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Es ist kaum zu glauben!

Im Sport kennt man das... es hat "einmal" geklappt und anschließend ergibt sich ein "Lauf", eine "Glücksträhne". Was die Herbstmosaikjungfer und mich betrifft, kam es dazu nicht. So darf ich heute wieder ein neues Thema "aufmachen". Wie wäre es denn mit diesem?

An der geschlossenen Blüte einer "Prunkwinde" beobachtete ich Bienen, die offensichtlich vom Nektar der Pflanze angelockt wurden, es aber nicht schafften, ins Innere der Blüte vorzudringen. Etwas anders verhielt es sich - zu meinem Erstaunen - mit der viel größeren Hummel... ;-)







Meinen Beobachtungen zufolge kann sich die "Hummel" unter den "pollensuchenden" Insekten stets durchsetzen. Wenn sie eine Blüte anfliegt, dann dürfen andere zwar sitzen bleiben, aber sie werden beiseite gedrängt und geben meist "Fersengeld". Doch ein recht seltenes Insekt kann es "körperlich" mit der Hummel aufnehmen und es fasziniert mich immer wieder - die große, schwarze "Holzbiene". Sah ich sie bisher nur auf der Platterbse, flog sie gestern in der Mittagshitze auch andere Blüten an.



Der "Stachel", der scheinbar aus dem Rücken der Holzbiene ragt, ist Teil der Blüte. Die sehr schmale Verbindung von Vorder- und Hinterleib, die "Wespentaille", wird von den Körperhaaren überdeckt.



Viele von euch werden gestern - wie ich - einen sehr heißen Sommertag erlebt haben. Ich mußte immer wieder den Schatten aufsuchen, denn auch mit Trinkflasche war es schwer, "energiegeladen" ans Werk zu gehen. Hier eine Blüte, welche die Hitze sehr schön bildlich darstellt. Die "Tagetes", auch "Türkische Nelke", "Toten"- oder "Studentenblume" genannt.



Die Herbstaster sehe ich zur Zeit sehr häufig. Sie ist Anziehungspunkt für viele Insekten. Aufgrund der violetten Farbe und der Biene hätte sie vielleicht besser an den Anfang meines Beitrags gepaßt. ;-)



Für die Dahlien geht es nun erst richtig los, sollte ich meinen, angesichts der vielen frischen, jungen Blüten.



So ist es eben, in der Natur, ein "Kommen und Gehen". Diese weißhaarige Distel, dem Wind ihren Samen anvertrauend, stand im Gegenlicht und wartete auf ein Foto... ;-)



Schon bald werde ich den kleinen Fischweiher, der in diesem Jahr Heimat vieler Libellen war, nicht mehr so häufig aufsuchen. Wie ich anfangs sagte, gestern hat er mir die große Herbstmosaikjungfer nicht zum Fotografieren angeboten, doch viele "Exemplare" sah ich fliegen, hatte ein kurzes Rendezvous mit einer Blindschleiche und beobachtete die schwimmende Ringelnatter, deren kleiner Kopf jedoch schnell von der Wasseroberfläche verschwand. Die vielen Fische bleiben meinen Augen unter der grünen Oberfläche des Weihers meist verborgen, doch hören kann ich sie ständig.



In Minutenabständen fallen Äpfel von den Bäumen und oft höre ich zuerst ein Brechen von Zweigen, bevor der Apfel dumpf zur Erde fällt. Und mitten in diese schöne Idylle fährt gestern ein Reisebus auf einem zwar geteerten, aber einspurigen Weg. Er ist etwa zur Hälfte mit älteren Menschen besetzt, die alle zu mir blicken. Ich bin ihre Hoffnung, denn schon steigt ein Mann aus dem Bus, kommt langsam auf mich zu und fragt: "Wo ist denn hier diese Orchideen-Gärtnerei?"

Ja, liebe Leser*innen, so ist das in Franken. Da ist man stur, fährt und fährt, verliert nie die Hoffnung und den Mut... ;-) Ich konnte der Reisegesellschaft weiterhelfen, indem ich sagte, sie hätte ihr Ziel so gut wie erreicht. Nur noch 100 Meter geradeaus. Im Nachhinein fiel mir auf, daß die Herrschaften im Bus nicht viel älter als ich waren. Ich habe das tatsächlich noch nicht "verstanden", daß ich jetzt auch ein "Senior" bin. Doch bei irgendwelchen "Butterfahrten" wird mich so schnell keiner sehen, und ginge die Fahrt auch zu den schönsten Orchideen. ;-)

19.9.18 11:32
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(19.9.18 15:53)
merry-n
Ich kann dich gut verstehen, alt sind immer die anderen!!!
Wahrscheinlich sind wir zwei innerlich jung geblieben! ;-)))
Ich bin immer noch im Dahlienfieber! Leider habe ich keine in meinem Garten, weil ich zu faul bin für Blumen, die man jedes Jahr frisch ein- und ausgraben muss. Deshalb genieße ich die Fotos von dir von einer der schönsten Herbstblumen überhaupt. Die Knospe finde ich besonders grazil und anmutig.
Liebe Grüße!


Mirco / Website (20.9.18 06:13)
Es wirklich sehr schwierig zu sagen, was Du besser kannst, Geschichten erzählen oder Fotografieren... Sicher ist, beides beherrscht Du einfach nur großartig. Von Alterserscheinungen, ist in diesen beiden Bereichen nichts festzustellen.

Viele Grüße aus Ningbo

Mirco


Twity-Autor (23.9.18 14:43)
Hallöchen,

dein Sprechblasen-Kommentar, einfach super...
Diese herrliche Farbenpracht werden wir sicher schon sehr bald vermissen. Es lässt sich nicht leugnen - die Zeit des großen Sterbens hat begonnen...

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