Fotografiert und erzählt!
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Wiedersehen macht Freude!

Der Mähdrescher verjagte mich von meinem Beobachtungsposten am Distelfeld. Staubend und lärmend kam er bedrohlich näher. Wenn ich Angst habe, dann um meine Kamera. Das "gute Stück" begleitet mich nun schon seit vielen Monaten und hat noch nie versagt. So steckte ich also mein "Arbeitsgerät" unters T-Shirt und schlich mich von dannen. Zuvor hatte ich allerdings bereits einige Fotos gemacht, die mein Herz erfreuten. Vor allem begeisterte mich das Wiedersehen mit dem, wie ich finde, schönsten aller heimischen Schmetterlinge, dem "Schwalbenschwanz".

Es ist nicht übertrieben. Als ich ihn im Distelfeld von Blüte zu Blüte flattern sah, jubelte ich innerlich. Ein einziges Mal sah ich ihn in drei Jahren und war beeindruckt von seinen Farben, von seiner Größe, von seiner klaren, scharfkantigen Zeichnung. Natürlich erhoffte ich mir, er käme zu mir an den Rand des Distelfeldes, aber diesen Gefallen hat er mir leider nicht getan und verfolgen konnte ich ihn nicht. Das Distelfeld ist eine "Mördergrube". ;-)



Da ich euch auch heute wieder viele Fotos zeigen möchte, halte ich den Text etwas kürzer. Thematisch bleiben wir bei den "Faltern". Als ich ihn sah, dachte ich zunächst an einen Perlfalter. Doch diese auffallende, orange Grundfarbe hat auch der "C-Falter", der seinen Namen aufgrund eines deutlich erkennbaren, weißen "C´s" auf der Flügelunterseite trägt.



Ich war schon fast an diesem Pärchen vorbeigelaufen, als ich es doch noch im Augenwinkel wahrnahm. Völlig bewegungslos hingen die beiden Kohlweißlinge an einer Distel.



Die Distel ist derzeit meine "Lieblingspflanze", denn sie lockt eine Vielzahl unterschiedlicher Insekten an.



Ich erzählte euch bereits von dem Schachbrett-Falter, der seinen Platz auf der violetten Distel-Blüte gegen seine "Mitbewerber" verteidigte. Auch gestern verfolgte ich dieses Schauspiel.



Es ist wirklich sehr interessant, zu sehen, wie sich unterschiedliche Insekten zueinander verhalten. Körperlich unterlegene Konkurrenten verjagt das "Schachbrett" mittels eines kurzen Flügelschlags. Die Hummel hingegen versucht der Falter mit Tritten seiner langen Beine zu vertreiben, wobei er aber ungeniert weiter "rüsselt". ;-) Die Hummel wiederum ist nicht "aggressiv". Ihr reicht die körperliche "Präsenz", um für klare Verhältnisse zu sorgen. In dieser Auseinandersetzung mit dem "Schachbrett" zieht sie allerdings den Kürzeren.



Weil ich schon mal bei diesem Thema bin. Im Vergleich zu Libellen sind die eben Beschriebenen "Waisenknaben". Es sei denn, die Libelle ist frisch geschlüpft, wie diese zarte Keiljungfer, die noch etwas unbeholfen an mir vorüber flog und so konnte ich sie mittels des auf dem Foto sichtbaren Grashalms auf einer Holzbank platzieren.



Hier könnt ihr deutlich die noch nicht völlig ausgebildeten Flügel sehen.



Nun muß ich aber noch einmal zu den "Faltern" zurückkehren. Das "Landkärtchen" will ja schließlich auch Teil dieser Geschichte sein. ;-) Interessant bei diesem Schmetterling ist, daß es eine Frühjahrs- und eine Sommer-Version gibt. Dieser hier gehört zur sogenannten "Sommer-Generation".



Kürzlich fotografierte ich das "Widderchen" zum ersten Mal. Heute zeige ich euch zwei "Esparsetten-Widderchen" auf einer "Flockenblume". Bei diesem Insekt handelt es sich um einen Schmetterling. Genauer gesagt um einen Nachtfalter, von dem es viele - auch sehr verschiedene - Arten gibt.



Neben der Distel lockt auch die Flockenblume viele Gäste an. Die "Trauer-Rosenkäfer" verharrten in stiller Übereinkunft, bis der Wind nachließ und das Foto "im Kasten" war. ;-)



Zum Nachtisch reiche ich heute noch etwas Obst! ;-)



7.7.18 07:05
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


PP / Website (7.7.18 17:13)
Ohje, lauter Fotos, die keiner sehen möchte. Hast du auch andere Hobbys?


(8.7.18 08:14)
merry-n
Also, das , was P.P. da schreibt, ist natürlich blanker Unsinn! Ich habe deine Fotos wie immer sehr genossen!
Mit dem Bild von der frisch geschlüpften Keiljungfer ist dir ja wirklich eine besondere Aufnahme gelungen. Ich habe so etwas jedenfalls noch nie in Natura gesehen.
Dass so ein zarter Schmetterling gegen eine eher robust wirkende Hummel ankommt, hätte ich nie erwartet. Wieder etwas gelernt, wie so oft, wenn ich deinen Blog lese.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag! L.G.


Indianwinter (8.7.18 18:24)
Hallo,

auch ich bin heute besonders von der Aufnahme der frisch geschlüpften Libelle begeistert.
Dieses Foto mit den ausgebreiteten Flügeln-
sie wirkt da extrem verletzlich und man bedauert fast, dass sie nun den Gefahren der Natur ausgesetzt ist und diese Unberührtheit sich dann nach und nach verliert...

Und sollte ich weiterhin keinen Zitronenfalter zu Gesicht bekommen, würde ich fast wetten, es gibt ihn demnächst bei Dir zu sehen...

Bis dahin, LG : D

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