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Nachts werden Märchen wahr!

Meine verdammte Neugier trieb mich noch einmal hinaus. Schon war ich die Treppe hochgestiegen, hatte die Schuhe abgestreift, als mir klar wurde, wenn ich jetzt nicht gehe, werde ich diese Fotos niemals schießen. Morgen nicht, diesen Winter nicht, im Leben nicht...

Wieder war es stockdunkel, als ich mit Erleichterung feststellte, der Schneefall hat aufgehört und die Besorgnis um meine Kamera ist unbegründet. Auf den Dächern der Häuser und Autos lag Schnee. Ein matschiger Schnee, der während des Nachmittags in dicken, weißen Flocken zu Boden fiel. Dort blieb er vorläufig auch liegen, das erste Mal in diesem Jahr.

So lief ich los, in den Schnee hinein, ohne Kamera, da eine Schneehaube auf dem Objektiv für mich eine Horror-Vorstellung ist. Doch spazieren gehen, wenn es schneit, das will ich mir nicht nehmen lassen... Nun war ich also zurück, und bevor es dunkel wurde, sah ich vom Westen her eine Aufhellung des Himmels.

Wiegesagt, es war letzten Endes meine nie versiegende Neugier, die mich in der Gewißheit, eine Märchenwelt fotografieren zu können, noch einmal losgehen ließ. Und selbst auf die Gefahr hin, mich zum hundersten Mal zu wiederholen, will ich zum besseren Verständnis eines Teiles meiner Fotos sagen, sie zeigen eine Welt, die wir alle mit bloßem Auge nicht sehen können. Und ich, der nachts unterwegs ist, vertraue meiner Kamera, daß sie mir Dinge offenbart, die ich "mit wachem Auge suchend" nur ahnen kann, bevor sie dann wunderbar das Licht der Märchenwelt erblicken.

Also, stellt euch bitte eine kleine Stadt vor, die ein ausgiebiger, großflockiger Schneeschauer binnen Stunden weiß überzuckerte. Nun ist es abend geworden und der Schnee schmilzt schon wieder dahin. Soweit ist alles nachvollziehbar, die Bilder aber, die ich euch zeige, kann niemand sehen...

Es ist ein glasklarer Wassertropfen, doch seine Form ist eigenwillig.



Ein Krokodil öffnet sein gefräßiges Maul.



Das noch gefrorene Wasser klammert sich an den Flechten fest.



Der Übergang von Schnee zu Wasser ergibt die schönsten Tropfen...



...und Spiegelungen.



Auch an den Hühnerfüßen. ;-)



Die Phantasie der Natur in Sachen Formgebung ist unbegrenzt. Hier beschnuppern sich zwei Nasenbären. ;-)



Diese "Konstruktion" wird nicht mehr lange die Balance halten.



Auf der Mauer, an den zarten Halmen des kleinen Mooskissens, tummeln sich die winzigsten Tropfen.



Natürlich war ich auch wieder bei den Schneeglöckchen am alten Forsthaus.





Zum Schluß will ich es auf die Spitze treiben. Das durchdringende Auge der Kamera hat uns die Nacht zum Tag gemacht. Aber hier wird es nun extrem schwierig... was könnte das wohl sein? ;-)



13.2.20 11:02
 
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