Fotografiert und erzählt!
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Der Linden-Lästling!

Hinter einem Baum, genauer gesagt, hinter einer Linde, versuche ich mich zu verstecken, um zu sehen, ob einer der vielen Vögel näher kommt, die am Friedhofstor zahlreich zu hören und zu sehen sind. Es bleibt beim Versuch, denn ich traue meinen Augen nicht...



Wie ich später im Internet erfahre, handelt es sich hier um "Lindenwanzen", welche in riesiger Zahl die Linde befallen. Sie gelten aber nicht als "Schädlinge", sie sind lediglich "lästig". Im ersten Moment dachte ich an Ameisen, die ihre Eier "spazieren tragen", doch die rundlich weißen "Teile" zeigten sich bei genauem Hinsehen als Hautflügel der Lindenwanze, die in der Sonne weiß glänzten.

Die Lindenwanze ist ein "Einwanderer" aus dem Mittelmeerraum und wurde erstmals 2004 in Süddeutschland gesehen. Im Norden unserer Republik ist sie angeblich noch nicht angekommen.



Wenn man die Kamera in fünf Zentimeter Abstand zu einem Baumstamm vor Augen hat, erregt man Aufmerksamkeit. So kam eine Dame, die ihren Hund ausführte, herbei und meinte: "Mei Mo hat gsacht, des wären irgendwelche Lindenkäfer." Dann verriet sie mir noch, wo es weitere Bäume gäbe, um dieses Naturschauspiel zu beobachten.

Zunächst aber lief ich zum anderen Ende des Friedhofs und wollte nachsehen, ob die "Palmkätzchen" schon Fortschritte machten.



Leider muß auch in diesem Jahr befürchtet werden, daß die Obstbäume zu früh blühen und es eine schlechte Obsternte gibt. Hoffen wir das Beste.



Ich freue mich darauf, wenn die "Palmkätzchen" bald ihre gelben "Staubgefäße" zeigen. Dann wird das Fotografieren interessant und spannend, denn es ist einfach, glatte Flächen abzulichten. So ein buschiges Palmkätzchen aber, mit seinen vielen Details, erfordert da schon den ganzen Fotografen. ;-)

20.2.19 07:02


Meine Frühlingsboten!

Wir haben alle das frühlingshafte Wochenende genossen. Ich will euch an ein paar Fotos zeigen, welche Frühlingsboten ich speziell in Franken entdeckte. Erstaunlich war z.B., daß ein Haselnußstrauch von den fleißigen Bienen sehr gut besucht war, während drei andere dieser Sträucher nebenan völlig "unberührt" blieben.

"Rettet die Bienen!" Das Volksbegehren in Bayern ist "durch", super!









Vereinzelte Bienen waren auch am Futternetz für die Vögel, doch die Meisen fand ich dort interessanter. ;-)







Nun stelle ich euch noch die Blüte des Essigbaums vor, welche allerdings aus dem Vorjahr stammt.



Am Friedhof ging ich vorbei, weil ich aus den Vorjahren wußte, dort gibt es die ersten großen Palmkätzchen...



...und im Sonnenlicht glitzerndes Schilfgras.



18.2.19 09:21


Sag, wer mag das Männlein sein!

Es sind zwei oder drei Jahre ins Land gegangen, seit ich beim Standesamt einen neuen Namen beantragte. ;-) "Padernosder" soll das Auf und Ab des Lebens bezeichnen, welches wir alle schon erlebt haben und immer wieder erleben. "Padernosder" steht aber auch für jeden neuen Tag. Während sich die Erde beständig um sich selbst dreht und tut, was sie schon immer tat, erleben wir Menschen alle 24 Stunden einen neuen Tag, der womöglich ganz anders verläuft als der vorherige, der uns aus dem Schlaf erweckt und vielversprechend beginnt, wenn wir uns auf ihn einlassen. Aber das Grundprinzip ist immer das gleiche. Diese Beständigkeit brauchen wir Menschen, denke ich, denn nur wenn wir uns auf Grundsätzliches verlassen können, haben wir den Mut, Phantasie zu entwickeln.

Genug der Esoterik. ;-) Unter meinem vorherigen Namen, den ich hier nicht erwähne, "entwickelte" ich Fortsetzungs-Geschichten, wie z.B. Krimis, historische Romane, oder auch Gedichte. Das war für meine Leserinnen und Leser offenbar interessant, denn ich hatte sehr viel mehr von ihnen als heute. Für mich war klar, was jeder Schreiber weiß: "Sex & Crime", das funktioniert!

Manchmal wurde es zu "derb" und ich mußte Bedenken haben, ob ich nicht mit irgendeinem Gesetz in Konflikt gerate. Doch ich wollte "unbedingt" und "bedingungslos" schreiben, wollte ausprobieren, was bei der Leserin und dem Leser "geht", und was nicht.

Ja, und dann kam das Fotografieren. Nun war auch ich ein in seinem Hobby Gefangener, der sich eine Menge Arbeit auflud, um beinahe täglich einen schönen Blog-Beitrag zu gestalten. Ich hatte keine andere Wahl, denn das Fotografieren war jetzt mein Thema, welches viele Stunden meines Tages in Anspruch nahm und mir mehr Freude als das Schreiben bereitete.

Die Ausgangs-Situation war der Eintritt in den Ruhestand. Wir "Alten" sind natürlich etwas unsicher, was nach dem Arbeitsleben kommt. Man denkt viel darüber nach, das Dumme ist nur, so "wirklich" vorstellen kann es sich keiner der Betroffenen, denn niemand hat die Situation tatsächlich schon mal erlebt. Und dann wird man von sich selbst überrascht... Ich dachte, ich wäre ein Schreiber und Maler - und plötzlich bin ich ein schreibender Fotograf. ;-)

Wenn ich etwas darüber nachdenke, erscheint es mir als unwichtig, wie ich mich bezeichne. Wichtig ist, daß eine Entwicklung da ist, daß ich von einem Ufer zum Anderen komme. Wenn ich mit den "Fotos von vorgestern" ankomme, weil ich nichts Neues zu bieten habe, dann ist der Spaß vorbei, dann "winkt" der Müll-Haufen mit dem "alten Eisen". ;-)

Bei diesen Überlegungen fällt mir "Dorehn" - eine meiner ersten Leserinnen - ein. Ich gehe davon aus, daß sie als Musikerin immer wieder versucht, die Musik, z.B. von "Bach", so perfekt wie möglich zu spielen. Das kann ich als Schreiber und Fotograf nicht. Es gibt nur das Eine Foto, die Eine Geschichte, dann ist es/sie "verbraucht". Dieser Umstand zwingt mich zur Erschaffung von Neuem. Wenn ich mir eine neue Geschichte ausdenke und schreibe, "erfinde" ich mich dann auch gleichzeitig selbst neu?

Wer oder was bin ich? Die bekannte, philosophische Frage. Bin ich der Mensch, der sich verändert, oder bin ich das, was ich gerade tue? Gibt es eine lange Sicht auf mein Tun und eine kurze, mit unterschiedlichen Antworten? Oder ist das alles nur unnütze "Gedankenarbeit" von keinerlei Bedeutung?

Es heißt, das Universum dehnt sich aus und gleichzeitig stehen die Sterne über Millionen von Jahren an der gleichen Stelle. Ohne unsere stillstehende Sonne wäre kein Leben möglich, aber auch nicht ohne die sich ständig in Bewegung befindlichen Planeten. Das Leben ist offensichtlich Beides. Das Zusammenspiel zwischen Wandel und Stillstand, ein Kommen und Gehen, das Bleiben und Ruhen... oh please, please stay, just a little bit longer.

16.2.19 09:03


16.2.19 01:08


Waldrausch!

Die Älteren unter uns kennen ihn noch. Ludwig Ganghofer, der Sohn eines bayrischen Försters, dessen Heimatromane in früheren Zeiten gerne verfilmt und im Fernsehen zur "Prime-Time" gesendet wurden, war auch der Verfasser von "Waldrausch". Berge und Wälder waren sein Metier, Wilderer und Jäger und natürlich auch das hübsche, bayrische Mädel, welches den jungen, schneidigen Förster lange auf die Folter spannte, bevor es ihn am Ende dann doch erhörte.

Manchmal habe ich Bilder aus solchen Filmen vor Augen, wenn ich selbst im Wald unterwegs bin. Manchmal denke ich aber auch an Luis Trenker. Eines seiner Bücher war das erste Lesevergnügen, welches mir aus Kindertagen über Jahrzehnte hinweg im Sinn blieb. Der Luis Trenker war auch ein Naturbursche, aber viel lustiger als der Ganghofer.



Waldspaziergänge sind in diesen Tagen nicht "spektakulär". Ein recht einheitliches Braun herrscht vor, durchsetzt mit moosigen Grüntönen. Für mein Fotografieren wollte ich nur den Augen folgen, nichts Bestimmtes finden wollen. Deshalb lasse ich auch Namen und Bezeichnungen weg.



Um ehrlich zu sein, es ist im Augenblick mitunter sogar schwer, die Waldluft wahrzunehmen. Viel Licht fällt zwischen die hohen Bäume und die Sonne bescheint ungezählte, tote Blätter.





Und dennoch macht es natürlich Freude, durch den Wald zu laufen und darauf zu hoffen, daß irgendetwas Unerwartetes geschieht. So denkt aber vor allem der Fotograf, weniger der Naturfreund. ;-)



Erstaunlich viele Menschen sind unterwegs. Sie laufen vor allem den Weinwanderwegen entlang, "verirren" sich jedoch gerne auch in den Wald. ;-)



Am Übergang von Wald und Weinberg werden die Blätter bunter und der Flechtenbewuchs der Sträucher zeigt wuchernde Ausfälle.





Gestern hatte ich zwei Kameras und vier Objektive dabei. Weil ich zu faul zum Schleppen war, fuhr ich mit meinem kleinen Pkw bis in die Weinberge, wo der Fußweg hoch zum Wald beginnt. Manche Spaziergänger waren neugierig und fragten mich aus, was ich denn hier fotografiere, wo doch eigentlich nichts Interessantes zu sehen ist. Vielleicht ergeht es euch auch so mit meinen heutigen Fotos. ;-)

Damit noch ein bisschen Leben in meinen Beitrag kommt, zeige ich euch am Schluß zwei Fotos von meiner Vogelfutterstelle, welche ich auf dem Heimweg noch besuchte. Das Auffliegen der Vögel löste jeweils das Klicken meiner Kamera aus. Ihr könnt also nachempfinden, wie schnell die Meisen reagieren, wenn sie ein Geräusch hören, welches ihnen "Gefahr" signalisiert. Die "Verschlußzeit" meiner Kamera betrug eine Viertausendstel Sekunde.





14.2.19 11:42


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