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Glaubst Du an Gott?

Jeder stellte sich schon einmal die Frage, oder wurde von einem Anderen gefragt: "Glaubst Du an Gott?"

Was gibt es zu bedenken, bei der Suche nach einer Antwort auf diese für viele Menschen so bedeutsame Frage? Wie ist diese Frage überhaupt zu verstehen? Ich hoffe, es bei meinen Ausführungen dazu an Klarheit nicht fehlen zu lassen. Also legen wir los... ;-)

Wenn ich wissen will, ob ich an Gott glaube, dann geht es nicht darum, ob ich die Frage nach der "Existenz" Gottes bejahe. Es geht nicht darum, ob ich an ein Weiterleben nach dem Tode glaube. Das alles Entscheidende beim Glauben an Gott ist, ob ich bereit bin, im "Diesseits" nach seinen Regeln zu leben.

Für Gott ist es nicht wichtig, was wir einmal - nach unserem Tode - tun. Er hat - so steht es im "Alten Testament" - Moses die Gesetzestafeln übergeben. Auf diesen stand, wie wir Menschen zu leben haben, was jeder Einzelne von uns in seinem "diesseitigen" Leben zu tun, zu beachten hat. Die "zehn Gebote" sind der Wille Gottes und wer an Gott glaubt, muß sein Leben nach den zehn Geboten "ein- bzw. ausrichten".

Wenn ich wissen will, ob ich an Gott glaube, dann muß ich mich also nicht mündlich dazu bekennen: "Ja, ich glaube!", sondern ich muß durch mein Handeln zeigen, daß mir der Wille Gottes immer der höchste Grundsatz bei meiner Entscheidungsfindung ist.

Ja, so einfach ist das zunächst einmal! Moral und Ethik sind dafür verantwortlich, ob wir Menschen gut miteinander umgehen. Der Glaube an Gott soll nicht die Existenz eines übergeordneten Wesens "bestätigen", oder sogar "verherrlichen", sondern der Glaube an Gott soll das Miteinander der Menschen im besten Sinne möglich machen. Warum sagt uns Gott, wir sollen nicht "stehlen", nicht "ehebrechen", nicht "töten"? Weil es für ihn das Wichtigste ist, daß wir Menschen gut miteinander umgehen!

Wer also über die Feiertage darüber nachdenkt, ob er noch an Gott glaubt, ob er diese ganze abenteuerliche Geschichte mit der Kreuzigung und der Auferstehung "so" für wahr halten soll, der kann diese Fragerei beiseite legen und braucht sich nur eine Antwort auf die Frage geben: "Bin ich bereit, mich Gottes Willen unterzuordnen und nach seinen Geboten zu leben?"

Was ich bis hierher schrieb, war "Moral-Philosophie" für den Hausgebrauch. Nach Immanuel Kant gibt es auch ohne jeden Gott die Forderung an den Menschen, moralisch und ethisch "einwandfrei" zu handeln, also so, daß es für alle Menschen zum Besten gereicht. Das begründet er mit dem "freien Willen" des Menschen. Ein Beispiel: Ein Mensch sieht einen Ertrinkenden. Sein "freier Wille" gibt ihm nun mindestens zwei Möglichkeiten. Er kann dem Ertrinkenden versuchen zu helfen - oder nicht. Weil wir Menschen sind und uns vom Tier unterscheiden, welches Seinesgleichen in einer ähnlichen Situation nicht helfen "muß", verpflichtet uns unser "freier Wille" zum Helfen.

Und das ist das ganze Geheimnis. Wir Menschen sind aufgrund unseres "freien Willens" dazu verpflichtet, nach moralischen Grundsätzen zu leben, die uns auch ein christlicher Gott vorgibt. Aber dann steckt ja in dem "Glauben an Gott" doch noch mehr, als die Pflicht zu ethisch moralischem Mensch-Sein? Wie steht es um unsre Seele? Wo bleibt unsre Spiritualität? Das Nachdenken ist also noch nicht zu Ende! ;-)

21.3.18 07:47
 
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