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Geduld, Demut, Ehrgeiz...

Welche Eigenschaften braucht ein Fotograf? Wenn ich das "Technische" einmal weglasse, dann fallen mir sofort "Geduld", "Demut", "Ehrgeiz" und "Ausdauer" ein.

Sollte ein Fotograf den Anspruch haben, einer Blog-Gemeinschaft beinahe täglich seine aktuellen, möglichst interessanten Bilder präsentieren zu wollen, dann begibt er sich auf ganz "dünnes Eis", denn die Natur war gestern die gleiche, wie sie morgen sein wird und die Langeweile stellt sich beim Fotografieren des immer Gleichen schnell ein. Ich meine jetzt weniger beim Fotografen, denn Natur "erleben" und dieses "Erlebte" auf Fotos festzuhalten ist etwas ganz Anderes, als sich schnell ein paar Fotos anzuschauen.

Nun kann ich versuchen, eine interessante Geschichte um meine Bilder zu "stricken", doch das ändert am optischen Eindruck nur wenig.

Warum erzähle ich euch das? Beim letzten Mal sagte ich, wahrscheinlich keine Perlmuttfalter mehr zu zeigen. Was sah ich gestern, was fotografierte ich gestern? Na klar, Perlmuttfalter! Dann wechselte ich den Ort und hoffte, endlich mal ein paar "Großlibellen" aus der Nähe fotografieren zu können. Doch sie flogen - wie so oft - immer nur hin und her und ich durfte sie "in der Luft stehend" fotografieren.

Doch eigentlich "brauche" ich wirklich schöne Fotos von Großlibellen gar nicht, denn ich habe sie schon! So will ich heute einmal eine Ausnahme machen und zeige euch, neben meinen "aktuellen" Fotos, auch ein paar "Nah-Aufnahmen" von Libellen, die ich "so" gerne mal wieder fotografieren würde. ;-)

Also... es gibt hier in meiner Gegend drei "Großlibellen", die mit Abstand die Beeindruckendsten sind, ob ihrer "Färbung" und der "Körpergröße". Das ist die "Große Königslibelle",



die "Blaugrüne Mosaikjungfer"





und die "Herbstmosaikjungfer"





Letztere ist vielleicht einen Tick kleiner als die ersten Beiden. Alle drei zählen zu den "Edellibelllen". Die wesentlich kleinere "Blutrote Heidelibelle" fotografierte ich hier vor einem orange angestrichenen Holzhäuschen. Sie gehört zu den "Segelllibellen".



Ich erzählte bereits, daß sie diejenige Großlibelle ist, die an meinen "Standorten" am häufigsten vorkommt.

Auf meiner Suche nach einem schönen Libellenfoto kam ich an ein Mäuerchen und war ganz froh, mich einmal kurz anlehnen zu können. Dabei fiel mein Blick hinter die kleine Mauer, wo eine recht auffällige "Brückenkreuzspinne" in ihrem Netz auf Beute wartete.



Beim "Aufspüren" von Libellen schaue ich immer auch in das Blattwerk von Bäumen und Büschen. Es könnte ja sein, daß sich eine Edellibelle doch einmal "ausruht". Dabei entdecke ich viele Arten der Baumflechte.



Schließlich wiederholte ich mein kürzlich gescheitertes "Experiment", setzte mich vor eine Distelblüte und wartete. Diesmal kam der "Große Perlmuttfalter" und so will ich ihn ganz aus der Nähe zeigen.



Er bewegte sich ganz zwanglos auf der Blüte hin und her und schien mich nicht zu "registrieren". Auch das Klicken der Kamera störte ihn nicht. Der Abstand zwischen uns beiden, bzw. zwischen dem Falter und der Kamera-Linse, betrug teilweise nur 10 cm. Es gehört zu den Vorraussetzungen eines geeigneten "Macro-Objektives", eine geringe "Naheinstellgrenze" zu haben. Nur damit kann ich solche Fotos machen.



Nebenbei gesagt: Ihr kennt sicher die "Tierfotografen" mit den riesigen Telezoom-Objektiven, die aus zehn oder mehr Metern Entfernung einen Schmetterling ganz nahe "heranholen" und ihn perfekt ablichten können. Aber auch mit solchen Objektiven ist es nicht möglich, das Auge des Schmetterlings "scharf" ins Bild zu setzen. Solche "Nahaufnahmen", wie sie auch oben von den Libellen zu sehen sind, werden meist mit einer "Festbrennweite" gemacht und erfordern die größtmögliche Nähe zum "Objekt".



Ich müßte also nicht "jammern", wie ich es eingangs tat, wenn ich "alles Mögliche" fotografieren würde. Doch mein Bestreben ist es nun mal, euch hauptsächlich das zu zeigen, was ihr mit eurem "bloßen Auge" nicht sehen könnt. ;-)

11.9.19 09:29
 
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