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Antisemitismus - was geht es mich an?

Ein "Antisemit" bin ich nicht! Zudem finde ich es schlimm, daß der "Antisemitismus" in Deutschland und anderen Ländern immer mehr "Sympathisanten" findet.

Da ich aber in der Lage bin, selbständig und logisch zu denken, halte ich es nicht für nötig, von "anderen Leuten" zu hören, wie ich den "Holocaust" in meinem Leben einzuordnen habe. An den verbrecherischen Taten des Hitler-Regimes trage ich nicht die mindeste "Schuld". Wenn sich dann unser Innen- und Heimatminister hinstellt und sagt, soetwas darf "nie wieder" geschehen, dann weiß ich, daß er zwar recht hat, aber... wem muß er diese Selbstverständlichkeit sagen? Mir nicht!

Der eigentliche Konflikt - der uns Deutsche "quält", ist doch die Tatsache, daß unsere Väter und Großväter in einem Krieg kämpften, ihr Leben verloren, den sie nicht verlieren wollten. Trotz eines Nazi-Regimes, trotz der Konzentration-Lager, wollten sie den Krieg gewinnen, weil sie Frauen und Kinder zuhause hatten, weil sie keine Feiglinge sein wollten. Und wir, die Deutschen mit der "'Gnade der späten Geburt", müssen dieses Verhalten nun "einordnen".

Sollen wir zu der Überzeugung gelangen, unsere (männlichen) Vorfahren seien "Mörder in Uniform" gewesen, weil sie im Namen eines verbrecherischen Regimes grausames Unrecht begingen? Oder müssen wir nicht an der Seite unseren Vorfahren stehen, die schließlich unsere "Erzeuger" sind. Darf ich als Sohn meinen Vater "verurteilen", weil er dem Ruf Hitlers zu einer Zeit folgte, wo der Krieg noch nicht verloren, die KZ´s noch nicht errichtet waren?

Schwierig wird es auch, wenn gesagt wird, am 8. Mai 1945 sei Deutschland vom Kriegsgegner "befreit" worden. Richard von Weizsäcker hat das zum 40. Jahrestag des Kriegsendes gesagt. Doch er hat gleichzeitig noch viel mehr gesagt und wer das alles noch einmal nachliest, dem wird klar, daß auch ein Intellektueller, daß auch ein großartiger Denker wie unser ehemaliger Bundespräsident kein einheitliches Denkmuster für uns "Spätgeborene" vorlegen kann.

Doch ich weiß einen Ausweg, denn nach dem "Zweiten Weltkrieg" war dieser offensichtlich! Es muß heißen: "Nie wieder Krieg!" Das war nach 1945 jedem klar. Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen! Wer heute die Rolle der verbrecherischen Nazis einnimmt, ist leicht auszumachen. Es sind all jene, die an irgendeinem Kriegsgeschehen "aktiv" beteiligt sind. Der "Holocaust" war nur innerhalb eines Krieges möglich. Völker haben sich auch während des Balkankrieges gegenseitig "abgeschlachtet", Frauen sind zu Tausenden vergewaltigt worden, und in Vietnam hat man die Menschen durch die "Grüne Hölle" geschickt.

Jeder von uns kennt weitere Beispiele und wer wollte das Eine "grausamer" nennen als das Andere? Also, liebe Politiker, erzählt mir nichts davon, daß ich Auschwitz nicht vergessen soll. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Zeigt Tatkraft und richtet sie gegen diejenigen, die noch heute dem Kriegsverbrecher Hitler hinterher laufen!

Es würde jetzt zu weit führen, wenn ich auf die Bedeutung von Demokratie, auf die Wichtigkeit einer starken Opposition hinweise. Auch all jene Kräfte, die in ihrem Land eine "demokratische Aufteilung der Macht" verhindern, bzw. abbauen, müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, einen gefährlichen Weg zu beschreiten.

29.1.20 10:15
 
Letzte Einträge: Können Tiere sprechen?, In eigener Sache - Teil 2, Was soll das sein?, Auflösung des Suchrätsels!, Aufklärung!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mirco / Website (30.1.20 07:04)
Hallo,

ein sehr schwieriges Thema, welches Du aber großartig erfasst hast. Wenn ich heute aus Überzeugung sage, dass ich Israel für einen Schurkenstaat halte, werden mich vermutlich viele als Antisemit verurteilen. Obwohl ich gar nichts gegen die Bevölkerung Israels habe und auch den Holocaust natürlich vollends verurteile!
Ich schließe mich dir vollends an: Nie wieder Krieg und überall auf der Welt sofort damit aufhören! Allerdings wird daraus leider nichts, da der Kapitalismus den Krieg in sich trägt wie die Wolke den Regen. Leider ist unser Wirtschaftssystem absolut alternativlos.

Viele Grüße aus dem Quarantänegebiet

Mirco

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