Fotografiert und erzählt!
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Canned Heat - On the road again!

Auf meinen "Riecher" kann ich mich noch verlassen - was die Fußball-Weltmeisterschaft betrifft. Die ersten beiden Spiele des gestrigen Tages rochen sehr nach fader Hausmannskost und so war es dann auch. Keine Reue also, daß ich meine Wege ins Freie lenkte, hin zum Tennisweiher, da ich noch immer das Gefühl habe, in diesem Jahr das ganz besondere Libellen-Foto nicht geschossen zu haben.

Ich beginne heute mit einem Vergleich. Der "Plattbauch" und der "Blaupfeil" sind farblich leicht zu verwechseln. Bei genauerem Hinsehen zeigt der "Plattbauch" allerdings seine unverwechselbaren, braunen Flecken am Flügelansatz. Der Abdomen ist, dem Namen entsprechend, breiter als bei allen anderen Libellen.



An manchen Tagen "hat es der Teufel gesehen". Trotz stundenlangen Aufenthalts sah ich keine einzige "Große Königslibelle" nahe am Ufer oder in den Büschen und Bäumen sitzen. Doch dieses Blaupfeil-Weibchen setzte sich unmittelbar nach der Paarung zur Eiablage auf die gelblich grüne Wasseroberfläche.



Meine besten Aufnahmen konnte ich von einem männlichen Blaupfeil machen. Er bevorzugte als Sitz- und Ruheplatz einen kleinen Halm direkt am Ufer des Weihers, den er immer wieder anflog. So legte ich mich auf den Bauch, robbte immer näher heran und fotografierte ihn so, wie ich es am liebsten tue: Seitliche Libellenansicht ohne jedes "Beiwerk", mit Ausnahme des Halmes natürlich.



Wenn die Libellen nicht so wollen, wie ich es gerne hätte, dann muß ich eben ein wenig nachhelfen. Wiegesagt, Blaupfeil und Plattbauch fliegen gerne immer wieder die gleichen Sitzplätze an. So hielt ich also einen langen, dünnen Zweig an die Stelle, wo die Libelle "landen" wollte. Das ging recht einfach, doch als ich dann den Zweig vor die Kamera hob, um sie im "rechten Licht" zu haben, flog sie zunächst immer wieder davon. Schließlich war es dann soweit...



Soweit für heute meine Abenteuer mit den Libellen. Im Reich der Schmetterlinge gibt es einen Vertreter, dessen Namen bei Weitem bedeutender klingt, als seine kleine Erscheinung vermuten ließe. Darf ich vorstellen: Der "Braunkolbige Braun-Dickkopf-Falter!" ;-)



Auch recht unscheinbar steht ein hellblaue Blüte in der Sonne, die ich - wie schon häufiger - auch gestern fotografierte. Der Name dieser Pflanze ist sehr phantasievoll: "Storchschnabel" - botanischer Name: "Geranium". Es gibt über 400 Arten davon, ich denke, hier handelt es sich um einen "Wiesen-Storchschnabel".



In den vier Stunden, die ich die Hitze am Tennisweiher genoß, trank ich keinen einzigen Schluck. Dennoch bleibt es nicht aus, daß ein Mann in meinem Alter auch mal "austreten" muß. So stand ich also vor einem mächtigen Baum und hatte diesen Blick... ;-)



Mein heutiger "Titel" fiel mir am Tennisweiher ein. Es handelt sich um eines meiner Lieblingslieder aus ganz frühen Jahren. Der Band-Name heißt übersetzt in etwa: "Hitze in Dosen". Und da ich nach drei Tagen endlich mal wieder unterwegs war, fand ich das Ganze "passend". ;-)

21.6.18 10:52


Die Angst geht um!

Der bayrische Riese, Horst Seehofer, bekleidet in der Bundesrepublik Deutschland das "Ministeramt des Inneren" und gibt sich besorgt. Nein, was "die Chefin" da zum Besten gibt und mit zäher Ausdauer anstrebt, kann er nicht weiter mittragen. Er kennt doch seine Pappenheimer, also uns, die Bevölkerung, und weiß, daß wir keine Ausländer ins Land lassen wollen, die schon bei unseren Nachbarn umsonst an die Tür klopften.

Ja, der Seehofer ist auch "Heimat"-Minister und deshalb muß er die Heimat der Deutschen schützen, sonst würden ja Fremde bei uns eine Heimat finden und uns diese wegnehmen!? Mein Nachbar hat es mir erst kürzlich gesagt. Er will nicht, daß seine Tochter einst im Kopftuch vor dem Traualtar stehen wird, nachdem sich der Imam von ihrer Jungfräulichkeit überzeugte. "Mensch, Nachbar", sagte ich, "was erzählst Du denn da für einen Bullshit?!" Aber der winkte ab und meinte: "Du wirst schon sehen!"

Also, mein Nachbar hat keine Tochter im heiratsfähigen Alter und das ist gut so... ;-) Er ist vor vielen Jahren aus Kasachstan zugezogen und spricht noch immer kein gutes Deutsch. Aber was ein "guter Deutscher" ist, das weiß er genau! Jedes Jahr fährt er Tausende von Kilometern mit dem Auto, um seine "alte Heimat" zu besuchen. Dann erzählt er, wie schön es war und wie heiß es dort im Sommer wird. Aber für immer würde er nicht zurück wollen, denn es gäbe ja keine Arbeit und alles läge so weit auseinander.

Die Frau Merkel hat keine Angst vor Kopftüchern. Doch langsam muß sie fürchten, ihren schönen Job als Bundeskanzlerin zu verlieren. So gerne hätte sie ihre vierte Amtszeit in aller Ruhe zu einem ruhmreichen Ende geführt. Aber dieser verdammte Seehofer, den ihr die Schwesterpartei zwangsweise unterschob, wird schon wieder aggressiv und meint sogar hinter vorgehaltener Hand, er könne mit ihr nicht mehr zusammenarbeiten. Und dann dieser junge Spahn, der auch tut, was er will. Und wenn jetzt noch die SPD aufmuckt, dann kann sie die Regierung hinschmeissen und bei Neuwahlen wäre sie dann nicht mehr gefragt.

Das Wasser steht Frau Merkel bis zum Hals und sie weiß, es muß etwas geschehen. Ein Besuch bei den erfolgreichen WM-Fußballern würde positive Schlagzeilen bringen, aber die Helden von 2014 sind müde geworden und haben vergessen, daß man sich fürs Heimatland gefälligst den Hintern aufzureissen hat und kämpft und rennt - bis der Arzt oder die Angela kommt.

Nein, die Fußballer machen auch nur Sorgen. Da hat sich doch der Özil und der Gündogan beim türkischen Präsidenten angebiedert. Ein Geschenk überreicht mit der Aufschrift: "Meinem sehr verehrten Präsidenten, hochachtungsvoll" - wer schreibt denn als deutscher Staatsbürger so einen Müll? Das hat der Erdogan geschickt eingefädelt und lacht sich jetzt ins Fäustchen. Wie man hört, geht es um ein großes Bauprojekt in der Türkei und der Bauherr "deutscher Nationalspieler" hat gerne den Segen von ganz oben, bevor er sein Geld investiert.

Ich höre immer wieder die Meinung, der Fußball-Sport sei die schönste "Nebensache" der Welt. Diese Ansicht ist natürlich völlig abwegig. Denn wenn schon wegen eines unbedeutenden "Gruppenspiels" Zigtausende zum "Public-Viewing" pilgern und Zigmillionen vor dem Fernseher ihr Adrenalin verschütten, dann geht es wohl nicht um "Nebensächliches". Die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten freuen sich, wenn sie ab Mittag nichts anderes als Fußball senden dürfen. Dann sind die so begehrten, hohen Einschaltquoten gewiß. Auch mein Nachbar, der Spätaussiedler, hat die deutsche und die russische Flagge in seinem Garten gehißt.

In diesem ganzen Trubel geht beinahe unter, daß der CEO von "Audi" verhaftet wurde. Ja, der ist richtig "weggesperrt" worden, wie ein Schwerverbrecher. Ein Anführer der deutschen Vorzeige-Industrie, dem Fahrzeugbau, wurde vom morgendlichen Frühstückstisch weggezogen und in den Knast geworfen! Dem ehemaligen Chef von VW, Herrn Winterkorn, würde in Amerika das Gleiche passieren. Und bei "Daimler" lassen sie ein Riesenheer von Fahrzeugen "heim ins Reich" marschieren, weil mit diesen tollen und teuren Autos "etwas nicht stimmt".

Wer hat denn da eigentlich die größten Sorgen? Der Seehofer, weil er die Sicherheit Deutschlands gefährdet sieht, oder die Bundeskanzlerin, die um ihren Job bangt, oder die Fußball-Nation, die den Weltmeister vor dem Scheitern in der Gruppenphase sieht? Oder doch die Autobauer, deren guter Ruf beim Teufel ist, die Milliardenbeträge erstatten müssen und den Aktienkurs in den Keller fallen sehen?

Armes Deutschland! Es bröckelt an allen Ecken und Enden. Vielleicht sollten wir uns an dieser Stelle erinnern, daß Deutschland laut "BBC" das 'beliebteste Land der Welt' - und nach einer Umfrage des us-amerikanischen Magazins "U.S. News" sogar das 'beste Land der Welt' - ist. Also, auch ohne Weltmeisterschafts-Titel, auch ohne Bundeskanzlerin, auch ohne Pkw-Verkaufsrekorde sind wir in Deutschland gar nicht so schlecht dran. Die Noch-Bundeskanzlerin hat es doch schon immer gesagt: "Wir schaffen das - weil es den Menschen in Deutschland gut geht!"

19.6.18 09:51


Er ist wieder da...

So, da bin ich auch wieder zurück. Habe es wohl als einer der Letzten bemerkt, daß es bei "myblog" weiter geht. ;-)

Es gibt einen neuen Blog von mir, hier die Adresse: https://padernosder.blogspot.com

Im Moment ist für mich "Fußballgucken" angesagt. Vielleicht reicht die Zeit, auch ein paar Fotos und Gedanken "einzustellen". Aber alles, was ich im Moment zu veröffentlichen habe, findet ihr auf meinem neuen Blog bei "blogger.com".

Ich hoffe, dem Datenschutz ist nun genüge getan. Da ich intensive Erfahrungen mit einem anderen Bloganbieter machen konnte, kann ich sagen, daß "myblog" bei Weitem nicht das denkbar Beste ist, was einem Foto-Blogger passieren kann. ;-) Aber die guten Möglichkeiten der "Kommunikation" sprechen für "myblog".

Irgendwie wird es weiter gehen, wir sehen uns, denke ich! ;-)

16.6.18 21:12


Nach dem Gewitter-Regen!

Gestern nachmittag, als das Gewitter kam, stand ich vor meinem kleinen, verwilderten Garten auf dem Bürgersteig und schnitt die überstehenden Zweige ab. Zuvor hatte ich alle "Stängel" der Japanischen Zierquitte kurz über dem Boden abgezwickt. Eigentlich ist es nicht mein Garten und es ist auch nicht meine Aufgabe, den Bürgersteig begehbar zu halten, aber das ist eine lange Geschichte...

Danach war Einkaufen angesagt. Was soll man auch tun, wenn es immer mal wieder donnert und blitzt, wenn der Regen mal langsam und mal in Sturzbächen vom Himmel fällt? Kleine Scherzfrage, denn ich habe immer noch Tausende von Fotos, die "gesichtet" werden müssen. ;-)

Also stand ich gegen 19.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum. Hier bei mir ist es wie andernorts auch. Die Discounter stehen etwas außerhalb der Stadt dichtgedrängt nebeneinander. Aldi, Lidl, Edeka, Baumarkt, alles in Sichtweite. Nur "Netto" hat sich das andere Ende der Stadt ausgesucht. Ich frage mich immer, wieso die 6 000 Einwohner meiner kleinen Stadt soviele "Märkte" brauchen?

In der Innenstadt gibt es noch genau einen Laden, der Lebensmittel verkauft. Der wurde extra eröffnet, als Alternative zu diesen "Geiz-ist-geil-Tempeln". Ich habe ja nichts dagegen, so billig als möglich einzukaufen. Das lernte ich schon in der Schule, als angehender Kaufmann: "Im Einkauf wird das Geld verdient!" Und damals, als das Geld noch knapp war, hieß es auch: "Eine sparsame Hausfrau vergleicht die Preise. Alles andere wäre sinnlose Verprassung des mageren Haushaltsgeldes!" ;-)

Wenn ich in meiner Kleinstadt auf dem großen Parkplatz vor dem Einkaufszentrum stehe und genüßlich eine Zigarette rauche, bevor ich wieder ins vollbeladene Auto steige, sehe ich etwa zehn ehemalige Kolleginnen und Kollegen vorbei laufen, drei Verwandte winken und rufen, sie seien in Eile, fünf Freunde bleiben für einen kurzen Plausch stehen und alles andere wird ignoriert, zählt aber zur weitläufigen Bekanntschaft. ;-)

Irgendwann war Ruhe und ich blickte dankbar zum Himmel. Und siehe da, die Wolken rissen auf und ich war guter Hoffnung, daß schon bald die Sonne zu sehen sein wird. Meine Kamera lag auf dem Beifahrersitz und so fuhr ich kurzentschlossen zum Tennisweiher, ein paar schöne Fotos im nassen Gras erhoffend. Was dabei herausgekommen ist, zeige ich euch jetzt.

Vielleicht findet ihr es ebenso spannend wie ich, einmal zu sehen, was dabei entsteht, wenn ich "mit" und "ohne" Sonne arbeite, warum es einfach wichtig und nötig ist, mehr als ein Foto von einem Motiv zu schießen. Ich werde euch nie umfassend erzählen können, warum und wieso ich das Fotografieren so interessant finde, doch anhand der folgenden Beispiele könnt ihr ahnen, was ich meine.

Das ist eine "Weiße Lichtnelke". Als ich am Tennisweiher ankam, schien die Sonne noch nicht.



Eine knappe Viertelstunde später war sie da. Es ist jetzt 20.39 Uhr. Schaut genau hin, es ist die gleiche Blume.



Jetzt will ich es einmal extremer machen. An den meisten meiner Fotos ändere ich im Nachhinein nur die Helligkeit. Das ist nötig und eine völlig normale Korrektur. Doch hier habe ich einmal ordentlich mit der Farbe gespielt. Manche Fotografen möchten den Sonnenuntergang in kräftigen Farben zeigen. Das Foto soll ja was hermachen. ;-)

Zunächst also das Original. Ich mußte mir mit der linken Hand die Lichtnelke selbst vor die Linse halten...



Und nun das "aufgehübschte" Foto. Hier fiel auch ein Pflanzenteil der Optik zum Opfer. ;-)



Die dritte Version ist dann diejenige, die ich bevorzugen würde. ;-)



Das war also die "Weiße Lichtnelke" in mehreren "Spielarten". Zum Schluß noch eine Kleeblüte, vom Gewitterregen wie "reingewaschen".

24.5.18 13:15


Wenn es gut ist - war es Arbeit! ;-)

Nun sind sie alle da - jedenfalls die Libellen-Arten, die auch in den vergangenen Jahren am Tennisweiher ihr kurzes Leben verbrachten: Blaugrüne Mosaikjungfer, Plattbauch, Blaupfeil, Westliche Keiljungfer und die Vielzahl von Kleinlibellen, deren Namen ich mir hier erspare.

Der häufigste Gast ist allerdings, in Schwärmen am Uferrand entlang schwimmend, die Kaulquappe. Die Hinterbeine sind zum Teil schon deutlich erkennbar.



Die "Westliche Keiljungfer" bevorzugt - in Ruhephasen - den Fußweg um den Tennisweiher. Hier sitzt sie allerdings im hohen Gras und macht mir das Fotografieren einfacher.



Auf dem Heimweg, im "Amtsgartenweg", sah ich zwei riesige, fast handtellergroße Heckenrosenblüten, zusammen mit der Akelei.



Die eigenwillig blühende Schwertlilie zeigt uns ihre Schönheit nur kurze Zeit.



Die letzten beiden Tage waren wieder einmal gekennzeichnet durch stundenlange "Fotoarbeit". Wie bei "Aschenputtel" hieß es: Die Guten ins Archiv, die Schlechten in den Papierkorb. Leider bin ich kein "Genie", sonst würde ich das Chaos beherrschen, ohne das Gefühl zu haben, in der Bilderflut ertrinken zu müssen. ;-)
23.5.18 09:55


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