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Es soll uns eine Feude sein!

Meine Fotos sollen euch gefallen! Wiederholt wies ich darauf hin, was beim Fotografieren wichtig ist. Auch heute will ich ein wenig über das Entstehen meiner Fotos erzählen, doch es wird kein unverständliches "Fachchinesisch" werden - also keine Angst! ;-)

Wenn ich draußen in der Natur bin und fotografiere, denke ich nicht daran, was ich mit den Fotos machen werde. Ich versuche einfach, schöne Fotos zu schießen und weiß im Grunde erst zu Hause am Bildschirm, ob es mir gelungen ist. Ein gutes Beispiel hierfür sind meine Vogelbilder.

Vielleicht stellt ihr euch vor, daß ich auf den Auslöser meiner Kamera drücke, wenn die Meise ihre Flügel spreizt. Dem ist nicht so, denn das geht viel zu schnell, als daß ich darauf reagieren könnte. Vielmehr ist es so: Ich stehe auf der Treppe, die zum Bach führt, lehne mich gegen eine bauliche Vorrichtung, die mir etwas Sichtschutz gibt und halte meine Kamera vor die Augen. Dann, wenn ich Glück habe, höre ich hinter mir im Baum "Flügelschlag". Jetzt gilt es...

Die Meisen kommen selten alleine. Die erste fliegt auf einen von mir angebrachten Ast und schaut mich an, aus einem Meter Entfernung. Ich bewege mich nicht, habe ein Auge am "Sucher" und mit dem anderen beobachte ich den neugierigen Vogel. Dieser entscheidet sich, ob er lieber vorsichthalber wegfliegt, oder ob er sich dem Futternetz nähert. Sitzt er dann auf dem Netz, muß ich den Auslöser halb durchdrücken und damit die Kamera scharf stellen. Ich versuche, den Körper oder den Kopf des Vogels zu "fokussieren" und hoffe, nach dem "Auslösegeräusch" bleibt der Vogel sitzen.

Wenn er sitzen bleibt, drücke ich immer wieder den Auslöser, wobei ich verschiedene Teile des Vogelkörpers "scharf stelle". Einen Flügelschlag erkenne ich dabei nicht. Doch wenn ich mir zuhause die Fotos ansehe, stelle ich fest, daß der Vogel immer wieder die Flügel ausbreitete, während er seine Sitzposition wechselte. Das geht sehr schnell und nur dadurch, daß meine Kamera im Tausendstelbereich einer Sekunde die Szene belichtet, wird der Flügelschlag sichtbar, ohne daß die Federn "verwischt" aussehen.

Das klappt natürlich nicht immer, auch deshalb, weil ich dem Vogel sehr nahe bin. Aber wenn eines von fünfzig Fotos richtig gut ist, dann freue ich mich über die tolle Ausbeute. ;-) Hier nun ein paar Beispiele.







Eine völlig andere Art des Fotografierens ist es, wenn ich das Grün und Gelb von Moosen in der Sonne leuchten sehe. Dann will ich ganz nahe heran, lege meine Kamera möglichst irgendwo auf, damit sie stabil ist und "verliere" mich in der "Makro-Fotografie". Die folgenden, intensiven Farben entstehen nur durch die Sonne und winzig kleine Pflanzen - die mit bloßem Auge - wir alle wissen das, als schwammig grüne Mooskissen wahrgenommen werden.







Doch ganz am Anfang meines Spaziergangs, als die strahlende Sonne den kalten Wind noch nicht verjagt hatte, interessierten mich die Eiskristalle auf einem Birkenstock. Auch wieder eine Welt, die sich nur auftut, wenn einiges zusammen kommt.





Den Abschluß bildet heute ein Foto der Mahonie, deren Blüten mich ob ihrer zarten Farben immer wieder "anmachen". Mit ihren speckig glänzenden, am Rande stacheligen, roten und grünen Blättern ist sie kaum zu verwechseln.



Ein langer Artikel, mit vielen Bildern. Ich hoffe, ihr habt bis zum Schluß durchgehalten, was für mich ein Zeichen dafür wäre, daß ich euch nicht langweilte. ;-)

23.2.18 06:02
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(23.2.18 06:49)
merry-n
Und ob ich durchgehalten habe! Ich genieße es immer sehr, deine schönen Fotos anzusehen, aber deine erklärenden Texte dazu sind nicht minder spannend.
Die Meisenfotos sind fantastisch, vor allem das zweite gefällt mir sehr. Und immer wieder zeigst du uns die Schönheit der winzigen Pflanzendetails, an denen wir normalerweise achtlos vorbeigehen.


Indianwinter (23.2.18 15:10)
Wenn ich deine schönen Makro-Aufnahmen sehe, besonders die Moose mit den kleinen Pflänzchen, denke ich an meine Kinderzeit, als ich immer mit dem Blick auf dem Boden nur spazieren ging und mich diese „Kleinode“ so besonders faszinierten.
Die Faszination dafür ist geblieben und heute kann ich mir hier bei Dir alles ganz genau ansehen und bekomme auch noch die informativen Erklärungen dazu.

Auch die Meisen hast Du wieder so schön eingefangen, zum Glück nur fotografisch, dafür aber mit Voraussicht, wann Du etwa auf den Auslöser drücken musst, um z. B, die ausgespanten Flügel zu erwischen.

Bis später, LG : D

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