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Über den Durst...

Gestern Abend, nach dem fünften Bier, griff Gerhard Schröder zum Telefon...

"Hallo, Sigmar, schläfst Du schon?"
"Ach was, ich überlege gerade, ob ich noch eine Flasche Rotwein aus dem Keller hole."
"Mach das, dann können wir uns die Welt ein wenig schönsaufen, bevor wir an der Matratze horchen."
"Apropos Matratze, Gerd, was macht Soyeon Kim?"
"Die schläft schon. Sie zieht es vor, früh ins Bett zu gehen, wenn ich Bier trinke... Du verstehst doch was ich meine, Sigmar?"
"Na klar, Gerd, ich schnarche auch ziemlich laut und die Anke hält mir dann die Nase zu, bis ich fast ersticke."
"Das erlaubt sich Soyeon Kim nicht. Noch hat sie Respekt vor mir, ha, ha, ha."
"Prost, Gerd!"
"Prost, Sigmar! - Ich muß Dir was erzählen. Der Wladimir hat Kim und mich eingeladen. Er möchte mit uns zwei Tage in der Wildnis verbringen, irgendwo bei Stalingrad."
"Die Stadt heißt Wolgograd, Gerd. Aber das ist ja wohl nicht ernst gemeint... Du mit Deinen 74 Lenzen!"
"Paß mal auf, was Du sagst, Sigmar, ich bin fit wie ein Turnschuh."
"Na wenn Du meinst. Ich würde meinerseits aufpassen, daß der Schwerenöter nicht mit meiner Frau durchbrennt."
"Meinst Du wirklich, Sigmar? Der Wladimir ist doch mein Freund und unter Freunden sind Ehefrauen tabu..."
"Naja, wenn Kim wieder so ein offenherziges Kleid trägt, wie beim Presseball, dann kann alles passieren."
"Ach was, dann rufe ich ihm die Angela in Erinnerung und schon kühlt er ab, ha, ha, ha."
"Gerd, die Anke ist gerade aus dem Schlafzimmer gekommen. Ich soll Dir einen schönen Gruß ausrichten und Dir sagen, daß Du den Termin nicht vergessen sollst."
"Danke... was denn für einen Termin?"
"Sie meint, Du wolltest doch Deine Zähne nachsehen lassen."
"Stimmt, das habe ich ganz vergessen. Kein Wunder, bei meinem vollen Terminkalender..."
"...und Haarefärben wäre auch mal wieder nötig! Ha, ha, ha!"
"Nun werde mal nicht frech, Sigmar, sonst schicke ich Dich zum Fettabsaugen!"
"Jetzt wirst Du aber unverschämt, Gerd! In Deinem Alter verträgst Du wohl kein Bier mehr?"
"Der Helmut, Gott hab ihn selig, hat bis zum Schluß geraucht und ich werde mit neunzig noch Bier trinken, wenn Du schon lange an einer Fettleber krepiert bist."
"Ich lege jetzt auf, Gerd, so macht das keinen Sinn, und trinke mit der Anke die Flasche Wein aus. Sage dem Wladimir einen schönen Gruß, wenn Du ihn triffst. Und wenn ihr euch mit freiem Oberkörper fotografieren laßt, dann paß auf, daß Deine Kim nicht mitmacht, ha, ha, ha."
"Du bist vielleicht ein Blödmann! Do svidaniya!"

13.2.19 06:59


Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?

Vielleicht hat es noch nicht jeder bemerkt, aber es tut sich was. Die erschreckende Tatenlosigkeit nach der von der alten Regierung - welche auch die neue ist - verlorenen Bundestagswahl, scheint vorüber zu sein. Weniger bei CDU und CSU. Beide Parteien führten jetzt "Werkstatt-Gespräche" und die Vorsitzende begrüßte dazu die lieben "Sozialdemokraten", welche natürlich allesamt "Christdemokraten" waren. ;-)

Gelächter kam auf und Frau Kramp-Karrenbauer versuchte die Situation zu retten. Wäre sie in diesem Fall eine Sport-Moderatorin gewesen, dann hätte die erst kürzlich gewählte Vorsitzende gleich wieder einpacken dürfen. Wer seine Mannschaft nicht kennt und sie als "Schalke05" bezeichnet, ist für die heißblütigen Anhänger nicht mehr tragbar. Aber es waren ja Politiker im Saal, für die Falschaussagen das Tagesgeschäft sind. Übrigens... "Schalke04" gehört bei den Deutschen zu den Top 10 der am häufigsten verwendeten Computer-Passwörtern.

Anders zieht der Minister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, vom Leder. Die SPD hat sich etwas einfallen lassen. "Hartz IV" muß weg. Dieser Begriff steht für ein "Scheiß-Leben" und Gängelei durch die Behörden. Im Zentrum des "neuen Aufbruchs" steht eine satte Renten-Erhöhung für diejenigen mit den ganz kleinen Renten. Sofort bläst dem Minister der Gegenwind ins Gesicht. Es heißt, diese sozialen Wohltaten fielen ihm und der SPD doch bloß ein, weil sie die Talfahrt in der Wählergunst stoppen wollen. Klar, da ist was dran, aber es ist eben auch das Ende der Tatenlosigkeit, das Ende des "Weiter-So", welches zwingend kommen mußte.

Kaum hat das Volk die Botschaft vernommen, ist es mit großer Mehrheit bereit, sie für gut zu befinden. Sind wir uns denn nicht alle im Lande einig, daß es nicht sein darf, einer Rentnerin nach 40 Versicherungs-Jahren eine Rente zu zahlen, von der sie nicht leben kann? Doch der Minister Heil meint, nicht die Rentenversicherung müsse das zusätzliche Geld aufbringen, sondern die Allgemeinheit. Und wieder schreien die politischen Gegner auf: "Es ist kein Geld im Steuersäckel!"

Diese Aussage ist natürlich falsch. Es kommt nur darauf an, wie das vorhandene Geld verteilt wird. Und jetzt wird es interessant. Beim Staat geht es zu wie in der Kirche. Unser Pfarrer sagte oft, heute spenden wir für: "Wo am Nötigsten". Das war klug, denn auch die Hausfrau, die mit ihrem Geld kalkulieren muß, kauft das zuerst, was sie am Dringensten braucht. Diese Frage müssen wir uns alle beantworten, wenn wir überlegen, ob wir dem Renten-Plan des Sozial-Ministers zustimmen, an dem sicher noch ein wenig "gefeilt" werden muß.

Der Regierungs-Verweigerer Lindner von der FDP sprach angesichts der neuen Renten-Pläne vom "Gießkannen-Prinzip" und meinte damit, das neue Gesetz, wenn es denn käme, würde nicht nur die Bedürftigen "treffen", sondern auch viele Menschen, die eine Renten-Erhöhung gar nicht nötig haben, da sie ja vielleicht gerade fünf Millionen Euro geerbt hätten. Es sei also nötig, die Bedürftigkeit festzustellen, bevor man jemanden Geld gibt, der schon genug davon hat.

Wir wollen zugunsten des Herrn Lindner einmal annehmen, daß er dieses Beispiel mit dem Millionen-Erbe etwas vorschnell in die Kameras posaunte. Richtig ist, daß nur Menschen in den "Genuß" einer höheren Rente kommen sollen, die sich ihren Rentenanspruch erarbeitet haben. Niemand bekommt etwas "geschenkt". Und auch die Gattin eines wohlhabenden Geschäftsmannes, die ihre Rente zwar nicht zum Überleben braucht, den Anspruch darauf aber rechtmäßig erworben hat, muß in einem Rechtsstaat behandelt werden wie alle Anderen.

Der Minister Heil betont immer wieder, es ginge bei seinem neuen Gesetzes-Vorschlag um den Respekt vor den Menschen, die viele Jahre hart gearbeitet haben. Es geht um die "Lebensleistung" dieser Menschen, welche die Gesellschaft, also wir alle, anerkennen muß. Und das, ich wiederhole mich, sollte jeder und jede von uns nachvollziehen können.

Wer selbst, sagen wir einmal, drei Geschwister hat und miterlebte, wie die Mutter alle vier Kinder groß zog und durch Heimarbeit zum Familien-Einkommen beitrug, wer des Weiteren miterlebte, wie die Mutter ihre Beschäftigung als Friseuse wieder aufnahm, als das jüngste Kind "aus dem Gröbsten heraus" war, und wer dann noch miterlebte, wie die eigene Mutter einen Rentenbescheid über 400,- € für ihre "Lebensleistung" erhielt, dem könnte das Messer in der Tasche aufgehen, wenn er klugscheißende Journalisten und Politiker hört, die meinen, eine Rentenerhöhung sei nicht finanzierbar, da der Staat sehr viel wichtigere Aufgaben habe.

12.2.19 09:47


Macho, Macho!

Früher, als ich noch zuhause bei Muttern wohnte, bekam ich jeden Tag ein warmes, selbstgekochtes Essen. Auch wenn meine Mutter manchmal klagte, sie wüßte nicht, was sie morgen kochen solle, ging ich voller Zuversicht davon aus, daß ihr etwas einfiele.

An dieser Stelle, also gleich am Anfang, muß ich einmal erwähnen, daß ich es überhaupt nicht verstehe, warum junge Männer, so um die fünfunddreißig, nicht bei ihrer Mutter wohnen und essen sollten. Der Wohnraum im Allgemeinen ist teuer und nicht jede Mutter ist eine Hexe. Entscheidend ist doch, daß eine abgetrennte Wohnung vorhanden ist und die Mutter nach dem Putzen den Schlüssel abgibt. ;-)

Also meine Mutter wäre totunglücklich, wenn sie bei mir nicht putzen dürfte. Ich habe mich mit ihr geeinigt, daß ich bei ihr esse und sie dafür meine Wohnung putzt. Sie braucht eine körperliche Herausforderung einerseits und das Kochen würde - andererseits - auch ihre grauen Zellen herausfordern. Käme ich nicht zum Essen, würde sie gar nicht mehr kochen können, denn für sich alleine lohnt sich der Aufwand nicht, wie sie sagt. Ich tue ihr also einen großen Gefallen, wenn ich täglich und vor allem pünktlich zum Essen erscheine.

Man darf ja den Menschen ihre Überzeugung nicht nehmen, das wäre wie "fahrlässiger Totschlag". Deshalb diskutiere ich kaum noch mit meiner Mutter. Beim Essen frage ich sie, was es in der Stadt Neues gibt, denn durch ihre Freundinnen aus der Nachbarschaft ist sie immer bestens informiert. Manchmal ist eine dieser Freundinnen während des Essens anwesend und wartet schon darauf, mir nach dem Essen und meinem "Bäuerchen" die Haare schneiden zu dürfen. Natürlich ist so ein Termin vorher abgesprochen.

Ja, das war einmal. Dreißig Jahre später gibt es kein frisch gekochtes Essen mehr. Ich lebe allein, esse meist Brot mit Wurst und Käse, oder ich werfe einen Beutel "Nasi Goreng" in die Pfanne. Ständig bin ich am überlegen, ob ich eine Putzkraft einstellen soll. Unterhosen und Socken kaufe ich mir neu, nachdem ich Beides eine Woche trug... ;-)

Ich verstehe die Menschen wirklich nicht, die das "Hotel Mama" kritisieren und die Bewohner lächerlich machen. Derjenige, der sich Annehmlichkeiten versagt und meint, nur weil er ein "harter Hund" und ein "Kaltduscher" ist, lebt er glücklicher, der ist doch nicht ganz dicht! ;-)



11.2.19 07:36


10.2.19 08:41


Digitales Helferlein!

Die einfachen Dinge wie fotografieren und schreiben macht jetzt ein Roboter.
Er bekommt nur den Mindestlohn und wird bei Krankheit auf den Müll geworfen. ;-)

Der kleine Kerl ist noch nicht ganz perfekt, aber wohl um Längen besser als ich. ;-)



9.2.19 00:45


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