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Mein Afrika vor der Haustüre!

In den letzten Tagen schrieb ich in einem Kommentar davon, mich am liebsten in der "Atmosphäre" aufzuhalten, die mir entspricht. Damit meinte ich "heimatliche Gefilde". Wahrscheinlich geht es den Meisten von uns so, doch wir alle wissen auch, daß es zu bestimmten Zeiten mal etwas anderes sein darf. "Unter Palmen liegen", wer hat noch nicht davon geträumt, oder bei untergehender Sonne dem Meeresrauschen zuzuhören.

Manchmal ist eben "das Fremde" schön, aber meist vertragen wir dieses nur "auf Zeit", während wir uns in der Heimat dauerhaft wohlfühlen, vorausgesetzt, wir haben so etwas wie "Heimat".

Als heute am späten Nachmittag noch einmal die Sonne heraus kam, dachte ich, dies wäre eine gute Gelegenheit, um einmal fünf Minuten mit dem Auto "in die Natur" zu fahren. Hin zu den Ausläufern des "Steigerswaldes", in die Weinberge, die ich auch bei meinen täglichen Spaziergängen mit bloßem Auge gut erkennen kann.

Mein "Afrika" ist ganz nah, es besteht aus fruchtbarer, brauner Erde. Einmal mit Sonne...



...einmal ohne.



Was mag sich der Baum überlegt haben, als er "in die Kurve" ging? ;-)



Die Sonne steht groß am Nachmittagshimmel über den Weinbergen. Die Luft scheint zu flirren...



...wenn der Fotograf allerdings etwas in die Knie geht, ergibt sich ein anderer Eindruck.



Der Wanderer vermisst hier nichts. Gleich hinter mir lockt die "Weinparadies-Scheune" zum genußvollen Verweilen. Doch wer will seinen Blick zwischen vier Wänden gefangen halten, wenn er ihn auch über das weite Land schweifen lassen kann! ;-)





In den Weinbergen gibt es für die Winzer immer Arbeit, auch wenn noch kein "Grün" an den Weinstöcken zu sehen ist.



Und zum Schluß fange ich auch noch das allgegenwärtige Moos ein... muß sein. ;-)



Nun habt ihr einen Eindruck von meinem "Meer" und meiner "Insel", von meinem "Afrika" und meinem "Nordpol", von dem kleinen Fleckchen Erde, der meine Welt rund macht - eingefangen innerhalb einer halben Stunde an einem x-beliebigen Nachmittag im März.

Diese "Idee" stammt nicht von mir, da will ich ehrlich sein. Es war der dänische Philosoph Kierkegaard, der seine Kinder an die Hand nahm, sie durch die Räume der eigenen Wohnung führte und ihnen dabei die Wunder einer fernen Welt offenbarte.

Und ein Hermann Hesse schreibt in meinem Lieblingsbuch "Siddharta" davon, daß alles in allem "enthalten" wäre. Vielleicht eine gute Gelegenheit, dieses herrliche, kleine Buch mal wieder zu lesen. ;-)

15.3.18 01:49
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(15.3.18 17:08)
merry-n
Vor allem das erste Foto erinnert rein farblich an eine Düne in der Soussusvleiwüste.
Ansonsten bin ich ganz deiner Meinung. Obwohl ich schon seit langem vom Reisevirus infiziert bin, bin ich doch sehr froh, in Bayern zu leben. Aber die Neugier auf Neues, Anderes treibt mich doch immer wieder fort. Und die Begeisterung über all das Schöne und Interessante überwiegt für mich doch bei Weitem die Anstrengungen, die oft mit einer Reise einhergehen.
Und du hast natürlich auch damit Recht, dass alles in allem enthalten ist.

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