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Eine höchst erfreuliche Begegnung!

Vorgestern war es also so weit... die Herbstmosaikjungfer saß auf einem schmalen Stängel, der direkt aus dem Boden wuchs und wärmte sich in der Sonne, welche für mein Vorhaben sehr günstig am Himmel stand. Nun galt es zunächst, meinen erhöhten Puls zu beruhigen und keine Fehler zu machen: Nur nicht zu schnell annähern, nur nicht zu gierig sein!

"Sicherheitshalber" machte ich ein erstes Foto, als ich noch einen Meter von der herrlich blau leuchtenden Libelle entfernt war. Es handelte sich also um ein "Männchen". Die Farbe des "Abdomens" der Weibchen geht ins "Grünliche".



Etwas später befand ich mich nahe genug an der Herbstmosaikjungfer, um ein erstes, "brauchbares" Foto zu schießen. Im Gegensatz zur Heidelibelle, die später noch folgt, fliegt eine Mosaikjungfer nicht immer wieder auf, um umgehend zurückzukehren. Ich wußte, wenn sie wegfliegt ist die Chance vorbei und womöglich muß ich dann bis zum nächsten Jahr warten...



Ich weiß, auch weil ich mir selbst oft genug gute Fotos von anderen Fotografen ansehe, daß der Bild-Betrachter nicht nachvollziehen kann, was "vor" einem gelungenen Foto alles passiert ist. Deshalb ist ihm auch die Euphorie des Fotografen, die er im Moment "des Gelingens" empfindet, fremd. Andererseits verwenden viele Fotografen Hilfsmittel, die den Eindruck erwecken, "als ob"...



Dieses "als ob" wurde schon von Immanuel Kant philosophisch "behandelt". Wo es keine Erkenntnis, kein Wissen gibt, da müssen wir so tun, "als ob" wir wüßten (menschliche Seele, Glaube an Gott). Meine Fotografie ist "pur" und "handgemacht", ohne Verwendung von falschen Farben und Filtern. Keine "Lichtsegel" und noch nicht einmal ein Stativ helfen mir dabei. Ich tue nicht so, als ob, sondern ich bin schwitzend und "leidend" mit meinem Objekt mitten in der Natur. Nach fünf Minuten "in der Hocke" zittert das Händchen, gerade dann, wenn ich völlig ruhig und entspannt abdrücken will... ;-)



Und warum gehe ich "in die Hocke"? Wegen des Hintergrundes! Auch davon weiß der Betrachter der Fotos natürlich nichts. Doch ein Vergleich - zwischen zweitem und drittem Foto - zeigt euch, was ich meine. Der störende "weiße Balken" links oben im zweiten Bild verläuft beim dritten Bild parallel zum Zweig, auf dem die Libelle sitzt und wird dadurch "entfernt".

Meinen Bericht abrunden will ich mit "frischen" Fotos von gestern. Die Heidelibelle ist ja ein sehr "dankbares Objekt" für mich. Sie verändert ihre Position häufig und "verdreht" auch mal - wie hier - den Kopf, was ich mir von der Herbstmosaikjungfer auch gewünscht hätte.



Habe ich das schon einmal erzählt? Die Heidelibelle ist insgesamt etwa so groß wie der Hinterleib der Herbstmosaikjungfer. Bei "Wikipedia" wird die Herbstmosaikjungfer als "kleineres Exemplar" unter den "Edellibellen" bezeichnet. Eine Feststellung, deren Richtigkeit ich aufgrund meiner Beobachtungen anzweifle.



Es ist einfach fantastisch. Manche Libellen sehen der Kamera furchtlos ins Auge und weichen selbst einer Berührung nicht aus.



17.9.18 11:03
 
Letzte Einträge: Vorentscheid für Lissabon!, Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (17.9.18 17:20)
Hallo,

also es wundert mich nicht weiter, dass Deine Libellen keine Scheu zeigen. Meine Theorie liegt doch weiterhin auf der Hand, Du bist Ihnen vertraut.

"Ach, da ist ja wieder unser padernosder..."
Schubs und stups da...."komm wir fliegen ihm entgegen, was wird er im Winter nur ohne uns machen?"

So ist es bestimmt! ;-)

Ich finde es immer wieder beachtlich mit welcher Geduld Du da am Werk bist. Und ich bin mir sehr sicher, dass sich das auf diese Lebewesen überträgt.

Wunderschöne Bilder, wunderschöne Libellen!

Liebe Grüße, Marie


Twity-Autor (17.9.18 17:27)
..."Es ist einfach fantastisch. Manche Libellen sehen der Kamera furchtlos ins Auge und weichen selbst einer Berührung nicht aus."

Vielleicht weil du inzwischen ihr "Libellen-Freund" geworden bist.
In Großaufnahme sehen Libellen echt gruselig aus. Ich finde ihre Flügel und ihre farbige Kennzeichnung immer wieder faszinierend.



Dorehn (17.9.18 23:55)
...so geniale Fotos! - Du könntest ein Fotobuch mit diesen faszinierenden Geschöpfen damit füllen... LG und noch schöne Tage zum Fotografieren ;-)


(18.9.18 07:33)
merry-n
Unfassbar, was du alles auf dich nimmst, um diese fantastischen Fotos zu machen! Du solltest eine Ausstellung damit machen, damit noch viele Menschen sich daran erfreuen können!
Obwohl ich jetzt schon so viele Libellenfotos von dir gesehen habe, bin ich doch immer wieder von Neuem fasziniert. Trotzdem bleiben die Tiere für mich fremde Wesen, vor allem, wenn ich die Großaufnahmen anschaue.
Liebe Grüße!


Mirco / Website (18.9.18 09:58)
Hallo,

Wahnsinn, ich hab mir ja kürzlich auch ein Bild in Chongqing regelrecht erkämpfen müssen. Aber bei mir passiert dies nicht so häufig, bei dir steht dieser Nervenkitzel nahezu täglich an - Hut ab! Das vierte sowie das letzte Bild sind nach meinem Empfinden (als Amateur) einfach beeindruckend. Klasse, weiter so...

Gruß aus Ningbo

Mirco

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