Fotografiert und erzählt!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   
    marie-adel-verpflichtet

   
    indianwinter

    lebenslabyrinth
   
    mirco-reisen

    - mehr Freunde

   
   Fotos
   Indianwinter
   lebenslabyrinth
   Marie
   Methusalem
   mirco-reisen
   pally66



https://myblog.de/padernosder

Gratis bloggen bei
myblog.de





Klare Verhältnisse?

Wenn wir nach der mühevollen Tagesarbeit erschöpft in den Fernseh-Sessel oder auf die Couch fallen, dann wollen wir es bequem haben, nicht mehr viel nachdenken und das Leben genießen. Das ist gut so, denn nach der "Anspannung" soll die "Entspannung" folgen, damit wir am nächsten Tag wieder leistungsfähig sind. In diesem Zustand schmecken uns die "einfachen Wahrheiten", wir verbinden den "Sommer" mit Sonnenschein und den "Herbst" mit Wind und fallendem Laub.

Ich lebe in einem anderen "Rhythmus". Wenn ich draußen in der Natur bin, baut sich manchmal eine angenehme "Spannung" auf. Noch vor wenigen Minuten zogen schwarze Wolken über den Himmel, doch plötzlich findet die Sonne Lücken in der Wolkendecke und sofort ändert sich alles. Jetzt kann ich fotografieren und jetzt fliegen die Libellen plötzlich munter umher. Es ist Anfang November, doch auch der November kennt den Sommer, wenn auch nur stundenweise.

Die "Heidelibellen" paaren sich und das Weibchen "tupft" ihr Gelege mit der Spitze des Hinterleibs unter die Wasseroberfläche.



Dann schiebt sich wieder eine Wolke vor die Sonne und augenblicklich sind alle Libellen verschwunden. Doch "halt", was bewegt sich dort, hilflos auf dem Rücken schwimmend? Es ist eine "Kleine Binsenjungfer", die von den größeren "Heidelibellen" ins Wasser gedrückt wurde. Nasse Flügel sind für Libellen so ziemlich das Letzte, was sie brauchen können. Instinktiv ergreift die "Kleine Binsenjungfer" den Stängel einer vertrockneten Pflanze, welchen ich ihr reiche. Nun sitzt sie flugunfähig vor mir auf einer Mauer und schaut mich an.



In kurzen Abständen wechseln sich Wolken und Sonnenschein ab. Bis die Flügel der Libelle getrocknet sind, wird es etwas dauern und somit habe ich Zeit, sie ganz aus der Nähe zu fotografieren.





Wiegesagt, wir schreiben den 2. November 2019 und ich fotografiere Libellen im Licht der Sonne! Ich freue mich natürlich über diese Gelegenheit und will euch jetzt zeigen, daß die "Kleine Binsenjungfer" wesentlich graziler ist, als es die ersten Fotos vermuten lassen. Zunächst aber noch eine Aufnahme im Gras.



Hier sitzt die weiterhin flugunfähige Libelle auf meiner Hand.



Mit dem letzten Libellen-Foto will ich euch die tatsächliche Größe der "Kleinen Binsenjungfer" vor Augen führen.



Letzten Endes flog die Libelle davon und ich war nun sehr daran interessiert, weitere "Kleinigkeiten" ans Tageslicht zu befördern. ;-) Fangen wir mit dem Moos auf der Mauer an.



Auf vielen Gräsern "standen" mehr oder weniger große Regentropfen. Da versteckt sich das kleine Insekt mit den roten Beinen lieber unter dem Grashalm. ;-)



Vom Namen her paßt dieses Pflänzchen gar nicht hierher, doch für eine Fliege spendete es Nahrung - die "Sonnenwend-Wolfsmilch". Auch hier sehen wir, daß uns "einfache Wahrheiten" nicht vermitteln können, wie die Dinge tatsächlich liegen.



In diesem Sinne gibt es auch heute einen "zweiten Teil"...

Der "Blutklee" zeigt auch im grauen November sein wunderbares "Rot".



Der ergiebige Regen drückte die Köpfe der "Ringelblumen" kurzzeitig nach unten, doch er konnte das leuchtende "Orange" der kräftigen Blumen nicht besiegen.





3.11.19 11:38
 
Letzte Einträge: Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2, Was soll das sein?, Auflösung des Suchrätsels!


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung