, dann wäre es ein herrlicher Wintertag! ;-)

So ein Tag wie vorgestern, als mich der blaue Himmel kurz vor Sonnenuntergang hinaus zog, in die Kälte. Aber schaut selbst, was ich in der knappen Zeitspanne "zusammenfotografierte". ;-)

Im Naturschutzgebiet ankommend, war ich erst einmal geschockt! Dort hatte man durch Büsche und Sträucher hindurch Zugänge zum Wald geschlagen und dann das Holz verarbeitet und gelagert.



Das alles machte wirklich gar keinen guten Eindruck.



Trotz oder wegen der Sonne waren die Temperaturen frostig. Ich suchte mir ein paar Details aus.



Bevor der "große Schneefall" begann, hatten wir also das oft so gelobte Winterwetter: Knackige Kälte bei blauem Himmel und den ganzen Tag Sonnenschein. Ich suchte weiter nach "lohnenden Objekten". ;-)



Die Nadeln eines Wacholderbaumes...



...und die Früchte!



Immer wieder sah ich besorgt nach der Sonne. Ist es noch hell genug?



Dann waren die Finger steif vor Kälte und ich sorgte mich wieder einmal um meine Fotoausrüstung. Kalte Natur und warmes Auto, das gefällt mir, aber nicht dem "Gerät". ;-)

2.12.20 07:01


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