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Milchmädchen-Rechnung!

Die CDU/CSU ist nach dem "Zweiten Weltkrieg" zur stärksten (Schwester-)Partei in Deutschland aufgestiegen. Das Volk und unser erster Bundeskanzler, Konrad Adenauer, wollten den Anschluß an den sogenannten "Westen", an das "kapitalistische System". Der zweite Bundeskanzler, Ludwig Erhard, erklärte uns den "Kapitalismus" genauer und führte die "soziale Marktwirtschaft" ein. Diese haben wir heute noch und noch heute sind die meisten Menschen für eine "soziale Marktwirtschaft".

Eine sehr verständliche Überzeugung, denn wir haben den "Kommunismus" und den "Sozialismus" scheitern gesehen. Die "Geschichte" hat also bewiesen, der "Kapitalismus" ist das Wirtschafts-System, welches für ein gutes Leben sorgt. Wenn wir versuchen, unseren Kopf einmal "frei zu machen" und den Politikern von der CDU/CSU zuhören, dann sagen sie über die "soziale Marktwirtschaft" zwei wesentliche Dinge:

1. Wir brauchen "Wachstum", damit sie funktioniert und

2. wir brauchen einen starken "Binnenmarkt". Also wir, die Bürgerinnen und Bürger, müssen unser Geld hier in Deutschland ausgeben und nicht auf die "hohe Kante" legen.

Nun ist aber eine Sache klar. Wenn unsere "soziale Marktwirtschaft" wachsen soll, wenn wir häufig einkaufen gehen oder im Internet bestellen sollen, dann muß die Ware "erzeugt" und von "A nach B" gebracht werden, dann müssen Lkw´s fahren, Schiffe schwimmen und Flugzeuge fliegen. Und zwar immer mehr davon, nicht weniger.

Es ist eine ganz einfache Rechnung - keine "Milchmädchen-Rechnung", keine Zauberei. Nun kommt aber so ein kleines, milchgesichtiges Mädchen daher und fordert, die Politiker sollen endlich, also "sofort", etwas tun, um die Umwelt sauberer zu machen. Das Volk klatscht überwiegend Beifall, das Mädchen wird "hofiert", bekommt Preise und keiner denkt an das Selbstverständliche, was da ist: Eine "soziale Marktwirtschaft" muß wachsen.

Niemand auf der Welt hat einen Plan, wie man diesen "Konflikt" löst. Ganz im Gegenteil. Und da es keinen Plan gibt, die Menschen zufrieden zu stellen, ohne die Umwelt zu schädigen, werden wir keine andere Welt bekommen, als diejenige, die wir haben. Da ändern keine Fahrverbote in Großstädten etwas, keine Umstellung auf alternative Energiegewinnung.

Jeder fünfte Mensch auf der Erde ist ein Chinese, jeder sechste Mensch ein Inder und ebenfalls jeder sechste ein Afrikaner. Von sechs Menschen kommen also drei aus Regionen, die gerne so leben würden, wie die Menschen in Deutschland. Diese behaupten ja von sich, es gehe ihnen gut. Allen voran ihre Bundeskanzlerin: "Uns Deutschen geht es gut!" Ich ergänze (im Sinne Frau Merkels): "Wir wären doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir an diesem Zustand etwas ändern würden!"

Und deshalb wehren wir uns vehement gegen Veränderungen. Keine Flüchtlinge, keine Fremdbestimmung, Vertrauen auf die eigene Stärke. "Gut" ist vor allem, wo "Made in Germany" draufsteht! Gut für unser Land ist die CDU/CSU!

Mein Fazit lautet, kurz gesagt, so: Wir wissen, daß wir so weiter machen "müssen", wie bisher, und wir wissen aber auch, wir "dürfen" nicht so weiter machen, wie bisher. Das ist ein "Dilemma" - wie wir es auch machen, wir machen es falsch! Das sollte uns im Kopf klar sein. Wir dürfen nicht so naiv sein, zu glauben, wenn wir dem kleinen Mädchen Beifall klatschen, würde irgendetwas besser werden!

15.4.19 07:25
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Methusalem / Website (15.4.19 08:14)
»Wir dürfen nicht so naiv sein, zu glauben, wenn wir dem kleinen Mädchen Beifall klatschen, würde irgendetwas besser werden!«

Stimmt, alleine durch Beifall klatschen wird nichts besser.
Das Verhalten von uns allen muss sich ändern, und deshalb ist die Stimme der jungen Menschen ein wichtiges Signal.

Ich greife mal zwei für mich wichtige Punkte heraus.

Generell - wir haben schon lange keine soziale Marktwirtschaft mehr wie sie Ludwig Erhard propagierte. Wir haben globalen Welthandel. Und dieser Welthandel zerstört immer mehr die Lebensgrundlagen unseres Planeten.
Wieso ist der größte Fischhandelsplatz Deutschlands nicht mehr in Hamburg an der Nordsee, sondern auf beim Flughafen in Frankfurt am Main?
Im Detail - wieso müssen wir aktuell Frühkartoffeln aus Ägypten und Bananen aus Costa Rica essen? Zu Zeiten von Ludwig Erhard hatten wir Lagerkartoffeln aus Hessen und Trockenobst vom Bodensee.

Womit wir bei der deutschen Landwirtschaft wären.
Im Oktober 2018 wurde der Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner vom Amtsgericht Nürnberger Land zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er umweltschädliches Sickerwasser aus seinen Silos in ein Wasserschutzgebiet geleitet hatte. Dadurch wurden der Fluß Pegnitz und das Grundwasser verseucht.

Und zum Schluß meine Frage dazu – wie gesund ist das Denken eines erwachsenen Mannes wie Günther Felßner im Gegensatz zum sogenannten kleinen Mädchen Greta Thunberg?

Nichts für ungut und herzliche Grüße!

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