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Himmel und Hölle!

Gestern erlebte ich einen "tollen" Tag. Ich kam erst spät los, ging zunächst einkaufen, warf die Lebensmittel in eine Kühltasche, diese in den Kofferraum und fuhr hinaus zum Bahndamm, um nach den Fichten zu sehen. Meine bisherigen Fotos, was die Fichtenblüte betrifft, stellten mich noch nicht zufrieden. Was mir aber ganz wichtig ist... ich muß noch einmal klarstellen, wie es sich mit den männlichen und weiblichen Blüten verhält, denn ich habe mir das im letzten Jahr "falsch" eingeprägt.

Die "weiblichen Blüten" sind die roten Zapfen (auf dem folgenden Bild noch unreif und deshalb grüngelb), die nach oben wachsen, später "verholzen" und dann nach unten hängen. Die männlichen, zunächst auch roten, dann braunen Blüten beinhalten den Pollen und sind kleiner als die weiblichen Blüten. Hier ganz gut zu sehen.



Mit diesem Foto war das Ende meiner Aktivitäten am Bahndamm schon erreicht. Plötzlich erschien eine große, schwarze Wolke am Himmel und es wurde sehr ungemütlich. So entschied ich mich, auf den Kapellberg zu fahren, den ich hier schon mal als meinen "Lieblingsberg" bezeichnete, denn er taugt zum "Seele-Baumeln-Lassen". ;-) Ich wußte, dort steht eine mächtige Fichte, weithin sichtbar...



Man kann mit dem Auto auf den Kapellberg fahren, bis oben auf das Plateau. Sehr angenehm für die Segelflieger und auch mir sollte dieser Umstand später noch zugute kommen. Im hellen Sonnenschein fing ich an, die gelben und weißen Blumen zu fotografieren. Leider kenne ich sie nicht alle beim Namen...







Diese kleine, weiße Blüte mußte ich auch noch "trocken" fotografieren. ;-)



Der Wind wurde inzwischen immer böiger und der Himmel dunkler. Ohje, da braut sich was zusammen. Soll ich mich unter einen Baum stellen, oben auf dem Berg? Natürlich nicht, auch wenn es schien, als würde mich dieser freundliche Herr zu sich bitten. ;-)



Als der Regen losbrach, hatte ich mein Auto glücklicher Weise schon erreicht. Nun konnte ich mein weiteres Vorgehen überdenken. Doch, man kennt das ja, so plötzlich wie der Regen anfing, hörte er auch wieder auf und die Sonne lachte, als wäre nichts geschehen.



Und dann sah ich sie! Die blühende Kiefer!





Gestern war mir sofort klar, daß ich noch einmal wiederkommen muß. Bei Windstille und Sonnenschein. Doch nicht nur zum Fotografieren, denn wie ich schon sagte, die Aussicht von hier oben ist einfach herrlich und wenn man ruhig dasitzt und nichts anderes tut, als zu schauen, dann kann man sich wunderbar verlieren in dieser sanften, weitläufigen Landschaft.



Menschen, die ich kennenlernte, die anfingen, mir etwas zu bedeuten, habe ich stets mit hier hoch genommen und noch jeder hat mich beneidet, um "meinen" Berg, der so unscheinbar aussieht, wenn man sich ihm nähert, der aber so Vieles offenbart, wenn man auf seinem Rücken steht.



Der "Kapellberg" steht alleine in der Landschaft und der Blick richtet sich hier auf die südlichen Ausläufer des Steigerwaldes, unter anderem auf den "Frankenberg", auf dem das euch inzwischen bekannte Schloß steht. ;-)
1.5.18 08:08
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (1.5.18 10:36)
...welch erhabenes gefühl, wenn ein Regenbogen Himmel und Erde verbindet! - so empfinde ich's immer... LG!


Mirco / Website (2.5.18 10:44)
Herzlichen Dank für die wunderschönen Bilder aus der Heimat.
Da geht mir vollends das Herz auf... ;-)

Gruß aus Ningbo

Mirco


(2.5.18 17:49)
merry-n
Die Fotos haben eine unglaubliche Kraft, voller Licht und leuchtenden Farben. Und wieder einmal hast du es geschafft, die Kleinigkeiten einer Pflanze, hier die Blütenstände zum Hauptdarsteller zu machen und so geschickt in Szene zu setzen, dass man gar nicht auf die Idee kommt, ein Foto vom ganzen Baum zu vermissen.
Dass du die Hügellandschaft deiner Heimat so liebst, kann ich gut nachvollziehen, denn ich wohne auch auf einem solchen Hügel und möchte nirgends sonst wohnen.

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