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Die tote Schwiegermutter in der Badewanne!

Lachen ist gesund. Da wir alle gesund sein, aber unser Leben nicht ändern wollen, will ich euch zum Lachen bringen, einfach so beim Lesen... ;-)

Der Willi, mein Nachbar, fragte mich gestern, ob ich ihm behilflich sein könnte. "Klar, Willi", sagte ich, "Du weißt doch, gute Nachbarschaft ist mir viel wert. Und vielleicht brauche ich ja Deine Unterstützung auch einmal und bin froh...". "Ja, ja, ja" antwortete Willi, denn er war sehr in Eile und wirkte genervt. "Ich muß meine Schwiegermutter entsorgen", stieß er hervor und löste bei mir eine langsame Entgleisung der Gesichtszüge aus.

"Nun schau nicht so blöd", rief Willi, "Du sagst doch selbst immer, Dir sei nichts Menschliches fremd." "Das stimmt schon, Willi, doch wir reden hier von einer Straftat". "Bist Du jetzt übergeschnappt?", schreit Willi, "wieso denn 'Straftat'?"

Es mag ja sein, daß ihr jetzt neugierig geworden seid, doch die Geschichte endet hier! Im "Internet-Zeitalter" ist es zu gefährlich geworden... Ach, was soll´s! Der Willi ist doch selber schuld, wenn er durch meine Geschichte Schwierigkeiten bekommt. Also - der Willi lebt zwar ohne Ehefrau, aber mit Schwiegermutter. Diese lag nun gestern, ohne Vorwarnung, tot in seiner Badewanne. Allerdings war sie vollständig bekleidet und in der Wanne befand sich kein Wasser.

Willi dachte daran, die Polizei anzurufen, doch dann machte er erstmal eine Flasche Schampus auf und trank sie gierig und frohlockend leer. Hinterher vergaß er den Anruf und als er wieder nüchtern war, ging er zu seinem Nachbarn, also zu mir, um ihn um Rat zu fragen. So standen wir dann grübelnd in Willi´s Badezimmer, glotzten auf die leblose Schwiegermutter und entschieden, eine zweite Flasche Schaumwein zu öffnen, denn wir hatten beide, unabhängig voneinander bemerkt, daß sich der kleine Finger der Schwiegermutter bewegte.

"Du hast es auch gesehen, nicht wahr?" Willi sprach sehr leise und trank sein Glas in einem Zug aus. "Ja", sagte ich. "Willst Du es zu Ende bringen, oder rufen wir den Notarzt?" "Wieso Notarzt?", rief eine dunkle, rauhe Stimme aus dem Badezimmer. Willi ließ vor Schreck die Champagner-Flasche fallen. "Wieso hast Du das gute Zeug immer vor mir versteckt?", fuhr ihn seine Schwiegermutter an und betrat schwungvoll und quicklebendig das Wohnzimmer. "Ach, der Herr Nachbar ist auch da. Ihr zwei habt wohl auf mein Ableben angestoßen?"

Was dann folgte, überraschte mich sehr. Willi packte seine Schwiegermutter mit beiden Händen an der Gurgel und drückte zu. "Laß mich in Ruhe!", brüllte er, "laß mich endlich in Ruhe!" Ich tat es ohne wirkliche, innere Überzeugung, aber ich riß Willi von seiner Schwiegermutter los und versuchte, ihn mit einer kräftigen Ohrfeige wieder zur Besinnung zu bringen. Das gelang auch, dachte ich zumindest, doch Willi nahm nun sein Mobiltelefon zur Hand, tippte mit dem Zeigefinger kurz auf das Gerät und sprach: "Kommen Sie bitte schnell, hier läuft eine lebende Leiche herum!"

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Vielleicht geht es ja hier bald weiter, denn kurz nach diesem Anruf betraten neue Akteure die Bühne, die keineswegs freundlich blickten und auch kein Interesse an Willi´s wirklich gutem Champagner hatten... ;-)

13.5.18 21:48
 
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