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Vom Leid zur Liebe!

Also jetzt mal ehrlich...

Diese qualvolle Leidensgeschichte zu Ostern - ich mag sie nicht. Jesus stirbt am Kreuz für unser aller Seelenheil, weil wir Menschen, die notorischen Sünder, nicht auf ewig verdammt sein sollen. Wieso findet der "Allmächtige" keinen anderen Weg, dafür zu sorgen, daß mit der Menschheit alles so läuft, wie er es haben will? Wir sind doch nur ein "Fliegenschiß" in seinem riesigen Universum!

Ich werde den Gedanken nicht los, da "spielt" einer mit uns. So wie damals meine erste Freundin, die immer dann, wenn ich nicht tat, was sie wollte, traurig blickte und leise, ein bisschen verzweifelt sagte, ich würde ihr weh tun. Und als ich dann nur noch tat, was sie wollte, hat sie sich von mir getrennt, da ich sie und das Leben angeblich nicht verstünde. Daraus habe ich gelernt, ein offenes Ohr für alles zu haben, nur: "Laß Dir von niemanden sein Leid klagen!"

Von meinem Vater wiederum lernte ich, mich nach oben zu "ducken" und nach unten zu "treten". Sein "Ja, Chef, sofort Chef" war immer mit einem gewinnenden Lächeln verknüpft. Und eine Minute später giftete er mich mit einer wütenden Fratze an, und stellte fest, ich sei zu nichts zu gebrauchen. Also mein Vater hätte mich wahrscheinlich auf den Befehl einer höheren Macht "geopfert" und mich eigenhändig abgestochen, für weit weniger als die Erlösung der Menschheit. Mein Trost ist, daß meine Mutter dann schon gesagt hätte, er, mein Vater, hätte "ihr" weh getan. ;-)

Ich verstehe also gut, wenn auch meine Leidensgeschichte keiner hören will. Aber vielleicht gefällt euch das... eines der berühmtesten Straßen-Radrennen ist der Eintages-Klassiker "Paris - Roubaix". Dieser führt durch die sogenannte "Hölle des Nordens" und wird geprägt von einigen Teilabschnitten, die über "Kopfsteinpflaster" führen, welches ganz bewußt in schlechtem Zustand gehalten wird.

Die Radfahrer werden derart durchgeschüttelt, daß sie noch tagelang darunter leiden. Am Schluß bekommt der Sieger einen original Pflasterstein als Pokal überreicht. Diese "Leidensgeschichte" ist so ziemlich die einzige, die mir gefällt, obwohl auch da viel Manipulation mit im Spiel ist.

Da ich den Verdacht hege, wir Menschen wissen nicht, was Gott will, vermuten aber sehr genau, was er wollen könnte, zweifle ich ein wenig an dem, was "geschrieben steht". Überall auf der Erde gibt es Menschen, die sich ihre Götter so "gemacht" haben, wie sie glauben, daß sie sein sollen. Aber der "Regengott" irgendwelcher Menschen im Amazonasgebiet ist kein "Allmächtiger". Bei so einem "Regengott" könnte ich mir vorstellen, daß er leidet, weil die Wolken einfach nicht kommen wollen. ;-)

Doch bei unserem Gott, dem alleinigen, allmächtigen Gott, da muß man schon mehr verlangen können. Wenn ich meinen Sohn ans Kreuz nageln lasse und dann zornig werde, bin ich nicht schlauer als meine erste Freundin. Seit 2000 Jahren versuchen Theologen, sich selbst zu erklären, wie alles zusammenpaßt.

Es ist einfach schade, daß man einem normal intelligenten Menschen, geschweige denn einem Kind, nicht klar und deutlich sagen kann, wer Gott ist und was Gott will. Seine Wege sind rätselhaft und wir sollen im kindlich naiven Ton zu ihm sprechen... Ja, vielen Dank für den Tipp. Ich bezeichne Jesus als meinen "Freund", sehe in ihm einen Menschen, mit dem ich ganz normal rede. Meistens unterhalten wir uns über die "Liebe", denn das ist seine "Kern-Kompetenz" und da muß auch der alte Vater mit seinen manchmal merkwürdigen Ansichten nicht dazwischen quatschen. ;-)

22.4.19 09:14
 
Letzte Einträge: Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2, Was soll das sein?, Auflösung des Suchrätsels!, Der Narr geht nach Hause!


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mirco / Website (22.4.19 09:33)
Wie immer sehr interessant, deine Sicht aus Dinge zu lesen. Super erzählt, da macht das Lesen großen Spaß.

Wünsche dir noch einen schönen Ostermontag. Leider gibt es in China kein Ostern, daher bin ich voll im Stress.

Viele Grüße aus Ningbo

Mirco


PP / Website (22.4.19 12:34)
Die Bibel ist eben das eine und Gott ist das andere. Gott lebt für mich in allen Lebewesen. Aber du hast schon Recht: Um die Priester zu widerlegen, muss man das widerlegen, was sie als Gott für sich vereinnahmen. Man sollte einmal ein Buch von Karlheinz Deschner gelesen haben: "Der gefälschte Glaube" oder "Die Kriminalgeschichte des Christentums". Oder von Otto von Corvin: "Pfaffenspiegel". Das Bodenpersonal kritisieren heißt nicht, dass es keinen Gott gibt. Gott ist aber etwas völlig anderes, als es die Religion darstellt. Und selbst die Einteilung in Gut und Böse, was wir "Moral" nennen hat nichts mit Gott zu tun. Gott muss nicht mal ein Lebewesen sein. Er kann auch - wie Schopenhauer meint - eine Kraft sein, die vom Einfachen zum Komplizierten strebt, von der Zelle zu Zellkulturen in Arbeitsteilung.

Sind nur so Gedanken, die wieder irren können wie immer, wenn Menschen sich das Unerklärliche erklären wollen. Aber die Feiertage nehme ich gerne mit ..

LG PP


PP (22.4.19 16:16)
Ich denke, du hast ein Problem mit mir, weshalb ich mich entschlossen habe, hier nicht mehr zu kommentieren. Dem Waffelmann alias Methusalem hab ich noch nie was Böses geschrieben. Im Gegenteil er mir. Ich glaube, er ist etwas Paranoide und sieht eine berechtigte Kritik gleich als persönlichen Anwurf an. Wenn du ihn in seiner Meinung unterstützt, können wir leider keine Freunde werden, weil du ja schon im vorherein gegen mich bist. Das macht mich traurig, aber bringt mich nicht um. Ich bin ein gebranntes Kind in Sachen Altersstarrsinn und Borniertheit. Damit lebe ich schon lange, so dass ich es euch verzeihen kann. Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gekommen wäre.

LG PP


Methusalem / Website (22.4.19 19:16)
Hallo Padernosder – ich kann mich nur dafür entschuldigen dass dein Blog jetzt für derlei Wahnsinn mißbraucht wird. Ich habe noch nie irgend jemandem etwas Übles in die Blogs kommentiert.
Herzliche Grüße,
Methusalem

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