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Es geht ums nackte Überleben!

Es gab mal eine Zeit, da flog eine deutsche Regierungs-Delegation nach China, im Tross eine Menge "Wirtschafts-Bosse", um dort das "große Geschäft" zu machen. Die Opposition meinte dann, das sei alles schön und gut, aber man müsse unbedingt auf die Einhaltung der Menschenrechte hinweisen.

Die chinesische Regierung freute sich über die hochdotierten Wirtschafts-Verträge und "schluckte" die für sie nach "arroganter Anmaßung" klingenden Zurechtweisungen klaglos hinunter. Hauptsache die Fabrik-Schornsteine rauchten und das riesige "Reich der Mitte" entwickelte sich von einem "Schwellenland" zu einer bedeutenden "Wirtschaftsmacht".

Auch heute fliegen deutsche Regierungs-Delegationen, mit den Wirtschafts-Bossen im Gefolge, nach China, um dort für beide Seiten lukrative Geschäfte abzuschließen. Der Unterschied zu früheren Zeiten besteht darin, daß die chinesische Regierung ihre "Pappenheimer" inzwischen ganz genau kennt und sich nicht mehr auf der Nase herumtanzen läßt. Im Vergleich zum wirtschaftlich starken China ist Deutschland heutzutage "der Kleine" und da nach wie vor "Geld die Welt regiert", sitzt die chinesische Regierung am längeren Hebel. Sie hat sich eine "Philosophie" zurechtgelegt, die Deutschland akzeptieren muß - oder die Geschäfte leiden darunter.

Weder Deutschland, noch die USA, noch sonst jemand, kann heute der chinesischen Regierung Vorschriften machen, was sie zu tun bzw. zu lassen hat. Und es geht noch weiter. Wenn in diesen Tagen der deutsche Außenminister einen Mann empfängt, der kein "linientreuer" Chinese ist, sondern ein "Oppositioneller", ein "Staatsfeind", dann gibt es gewaltigen Ärger. Nun schreibt die chinesische Regierung ihrem deutschen "Widerpart" vor, was er zu tun und zu lassen hat. Und das nur aufgrund "wirtschaftlicher Veränderungen", nicht etwa aufgrund "moralischer Werte", aufgrund weltweit geltender "Menschenrechte".

Dieses Prinzip der Demokratie, auch die Meinung des Andersdenkenden anzuhören, ist für die Köpfe von Diktatoren der "reine Schwachsinn". Es gilt: "Wenn mein Feind Deine Gastfreundschaft genießen darf, dann bist Du nicht mehr mein Freund und ich werde Dich schärfstens zurechtweisen. Solltest Du darauf nicht nach meinem Wunsch reagieren, wirst Du meinen Zorn zu spüren bekommen!" Ein solches Denken "funktioniert" natürlich nur aus einer "Position der Stärke" heraus. Wiegesagt, inzwischen ist Deutschland im Vergleich zu China der Kleine, der Schwächere.

Zwischen den USA und China läuft es nach dem gleichen Muster: "Du ärgerst mich, also bestrafe ich Dich!"

Doch eigentlich geht es bei diesen Streitereien um etwas ganz anderes. Die "USA" und "China" sind sehr große Flächenstaaten mit einem enormen, weltweiten Einfluß. Den haben sie aber nur, wenn sie "innerlich" stark sind und es auch bleiben. Für die Regierungen der USA und Chinas geht es immer und vor allem um den Machterhalt im Inneren. Die chinesische Regierung hat nichts zu fürchten, außer unkontrollierte Veränderungen im eigenen Volk. Und der Mr. Trump in Amerika fürchtet nichts mehr, als den Verlust seiner Anhängerschaft in den einzelnen Bundesstaaten. Der Staatslenker "Putin" in Russland hat derzeit gewaltige Probleme, die Unruhe im Land unter Kontrolle zu behalten.

In den USA und in China wird genau verfolgt, was beim Dritten im Bunde, der "EU", vor sich geht. Dort lacht man sich ins Fäustchen, daß Großbritannien aus der "Europäischen Gemeinschaft" ausschert, daß sich diese "Wirtschaftsgemeinschaft" selbst schwächt. Schon werden Ideen entwickelt, um sich das Zentrum der europäischen Wirtschaft, die Londoner Börse, einzuverleiben. Es ist wie in der Natur. Ein Wild - und war es einst noch so stark - wird beim ersten Zeichen von Schwäche sofort angegriffen. Und sei es von den eigenen "Brüdern". Im "globalen Haifischbecken" der Weltwirtschaft gibt es kein "Pardon".

Nun glauben viele "Normalbürger", unsere "Umwelt" sei das größte Problem, mit dem wir uns herumzuschlagen haben. Ich bin überzeugt, der gegenwärtige "Raubtier-Kapitalismus" kann gar nichts Anderes zur Folge haben, als die Ausbeutung von Mensch und Natur. "Ethik und Moral" spielen keine Rolle. In den Flüchtlings-Quartieren führen Millionen Menschen ein erbärmliches Dasein. Natürlich auch dort, von wo sie geflohen sind. Sie haben einfach kein "Gewicht" in dieser Welt. Es geht nur darum, der Stärkste zu sein, die größten Brocken zu fressen. Wer nicht fressen kann, der ist zu blöd für das Leben, der hat kein anderes Schicksal verdient, als zu verrecken!

12.9.19 11:55
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (13.9.19 01:30)
...“auf den Punkt gebracht“, was ist und schon immer war im “Weltgetriebe“ des menschengemachten Daseins! - Macht regiert die “Welt“ und wird sich selbst “begraben“, wenn der Planet Erde nicht mehr atmen kann - vorher gibt es kein Eingestehen von Schwäche....


Methusalem (13.9.19 10:44)
Der "Handelskrieg" zwischen USA und China dient eigentlich der Propaganda auf beiden Seiten. Die Massen sollen den Eindruck bekommen, dass die USA jetzt durch Trump + Konsorten "geschützt" werden. "America first" und ähnlicher Bullshit. Für die Chinesen eröffnet sich dadurch erweiterter "Spielraum" in dem man prächtig von innenpolitischen Problemen ablenken kann.
Fakt ist, dass China und USA voneinander abhängig sind.
China besitzt aktuell amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Damit ist China weltweit größter Gläubiger der USA.

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