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Opium für das Volk!

Es ist für einen heimtückischen, islamistischen Mörder eine besondere Freude, Menschen zu erschießen, die irgendwo in der "westlichen", christlichen Welt einen Weihnachtsmarkt besuchen. Mit innerer Wut gegen ein "dekadentes System" feuert er drauf los, tötet, wen er gerade vor sich hat und meint, sein Tun würde ihm im "Jenseits" mit irdischen Freuden vergolten.

Mich erinnert solches Denken und Tun an "frühere Zeiten". Die mörderischen Kreuzzüge, der fürchterliche "Dreißigjährige Krieg" - immer wieder mußte der "wahre Glaube" herhalten, um die schlimmsten Gräuel zu rechtfertigen. Und Weihnachten feiern wir nun im Zeichen der Liebe die Geburt unseres Gottes, der uns in Menschengestalt die einzig mögliche Erlösung unserer armen Seelen vor einem schrecklichen Höllenfeuer bringt.

Müssen wir uns das wirklich antun? Müssen wir wirklich glauben, daß unser Leben ein sinnloses war, wenn wir nicht irgendwann in Gottes Armen neu erwachen? Besteht bei dieser Überzeugung nicht eine gewisse Parallele zum abartigen Denken eines mörderischen Islamisten?

Dieses "Heilsversprechen", in einer "anderen Welt" das wirklich echte, ewige Leben zu erlangen, hat ein "Geschmäckle". Als Kinder sagt man uns, wir sollen nicht ins Auto von fremden Männern steigen. Doch am Abend gilt das nicht mehr. Da sollen wir artig die Hände falten und einen alten Mann anbeten, der uns in eine Welt locken will, die uns mehr als fremd erscheint, denn niemand kann uns davon erzählen, niemand hat sie wirklich gesehen.

Wenn diese christliche Religion nur etwas einfacher zu begreifen wäre. Jesus stirbt für uns am Kreuz, er ist unser "Erlöser" und dann beten wir immer wieder, er würde eines Tages "von der Rechten Gottes kommen, um uns zu richten"... Als Theologe mag ich das auseinander halten können, als Kind nicht. Ich vermute, der islamistische Verbrecher hat ähnliche Probleme. Er hat keine Chance, wirklich zu verstehen, was ihm seine Religion sagen will. Auch der Islam predigt die "Liebe", kennt aber auch noch paar andere Möglichkeiten, wie ein Mensch seinem "Nächsten" gegenüber treten kann.

Hat also Karl Marx recht, wenn er die Religion als "Opium für das Volk" bezeichnet? Bräuchten wir in der heutigen Zeit nicht "Betablocker" für das Volk, damit es sich nicht so schnell für jeden Schwachsinn begeistert? Ich halte es nach wie vor mit Immanuel Kant: Selber denken und dann durch das eigene Handeln ein gutes Beispiel geben!

Es gibt zu viele Ein-"Flüsterer", die im besten Falle Pferde kurieren, im schlimmsten Fall aber zum Krieg aufrufen und vor allem junge Menschen blenden. Wer den Sinn seines "diesseitigen Lebens" darin erkennt, sich einen guten Platz im "Jenseits" zu reservieren, der hat - meine ich - nicht wirklich "erfolgreich" nachgedacht. ;-)

13.12.18 08:52
 
Letzte Einträge: Der Merz bringt keinen Frühling!, Eiskristalle!, Let´s dance!, Weiße Weihnacht! - Für alle frohe Weihnachten!, Prost!


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