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Hexenbutter bei die Fische!

Wo sind sie denn? Die zwei neuen Netze - mit unterschiedlichem Inhalt - sind für die Meisen scheinbar nicht attraktiv. Sie bleiben aus und schon bald ziehe ich die Konsequenzen, also Leine... ;-)

Auf der die "Schafschwemme" abschließenden Wiese ist ein (ur-)altes Ehepaar zugange. Sie sind mit einem zu ihrem Alter passenden "John Deere" angereist und sammeln am Wiesenrand Kleinholz auf. Beide laufen langsam und etwas gebückt hin und her, wobei "er" eine Heckenschere in der Hand hält, die etwas zu massiv für seine kleine Gestalt aussieht. Ich grüße freundlich, ernte ein Lächeln und gehe weiter, einen Feldweg entlang, Richtung "Galgenbuck".

Dort hat man - vor langer Zeit - angeblich die Schwerverbrecher aufgehängt. Heute bietet der Hügel manche Überraschung, wie z.B. eine kleine Ansammlung von "Winterlingen", die ich andernorts noch nicht sah. Außer mir war noch eine einzige Biene anwesend. Es fiel ein wenig schwer ;-), aber schließlich legte ich mich doch auf den Bauch und machte diese Aufnahme.



Eine noch größere Überraschung bot sich mir gleich nebenan. Zunächst dachte ich, es handelt sich um "Unrat", doch dann mußte ich genauer hinsehen. Nein, es war eine "natürliche Pflanze", genannt "Hexenbutter", oder auch "Gelbe Lohblüte". Dieses schwammartige Gebilde sah aus wie "PU-Schaum", den man benutzt um z.B. Mauerfugen zu füllen.



Aber der Galgenbuck hatte noch mehr zu bieten. In einem Kastanienbaum hing - seit letztem Herbst - ein kleiner Zweig mit einer Kastanienschale. Die Frucht selbst war verrottet oder zu Boden gefallen.



Mir gefällt das, wenn ich an ein und derselben Stelle unterschiedliche Motive finde. Am "Galgenbuck" sah ich auch den ersten "Admiral", wie er an überreifen Kirschen gierig den Saft aufsaugte, oder auch ein Heer von Marienkäfern, die ich beim Starten fotografieren konnte, was mir später nicht wieder gelang.





In meiner Jugend entfachten wir zwischen den drei mächtigen Bäumen des Galgenbucks so manches Lagerfeuer. Die Feuerstellen wurden vielfach benutzt und sind heute noch zu sehen, doch inzwischen ist offenes Feuer nicht mehr erlaubt. Oft fragten wir uns, wenn wir nachts in den Sternenhimmel blickten, an welchem Baum man die Delinquenten wohl "aufgeknüpft" hat und genossen das leichte Gruseln, welches uns dabei beschlich. ;-)

Nach dem Blick in die Vergangenheit, auch was die beiden Fotos betrifft, nun wieder zurück in die Gegenwart. Ich mußte ein wenig hin und her gehen, um die beiden Sonnen zu sehen. ;-)



Kann es sein, daß dieser Baum mich beobachtet? ;-)



Abschließend noch zwei Fotos vom Essigbaum, welchen ich in einem früheren Beitrag mit dem Farn verwechselte. Ich finde den haarigen Stängel und das "Affengesicht" schon interessant. ;-)





21.2.19 07:48
 
Letzte Einträge: Vorentscheid für Lissabon!, Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?


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