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Der Russische Bär tanzt auf dem Schachbrett!

Mein Titel ist ein wenig "irreführend", aber er soll euch natürlich zum Lesen verführen, was ihr hoffentlich nicht bereut. ;-)

Der "Russische Bär", auch als "Spanische Flagge" bezeichnet, ist der bei Weitem schönste Nachtfalter, den ich kenne! Leider läßt er sich nur selten blicken. Gestern sah ich ihn nach einigen Jahren wieder und bedauerte sehr, ihn nicht ausgiebiger fotografieren zu können.



Ein Spaziergänger gab mir den Tipp, nur kurz hinter dem Fischweiher gäbe es eine Stelle, wo sich viele, auch seltene Schmetterlinge tummeln. Selbst aus dem 70 km entfernten Nürnberg würden die Fotografen anreisen und ihr Glück versuchen. Der Mann hatte recht. Die Falter schwirrten nur so umher, wobei es sich jedoch zumeist um ein paar wenige, gleiche Arten handelte. Stark vertreten war der "Schmetterling des Jahres 2019", der "Schachbrettfalter".





Nicht nur der "Russische Bär" ist ein schöner Nachtfalter, auch die "Widderchen" können sich sehen lassen. Diese Beiden fotografierte ich bei der Paarung. Ihr regungsloses Verharren erleichterte mir das Fotografieren.



Während ich hinter den Schmetterlingen herlief, im hohen Gras der kleinen Wiese am Waldesrand, vergaß ich nicht auf die "kleinen Dinge" zu achten, die meist sehr unauffällig sind. Obwohl sehr klein und unscheinbar, noch dazu ganz alleine, erkannte ich das leuchtende Rot der "Wald-Erdbeere".



Ebenfalls farbenprächtig schlängelte sich die zarte "Zwerg-Glockenblume" ans Sonnenlicht. Da ihr eigener, sehr dünner Stiel kein Gewicht tragen kann, benutzt die schlaue Glockenblume die stabileren Halme anderer Pflanzen, um an ihr Ziel zu gelangen.



Ich übertreibe nicht, wenn ich euch sage, daß ich die Zahl der umherfliegenden Schmetterlinge auf mindestens zwanzig schätzte. Hinzu kamen die Falter, die auf den Blüten saßen. Es war unglaublich, gerade wenn man daran denkt, daß die Artenvielfalt weniger wird und die Anzahl der Insekten generell zurückgeht.

Neben den "Schachbrettfaltern" ist das "Wiesenvögelchen" der häufigste Gast auf den Distelblüten. Manchmal sind "Kampfspuren" an den Flügeln zu erkennen, denn beim Ringen um den süßesten Pollen geht es nicht immer "gönnerhaft" zu. ;-)





Diese "Wollkratzdistel" fand ich sehr beeindruckend. Ich werde beobachten, ob auch sie - wie z.B. die "Krause Distel" - nach dem Öffnen ihrer Blüte Begehrlichkeiten weckt... bis dann! ;-)



17.7.19 10:17
 


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