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Warum sollte ich?

Jeder verständige Mensch meint, "ja" sagen zu müssen, zu den Zielen jener umtriebigen, jungen Menschen, die sich im Gefolge einer Greta Thunberg fragen: "Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?"

Wer auf eine Selbstverständlichkeit aufmerksam machen muß, der hat natürlich alles Recht der Welt, dies zu tun. Aber es wird ebenso - angesichts der gigantischen Schäden an der "Umwelt" - jeder verstehen, daß "diese Angelegenheit" damit noch nicht zu Ende gedacht ist!

Ich will mal versuchen, Greta Thunberg eine Antwort auf ihre Frage zu geben und muß dabei etwas "ausholen". Als der Atom-Reaktor in Tschernobyl explodierte, war die Umwelt-Katastrophe greifbar. Die Menschen hingen an den Fernseh-Apparaten und Radios, um zu erfahren, in welchem Maße die "Umwelt" in ihrer Gegend verseucht ist. Man hoffte auf günstigen Wind, denn es ist in der Not einfach nicht egal, ob man die verseuchte Luft selbst abbekommt, oder ein Anderer.

Die in der Natur vorkommende Nahrung war "verseucht". Es hieß, daß z.B. Rehe und Pilze nicht mehr gegessen werden sollen. Sehr viel wurde von "Halbwert-Zeiten" gesprochen, denn die nukleare Verseuchung würde noch viele Jahrzehnte andauern.

Doch wer heute in die "Sperrzone" nach Tschernobyl sieht, erkennt dort viele Menschen. Touristen und Arbeiter, die eine neue "Schutzhülle" für den zerstörten, weiterhin "strahlenden" Kernreaktor bauen. Von Radioaktivität in den Pilzen spricht schon lange keiner mehr.

Die Frage also, warum soll ich noch etwas lernen für meine Zukunft... braucht nicht gestellt zu werden. Wir Menschen sind auch in schlechteren Zeiten nicht gerne dumm. ;-) Und, man weiß ja nie, wie es wirklich kommen wird. Ich denke, auch die hoffnungslosen "Schwarzmaler" brauchen ihre Fortpflanzungs-Bemühungen noch nicht einzustellen... ;-)

Nun laufe ich Gefahr, völlig falsch verstanden zu werden. Aber was soll´s, das kann ich jetzt auch nicht ändern. Sehr oft in meinem Leben hat mir der "Sport" gezeigt, wie man sich vorbildlich verhält. Kämpfen bis zuletzt, das ist wichtig! Alles tun, um den Erfolg vielleicht auch noch in letzter Sekunde zu erringen. "Mental" immer stark bleiben und sich nicht dem "Weltschmerz" und der Verzweiflung hingeben.

Wenn ich der Greta Thunberg einen Rat geben dürfte, wenn sie meine Mitspielerin auf dem Sportplatz wäre, dann würde ich sie bitten, nicht den Teufel an die Wand zu malen und mit hoffnungslosem Gerede daher zu kommen. Natürlich müssen wir alles geben, um eine Besserung der Situation herbei zu führen, und es ist ebenso erforderlich, allen Beteiligten in den Hintern zu treten, aber wir müssen optimistisch bleiben.

Das "Klima-Abkommen" von Paris ist doch etwas "Positives". Gut, wir können über die Politiker Witze machen, die beim Erreichen selbstgesteckter Ziele kläglich scheitern. Doch das bringt uns nicht weiter. Wir müssen alle Akteure "motivieren", besser zu werden. Wenn ich meine "Mitspieler" beschimpfe, sie als "Versager" bezeichne, dann werden sie nicht mehr das "Unmögliche" möglich machen wollen, dann erreiche ich das Gegenteil.

Die "Fridays-for-future-Bewegung" ist in aller Munde und schärft das Bewußtsein vieler Menschen für den Umweltschutz. Gut so! Aber bis jetzt ist noch nichts Konkretes passiert. Außerhalb Europas, z.B. in China, würden die jungen Leute derart viele "Minuspunkte" bekommen, daß sie zukünftig keinen Fuß mehr auf den Boden bekämen. Dort wäre dann die Frage berechtigt, ob es sich lohnt, noch etwas zu lernen...

Wir sollten also einen "weiten Blick" haben, wenn wir über den Schutz unserer "Umwelt" nachdenken und wir sollten unser "Gemeinsames Europa" in jeder Hinsicht stärken, damit wir mehr Einfluß auf die großen, globalen "Umweltverschmutzer" bekommen.

Deshalb wählten am Sonntag viele junge Menschen "grün". Gut gemeint, aber wenig hilfreich! Wir brauchen keine "Mitspieler", die auf der "Ersatzbank" sitzend die besten Absichten haben. Wir brauchen Akteure, die im nationalen und internationalen "Wettbewerb" tatsächlich etwas bewirken können!

29.5.19 09:36
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Faradei (29.5.19 11:37)
In diesem Artikel von dir deckt sich „DEINung und MEINung“ aber sowas von vollkommen.



Methusalem / Website (30.5.19 07:34)
Damals, im letzten Teil von Harry Potter dachte ich auch, wie unlogisch ist es denn, dass die Erwachsenen aus dem Ministerium die Gefahr nicht erkennen und nichts tun und stattdessen Kinder und Jugendliche die Welt retten müssen?

Tja. Ich neige grundsätzlich zu Optimissmut.

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