Fotografiert und erzählt!
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Freiheit und Pflicht!

Manchmal ist es schon erstaunlich - da geben vernünftige Menschen ihren Blog auf, weil ein seltsamer "Komiker" sein "böses Maul" nicht halten kann...

Ich bin absolut dafür, daß z.B. unsere Politiker kritisiert werden. Das muß nicht immer alles "jugendfrei" formuliert sein. Das oft zitierte "Recht auf Meinungsfreiheit" ist ein wirklich "hohes Gut". Man muß sich nur vorstellen, welche Zustände herrschen würden, wenn es das nicht gäbe. Unsere älteren Landsleute aus der ehemaligen DDR können ein Lied davon singen.

Als ich jung war, fand ich "Mao Tse Tung" toll. Ich dachte, er hätte "sein" Volk von einer Willkürherrschaft befreit. Heute halte ich ihn für einen Massenmörder, einen "Schweinehund", der politisch Andersdenkende nicht tolerierte. Da gibt es noch andere, gleichgeartete Beispiele. In China haben sie ein Problem damit, das Wirken "Mao´s" zu werten. Das wundert mich nicht, denn ich sehe, daß auch bei uns ein "Hitler" nicht von jedem als "Massenmörder" angesehen wird.

Um solche Verbrecher wie "Hitler" und "Mao" in Zukunft zu verhindern, brauchen wir die "Meinungsfreiheit". Wir brauchen "seriöse", kompetente Menschen, die ihre Meinung veröffentlichen und Bürgerinnen und Bürger nicht bewußt anlügen. Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Wir brauchen verantwortungsbewußte Politiker, die kein "Merkel-Seehofer-Theater" aufführen und das noch fadenscheinig mit ihrer Pflicht begründen, Schaden vom Volk abhalten zu müssen.

Die Brexit-Lügen gab es, weil mittlerweile gedacht wird, "Meinungsfreiheit" heißt, lügen und beleidigen zu dürfen. Eine "Freiheit" ist immer verbunden mit einer "Pflicht". Immanuel Kant hat uns das erklärt: Der Mensch hat einen freien Willen. Er kann immer entweder "ja" oder "nein" sagen. Und weil er einen freien Willen hat, im Gegensatz zum Tier, ist er verpflichtet, sich für das Gute, das "Menschliche" zu entscheiden, denn sonst würde er auf dem Niveau eines Tieres handeln.

Hier auf unserem Blog wollen wir unsere Meinung sagen und auch gerne die Stellungnahme Anderer dazu hören. Eine "Stellungnahme" macht aber nur Sinn und ist nur dann "berechtigt", wenn ich vorher meinen Kopf benutzte und versuchte, zu verstehen, was ich da "kommentieren" will.

Die Frechheiten selbstverliebter Schwachköpfe könnte nur der Blog-Betreiber verhindern. Ich selbst war auch schon oft versucht, hier "alles hinzuschmeißen". Aber die Frage ist doch: "Für wen betreibe ich meinen Blog eigentlich?" Meine Antwort: Hauptsächlich für mich selbst, doch mittlerweile auch und im Besonderen für die Menschen, die meine Beiträge regelmäßig anschauen und mir im besten Fall sagen, daß sie sich daran erfreuten. Und das ist mir dann eine sehr angenehme "Pflicht", gegenüber meinen Leserinnen und Lesern, die zur Freiheit meines Tuns gehört.

13.4.19 08:59


Das blühende Leben!

Beim Planen meines Tagesausflugs überlegte ich, ob das Mitnehmen von Handschuhen nötig sei, da ein kalter Nordostwind vorhergesagt wurde. Ich verzichtete darauf und als ich später inmitten des Löwenzahns auf der Wiese lag, dachte ich keine Sekunde mehr an die Handschuhe. Die Sonne schien durchgehend warm vom Himmel, der Wind hielt sich in Grenzen...

Es kommt nun die Zeit des "Löwenzahns". Die Wiesen erfreuen das Auge des Spaziergängers durch viele gelbe Farbtupfer. Beim Näherkommen werden auch die fleißigen Besucher des Löwenzahns sichtbar. Vor allem die Bienen holen sich ihren Nektar, der, wie ihr gleich sehen werdet, auf den herrlich gelben Blüten überreich vorhanden ist. Ja, ich mag den Löwenzahn, denn für mich gibt es keinen Grund, ihn als lästiges Unkraut anzusehen.

Heute will ich nicht nur ein paar wenige "Beispiel-Fotos" zeigen, sondern euch ausführlich teilhaben lassen, an meiner "Tätigkeit". Wiegesagt, ich lag auf dem Bauch im Gras, die Ellbogen auf den Boden gestützt und wartete ab, bis sich die Bienen näherten. "Abwarten" ist das falsche Wort, es war ein ständiges "Kommen und Gehen". Mein besonderer Ehrgeiz war es, die Bienen im Flug zu fotografieren.



Es flogen soviele Bienen umher, sodaß ich mir überlegte, nur die interessantesten zu fotografieren, z.B. diejenigen, welche gelbe Taschen an den Beinen hatten. Und schon flog wieder eine heran... ;-)



Hier erwischte ich eine abseits der Blüte.



Die Zeit verging. Zwischenzeitlich setzte ich mich auf, rauchte eine Zigarette und ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Ihr müßt nicht neidisch werden, aber ich bin tatsächlich schon leicht "gebräunt" aufgrund einiger Sonnentage. ;-)



Für das Fotografieren ist es ein großer Vorteil, wenn ich schon da bin, bevor die Bienen kommen. Kleinere Bewegungen irritieren sie dann nicht und manchmal setzen sie sich arglos direkt "vor meine Nase". ;-)



Ich bin ja noch im "arbeitsfähigen Alter" und müßte eigentlich "malochen", während ich in der Sonne liege und meinem schönen Hobby nachgehe. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, wie groß meine "innere Freude" ist, das tun zu können, was mir Spaß macht... Manchmal besuchten auch zwei Bienen die gleiche Blüte.



Im Hinterkopf habe ich natürlich schon die Libellen im Sinn. Wann werde ich die erste sehen? Ich beschloß, zum Fischweiher zu fahren und nachzusehen. Libellen sah ich dort keine, aber eine ganze Reihe blühender Büsche. Auch diese waren gut besucht. Jetzt interessierten mich die Bienen weniger, ich wollte die schönen Schmetterlinge fotografieren, welche mir sogleich auffielen.

Wenn große Falter, wie das "Tagpfauenauge" oder der "Große Fuchs", ihre Flügel ausbreiten, um den Sonnenschein zu genießen, sind sie einfach herrliche Geschöpfe. Beginnen will ich aber mit dem etwas unscheinbareren "Aurora-Falter".



Eine "Hummel" gut zu fotografieren, ist schwierig. Meist bleiben die Details im Dunklen. Deshalb belasse ich es bei diesem einen Foto.



Das "Pfauenauge" auf dem weißblühenden Strauch fiel mir schon von Weitem auf.



Die Leuchtkraft der Farben beeindruckte mich. Ich sah schon viele "Pfauenaugen" und manche davon wirkten stumpf, ungewaschen. Dieses hier war offensichtlich jung und unverbraucht.



Hier noch einmal im Großformat. ;-)



Ich bin mir nicht sicher, woran es liegt. Wahrscheinlich ist es das kräftige Orange. Der "Große Fuchs" gefällt mir noch etwas besser, als das "Pfauenauge". Vorsichtig schlich ich mich an, immer hoffend, der schöne Falter bleibt noch sitzen. Dann war ich in Position und konnte ihn aus einer Entfernung von 40 - 50 cm fotografieren. Nun sah ich auch, warum er sich von mir nicht stören ließ. Offensichtlich schmeckte es ihm. ;-)





Für mich war jetzt klar, er würde mich auch noch näher herankommen lassen.





Mag sein, daß ihr den gestrigen Tag anders erlebt habt. Ich war froh, eine Trinkflasche dabei gehabt zu haben, am wärmsten Tag des Jahres!

12.4.19 09:19


Ein schwarzes Loch!

Wer kann sich das vorstellen - ein "Schwarzes Loch"? Niemand! Selbst der Herr Einstein soll nicht geglaubt haben, daß es "Schwarze Löcher" gibt - oder habe ich da etwas mißverstanden? ;-)

Wenn man etwas nicht versteht, kann man versuchen, sich Bilder des Unverständlichen vor Augen zu führen, die dann leichter zu verstehen sind... alles klar? Also ich stelle mir ein "Schwarzes Loch" in Bildern so vor: Ein kleiner Kasten, so eine Art "Blackbox", wie er nach einem Flugzeugabsturz immer gesucht wird.

So, und jetzt kommen zwei Männer und ein Knabe daher. Der Erste soll mit einer Armbrust einen Pfeil an der "Blackbox" vorbei schießen. Unser Wilhelm Tell läßt den Bolzen von der Sehne schnellen und was passiert? Der Pfeil macht einen Bogen und fliegt direkt in unseren schwarzen Kasten.

Dann kommt der Zweite, ein Jägersmann, an die Reihe. Er singt noch schnell sein Lied zu Ende: "...wo Reh' und Hirsche springen, wo Rohr und Büchse knallt, wo Jägerhörner klingen, da ist mein Aufenthalt". Anschließend läßt er seine Schrotflinte "aufbrüllen". Zum Erstaunen aller sammelt die "Blackbox" fein säuberlich alle Schrotkügelchen ein. Kein Einziges schafft es, auf geradem Weg an ihr vorbei zu kommen.

Doch jetzt treiben wir das Spiel auf die Spitze. Der kleine Kurt-Daniel aus der Nachbarschaft hat seine Taschenlampe mitgebracht. Wir begeben uns in ein Kellergewölbe, dunkeln alles ab und Kurt-Daniel soll versuchen, den Raum mittels Taschenlampe zu erhellen. Siegesgewiß knipst er seine moderne LED-Lampe an, aber es passiert nichts. Die "Blackbox" frißt das Licht noch schneller, als es sich ausbreiten kann.

Nun habt ihr also vor eurem geistigen Auge gesehen, was ein "Schwarzes Loch" ist und wie es wirkt. Ihr habt ebenfalls verstanden, man kann nicht wirklich vor einem "Schwarzen Loch" stehen und zugucken, wie es "arbeitet". Dafür sind die Anziehungskräfte zu stark, die alles "einsammeln", was nicht "bei drei" auf dem Baum ist. Kleiner Scherz! ;-)

Wenn unsere "Erde" ein "Schwarzes Loch" wäre, dann hätte sie die Größe einer Kirsche, das haben sie jedenfalls im Fernsehen gesagt. Insofern ist ein "Schwarzes Loch" das Gegenteil von einem Loch - es ist unwahrscheinlich viel "Material" auf ganz wenig Raum. Stellt euch vor, eine Kirsche würde genau so viel wiegen wie der ganze Globus - mon chérie!!!

Der Schuhschrank meiner Freundin - oder meine Stammkneipe, das sind auch "Schwarze Löcher". Die Hälfte unseres Geldes stürzt da hinein, wie von Geisterhand angezogen. Und da kommt auch nie mehr was zurück. Wenn dann noch mein freundlicher Vermieter vor der Türe steht, mit einem dicken Stapel Kontoauszügen in der Hand und meint, er hätte lange gesucht, aber nichts gefunden, dann wird mir ganz schwarz vor Augen und ich begreife kurz vor der Ohnmacht, daß ich in meiner kleinen Welt endlich mal für Ordung sorgen muß, bevor es mir den Boden unter den Füßen wegzieht und ich in ein tiefes, schwarzes Loch falle... ;-)

11.4.19 07:38


Es ist kaum zu glauben!

Der Geschichtsunterricht in der Schule war oft eine "trockene Angelegenheit". Wie auch meine Mitschüler neigte ich dazu, dem Wissen um Vergangenes wenig Aufmerksamkeit und Wert beizumessen. Am Interessantesten waren noch die alten Griechen, mit ihren Göttern und Helden, Mathematikern und Philosophen, mit ihren Dichtern und Seefahrern...

Aber da geht es schon los. Hat "Odysseus" tatsächlich gelebt? Und wie steht es mit einem "Homer"? Einem "Sokrates"? Einem "Agamemnon"? Wie unterscheide ich die phantastischen Geschichten aus "Ilias" und "Odyssee" von den Ereignissen, die tatsächlich stattgefunden haben?

Wenn man anfängt, sich für etwas zu interessieren, dann ist man erst mal in einem "jungfräulich naiven Zustand". In einer solchen Verfassung befand ich mich, als ich begann, mir Bücher über "Alexander den Großen" anzuschaffen. Den gab es wirklich, nur das, was wir über ihn wissen, schrieben Menschen, die immer ein bestimmtes Interesse verfolgten und so gut wie nie Augenzeugen der geschilderten Ereignisse waren.

Wie auch immer. Ich staunte nicht schlecht, als ich erfuhr, daß der junge Alexander ein Schüler des Aristoteles war. Zudem war er kein Grieche, sondern eine Makedone, oder Mazedone. Sein Heimatland wurde erst vor wenigen Tagen zweigeteilt. Die Mutter Alexanders war Olympias, Tochter des Molosser-Königs Neoptolemos, der irgendetwas mit Achilles zu tun hatte, dem unverwundbaren Helden aus der griechischen Mythologie...

Da haben wir es schon wieder. Was stimmt denn nun und was nicht? Beim Joggen kann man ja angeblich besonders gut nachdenken. Vor allem bei einem 42 km langen Marathonlauf. Diesen legendären Marathonläufer, der den Sieg der Athener über die Perser verkündete und tot zusammenbrach... den gab es nicht. Dennoch ist es eine Tatsache, daß wir die "alten Griechen" im Falle eines persischen Sieges wohl nie kennengelernt hätten.

Dieser erste und dann weitere Überfälle der Weltmacht Persien waren für Alexander Grund genug, es denen mal so richtig heimzuzahlen. Wir kennen alle die "Issos-Keilerei" aus der Geschichts-Stunde. Es war die zweite große Schlacht gegen das Heer des persischen Großkönigs Darius III. Es folgte eine dritte und dann war es endgültig vorbei. Alexander fand Darius III. auf einem Ochsenkarren liegend, von den eigenen Leuten ermordet.

Richtig! Da fragt man sich doch, woher weiß man das? Alexander der Große wird grundsätzlich als "Superheld" gefeiert. Er hat nie eine "Schlacht" verloren und wurde erst am "Indus" durch eine "Meuterei" der eigenen Soldaten gezwungen, umzukehren. Das Heimweh kann grausam sein. Hundert Jahre vor Hannibal hat Alexander mit Elefanten ein Hochgebirge überwunden und stets sind ihm seine Mannen "blind" gefolgt.

An dieser Stelle wäre es möglich zu fragen, war Alexander vielleicht kein "Held", sondern ein "Versager", oder sogar ein "Verbrecher"? War er es, der die sagenhaften Kunstschätze in der Perserhauptstadt Persepolis vernichtete? Hat er, wie so oft reichlich betrunken, die erste brennende Fackel geworfen, sodaß all der schöne Reichtum verbrannte? Oder ist auch das nur eine "Legende".

Wie gesagt, ich fing an, mich für Alexander zu interessieren, dem ersten "Großen" der Weltgeschichte, und mußte dann feststellen, es kann alles so gewesen sein, wie es geschrieben steht, aber vielleicht war es auch ganz anders. In dieser Zerrissenheit nahm ich mir das "Neue Testament" zur Hand und begann zu lesen, versuchte Trost zu finden. Bei der "Bergpredigt" stutzte ich: "Es steht geschrieben - ich aber sage euch..." ;-)

10.4.19 09:22


Freunde der Sonne - Fußball-Fan-Talk!

"Freunde der Sonne", rief Stefan Effenberg einst den anwesenden Journalisten zu. Im Saal herrschte eine brütende Hitze. Doch die italienische Trainer-Legende Giovanni Trapattoni stellte fest: "Alle Flaschen leer!" Das brachte Rudi Völler derart in Rage, daß er dem etwas fülligen Sport-Journalisten Waldemar Hartmann vorwarf, er hätte alleine schon drei Weißbier ausgetrunken.

Heute treffen sich Journalisten, sowie ehemalige Fußballer und Trainer, zum sonntäglichen Frühschoppen am Sport-Stammtisch in einem Münchner Hotel. Damit sie nicht nur "Phrasen dreschen", werden sie für Solches bestraft. "Drei Euro ins Phrasen-Schwein", diese ultimative Aufforderung kennt heute jeder Sportbegeisterte.

Wer also meint, der Ball sei rund und niemand hätte erwarten können, daß die Dortmunder bei den Bayern gleich mit 0:5 den Kürzeren ziehen, der darf schon mal sechs Euro locker machen. Ein scharfsinniger Teilnehmer der Tafelrunde erklärt, wenn man vom Rathaus kommt, ist man immer klüger als zuvor. Auch er darf bezahlen. Und selbst der Moderator, der fragt, ob denn nach diesem klaren Ergebnis "die Messe gelesen sei", was die Meisterschaft betrifft, darf sein bereit liegendes Kleingeld in den schon nicht mehr hohl klingenden Bauch des Phrasenschweins werfen.

Marcel Reif, der ehemalige Star-Kommentator bei ZDF und RTL, redet so geschwollen daher, daß niemand seine Phrase bemerkt. Ich wollte schon beim Sender anrufen, aber die haben genug mit ihrem "DoPa-Fon" zu tun. ;-) Eine wunderbare Einrichtung. Der Zuseher kann seinen Senf direkt in der Sendung dazugeben. Er braucht auch keine Angst haben, drei Euros berappen zu müssen, falls er einmal meint, ein Fußballspiel sei eben erst dann zu Ende, wenn der Schiri abpfeift.

"DoPa", das kommt von "Doppelpass". So heißt der Fußball-Talk und der Name geht demnach auf Gerd Müller und Franz Beckenbauer zurück, die den Gegner mit einem "Doppelpaß" überraschten. Damals, der Fußball war noch sehr viel langsamer, ein gutes Mittel, einen "Abwehr-Riegel" wie den italienischen "Catenaccio" zu überwinden. Dennoch waren die Italiener mit diesem Spielverhinderungs-System sehr erfolgreich, zumal sie auch meist ein paar schlitzohrige Angreifer hatten.

Doch auch der beliebteste deutsche Fußball-Talk hat ein Problem "mit den Frauen". Bei den Zuschauern, die im Hintergrund schon mal laut scheppernd ein Tablett mit frischem Weißbier vom Tisch stoßen, sieht man hin und wieder eine Frau sitzen. Aber "mitreden" tun sie nicht.

Das ist beim "Champions-League-Fan-Talk" mittlerweile anders. Dienstags und mittwochs sitzen, während der Champions-League-Spiele, zwei Frauen mit am Tisch: "Net-Woman" Valentina Maceri und Celia Sasic. Beide waren Fußballerinnen und sind also "vom Fach". Sie dürfen, ebenso wie Tim Wiese, Oliver Pocher u.a., hin und wieder den Schnellsprecher Peter Neururer unterbrechen, der immer so redet, als hätte er allein das gesamte Fußballwissen für sich gepachtet.

Stundenlanger Fußball-Talk ist für die Fans nicht ermüdend. Sie sehen begeistert zu und wissen das Motto "hart aber fair" zu schätzen. Die lockere Atmosphäre ist wohltuend und kein Moderator muß das Mikro an der Krawatte eines Studio-Gastes richten, denn ein Head-Set und legere Kleidung sind bezüglich der Kommunikation viel praktischer. Kürzlich saßen ein paar Fans des FC Liverpool in der "11-Freunde-Bar", welche ihr Flugzeug verpaßten. Sie wurden herzlich aufgenommen und bekamen ein "Frei-Bier" - you´ll never walk alone!

So will ich das sehen. Ein fröhliches Miteinander zwischen "Roten" und "Gelben", "Grünen" und "Blauen". Der Fernseh-Zuschauer ist im Grunde der "Arsch", weil er die Monitore nicht sieht, auf denen die Talk-Teilnehmer die laufenden Spiele verfolgen. Aber er ist "dabei" - wenn auch nicht "mittendrin".

9.4.19 08:18


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