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Die Angst vor der Bewegung!

Gestern sah ich Menschen darüber diskutieren, wie wir "die Welt wahrnehmen" - und wie diese "Welt" tatsächlich ist. Eine These war, aufgrund der Nachrichten, die wir z.B. in der "Tagesschau" hören und sehen, haben wir Angst vor Terroranschlägen und Umweltzerstörung, vor Fremden generell und insbesondere vor solchen, die uns vor den Zug stoßen wollen usw. Diese "Nachrichten" wählt irgendjemand für uns aus - nach irgendwelchen Kriterien. Tatsache aber ist, daß unsere Angst in den meisten Fällen unbegründet ist, denn es ist z.B. wahrscheinlicher, daß wir Teile unseres Kugelschreibers verschlucken und daran sterben, als daß wir zufällig bei einem Bombenanschlag zugegen sind und dabei unser Leben lassen.

Den "Deutschen" wird schon länger nachgesagt, sie hätten ein besonderes Verhältnis zur "Angst". Im englischen Sprachraum gibt es einen Begriff dafür - "German Angst". Wir Deutsche haben Angst vor der Zukunft, vor der "Atomkraft" - deshalb sagte die Bundeskanzlerin: "Uns geht es doch gut. Ich weiß nicht, was ich in diesem Lande anders machen sollte."

Also wie auch immer. Ich habe das Meiste hinter mir und entspanne mich am liebsten in der Natur. Dort "fliegen" mich Ängste irgendwelcher Art nicht an, es sei denn, ich hätte nichts mehr zu trinken. ;-) Hin und wieder frage ich mich aber, wie geht es diesen kleinen Lebewesen, den Insekten? Kennen die soetwas wie "Angst"? Am Beispiel der "Rot-Widderchen" will ich euch zeigen, was ich vermute... ;-)

Es ist ja klar, daß Insekten einer "Art" den gleichen Geschmack haben. Also treffen sie sich auf einer blühenden "Flockenblume".



Noch geht es friedlich zu, aber so langsam kommen sie sich in die Quere. Doch wie wir sehen, steckt bei Beiden der Rüssel noch tief in der Blüte.



Nun ist es aber genug! Ein "Rot-Widderchen" rollt den Rüssel ein und fliegt weg. Es macht aber nicht den Eindruck, als ob es "die Hosen voll" hätte. ;-)



Lassen wir das Thema "Angst". Mir geht es heute um "Bewegung", um "Action". Die interessiert mich beim Fotografieren, obwohl die besten Fotos gelingen, wenn sich nichts bewegt. ;-) Doch meinen fotografischen Ehrgeiz befriedigt vor allem ein gelungenes Foto von einem "fliegenden Objekt". Oft gelingt ein solches nicht, denn knapp gescheitert ist auch gescheitert, wie wir hier sehen. Die Kamera hat zwei Beine "im Fokus", nicht aber den Kopf, und das "bewirkt" dann, daß das Foto keiner sehen will. ;-)



So ähnlich ist es auch mit dieser Libelle. Sie ist viel zu weit draußen auf dem Teich, als daß ich sie "scharf" ablichten könnte. Diesmal ist sie zwar "fokussiert", aber zu weit weg und "im Flug". Ich wäre sehr froh, ein gutes Foto von dieser "Smaragd-Libelle" zu haben, denn ich konnte sie noch nie aus nächster Nähe - und im Sitzen - fotografieren.



Mit meinen Versuchen, gute Fotos von sich bewegenden Insekten zu schießen, kann ich also eine "Geschichte des Scheiterns" schreiben. ;-) Manchmal - und davon erzähle ich am Liebsten - gibt es aber auch kleine "Glücksmomente". Hier fliegt z.B. eine Biene ins Bild, mit der ich nicht rechnete... ;-)



Sie landete auf der Sonnenblume und jetzt konnte ich ganz nahe an sie heran.



Ich schaue aber nicht nur, was so durch die Luft fliegt, mein Blick richtet sich auch auf den Boden, vor allem dann, wenn ich ein Rascheln höre, oder einen sich bewegenden Schatten sehe. Diese Eidechse verhielt sich völlig ruhig, dennoch sah ich sie...



In der Sommerwiese fiel mir ein kleines Blümchen auf, mit einer leuchtend roten Blüte - ein "roter Klee".



Wie finde ich jetzt zur "Bewegung" zurück? ;-) Ganz einfach. Ich zeige euch ein "Kaisermantel-Pärchen", welches auf einem sich gabelnden Flockenblumen-Stängel saß und sich alsbald in die Lüfte erhob, um sich in einer wilden Verfolgungsjagd von mir zu entfernen.



Im Vergleich zu diesen Beiden ist gut zu erkennen, daß es sich beim nächsten Foto um eine andere Art des Perlmutt-Falters handelt - dem "Silberfleck". Die Perlmuttfalter sind - wie auch viele Libellen - nur schwer auseinander zu halten, deshalb ist ein direkter Vergleich äußerst hilfreich - jedenfalls für mich. ;-)



So, das war es für heute. Ich hoffe, eure "Ausdauer-Fähigkeit" nicht über Gebühr strapaziert zu haben. ;-)

7.8.19 10:58
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Faradei (7.8.19 22:32)
Ein wunderschönes Zauneidechsen-Weibchen.
Sag, wie nahe musstest du ihm sein um dieses Bild von ihm zu erhalten?
Es sieht geradezu aus, als wäre sie zum Fototermin erschienen. Ich kenne sie fast immer nur im „Huschmodus“.


padernosder (8.8.19 00:10)
Hallo,

ja, meist sind die Eidechsen schnell verschwunden, weil sie mich früher sehen als ich sie. Diese hier blieb zunächst ganz ruhig, schaute mich an und ich konnte mich langsam und vorsichtig annähern.

Ich fotografierte bei der Annäherung immer wieder, auch um das Tier an das Klicken der Kamera zu gewöhnen. Schließlich war ich etwa einen halben Meter von der Eidechse entfernt, als sie die Flucht ergriff.

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