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Leben und leben lassen!

In Syrien fliehen die Menschen aus der Stadt "Idlib". Der Bürgerkrieg ist nahezu entschieden. Die Armee des Kriegstreibers und Staatschefs Assad sammelt sich in "Idlib" und will den Widerstand der "Terroristen" endgültig brechen. Die sogenannten "Terroristen" nennen sich "Freie syrische Armee"...

In Kriegszeiten wird viel gelogen. Es wird nur noch gelogen. Und es wird - andernorts - viel geschwiegen. Hier bei uns in Deutschland will das keiner so genau wissen, welche Greuel und Schandtaten der Krieg in Syrien mit sich bringt. Wenn die deutsche Bevölkerung konkret vor Augen hätte, mit welcher Leichtfertigkeit und Brutalität Kinder, Frauen und Männer getötet werden, dann würde sie eventuell fragen, warum "wir" nichts dagegen tun?

An solchen Kriegen wie in Syrien bzw. in der Ukraine, wird sehr deutlich, wer etwas zu sagen hat, und wer nicht. Unser schönes, friedliches Deutschland, das wirtschaftlich weltweit so erfolgreich ist, hat dann, wenn es "ernst" wird, nichts zu melden. Zwar sind "wir" Mitglied des stärksten Militär-Bündnisses der Welt, doch auch in der "Nato" ist unser Einfluß gering.

Wenn wir dann mit der USA, England und Frankreich uneins sind, sinkt unser Einfluß gen Null. Ich meine, wer nichts zu sagen hat und noch dazu weltweit Kriegswaffen verkauft, Kriegsflüchtlinge an den europäischen Außengrenzen aufhält und die dringend nötige Hilfe verweigert, der sollte nicht den "Moralisten" spielen.

Rußland führt in Syrien aktiv Krieg und beginnt nun, in der Ostukraine die dortige Bevölkerung mit russischen Pässen auszustatten. Die Menschen nehmen das gerne an, weil sie glauben, dann nicht mehr beschossen zu werden. Wir können uns darüber aufregen und ein solches Gebaren für verwerflich halten. Doch müssen wir tatsächlich lauthals darüber klagen und mit dem Finger auf den bösen Putin zeigen? Schon ein Franz Beckenbauer hat erkannt, daß es keinerlei Bedeutung hat, wenn in China ein Sack Reis umfällt.

Es ist richtig, bei der Ausübung von Politik auf "Diplomatie" zu setzen. Wenn es aber wirklich wichtig wird, dann zeigt der Stärkere dem Schwächeren klar und deutlich, wie gering sein Einfluß tatsächlich ist. Die USA sind dabei, herauszufinden, ob sie "stärker" sind als China. Da wird nichts mehr "verklausuliert". US-Präsident Trump will die Chinesen in die Knie zwingen. Diese sind erst einmal überrascht und erstaunt, was da vor sich geht. Ihr Vize-Chef fühlte sich genötigt, der "Weltpresse" zu sagen, daß die Chinesen grundsätzlich keine ängstlichen Menschen seien. Eine Antwort auf Trumps Drohung, alle chinesischen Importe mit einem "Strafzoll" zu belegen, müssen sie sich noch überlegen.

Auch hierbei ist Deutschland ohne jeden Einfluß. Wir können, wenn Trump tut, was er ankündigt, den "Wirtschaftseinbruch" sicher voraussagen, aber wir können uns gegen dann folgende Verluste im Börsenhandel nicht wehren. Unsere "Wirtschafts-Weisen" sagen ein geringeres Wachstum voraus, als geplant. Da sind aber die Machtspiele des US-Präsidenten noch nicht "eingepreist".

Man muß den Teufel nicht an die Wand malen, um eine Ahnung davon zu bekommen, was passiert, wenn der Egoismus der Nationalstaaten immer bizarrere Formen annimmt. Das Prinzip "leben und leben lassen" gilt nicht mehr. Wir ersetzen es gegenwärtig durch: "Alles für mich und nichts für Dich!"

Damit sind wir bei "Rousseau" angelangt. Zurück zur Natur - Fressen oder gefressen werden! Der schweizer Philosoph hielt den Glauben an die "moderne Zivilisation" für einen Irrweg. Und ich möchte bemerken, daß ein schwaches Land wie Deutschland irgendwann von einem Stärkeren "gefressen" wird - gerade dann, wenn es auf die beschriebene Art und Weise weiter geht!

12.5.19 08:36
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Methusalem (12.5.19 13:03)
Hallo,
kurze Zwischenfrage – wieso wurde im 2. Weltkrieg eigentlich nie die Schweiz "gefressen"?


padernosder (12.5.19 18:42)
Hallo,

kurze Antwort ;-) - die Schweizer hatten ziemliches Glück, denke ich. Wenn Hitler über die Schweiz nach Frankreich gewollt hätte, dann wäre es anders gekommen.

Die Schweiz ist die "Ausnahme", nicht die "Regel. ;-)


Methusalem (12.5.19 21:50)
Sehe ich anders, aber egal. Die Schweiz wahrte sich ihre "Neutralität" des Bankenstatus. Die Schweiz war sowohl die Bank der Nazis als auch aller anderen.
"Seine" Bank greift man nicht an.
Und neben der Schweiz gab es auch noch Schweden usw. usf.

Generell – konventionelle Kriegsführung ist in Zeiten der Atombomben nicht mehr so einfach.
Eine Einmischung in Kriege seitens Deutschlands als Bestandteil der Nato, könnte eskalieren. Und bei einem Atomkrieg gewinnt niemand. Ist den machtbesessenen Kriegern aber egal. Sie denken sie würden in Bunkern überleben und anschließend die Welt beherrschen.

Kann man lange drüber diskutieren und wird zu keinem Ergebnis kommen.
Schöne Grüße!

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