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Verlierer-Typen!

Was ist denn nun eigentlich Sache? Warum haben wir noch keine neue Regierung, vier Monate nach der Bundestagswahl? Wie so oft habe ich dazu eine "eigenwillige" Meinung. ;-)

Da man im Nachhinein immer alles besser weiß, und die Ereignisse dann oft in einem völlig "anderen Licht" erscheinen, will ich mit einem kleinen Rückblick beginnen. Am Wahlabend, dem 24 9.17, verlor die amtierende Regierung, im Vergleich zur Bundestagswahl 2013, ca. 14 Prozent an Zustimmung bei Wählerinnen und Wählern. Das nennt man in der Politik einen "Erdrutsch", eine "vernichtende Niederlage". Die CDU, in Person der Frau "Von der Leyen", schätzte ein paar Wochen vor der Wahl, in einer Talk-Show, das anzunehmende Ergebnis für ihre Partei auf etwa 40 Prozent ein. Tatsächlich waren es dann 32,9 Prozent. Es war klar, was immer behauptet wurde, unsere Regierung wußte offenbar nicht mehr, wie das Volk "tickt".

In dieser Situation sagt der SPD-Schulz, wir sind "abgewählt", wir sind bei einer neuen Regierung nicht mehr dabei. Angesichts des Wahlergebnisses eine verständliche Reaktion. Er hat nur vergessen, zu sagen, auch er sei "abgewählt". Er hätte persönlich die Konsequenzen aus der Wahlniederlage ziehen müssen. Das gilt - in noch stärkerem Maße - für die Spitzenkandidatin der CDU/CSU. Bei 8,6 % Stimmenverlusten innerhalb von vier Jahren, hätte Frau Merkel von ihrem Bundeskanzleramt zurücktreten müssen. Und der Dritte im Bunde ist Horst Seehofer. Auch er hat mit seiner CSU das Vertrauen der WählerInnen verloren und hätte die persönliche Verantwortung für das Wahlergebnis übernehmen müssen.

Wenn wir es also mit "anständigen" Politikern zu tun hätten, die das Votum der Wähler und Wählerinnen ernst nähmen, dann hätten wir heute eine völlig andere Situation. An der Spitze der wichtigsten Parteien im Lande stünden neue Köpfe. Vielleicht nicht wirklich "neue", aber "andere". Und dann hätte es womöglich auch mit den Jamaika-Verhandlungen geklappt...

Bei der Suche nach den "Schuldigen" an der heutigen Situation ist also Vorsicht angebracht. Die noch amtierende Kanzlerin hat den Auftrag zur Regierungsbildung. Ihre diesbezüglichen Aktivitäten, geprägt von der Verantwortung für das Land, sind für mich nicht deutlich genug sichtbar und waren bisher erfolglos. Der Herr Schulz hat sowohl im Wahlkampf als auch nach der Wahl eine schlechte Figur abgeben. Er war offensichtlich überfordert und hatte wohl auch schlechte Berater. Als SPD-Miglied hätte mich der Kerl in den Wahnsinn getrieben. ;-)

Nach all dem Geschilderten halte ich die kommenden Koalitions-Gespräche für eine fragwürdige Veranstaltung, bei der die falschen Leute am Verhandlung-Tisch über die falschen Themen diskutieren. Beispiel: Da wird gestritten über den Familien-Nachzug von Geflüchteten, ob es nun 1000 Menschen im Monat sind, oder ein paar mehr oder weniger. Was "wiegt" dieses Problem im Vergleich zu den jetzigen und zukünftigen Rentnern, die keinen "wohlverdienten" Ruhestand erleben?

Meine ketzerische Meinung ist, es sollte die erste Pflicht eines wirtschaftlich so erfolgreichen Landes sein, den Menschen, die diesen Wohlstand mit "aufgebaut" haben, ein finanziell sorgenfreies Alter zu ermöglichen. Bei den Beamten, den sogenannten "Staatsdienern", da sieht sich der Staat in der Pflicht, sie ausreichend zu versorgen (Durchschnitts-Pension monatlich 2 800,- €). Doch wer sich zeitlebens in der "freien Wirtschaft" beweisen mußte und keinen gutbezahlten Job hatte, der wird mit einer kleinen Rente "bestraft" (ca. 1000,- €).

Es gab mal eine Zeit, da waren "befristete Arbeitsverträge" illegal. Es gab mal eine Zeit, da wurden "Riester-Verträge" abgeschlossen, damit der "kleine Mann" fürs Alter vorsorgen kann, doch diese Verträge waren meist nur für die Versicherungs-Unternehmen von Vorteil. Es gab und gibt eine Zeit, da wird der "kleine Mann" von hinten bis vorne benachteiligt und dann werden seine Sorgen auch noch in Frage gestellt... Soll ich jetzt anfangen, von der "Pflege" zu reden?

Da reden sie nun, die Merkel und der Schulz, die Verlierer-Typen! Die Eine weiß nicht, was sie besser machen soll und der Andere macht sowieso immer alles falsch!

23.1.18 16:27
 


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