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Von Menschen und Tieren!

Wir wissen es ganz genau: Die Störche bringen keine Kinder!

Was nicht jeder weiß - und nicht jeder so interpretiert wie ich ;-) - die Störche sind sehr zwielichtige Gesellen! Haben sie es unterlassen, einen ihrer "Nesthocker" ausreichend zu versorgen, so wird dieser ein zweites Mal bestraft, indem er am Kragen gepackt und aus dem Nest geworfen wird. Wir sollten also wirklich keinen Wert darauf legen, daß ausgerechnet die Störche unsere Baby's "zustellen". ;-)

Dieses "brutale" Verhalten gegenüber dem eigenen Nachwuchs bezeichnen wir Menschen als "natürlich", denn wir können ja verstehen, daß ein einzelner, unterernährter Vogel eine Gefahr für die ganze Familie sein könnte. Nachsicht übend verstehen wir generell alle Brutalitäten in der Natur, denn im Tierreich zählt halt mal nur "fressen oder gefressen werden".

Im gleichen Augenblick, in dem wir diese Einsicht gewinnen, schmiegt sich "Kater Carlo" an unser Hosenbein und bettelt um Essen und Aufmerksamkeit. "Carlo" ist clever. Er weiß, es macht keinen Sinn, zwecks der Gefügigkeit uns das Gesicht zu zerkratzen. Was "Carlo" aber nicht restlos nachvollziehen kann, ist diese willenlose Hingabe, mit der die Menschen seinen auch nur angedeuteten Wunsch eifrig und nachhaltig erfüllen. Diese großen Tiere sollten sich doch ihrer Macht klarer bewußt sein!?

"Carlo" kann ja tatsächlich den Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht erkennen. So schlau ist er nicht. Und zu seinem Glück weiß er auch nicht, daß Storchen-Eltern ihm evtl. nichts zu fressen gäben und dann auch noch "kurzen Prozeß" mit ihm machen würden. So ein Sturz vom Kirchturm - da wird es selbst für eine Katze kritisch. ;-)

Doch leider kennt auch der Mensch den Unterschied zwischen Mensch und Tier oft nicht. Nun wird schon behauptet, da gäbe es keinen Unterschied, denn selbstverständlich haben Tiere eine Seele, leiden fürchterliche Schmerzen bei Krankheit, und wir bringen es kaum übers Herz, beim Blick in die treuen Hundeaugen Abschied zu nehmen, sei es auch nur für die Dauer eines Arbeitstages.

Gleichermaßen sehen wir aber auch ein, irgendwo verläuft eine Grenze. Eine Grenze zwischen wertvollem und minderwertigem Leben. Spätestens wenn wir im Urlaub von lästigen Stechfliegen heimgesucht wurden, dann ist es mit dem Verständnis für die Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensformen dahin. Wir wünschen uns das sofortige Absterben aller blutsaugender Quälgeister. Wenn wir tatsächlich mit dem Naturgesetz - fressen oder gefressen werden - besser vertraut wären, dann würde "Kater Carlo" schon längst die Flucht vor uns ergriffen haben, denn er ist ein sensibles Tier, dessen "Antennen" weit empfindlicher sind als die des Menschen.

Vielleicht habt ihr über all das schon ausreichend nachgedacht und euch viele Fragen beantwortet. Doch ich wette, ich kann euch noch einen neuen "Aspekt" präsentieren. Wenn ihr im Fernsehen seht, wie ein Löwe eine Gazelle angreift, dann liegt eure Sympathie bei der Gazelle und ihr hofft, daß sie mit dem Leben davon kommt. Solltet ihr noch sehen müssen, wie die Raubkatze ihre Fangzähne in den Hals der Antilope schlägt, empfindet ihr Trauer.

Sollte aber der Löwe schielen und einem gewissen "Daktari" entlaufen sein, dann freut ihr euch vielleicht darüber, daß der halbblinde "Clarence" etwas zu fressen gefunden hat und erst einmal weiterleben kann. Was ich sagen will, wenn sich zwei streiten und alles nach Recht und Ordnung, also nach einem "Naturgesetz" abläuft, warum sollte ich dann "Sympathie" verteilen? Wir Menschen können einen Kampf auf Leben und Tod nicht emotionslos mit ansehen und auch deshalb gibt es einen Unterschied zwischen Mensch und Tier.

Ein Tier lebt in der Natur, es fühlt sich als Teil dieser Natur. Wenn ein Reh von einem Luchs "geschlagen" wird, dann denkt das Reh nicht in letzter Sekunde: "Was wird denn jetzt aus meinen Kindern?"

Wenn ich die Libellen am Fischweiher beobachte, dann fliegen in gewissen, zeitlichen Abständen Vögel über die Wasseroberfläche und es sieht so aus, als "schnappten" sie nach Insekten. Weil ich Libellen fotografieren will und hoffe, eine möglichst große Auswahl zu haben, wünsche ich den Vögeln, daß sie keinen Erfolg haben.

Andererseits, wenn ein Vogel vor mir auf einem Zweig sitzen würde, mit einer großen Libelle im Schnabel, dann würde ich innerlich jubeln und versuchen, ein möglichst schönes Foto davon zu machen. Das heißt, bei uns Menschen kommt es immer auf den "Standpunkt" an, wie wir unsere Sympathie verteilen. Wir können jedoch nicht wollen, daß die "Jäger" in der Natur immer das Nachsehen haben. Ganz im Gegenteil.

Jetzt sind wir bei "Darwin" und dem "Survival of the fittest" angelangt. Ich behaupte, wir "verstehen" Darwins Evolutions-Geschichte als "Theorie", können aber in der Realität Verstand und Gefühl nicht "synchronisieren". Darwin hat sich zunächst nicht getraut, das zu veröffentlichen, wovon er überzeugt war. Er hatte gute Gründe dafür und wurde auch, als er endlich mutig genug war, heftig angegriffen. Es erscheint nicht "menschlich" zu sein, einer natürlichen Aussonderung das Wort zu reden.

Für unseren "Christus" ist es unerlässlich, dem Schwachen das Überleben zu gewähren. Für das Fortbestehen allen Lebens ist es unerlässlich, das Schwache auszusortieren. Diesen Zwiespalt kennen nur wir Menschen und deshalb zum Schluß ein letztes Mal: Mensch ist Mensch und Tier ist Tier!

15.11.19 10:42
 
Letzte Einträge: Darf der denn das? , Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2, Was soll das sein?, Auflösung des Suchrätsels!, Der Narr geht nach Hause!


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Methusalem (15.11.19 17:00)
"Für das Fortbestehen allen Lebens ist es unerlässlich, das Schwache auszusortieren."

Wo beginnt denn das Schwache beim Menschen? Ab wann gehört denn deiner Meinung nach "aussortiert"?
Erklär das doch mal.


padernosder (15.11.19 21:00)
Hallo Methusalem,

schön von Dir zu hören. Ich meinte nicht das "bewußte" Aussortieren" von "schwachen" Menschen. Sorry, wenn das so ankam.

Ich sprach von der Theorie des "Survival of the fittest", einem "Naturgesetz", dem auch Darwin zustimmte. Die "geeignetere Lebensform" setzt sich auf Dauer durch. Beispiel: "Homo sapiens" - "Neandertaler".

Daran kann man sicher mit gutem Recht zweifeln. Ich bin der Letzte, der seine Zweifel freiwillig aufgeben würde. ;-).


Methusalem (17.11.19 12:46)
Deine geschriebenen Worte sind sehr oft doppeldeutig.
Absicht?

Und – der 'Neandertaler' ist nicht einfach ausgestorben, er vermischte sich mit dem 'Homo Sapiens'. Wir haben alle Genmaterial des 'Neandertalers' in uns.

"Die geeignetere Lebensform setzt sich auf Dauer durch" – da frage ich mich, ob der Homo Sapiens für die Erde wirklich die geignetere Lebensform ist.


padernosder (17.11.19 14:35)
Hallo Methusalem,

"Doppelsinnigkeit" setze ich gerne bewußt ein. Ich schreibe ja vor allem, um zu unterhalten und zum Nach- bzw. Mitdenken anzuregen. Im Besitz von irgendwelchen "allgemeinen bzw. eindeutigen Wahrheiten" bin ich sicher nicht.

Wenn ich Deinen letzten Absatz lese, weiß ich, daß Du auch Freude daran hast, nicht immer "klar und deutlich" zu formulieren, was Du meinst. ;-)

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