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Ein rundum gelungener Tag!

Der gestrige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und bescherte mir einen herrlichen Tag in der "freien Natur". Schon wieder besuchte ich das Naturschutzgebiet "Hutung am Gigert" und zeige euch heute ein Foto der Stelle, wo es beginnt (grünes, dreieckiges Schild links in der Mitte).



Kürzlich sprach ich davon, daß hier (leider) auch Mountain-Biker fahren dürfen und gestern sah ich tatsächlich zwei von ihnen. Wie das mit dem "Naturschutz" zusammenpaßt, da bin ich überfragt. Ansonsten traf ich während fünf Stunden Aufenthalts gerade mal zwei Spaziergänger. So mag ich das. Warum? Naja, ich denke da an meine Mitmenschen. Stellt euch mal vor, ihr lauft durch eine "verlassene Gegend" und plötzlich liegt da ein Mensch regungslos am Boden, oder es sitzt plötzlich ein Kerl hinter einem Busch, auf den ihr keineswegs vorbereitet seid... ;-)

In der Mitte des Bildes könnt ihr "Wacholder-Bäume" erkennen. Die sehen hier häufig etwas "leidend" aus, können aber zum Teil sehr viele grüne und blaue Beeren vorweisen.



Es gab natürlich einen, bzw. mehrere Gründe, warum ich so lange "vor Ort" blieb, bevor ich mich zum Fischweiher aufmachte. Der "Russische Bär", einer der schönsten (Nacht)-Falter die ich kenne, saß in einer distelartigen Pflanze namens "Feldmannstreu". Meist verharrte er dort regungslos. Nur der Rüssel bewegte sich. Doch ich hatte Zeit und meine Geduld wurde dann auch belohnt.



Meine größte Freude war, nun zu wissen, welche Pflanze der "Russische Bär" bevorzugt. Wenn ich ihm zusehr auf die Nerven ging, flog er zu einem "Wacholderbaum" und kehrte irgendwann wieder zum "Feldmannstreu" zurück.



Einmal verschätzte er sich bei seiner Rückkehr und landete nicht auf der kugeligen Blüte, sondern auf dem Blütenblatt. Dort konnte er sein Gleichgewicht nicht halten und zeigte mir freundlicher Weise seine "Unterseite". ;-)



Ich wollte ihn unbedingt mit geöffneten Flügeln fotografieren, denn nur dann wird seine ganze Schönheit sichtbar. Es dauerte lange...



Der "Feldmannstreu", auch "Feld-Mannstreu" geschrieben, lockte aber nicht nur den "Russischen Bären" an, der wiederum auch "Spanische Flagge" genannt wird. Auch die auffallend große "Rotschwarze Schlupfwespe" und der "Kleine Feuerfalter" ließen sich häufig sehen...





...wohingegen die "Kaisermäntel" nach einem kurzen Beschnuppern oft weiterflogen. Aber diesen Beiden schien es zu schmecken. ;-)



Ansonsten bevorzugten die großen Perlmuttfalter die "Flockenblume".



Hier mal eine grundsätzliche Bemerkung. Dieser "ramponierte" Perlmuttfalter (vorletztes Foto) erzeugt bei mir kein Mitleid. Er ist ohne Einschränkung flugfähig. Die "freie Natur" ist eben ein "Haifischbecken". ;-) Aber selbstverständlich unterlasse ich alles, womit ich Einfluß auf die "natürlichen Abläufe" nehmen könnte. Eine Blume pflücken und sie an geeigneter Stelle platzieren, um ein gutes Foto zu bekommen, das erlaube ich mir schon, wie hier bei der "Moschus-Malve"...



...doch das "Echte Leinkraut" ließ ich stehen, wo es war. Die Farbgebung hat mich sehr an "Schlüsselblumen" erinnert.



Es wird derzeit, ebenso wie die "Gewöhnliche Wegwarte"...



...von pollensuchenden Insekten nicht angeflogen.

Ich kam mit etwa 700 Fotos nach Hause und stellte euch eine Auswahl zusammen. Ganz am Schluß sah ich am Fischweiher ein gelbes Gesicht im Vogelhäuschen, welches die letzten zwei Jahre leer stand, obwohl es bereits von Vögeln genutzt wurde. Nach kurzer Beobachtung sah ich, wie einige Hornissen aus- und einflogen und entfernte mich wieder, bevor ich ihren Ärger auf mich zog. ;-)



Das Libellenvorkommen war dieses Jahr - an meinem einstigen Lieblingsplatz für die Libellen-Fotografie - sehr gering. Immerhin war die "Blutrote Heidelibelle" gestern häufiger zu sehen. Doch was mich jetzt am Meisten "juckt" ist der "Russische Bär". Da bin ich, was die Fotos betrifft, noch nicht zufrieden und hoffe, von diesem farblich so interessanten Falter noch bessere Aufnahmen zu bekommen.



12.8.19 15:40
 
Letzte Einträge: Eichendorff läßt grüßen!, Zeiten ändern sich!, Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (12.8.19 20:50)
Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar.

Dein gestriger Ausflug hat sich wieder mächtig gelohnt und Dein russischer Bär gefällt mir ebenfalls sehr gut. Wahrscheinlich sind es gerade auch die warmen Farben, die mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt, ob Du noch weitere perfekte Bilder uns zeigen kannst.

Die Hornisse finde ich allerdings auch sehr gut getroffen. Und normalerweise greifen Hornissen eigentlich nicht an, so lange sie sich nicht bedrängt fühlen. Die Frage wäre nur, wann dies für eine Hornisse der Fall wäre?
Unweit der Eselkoppel befindet sich an einem alten Holzschuppen ebenfalls ein riesiges Hornissennest. Ich beobachte das Treiben auch sehr gerne, allerdings auch mit einem gewissen Sicherheitsabstand. Trotzdem bin ich mir sicher, dass sie schneller wären, falls sie mich irgendwann als Bedrohung einstufen würden.

Einen schönen Abend noch und viel Glück mit dem russischen Bär ;-)
Liebe Grüße, Marie


Micro / Website (13.8.19 03:41)
Vielen Dank für deine Kommentare zu meinen Berichten über Sizilien.

Wow - den "russischen Bär" finde ich auch interessant. Hoffentlich findest du ihn bald wieder oder eben einen anderen dieser Art. :-)
Auch ansonsten sind deine Fotos super gut, vor allem die Hornisse im Vogelhaus, finde auch ich einfach überragend getroffen. :-)

Viele Grüße aus Ningbo

Mirco


Faradei (13.8.19 20:01)
Wow, 700 Bilder!
15 daraus auswählen ist schon keine leichte Übung.
Aber sag, was machst du mit den restlichen?


padernosder (13.8.19 22:24)
Hallo,

ganz einfach - löschen! ;-)

Beispiel 3. Foto: Ich habe zwanzig Fotos der gleichen Szene gemacht. Nur bei einem Foto ist Kopf und Rüssel scharf, deutlich und schön zu sehen - und nur das beste Foto "bleibt".

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