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Grün, grün, grün - sind alle meine Kleider!

Gestern bin ich selbst über meine Prognose hinsichtlich einer baldigen Bundestagswahl erschrocken, deshalb muß ich heute noch einmal "nachhaken"...

Im ZDF-Polit-Barometer gibt es zwar eindeutige Zahlen zu sehen, aber diese Zahlen ergeben in ihrer Gesamtheit ein glattes "Unentschieden", wenn man sich vorstellen möchte, die entscheidungsschwache Bundesregierung durch eine neue zu ersetzen.

Ganz bequem, also mit großer Mehrheit an Bundestags-Mandaten, könnte eine Koalition aus "Schwarz" und "Grün" regieren. Sofern das gewollt wird. Wirklich "verstehen" tun sich beide Parteien nicht und die Suche nach dem "kleinsten gemeinsamen Nenner" wäre das aufreibende Tagesgeschäft, bei dem viel Energie verloren geht.

Vielleicht würde den Grünen auch der "Spruch" des Herrn Lindner von der FDP einfallen: "Lieber nicht regieren als falsch regieren!" Dieser Satz klingt zwar irgendwie bescheuert, aber er steht nun mal so in den Geschichtsbüchern. ;-) Interessant ist jedenfalls, daß die "Union" vor zwei Jahren eine "Jamaika"-Regierung hätte haben können, innerhalb der sie noch mit Abstand die stärkste Kraft gewesen wäre.

Mag ja sein, daß es nicht wahr ist, was der FDP-Kubicki in seinem Buch schreibt, doch er meint klar und deutlich, die Bundeskanzlerin hätte gemachte Zusagen an die FDP kurzer Hand zurückgezogen und dadurch sei die "Jamaika-Koalition" nicht zustande gekommen. Um es aber deutlikch zu sagen: Eine Koalition mit den Grünen wäre für die CDU/CSU heutzutage ein Glücksfall, andere denkbare "Modelle" hingegen der blanke Horror.

Man könnte in der Not noch einmal das versuchen, was vor zwei Jahren nicht gelang: Schwarz-Grün-Gelb. Wichtig dabei wäre, ob Schwarz oder Grün den Bundeskanzler stellt. Sollte es "Grün-Schwarz-Gelb" heißen und die CDU/CSU-Abgeordneten müßten einen grünen Bundeskanzler ins Amt wählen, das wäre schon sehr hart für die "Union".

Ehrlich gesagt, mich wundert inzwischen sehr, daß ein bald möglicher Regierungswechsel in der Öffentlichkeit unseres Landes nicht diskutiert wird. Der Gesundheits-Experte Karl Lauterbach will mit seiner Genossin Nina Scheer den Parteivorsitz bei der SPD übernehmen und der sagt klipp und klar, "wir", die SPD, sollten die Regierungskoalition beenden, und zwar lieber heute als morgen.

Nun ist es - laut Politbarometer - so: Eine "Grün-Rot-Rote" Regierungskoalition käme derzeit bei einer Bundestagswahl auf 47 % der Stimmen, ebenso die anderen drei im Bundestag vertretenen Parteien. Bei einer "Neuwahl", welche beim Koalitionsbruch der SPD zustande käme, wäre es also äußerst spannend zu beobachten, ob sich eine "Wahlstimmen-Mehrheit" links von CDU, CSU, FDP und AfD ergibt.

Doch die SPD weiß wieder einmal nicht, was sie machen soll. Läßt sie die derzeitige "GroKo" platzen, ohne die "Grundrente" in trockenen Tüchern zu haben, dann laufen ihr womöglich die letzten treuen Wähler weg. Das kommende Vorsitzenden-Duo muß den Weg in die Zukunft aufzeigen und die Partei hinter sich versammeln. Sollte die SPD nocheinmal mit 100%iger Zustimmung einen widersprüchlichen Martin Schulz "gebären", dann wäre sie wohl endgültig "erledigt".

Sicher werden bei allen Parteien "hinter den Kulissen" eine Menge Gedankenspiele durchgeführt. Heute kann sich die CDU/CSU nicht mehr damit trösten, daß ohne sie keine Regierung möglich ist. Es würde mich schon sehr wundern, wenn in der "Union" die Alarmglocken nicht laut schrillen würden. Deutschland startet in die wilden zwanziger Jahre des Einundzwanzigsten Jahrhunderts mit einem grünen Bundeskanzler - wer hätte bei der Wahl vor zwei Jahren eine solche "Utopie" für möglich gehalten?

Was im "ZDF-Politbarometer" ebenfalls deutlich zum Ausdruck kommt... Den "Grünen" wird mit Abstand die größte Kompetenz in der "Klima-Politik" zugesprochen. Wenn "Fridays-for-future" und "Extinction Rebellion" weiterhin soviel Zuspruch erfahren, dann ist "heute" schon klar, daß wir "morgen" den politischen Führungsanspruch der "Grünen" und einen entsprechenden Bundeskanzler für "selbstverständlich" halten werden.

7.10.19 10:03
 


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