Fotografiert und erzählt!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Abonnieren

   
    rex-my-love

    thea-klavier
   
    marie-adel-verpflichtet

   
    indianwinter

    lebenslabyrinth
   
    mirco-reisen

    - mehr Freunde

   
   Fotos
   Indianwinter
   lebenslabyrinth
   Marie
   mirco-reisen
   pally66
   thea-klavier



https://myblog.de/padernosder

Gratis bloggen bei
myblog.de





Große Vielfalt auf kleinem Raum!

Heute will ich euch den "Mund wässrig" machen, euch einstimmen auf den Sommer. Alle folgenden Fotos sind innerhalb eines schmalen Streifens entstanden, auf der westlichen Seite des Fischweihers unterhalb der Weinberge. An keinem Tag in diesem Jahr sah ich eine solche Vielfalt an Blüten und Insekten. Doch ich darf annehmen, in den nächsten Wochen gesellt sich noch Einiges dazu.

Beginnen will ich mit den Libellen. Ihr kennt meinen Bambusstab mit dem darauf sitzenden "Plattbauch". Diesmal ist es aber der farblich ähnlich aussehende "Blaupfeil". Sein spitz zulaufender "Abdomen" läßt keine Zweifel aufkommen.



Insgesamt zeigten sich auf meinem Ausguck nur wenige Großlibellen. Ich habe noch keine Erklärung dafür, warum sie manchmal so scheu sind. Vielleicht mögen sie keine roten T-Shirts. ;-) Ihre Lieblingsfarbe ist sehr wahrscheinlich "blau", denn sie brauchen den blauen Himmel für eine optimale Sehfähigkeit. Über ein wirklich schönes "Blau" verfügt die "Große Pechlibelle",



Das war es schon mit den "Libellen". Übergangslos geht es zu den "Wilden Malven". Mir gefallen die Blüten in Farbtönen von pink bis zu violett. Diese hier sind riesig, fast handtellergroß.



Ich gab mir Mühe, die schwierigen Lichtbedingungen zu beherrschen.



Ja, es war die Tages-Zeit, die der Fotograf verschlafen sollte. ;-) Doch ich hatte keine Wahl. Die "Ochsenaugen" zeigten sich paarungswillig...



...und präsentierten sich fein strukturiert.

Zu den auffälligsten "Fliegern" gehörten gestern die "Braundickkopfalter". Ihr kennt sie bereits, doch ich möchte auch in diesem Beitrag nicht auf ihre herrlich im Sonnenschein leuchtende Farbe verzichten.





Hier gesellt sich der "Schachbrettfalter" dazu.



Dieser bevorzugt die pinkfarbene Distel und kann sich dort sehr lange aufhalten. Ein "Weißling" mit gelblichem "Farbeinschlag".



Die "Hummel" hat den größten Hunger und fliegt alle "Pollen-Spender" an. Dabei krabbelt sie pausenlos über die verschiedenen Blüten und ich war wirklich froh, als ich sie einmal im Bild "einfrieren" konnte. Wie ein "Bison" stand sie kampfbereit da. ;-)



Auch gestern ist mir wieder dieser sehr kleine Falter aufgefallen, mit dem bunten Kleid.



Kurzfristig ließ sich der "Kleine Eisvogel" sehen. Seine Anwesenheit vor meiner Kamera läßt sich in Sekunden rechnen, leider.



Doch insgesamt ergab sich - wie gesagt - gestern eine große Auswahl an Motiven und jetzt gilt es, von jeder einzelnen Blüte, von jedem einzelnen Insekt, noch bessere Fotos zu machen. ;-)

7.7.20 10:14


Traumhafte Möglichkeiten!

Das Wochenende ist vorbei und ich kann endlich wieder einkaufen! Denkt ihr manchmal noch an das "Ladenschlußgesetz"? Jene "finsteren Zeiten", in denen wir Angst haben mußten, am Samstag Nachmittag bliebe uns das dringend benötigte Grillfleisch verwehrt? Oder das "Sonntags-Verkaufsverbot" von frischen Brötchen? Unglaublich, wir haben uns "damals" selbst im Wege gestanden, mit unserem verbohrten Beharren auf mittelalterliche Prinzipien.

Andererseits, wenn wir gewußt hätten, daß es schon bald eine Selbstverständlichkeit sein wird, zum Einkaufen das "Handy" zu benutzen - gerade auch nachts, wenn der Wind mal wieder am Dachstuhl rüttelt und wir nicht schlafen können - dann wären wir womöglich entspannter geblieben, angesichts des kommenden Segens.

Es ist einfach wunderbar! Zehn Paar Schuhe sind angekommen, ich suche mir das schönste Paar aus und schicke die restlichen neun wieder zurück. Ist das nicht ein Super-Service? Dann gehe ich mit meinen neuen Schuhen zum Einkaufen, sehe mir in der Boutique einige Klamotten an und bestelle diese dann im Internet. Ganz ohne Streß und Gesichtsmaske. Nebenbei gesagt, natürlich auch etwas billiger.

Welch eine herrliche Einkaufs-Welt! Ich sage es ja, "Ladenschlußzeiten" waren ein Schuß ins eigene Knie. Schon sehr erstaunlich, wie lange unsere doofen Politiker daran festgehalten haben. Die Dame von der Post kennt mich inzwischen gut, obwohl ich den Eindruck habe, sie ist nicht mehr ganz so freundlich, wie anfangs, als ich meine großen Pakete vorbei brachte. Auch die Besitzerin des "Gemischtwarenladens", an dessen Ende sich der Post-Schalter befindet, schaut etwas grimmig, wenn ich mit hoch aufgetürmten Paketen vor Augen ihre am Boden stehenden Porzellan-Vasen umstoße.

Manchmal dauert es lange, bis die Ewig-Gestrigen "mitgenommen" sind, bis jeder kapiert hat, welche Töne in der "neuen Zeit" angeschlagen werden. Also mal ehrlich, ich will doch gar nicht, daß der Bäcker mir zehn Brötchen schickt, wovon ich mir dann die größten aussuche. Aber schön wäre es schon, wenn ich z.B. zu meiner "kirchlichen Trauung" die Möglichkeit hätte, spontan zwischen mehreren Hochzeits-Torten auszuwählen, vielleicht sogar zu probieren, welche mir am Besten schmeckt.

Aber jetzt muß ich Schluß machen, denn meine neue, wohlhabende Freundin forderte mich auf, hinunter auf die Straße zu kommen, dort würden drei nagelneue "Cabriolets" stehen und ich dürfe mir eines davon aussuchen. Die beiden Anderen würde sie dann zurückschicken, die Post stünde schon zum Abholen bereit.

Wie ihr seht, bin ich mit meinen traumhaften Einkaufsmöglichkeiten so richtig am "Durchstarten"! ;-)

6.7.20 09:11


Ob Jesus ein Raucher war?

Jesus läßt die Kirchenglocken läuten und ruft mich zum Gebet. Jetzt, um 9.30 Uhr, gerade als ich beginne, meine Kurzgeschichten zu schreiben. "Also, mein lieber Jesus, so sehr ich Dich auch mag, Du machst 'Dein' Ding und ich das 'Meine', okay?" Jesus: "Das sage ich meinem Vater, der wird Dir einen Denkzettel verpassen!" Darauf ich: "Hey, Alter, Du weißt genau, Dein Vater spielt um diese Zeit im Garten Eden Golf. Der soll mal schön den Ball flach halten!"

Es ergeben sich immer wieder Probleme mit Vater und Sohn Gott. Die Beiden befehlen gerne, obwohl sie genau wissen, daß ich sie für eine menschliche Erfindung halte. Neuerdings reißt auch noch der "Heilige Geist" seinen Schnabel auf und meint, er könne mich zum Einkaufen losschicken. Eigentlich eine echt nette Familie, wenn sie nicht so tun würden, als hätten sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen.

Letztes Wochenende blubberte ich mit meiner "Harley" so dahin, als sich eine "Ente" zu mir gesellte. Der junge Enten-Fahrer grinste mich an und meinte, er wolle mir einmal zeigen, daß seine Ente "hinten fett" sei. Schon drückte er das Gas-Pedal voll durch und holte alles aus seinem kleinen Boxer-Motor heraus. Ich ließ ihn fahren und dachte mir, soll der arme Kerl seine Freude haben, schließlich besitzt er noch nicht einmal ein Auto!

Das waren noch Zeiten, als ich zur wilden Rock-Musik meine langen, lockigen Haare hin und her warf. Ich tanzte alleine, "Freistil" und spielte "Luftgitarre" dazu! Es dauerte lange, bis ich begriff, daß die US-Soldaten unsere Disco übernommen hatten und mittlerweile "Soul" gespielt wurde. Ein traumatisches Erlebnis war das, als ich in die Welt zurückkehrte und feststellte, sie sei eine völlig andere geworden!

Nach der Schule wurde ich zunächst ein Verwaltungs-Lehrling bei der AOK. Ich durfte einen langen, weißen Kittel tragen und Menschen am Schalter empfangen. Doch am Wochenende fuhr der kleine "Spießer" hinaus in den Wald, schnitt die Blüten und Blätter von seinen Hanf-Pflanzen ab und träumte von der Revolution. Im Kopf mußt Du es haben, dort lernst Du das Fliegen, während der Körper faul in der Ecke liegt!

Fünfzig Jahre später, ich vertrage die Hanfpflanzen nicht mehr und muß auch nicht mehr arbeiten. Ich trage meinen Körper hinaus in die Natur, will meine Ruhe haben und auf keinen Fall eine Revolution! Noch mal von vorne anfangen? Nein, wer mit Alters-Demenz und Inkontinenz rechnen muß, der wird vorsichtig und hinterfragt seine Gelüste. Was nützt mir denn meine beginnende "Weitsichtigkeit"?



5.7.20 12:52


Ein dickköpfiger Bienenfreund!

Wie es im Leben so ist - die "Großen" bekommen mehr Aufmerksamkeit, auch bei mir. Die "Kleinen" jedoch sind zahlreicher. Ihre Schönheit ist weniger offensichtlich. Heute ergibt sich die Gelegenheit, einmal entspannt über die Sommerwiese zu laufen und die Augen offen zu halten.

Sehr auffällig ist im Moment der "Bienenfreund". Nicht nur, daß er üppig wächst, nein, er lockt auch mit Abstand die meisten Insekten an.



Die Hummeln sind in der Mehrzahl, aber auch andere Bienen und Schwebfliegen stellen sich zahlreich ein. Hier sehen wir eine "Raupenfliege", welche allerdings die "Distelblüte" bevorzugt.



Der "Bienenfreund", oder "Büschelschön" hat noch einige weitere Namen. Seine Blüte ist sehr detailreich und ich bin immer wieder mal versucht, diesen schönen Wiesenbewohner neu zu entdecken.





Ein "Marienkäfer" krabbelte über meinen Finger...



...während ein "Wollschweber" sich auf meiner Hose von der anstrengenden "Fliegerei" erholte. ;-)



Es flogen auch ein paar bunte, "großkalibrige" Falter umher, die aber noch wenig für sie interessante Blüten fanden. So blieben sie meist in der Luft und entzogen sich meiner Kamera. Aber dann fiel mein Blick auf ein Pärchen "Weißlinge".



Mit Hilfe einiger Tropfen Wasser konnte ich sie "auf die Hand" bekommen. Selbstverständlich sind sie am Ende wohlgemut davon geflogen. ;-)



Abschließend zeige ich euch noch einmal den "Braundickkopffalter". Nun handelt es sich allerdings um einen "schwarzkolbigen". ;-)



4.7.20 10:07


Kurz und bündig!

Die langen, abgrundtiefen Töne des Alphorns hingen über dem Tal. Mir gegenüber sprangen drei muntere Gemsen im steinigen Geröll. Ich dachte zurück an meinen Freund aus Heiligenhafen. Er konnte die Langeweile in den Bergen nicht ertragen. Zudem, meinte er, würde hier in Bayern hinter jeder Straßenbiegung ein neuer Berg erscheinen. Unerträgliche Zustände!

Das erste Treffen entwickelte sich sehr erfreulich. Wir konnten gut miteinander reden und hatten bei der Auswahl des Menüs den gleichen Geschmack. Als ich jedoch eine Flasche "Cremant" bestellen wollte, legte sie ihre Hand auf meinen Arm. Sie würde "Prosecco" bevorzugen. Da hörte ich inwendig, wie sich mein Magen umstülpte und ich ergriff augenblicklich die Flucht.

Ich wuchs in St. Pauli auf. Unter Huren, Zuhältern und Freiern. Meine Mutter stand am Tresen unserer Kneipe, zapfte das Bier für einsame Matrosen, während im Hintergrund Freddy Quinn von seinen Freunden sang, der Gitarre und dem Meer. Ich fühlte mich in diesem Milieu geborgen. Doch eines Tages setzte ich mich zu Freddy und sagte: "Sing doch einmal von dem Jungen, der hinaus muß, auf´s Meer, obwohl es ihm zuhause ganz gut gefällt!"

Ja, das sind die großen Themen für einen Mann. Die Berge und das Meer, die Mutter und die Geliebte. Die Freiheit auf dem Rücken eines Pferdes, an der Seite eines "Blutsbruders". Denn eines ist klar: "Ein Mann muß tun, was ein Mann tun muß!" Ich bin kein Mann, denn ich denke immer erst lange nach, um dennoch nicht zu wissen, was zu tun sei.

Mein Traum ist es, hoch in der Luft zu fliegen, wie ein Adler. Ich würde nichts mehr hören von dem Geschwätz auf der Erde, nur noch Gott stünde über mir. Wahrscheinlich würde ich dann aber verhungern, da ich nicht mehr bereit wäre, meine "Komfort-Zone" zu verlassen. Wegen einer Maus zu Boden stürzen? Das käme für mich nicht in Frage!

Ich bin ein Verlierer-Typ - andere Menschen spüren das! So sang ich gestern Abend meiner neuen Bekannten die schönsten Lieder vor, las aus meinem druckfrischen Gedichtband, erzählte ihr von meinen spannensten Abenteuern. Dennoch schlief sie laut gähnend ein und war heute Morgen verschwunden, mit dem Inhalt meiner Brieftasche und ohne eine Nachricht zu hinterlassen.

Vieles von dem, was ich erzähle, ist frei erfunden. Doch ein schlauer Mensch sagte mir, egal was ich schreibe, es sei immer ein "Körnchen Wahrheit", also ein Stück von mir darin enthalten. Nun bin ich unsicher geworden. Vielleicht sollte ich immer die volle "Wahrheit" sagen, da ja jeder denkt, so doof kann der nicht sein, als daß er uns "reinen Wein einschenkt". Also, liebe Leser und Leserinnen, jetzt sage ich euch einmal etwas über das "Wahre"... ;-)

Mein Geschriebenes ist wie das Bild eines Malers, der von einer Betrachterin gefragt wird, was das Bild ausdrücken soll. Der Maler antwortete: "Es drückt das aus, was Du siehst!" ;-)

3.7.20 11:12


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung