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Mehr Sein als Schein!

Im glühenden Sonnenuntergang male ich
einen schwarzen Punkt auf die Wolke,
und warte dann ab,
bis sie im Osten wiederkehrt.

Wenn es schneit, rufe ich alle Namen,
die ich kenne,
und manchmal glaube ich,
eine lächelnde Schneeflocke zu sehen!

Die Worte sind alle schon da,
die ich zum Dichten brauche,
doch keines von ihnen weiß,
daß ich es suche.

----------------------

Wir vergessen oft, aus Mangel an Zeit,
zu überlegen, daß alle Dinge mehr sind,
als das, was wir auf Anhieb erkennen -
ein Sandkorn, ist ein Kosmos, ist ein Nichts.

Dunkelheit ist überall, draußen im Weltall,
und doch wissen wir, daß Abermilliarden
von Sonnen scheinen, da draußen,
in der großen Finsternis.

Das Beispiel der Sonnen lehrt uns,
zu verstehen, es gibt sowohl Licht
als auch Dunkelheit, im gleichen Moment,
wenn unser Horizont weit genug ist.

------------------------

Schon als Kind liebte ich den Flug Deiner langen Haare,
liebte den Geruch Deiner sonnengebräunten Haut.
Und später dann, als junger Mann,
schlief ich nicht mehr ein,
ohne diesen salzigen Duft, ohne Dein wehendes Haar.

Ich mußte lernen, die Sehnsucht zu ertragen,
übte mich im Verzicht, und ertrug auch die gierigen Blicke,
all der Männer, die alt genug für Dich waren,
die ein paar Worte mit Dir wechseln durften.
Doch zuhause, vor dem Einschlafen, gehörtest Du mir.

Was ist das Leben ohne die Sehnsucht der 'Ersten Liebe'?
Wir wollen immer ankommen, streben nach dem Erreichen der Ziele,
doch wenn meine erste Liebe nicht eine vergebliche gewesen wäre,
dann hätte es mich so, wie ich bin, niemals gegeben!
"Die Dinge sind immer mehr, als sie auf Anhieb erscheinen!"

13.1.18 07:02
 
Letzte Einträge: Gewöhnlicher Hornklee, Er ist wieder da..., In letzter Sekunde!, Der König der Nacht - und der Lüfte!, Am Rande des Weges!


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (13.1.18 13:34)
Wow, der 500. Eintrag , dass ist ja schon einiges!
feuerwerk-0070.gif von 123gif.de

Und dann heute zum Teil mit so tiefgründigen Gedanken und Gefühlen.

Irgendwo ankommen, da gebe ich Dir Recht, wollen wohl die Meisten. Viele schaffen das ziemlich flott, andere brauchen länger und so manch einer wird es wohl nie schaffen.Da bei mir selbst vieles im Umbruch ist, was nicht letztendlich durch meine Erkrankung der gewisse Ausschlag dazu war, möchte ich behaupten, dass ich wohl bisher noch nicht wirklich angekommen bin oder war. Vielleicht schaffe ich es noch, vielleicht aber auch nicht. Aber ich glaube letztendlich möchte ich irgendwann schon irgendwo "ankommen" und ich hoffe, dass ich es noch auf der "weltlichen" Basis schaffen kann. Ich habe das so meine Vorstellungen, aber dazu müsste dann auch mal einiges "gerade" verlaufen, einiges gut werden. Schau´n wir mal... ;-)

Ich denke viele Dinge, Ereignisse, Menschen, Situationen, Gefühle, Erkenntnisse, ob gut oder schlecht, machen uns letztendlich zu den Menschen, die wir heute und in diesem Moment sind. Die Prägung eines Jeden zieht sich oft über einen längeren Zeitraum hinweg und jede Erfahrung ist ein Puzzleteil mehr. Vieles war und ist gut, anderes wäre sicher vermeidbar oder nicht erstrebenswert gewesen, ob wir dann anders wären? Ich weiß es nicht.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, auf die nächsten 500. Einträge. ;-)
sekt-0002.gif von 123gif.de

PROST!! ;-)

LG, Marie


Indianwinter (13.1.18 14:14)
Da kann man Dir ja heute gratulieren, der 500. Blogeintrag-Du bist echt fleißig!
Ich stehe im Moment erst bei 159 und habe doch schon im Dezember 15 begonnen.

Bei Deinen schönen Gedichten heute stimmen mich besonders die letzten Zeilen nachdenklich.
Dieser, von mir immer eher ungeliebte Satz
„Der Weg ist das Ziel“, schimmert hier ein wenig durch.
Denn ohne diesen Weg wären wir nun mal nicht die, die wir geworden sind.
Andererseits empfinde ich aber auch eine ewige Wanderschaft, ohne jemals ein wie immer geartetes Ziel zu erreichen.
Eine Notwendigkeit also, um zu „Werden“, aber auch eine, ja, endlose Reise, die vllt. erst endet, beim Verlassen der Erde...
Die Summe dessen, was ich er-und gelebt habe macht mich heute aus, doch wünschte ich, jemand hätte mich zu Beginn gewarnt und mir gesagt,“ Dieser Weg wird kein leichter sein“, ich wäre wenigstens vorbereitet gewesen...

Für Dich wünsche ich, dass Du weiterhin mit solcher Freude uns Deine tollen Fotos zeigst und dazu erzählst.
Auch die Gedichte sind immer wieder eine Inspiration, nicht zu vergessen, Deine oft sehr fantasievollen „Werkstattarbeiten“!

Ich wünsche Dir noch ein schönes Rest-Wochenende, hier gibt sich heute die Sonne die Ehre, wenn nicht noch der Februar käme- man könnte schon an den Frühling glauben, bis dann, LG, : D


(13.1.18 15:59)
merry-n
Der 500. Eintrag! Gratuliere!!
Zu dieser Gelegenheit verwöhnst du uns auch noch mit besonders schönen und tiefsinnigen Gedichten!
Die Gegensätze, die doch gleichzeitig auch Ergänzungen sind, die unterschiedliche Wahrnehmung von Realität, das sind Themen, die mich auch ständig beschäftigen. Jeder von uns ist doch ein eigener Kosmos und ganz egal, wie viel Zeit wir miteinander verbringen, jeder von uns ist eingesponnen in seine eigene Wahrnehmung.
Sind wir nicht angekommen mit unserer Geburt? Wir gehen unseren Weg, aber ist es nicht ein Trugschluss, zu meinen, dass wir auch vorankommen, irgendwo ankommen. Viele Fragen, aber keine Antworten!
Das trübe Wetter lässt genug Zeit zum Tiefschürfen.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

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