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Schafschwemme - Am Scheideweg!

Schon immer war und ist die "Schafschwemme" Ausgangspunkt meiner Wanderungen. Es sei denn, mein Weg führt direkt in den Wald. Vor allem aber, wenn einmal wenig Zeit bleibt, gibt mir ein Besuch in der "Schafschwemme" die Gewißheit, vielfältiges Leben entdecken zu können.



Am Anfang des Weges ist der Spaziergänger noch unsicher, wo die "Schafschwemme" hinführt, doch schon bald macht ein verwilderter Garten auf der rechten Seite klar, was kommen wird: Wilde, freie Natur. Der Schotterweg geht in einen Feldweg über, den linker Hand die Gollach begleitet.

Vor der hölzernen Gollachbrücke, welche den Stadtbewohnern die Gelegenheit gibt, in Sekunden von "Beton" auf "Feld und Wiese" zu wechseln, baut sich der üppig hochwachsende Farn auf, flankiert von dichtstehenden, behaarten Brennnessel-Stängeln. Immer wieder muß sich der Brückenbenutzer einen Weg bahnen, um gefahrlos die Bachseiten wechseln zu können. Rechter Hand kommt nun ein Obstgarten mit gemähtem Wiesengrün, worauf die Eichelhäher stolzieren und mit viel Geschrei nach dem liegenden Obst picken.

Gegenüber befindet sich die "steinerne Treppe" zur Gollach hinunter, welche nun kaum noch begehbar ist. Dort, wo zu Beginn meiner Wanderungen einmal der "alte Mann" sein Gärtchen mit Hütte pflegte, wird der Wildwuchs besonders deutlich. Seit ich hier im Winter die Meisen fütterte und fotografierte, hat sich das Bild völlig verändert. Es gibt neben Disteln noch viele andere, hochwachsende Pflanzen und es muß wohl wieder Winter werden, bis Ruhe und Übersicht einkehren. Allerdings überfliegen nun Libellen-Arten den Bach, die ich dort noch nie sah.

Zwanzig Meter hinter der steinernen Treppe geht es hinunter zu dem Platz, den die Prachtlibellen so schätzen, welchen ich deshalb zum Fotografieren gerne nutze. Leider haben unverständige Menschen dafür gesorgt, daß sich die Gollach hier staut. An der Oberfläche des Baches herrscht Stillstand...

Nun schlängelt sich der Weg, parallel zum Bach, an einem abgeernteten Acker vorbei. Entlang des Bachufers reihen sich Bäume und Büsche, bis sich der Weg vom Bach trennt und Platz für eine Wiese macht. Dort machte ich die folgenden Fotos:

Der "C-Falter" flatterte mir als erstes entgegen und scheute meine Kamera nicht.



Ich wiederum scheute keine Mühe und nahm ihn von vorne "aufs Korn". ;-)



Gegenüber, im Distelfeld, saß das Wiesenvögelchen und naschte "eine Ewigkeit" an einer einzelnen Distelblüte.



Schmetterlinge sind wie Menschen. Wenn sie begeistert bei der Sache sind, vergessen sie ihre "Umwelt".



Nun, wieder auf der Wiese gegenüber, stelle ich euch den "Admiral" vor, den die zum Trocknen daliegenden "Heuballen" anlockten. Kein Anderer streckt so stolz seine Nase empor. ;-)



Wie ihr seht, ist die "Schafschwemme" immer einen Besuch wert. Als ich einmal auf die "Landung" des Admirals wartete, fotografierte ich die Eichel im Sonnenlicht.



Zwischen der Wiese und dem Distelfeld befindet sich ein gepflegter Garten mit einem großen Walnußbaum. Hier endet die "Schafschwemme" und mündet in einen Schotterweg ein. Der Blick weitet sich und es tun sich eine Menge Möglichkeiten auf, meinen Weg fortzusetzen...

11.8.18 11:18
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(11.8.18 17:40)
merry-n
Du beschreibst deinen Weg so genau, dass ich ihn deutlich vor meinem inneren Auge hatte, fast so, als wäre ich mitgegangen.
Die Schmetterlinge so nah vor die Kamera zu bekommen, das bewundere ich schon sehr, es verlangt bestimmt eine längere "Stillsitzerei", aber das Ergebnis ist natürlich wieder hervorragend! Der Admiral gefällt mir besonders gut, er schaut so majestätisch und stolz in die Ferne.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag! L.G.


Marie / Website (12.8.18 12:37)
An Deine steinerne Treppe und den alten Mann kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich sehe Deine Gollach und die Gegend um Dich herum in meinen Vorstellungen genau vor mir und ich glaube Du hast alles immer so gut beschrieben, dass ich sicher alles sofort wiedererkennen würde. Das bekommt nicht jeder hin, aber Deine Erzählungen und Schilderungen sind so lebendig und verleihen dem "inneren" Bild die nötige Intensität. Ich mag Deinen Stil und die Kunst die darin liegt, Menschen in ihren Bann zu ziehen und zu begeistern.

Heute bin ich absolut von Deinem Falter im Frontalanflug begeistert. Ein wiedermal absolut genialer Moment für Dein Bild.
Auch die Filigranität dieser Wesen, lässt sich auf den anderen Bildern gut erkennen und ich muss ehrlich zugeben, ich schätze diese kleinen Wesen durch Deine Bilder nun noch um einiges mehr. Manchmal ist es eben nicht einfach nur ein Falter, eine Spinne oder eine Libelle, ich behaupte diese Wesen sind in ihrer Eigenheit genauso ein Wunder der Natur, wie der "dominierente" Mensch selbst.

Es ist schade, dass so viele Menschen kein Auge für diese Wunder und die Schönheiten um uns herum haben, dabei reicht es doch schon, wenn man mal mit offenen Augen durch Wald und Feld geht......

Meine Uroma sagte ganz oft..."bevor Du Dir ein Urteil bilden kannst und am Ende nur der Mehrheit hinterher schlappst......nimm Dir die Zeit und geh mit offenen Augen und Ohren durch den Wald und die Felder, dann wirst Du die Schönheit und die Wunder unserer Welt erkennen und nur dann kannst Du Dir ein eigenes Urteil bilden"
Ich mache das heute noch und es gibt keinen anderen Ort der schöner und friedlicher und aufregender sein könnte. "Draußen"...

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,
alles Liebe,
Marie


Twity-Autor / Website (12.8.18 20:59)
Hallöchen,

ich war vor zwei Tagen in einem Schmetterlingshaus. Auf der EGA, beim Lichterfest. Du hättest bestimmt deine hellste Freude im Schmetterlingshaus gehabt und wärst stundenlang nicht aus dem Schmetterlingshaus herausgekommen. :-) :-) Allerdings ist es dort sehr heiß,und schwül. Einer war schöner als der andere... :-)
So wie auch deine Fotos! :-)


Indianwinter (13.8.18 15:08)
...diese Stelle, die Du hierbeschreibst, die sich so völlig verändert hat, muss für Dich nun ganz besonders sein, da Du dort bisher noch nie gesehene Libellenarten zu Gesicht bekommst.
Das beweist doch, dass die Natur und ihre Geschöpfe selbst auf kleinste Veränderungen auch reagieren.

Was die Eicheln angeht, habe ich hier schon vor einiger Zeit die ersten herabgefallen auf dem Boden liegen sehen.
Ich fürchte, wir wandern jahreszeitlich gesehen, fast übergangslos in den Herbst, doch das kennt man ja schon...

Der Admiral ist schon ein stolzes Geschöpf,
doch das „schüchterne“ Wiesenvögelchen gefällt mir trotzdem besonders gut : )

Einen schönen Wochenbeginn wünsche ich Dir, LG und bis dann : D

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