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Ihr werdet es nicht für möglich halten!

Obwohl ich gestern ganz besonderes Glück und Vergnügen beim Waldspaziergang erleben durfte, will ich meinen Bericht mit dem beginnen, was mir beim Wandern im Wald immer wichtig ist - den Blick auf interessante Details zu richten, auf die "kleinen Schönheiten" am Wegesrand.

Im hellen, schräg einfallenden Sonnenschein lief ich noch vor der Mittagszeit los. Über den Weinbergen, im lichten Wald, fühlte ich zunächst eine sehr angenehme "Frühlingsluft". Selbst im Schatten lag die Temperatur bei 14° C. Meine Hoffnung, mit Tautropfen behangene Gräser zu finden, war vergebens.



Es tat mir weh zu sehen, wie ein Waldbesitzer mit schwerem Gerät "Holz machte". Tiefe Reifenspuren gruben sich in den Waldboden. Kleinere Stämme lagen zwar kurz geschnitten und gestapelt unter den Bäumen, doch daß der "Berserker" diesen großen Stamm einfach im Geäst eines anderen Baumes hängen ließ, das zeugte schon von gedankenloser Willkür.



Ich weiß natürlich, daß auch hier in meiner Gegend der Wald vor allem seinen "Nutzen" zu erbringen hat. Andererseits lese ich vom "Steigerwald Panoramaweg" und vom "Kelten Erlebnispfad". Wie auch immer, bald werde ich tiefer im Wald sein, wo ich hoffentlich keinen "Kahlschlag" mehr mit ansehen muß. Ein letzter Blick auf die Schnittstelle eines Astes...



Leider kann ich euch nicht sagen, welcher Art dieses Holz mit dem weichen Kern ist, doch das hier sollte der Stamm einer "Schwarzkiefer" sein. Interessant ist das "Muster" der Rinde. Sicher erkennt ihr auch Nase, Mund und Auge des Baumgesichts... ;-)



"Marie" hat kürzlich hier geschrieben, sie vermute den Haselnuß-Pollen in der Luft - hier der Beweis. ;-)



Für mich immer wieder beeindruckend sind die stacheligen Rosen- und Beerengewächse. Die kleinen Blutstropfen auf meinem Hosenbein sah ich erst, als ich zuhause die Hose auszog. ;-)



Neben den Dornenbüschen sind auch die Baumpilze im Wald immer anzutreffen.



Wenn ihr so wollt, dann könnt ihr bis hierher von meiner "Vorrede" ausgehen, denn jetzt kommt der "Admiral". Ja, es war mir ein Fest - unglaublich, aber wahr. Schon auf dem Hinweg zur Ruine der Kunigundenkapelle sah ich etwas Dunkles fliegen, groß wie ein Schmetterling. Ich dachte an einen Nachtfalter, jedenfalls war mein Interesse geweckt und auf dem Rückweg wollte ich mir Zeit nehmen.

Insekten tummeln sich dort, wo es hell und warm ist. Ich saß also bequem auf dem weichen Waldboden und brauchte nicht lange zu warten. Deutlich hob sich der dunkle, fliegende Schatten vom Hellbraun des Laubes ab, mit dem der Waldboden bedeckt war. Meine Augen folgten dem Schatten. Der ließ sich nieder, zehn Meter von mir entfernt. Vorsichtig näherte ich mich an und dann sah ich die schönen Farben - es war ein "Admiral"!



Ein junges Exemplar - das schloß ich aus den reinen, kräftigen Farben des Falters. Das "Schwarz" der äußeren Flügel und die orange-roten Streifen - herrlich. Ja, und dann begann das "Spiel", welches ich schon so häufig beschrieb: Vertrauen aufbauen, nur nicht zu schnell zu viel wollen. Als der "Admiral" schließlich kurz aufflog um ein Stück näher bei mir zu landen, wußte ich, er ist ebenso neugierig wie ich! ;-)



Nachdem ich die ersten, brauchbaren Fotos geschossen hatte, wollte ich wissen, ob da vielleicht noch mehr ginge. Immer wieder flog der "Admiral" auf und ließ mich auf seine Rückkehr warten. Kein Problem - ich hatte Zeit. Beim nächsten Mal saß er - ohne das ich ihn kommen sah - auf einem Baum.



Ich will ja nicht zu euphorisch werden, doch aber deutlich machen, daß ich zu Beginn meines Spaziergangs nicht im Geringsten damit rechnete, einen farbenprächtigen Schmetterling fotografieren zu können. Dann sah ich einen fliegenden, dunklen Schatten und hatte ein wenig Hoffnung, einem "Frühlingsboten" zu begegnen. Und Minuten später erblickte ich - auf dem Waldboden sitzend - einen "Admiral". Das war einfach - wieder einmal - ein Glückstag! Aber machen wir weiter... ;-)

Als ich meinem Freund ganz nahe kam, saß er etwas ungünstig im Gegenlicht, doch er hatte jede Scheu verloren und blickte unerschrocken in die Kamera..





Hatte ich vor Kurzem nicht geschrieben, es wäre schön, wieder einmal... So freut es mich sehr, euch diese Fotos zeigen zu können und beende meine "Foto-Reportage" mit einem weiteren "Frühlings-Boten"...



Wir können ja alle über "Klima" und "Umwelt" spekulieren wie wir wollen - Tatsache ist, daß ich am 16. Januar 2020 im Wald über den Weinbergen einen "Admiral" fotografierte. Und es war nicht der Einzige. Das konnte ich zweifelsfrei feststellen, als ein etwas "zerfleddertes" Exemplar vor mir saß, welches im Bild vorzustellen ich nicht für nötig halte. ;-)

17.1.20 09:03
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pally (17.1.20 19:05)
Tachchen, das sind ja großartige Aufnahmen zu dieser Jahreszeit! Wer hätte das gedacht, im Januar einen Schmetterling zu entdecken! Eigentlich lässt das schon ein bißchen den Frühling erahnen. Aber wahrscheinlich kommt bald das böse Erwachen... Bei uns sinken die Temperaturen schon wieder . Schönen Abend,pally


Faradei (18.1.20 00:53)
Aber hallo, Winterloch gibt es nur für die menschliche Kreatur. Die Natur kennt das nicht.
Padernosder: Schön, wie du das bebildert hast.

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