Fotografiert und erzählt!
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Harmonie auf der Blumenwiese!

Sie wollte mir einen Strich durch mein Vorhaben machen und blieb fern, soll heißen, hinter den Wolken. Zunächst bedauerte ich das sehr, denn wie gesagt, ich hatte einen Plan und war dem entsprechend vorbereitet - aber nicht auf das Ausbleiben der Sonne.

Soweit das Negative. Da mir selten die Ideen ausgehen, entschied ich mich, Fotos für das "Poesie-Album" zu schießen. Auch ohne Sonnenschein macht meine Kamera ganz ausgezeichnete Fotos, wenn ich "motiviert" bin. ;-) Ich will noch dazu sagen, daß ich euch ähnlich "gemachte" Bilder schon einmal zeigte und ein sehr positives "Feedback" erhielt.

Im Vordergrund stand gestern für mich die "Schönheit" der Fotos, nicht das "Experimentelle". Ich könnte auch sagen, es handelt sich heute größtenteils um "Portrait-Fotografie"...



Mir half ein Bambus-Rohr, welches oben ein Loch hatte. Gut geeignet, um die zarten Blümchen hineinzustecken.



Nur bei den "Gänseblümchen" gab es ein "Rot" zu sehen, ansonsten herrschten "Gelb" und "Blau", bzw. "Violett" vor. Das werden wir noch sehen. ;-)



Ich denke, jede einzelne "Foto-Variante" ist einen Blick wert...



...auch das "Zwillings-Blümchen". ;-)



Am Rande der Wiese stand der "Gefüllte Ranunkelstrauch".



Nun zeige ich euch das "Leberblümchen".



Wie ihr hier seht, hat es unterschiedlich viele Blütenblätter.



Das "Leberblümchen" kombiniert mit einem "gelben Windröschen".



Hier kommt noch ein Veilchen hinzu.



Auch die "Waldrebe" platzierte ich auf meinem Bambusrohr, als die Sonne kurzzeitig die Wolken durchbrach. Sie spielt heute aber nur eine Nebenrolle. ;-)



Ebenso wie die "Kratzdistel", diesmal ohne Besucher. ;-)



Ein exotisch aussehender Baum bildet das Abschluß-Foto. Er stand völlig einsam in einer Gruppe anderer Bäume und fiel mir erst auf, als ich direkt daneben stand.



Heute kann ich über fehlenden Sonnenschein nicht klagen. Ich hoffe, es bleibt so, bis ich an Ort und Stelle bin! ;-)

27.3.20 09:42


Das zweite Gesicht!

Wenn ein Elternpaar zwei Kinder hat, wird es sich hüten, dem einen zu sagen, es wäre ihnen weniger lieb als das Andere. Bei meinen Fotos ist ein klares Bekenntnis zum "Besseren" aber nötig. Die erste Durchsicht ist der schönste Moment, wobei ich versuche, eine Vorauswahl zu treffen. Meist lasse ich den gesamten Inhalt meiner Speicherkarte im "Quick-Dia-Modus" an meinen neugierigen Augen vorüber ziehen. Sehe ich ein besonders auffälliges Foto, halte ich kurz an und "markiere" es. Dabei überlege ich auch schon, ob ich es in meinem Blog zeigen werde.

Heute will ich euch einige der Fotos vorstellen, die es nicht in meinen letzten Beitrag geschafft haben. Ich bin aber absolut sicher, die meisten von ihnen hätten es verdient. Fangen wir einfach an und ich erzähle euch etwas dazu.

Vor einigen Tagen hat mich "Faradei" darüber aufgeklärt, daß meine "Feuerwanze" über die Blattrosette einer "gewöhnlichen Kratzdistel" läuft. Nun fand ich wieder eine solche "Blattrosette", doch ohne Stacheln. Sie sieht aus, als könnte man sie mit Genuß verspeisen, könnte aber auch zum "giftigen Löwenzahn" gehören.



Farblich paßt gut diese Blattknospe dazu. Ja, es stimmt, es gab schon ein ähnliches Bild, aber nicht dieses. ;-)



Für das nächste Foto mußte ich meine alten Knochen ganz schön "verrenken". Es zeigt das Moos auf einem großen Stein oberhalb eines Bachlaufs. Apropos "alte Knochen". Mit meinen 65 Jahren werde ich jetzt zur "Risikogruppe" gezählt, die dem Corona-Virus nicht mehr so recht trotzen kann. Ich werde es vorläufig aber nicht verstehen, daß ich jetzt ein "Alter", ein "Senior" bin, der nicht mehr belastbar ist, dem man grundsätzlich mit Nachsicht begegnen muß, der die Welt nicht mehr versteht, weil er zu langsam denkt... usw. ;-)



Nun kommt mein (technisch) bestes Foto. Kein Wind, die Sonne am rechten Fleck und das Palmkätzchen optisch noch in gutem Zustand. Meine Aufgabe war, die gelben Staubgefäße "scharf" zu bekommen und das kleine Palmkätzchen nicht zu sehr zu vernachlässigen. Allein davon machte ich 40 Fotos, alle mehr oder weniger gleich. Das Beste auszuwählen war kein Kinderspiel. Schön wäre gewesen, wenn während des Knipsens ein hungriges Insekt vorbei gekommen wäre ;-)



Aber - wie ihr wißt - mag ich besonders die spontanen Entdeckungen in der Natur, wie z.B. diesen Wacholderzweig, mit seinen vielen Spinnfäden, die man "so" nur im Gegenlicht sieht.



Vieles spielt sich derzeit auf "Bodenhöhe" ab. Diese Wildbiene bewegte sich, also sah ich sie. Beim Beobachten dachte ich, es wäre doch schön, diesen "unbedeutenden" Moment etwas Größe zu geben. ;-)



Sagte ich bereits, daß Veilchen gar nicht leicht zu fotografieren sind? Kaum eine Blüte ist "vollkommen", auch deshalb dürfen diese drei hier "auftreten". ;-)



Es gibt eine Pflanze, die bezeichnen viele Menschen als "Distel". Auch mir ging es schon so. Tatsächlich heißt sie aber: "Wilde Karde". Ich zeige sie euch - zunächst gegen die Sonne fotografiert...



...dann mit der Sonne. Wenn sie blüht, bildet sie Blattkelche, sammelt darin Regenwasser und spendet es den Vögeln zur Erfrischung. In der Schweiz wird die "Wilde Karde" auch "Strumpfhosenkratzerli" genannt. ;-)



Interessante Details, wie ich finde, wo man doch als Spaziergänger diese vertrocknete Pflanze kaum wahrnimmt.

26.3.20 10:58


Kalte Luft und heiße Fotos!

Die kalte Luft ist für das Fotografieren ein klarer Vorteil. Nachteilig ist sie, weil sie böig "auftritt" und während der Nacht Frost bringt. Der Fischweiher war stellenweise sogar zugefroren und selbst die großen, vor zwei Tagen noch in schönstem Gelb blühenden Narzissen ließen die Köpfe hängen. Auch den Schmetterlingen war es gestern, trotz wunderbarem Sonnenscheins, offenbar zu kalt.

So wechselte ich wiederholt den Standort und wurde am "Schloß Frankenberg" endlich fündig. Die Veilchen allerdings sah ich im Naturschutzgebiet...



Ihr kennt das schon. Das Spiel mit dem Licht verleitet mich immer wieder zu Experimenten. Das wird auch heute so weitergehen, wobei ich hoffe, neue Ideen vorteilhaft umsetzen zu können.



Die "Gewöhnliche Waldrebe" reizte mich nur im Gegenlicht.





Das gleiche galt für die "Schlüsselblume".



Es gab auch windstille Momente, doch bei den Kastanien war meine Geduld gefordert. Hier seht ihr, wie "klebrig" die frischen Knospen sind.



Mir gefallen diese kräftig "aufplatzenden" Blüten sehr gut. Sie lassen sich auch recht problemlos fotografieren. Aber nur, wie gesagt, wenn der böige Wind mal innehält. ;-)



Auch "Gegensätze" ziehen mich an. Der kleine Zweig bringt seine Blattknospen hervor, obwohl ihm die Flechten bis zum Halse stehen. ;-)



Die "Traubenhyazinthe" fand ich in diesen Tagen schon häufiger, jedoch meist klein und unscheinbar. Hier aber ein außergewöhnlich großes und kräftiges Exemplar.



Soweit meine heutige Auswahl. Die Sonne lockt schon wieder zu weiteren Taten. ;-)

25.3.20 07:46


Im Kloster ist die Hölle los!

Heute nerven mich die Nachrichten von gestern -
und morgen? Nein, nein, ich habe genug,
gehe jetzt ins Kloster, zu den Betschwestern,
und hoffe - bald ist vorbei dieser Virus-Spuk!

Schwester Mechthild zeigt mir meine Kemenate,
kein Tablet, kein Radio, kein Fernsehen - aber Frühstück!
Ich finde das soweit "okay", es ist nur ein wenig schade -
bei hundert Euro der Tag - hätte ich gerne "mit Meeresblick"!

In Mechthild´s Auge wohnt keine Gnade,
sie meint: "Es sei die Ordens-Pflicht von Anbeginn,
den Menschen ein Beispiel zu geben - und gerade
im Verzicht liegt fürs Leben der höhere Sinn".

"Ja, ja, ich weiß", sag ich, "warum ich gekommen bin!
Ich will vergessen, habe genug von dieser Welt!
So lege ich mich jetzt auf meine Pritsche hin,
werde schlafen, nur schlafen, bis mich nichts mehr quält!"

In der Nacht schüttelt´s mich, mit großer Macht,
Schwester Mechthild ist völlig aufgelöst und schreit:
"Sie Teufel haben Unheil über uns Schwestern gebracht -
der Schlund der Hölle öffnet sich weit!"

Schon bin ich hellwach, doch verstehe nicht,
in meine Kemenate fällt ein gleißendes Licht,
die Schwester kniet, hat ihr "zweites Gesicht"
erhebt ihre Hände - da Gott jetzt spricht:

"Euch, die ihr in meinem Namen versammelt seid,
will ich verkünden - es wird großes Leid,
über euch kommen, doch mein Herz ist weit,
und schon bald ist der Virus - Vergangenheit!"

Was ich sehe, oh Gott, das ist mir zu groß,
muß draußen - erstmal - eine Zigarette rauchen
und dann - ganz spontan - renne ich los!
Solchen Wahnsinn kann wirklich - keiner gebrauchen!

24.3.20 07:28


Dieses Blau - phänomenal!

Der "Wollschweber" wirkt äußerlich wie eine kleine Hummel, zählt aber zu den "Fliegen". Nach meinen Beobachtungen kann er seine Flügel nicht anlegen. Auch im Sitzen, wenn er sich von seinen "aufwändigen" Flügen erholt, stehen seine Flügel vom Körper ab.



Die Nahrungsaufnahme erleichtert ihm sein großer Rüssel. Ich sah ihn dabei sowohl sitzend als auch im "Schwirrflug" stehend. Hier besucht er ein Veilchen.



Die Hummel ist ein "radikaler" Nahrungsbeschaffer. Schaut mal hier, auf den "Hohlen Lerchensporn".



Die Hummel frißt sich an der Stelle, wo die Pflanze ihre "Süßigkeiten" versteckt, direkt durch die Blüte. Somit findet kein "Bestäuben" statt. Doch der "Hohle Lerchensporn" ist häufig im Wald zu sehen und irgendwie klappt das mit der Fortpflanzung also doch. ;-)

Hier sehen wir die Hummel, wie sie es macht...



Den "Lerchensporn" kannte ich namentlich bis gestern nicht, obwohl ich seit Ewigkeiten weiß, an welcher Stelle im Wald er besonders häufig vorkommt. Ich ging immer von einer Art "Taubnessel" aus.

Als Fotograf soll man ja die Mittagszeit meiden. Hier könnt ihr erkennen, bzw. vermuten, warum das so ist. Das Spiel mit Licht und Schatten will geübt sein. Andererseits sieht die Realität eben so aus... ;-)





Bei diesem Foto "beweise" ich euch das Gegenteil. Mit der Sonne im Rücken kann (fast) nichts daneben gehen. ;-)



Das Blau des Himmels war gestern einfach "phantastisch". Die paar Menschen, die ich sah, trugen aber alle eine dicke Jacke und die meisten auch eine Mütze. Ich hingegen war etwas "luftiger" angezogen. Der kalte, pfeifende Wind war im Wald kaum zu spüren.

Leider fand ich den Namen dieser stacheligen Pflanze nicht, über die eine "Feuerwanze" hinweg schreitet.



Im Wald sah ich keine Bienen. Der "Hohle Lerchensporn" gehörte ausschließlich der Hummel und dem Wollschweber. So greife ich zum Abschluß auf eine Foto von vorgestern zurück. An den weißen Blüten waren die Bienen zahlreich vertreten, soll heißen, aus dem Geäst des Baumes war ein beständiges Summen zu hören. Aber es kamen auch andere Gäste zu Besuch, wie z.B. Fliegen aller Art.



23.3.20 12:24


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