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Sex beim Schneeschippen!

Es ist schon viele Jahre her, als ich einem "Asien-Kenner" im Radio zuhörte, der davon sprach, was einer der wesentlichen Unterschiede zwischen einem Buddhisten und einem Europäer sei. Der Europäer, so sagte dieser Experte, putzt seine Zähne und denkt daran, was er als Nächstes tun wolle, während der Buddhist gedanklich immer bei der Sache bleibt, die er im Augenblick tut. In diesem Fall also beim Zähneputzen.

Damals fragte ich mich natürlich, warum könnte ein Verhalten vorteilhaft sein, welches die Gedanken nicht "laufen läßt", sondern sie zwingt, der Zahnbürste hinterher zu fühlen? Der "Buddha-Experte" hat die Antwort gewußt, ich habe sie mittlerweile vergessen. Doch gestern, beim Schneeschippen, dachte ich wieder an diese Fragestellung, denn ich mußte rechtzeitig einen Schritt zur Seite gehen, wenn von hinten ein Auto kam und ich Gefahr lief, den wässrigen Schnee an die Hose gespritzt zu bekommen.

Also nichts mit Buddhismus beim Schneeschippen! Weit- und Voraussicht helfen allemal besser als das gedankliche Verharren in der Gegenwart. Aber nur, wenn es um trockene Hosenbeine geht. Mein eigentliches Problem ist aber der Schnee auf meinem Gehsteig. Sollte ich diesbezüglich nicht andere Prioritäten setzen?

Was erzählt der Kerl für belangloses Zeug, könntet ihr meinen, aber jetzt bekomme ich die Kurve indem ich frage: "Was ist wirklich wichtig? Worauf muß ich achten, wenn ich im Radio oder im Fernseher unmittelbar hintereinander und scheinbar gleichbedeutend von Pest und Cholera erzählt bekomme?"

Mein Gefühl sagt mir, der blonde Aufrührer aus Amerika braucht mich doch gar nicht zu interessieren. Egal was in den USA geschieht, ich habe Schnee zu schippen, sonst steht eines Tages der Bürgermeister auf meinem Bürgersteig, erhebt den Zeigefinger und sagt: "So nicht, mein Freund!"

Ähnliches gilt für die Maßnahmen der Kanzlerin und meines Landes-Chefs Söder, aber nur, solange ich das Haus jederzeit verlassen darf. Noch hänge ich an der "langen Leine". Auf der Landkarte ließ ich den Zirkel kreisen, um genau zu wissen, wo die 15 km enden. Die Bezirkshauptstadt kann ich allerdings nicht erreichen, falls ich demnächst zum Impfen eingeladen werde.

Da fällt mir ein Witz ein. Ein Mann geht zum Arzt und läßt sich erfolgreich kastrieren. Als er nach Hause kommt, fragt die Ehefrau: "Na, hat beim Impfen alles geklappt?" "Ach, impfen!" entfährt es dem Ehemann, während er verwirrt mit der flachen Hand gegen seine Stirn schlägt. ;-)

Würde es hinsichtlich der Pandemie helfen, alle Männer zu kastrieren und alle Frauen zu impfen? Es wäre doch ein Wunder, wenn nicht gerade beim Sex das Virus frohgemut einen "Partnerwechsel" vornähme. Doch diese Gedanken sind mir in der buddhistischen Weltanschauung strengstens verboten, denn ich bin ja noch immer beim Schneeschippen und vergaß soeben, zur Seite zu springen... ihr verzeiht mir meine Offenheit, bei mir sind im Augenblick nur die Hosenbeine naß! ;-)

13.1.21 09:05


Im Bann der Leidenschaft!

Dem heutigen Wintereinbruch fehlte dann doch das "Volumen", sodaß ich euch, leicht verspätet, eine "Foto-Reportage" vom Sonntag erstellen kann.

Es wird uns "normalen Leuten" ja oft erzählt, wie wir unser Leben so führen können, daß wir möglichst viel davon haben. Immer wieder aufstehen, wenn uns das Leben umgeworfen hat und, eine der größten Weisheiten: "Das Glas ist immer halb voll, und nicht halb leer". Natürlich wäre es noch besser, wenn das Glas bis oben hin gefüllt wäre, oder?

Bei diesem Gedanken kommt die "Leidenschaft" ins Spiel. Diese kennen vor allem die Sportler, die das Letzte aus sich heraus holen, um die Süße des Sieges genießen zu können. Auch so ein Hobby-Fotograf wie ich kennt - wenn er mit seiner Kamera unterwegs ist - die Leidenschaft.

Und ich behaupte, ohne diesen ganz besonderen Ehrgeiz, gute Fotos schießen zu wollen, gelingen sie auch nicht. Schon bei der Fahrt zur "Location" sollte es "prickeln", die Freude über den Sonnenschein eine "innere Erregung" erzeugen. Dann geht es los...

...meine Gedanken gehen weit in die Kindheit zurück, wenn ich solche "Kompositionen" sehe. Steckt da noch Leben drin? Hat sich da noch irgendjemand etwas zu sagen?



Der Fischweiher beginnt, sich mit einer Eisschicht zu bedecken. Das Licht der Sonne bricht, nicht aber das Eis.



Wie ein "Morgenstern" steht die Samenkapsel am Rand des Teiches. Ich öffne sie und lege sie in die Sonne.



Und nun wächst die "Leidenschaft". Ein Federnkleid im Gegenlicht. Die Sonne ist da, aber die "Federn" leuchten vor einem schwarzen Hintergrund.



Das wird auch hier deutlich. Ins Eis eingeschlossen ist ein Kopf.



Ich verändere nur ein wenig meinen Standpunkt und befreie den Kopf aus seiner Blase.



Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das werdet ihr auch bei meinem letzten Foto feststellen! ;-)



12.1.21 14:33


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