Fotografiert und erzählt!
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Abonnieren

    thea-klavier
   
    marie-adel-verpflichtet

   
    indianwinter

    lebenslabyrinth
   
    mirco-reisen

    - mehr Freunde

   
   Fotos
   Indianwinter
   lebenslabyrinth
   Marie
   mirco-reisen
   pally66
   thea-klavier



https://myblog.de/padernosder

Gratis bloggen bei
myblog.de





Arbeitslager oder Lebensfreude?

Nach dem Krieg - beglückte uns der Adenauer,
ein zäher Kerl, von bewundernswerter Lebensdauer,
als er dann endlich - im 'Sauerstoffzelt' - von uns ging,
stieg ein zigarrerauchender Dicker in den Ring.

Diesem Anti-Sportler schrieb man die 'soziale Marktwirtschaft' zu,
doch er hielt sich nicht lange, so schob man uns in aller Ruh`,
einen ehemaligen Nazi unter, einen ganz schlimmen Finger -
die Bühne betrat - wir vergessen ihn schnell - Kurt-Georg Kiesinger.

Das Volk hatte genug - es wollte jetzt einen Sozialdemokraten,
die Konservativen meinten, dies würde dem Lande schaden,
doch das Volk holte sich nach dem Willy auch noch den Helmut,
und schau´n wir zurück, es tat uns allen ganz gut!

Wir in Deutschland sind - angeblich - eine "überalterte" Gesellschaft. Dennoch gibt es auch bei uns viele Menschen, welche die 60er- und 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts nicht bewußt erlebten. Dazu gehören z.B. auch Bürger und Bürgerinnen, die in der DDR unter völlig anderen Umständen aufgewachsen sind.

Heute sprechen wir davon, nicht ohne Grund, daß unsere Gesellschaft "verroht". Jeder weiß was ich meine, die Fakten sind bekannt. Und nun behaupte ich - das mag Manchen erstaunen - in der BRD der bezeichneten Zeit herrschten wesentlich "schlimmere Zustände" als heutzutage. Ich denke, das sollte man wissen, gerade dann, wenn man glaubt, vor der Zukunft Angst haben zu müssen.



Da ist, als erstes Beispiel, der "Kalte Krieg". Die "Westmächte" gegen den "Ostblock" - "Kapitalismus" gegen "Kommunismus". Beide Seiten standen sich unversöhnlich gegenüber, in jeglicher Hinsicht und speziell in Deutschland, sowohl in der DDR als auch in der BRD, standen Waffenarsenale unbeschreiblichen Ausmaßes. Und ständig wurde an der Rüstungsspirale gedreht, ein "Wettrüsten" ohne Ende.

Die beiden deutschen Staaten wetteiferten, wo es nur ging. Die DDR erzielte vor allem im Sport große Erfolge. Heute kennen wir die Umstände viel besser, aber "damals" lagen die Tatsachen noch nicht auf dem Tisch. Die ganze Welt wunderte sich, wie erfolgreich die kleine DDR ist. So dauerte es nicht lange, und die DDR war weltweit anerkannt.



Der mir wichtigste Punkt ist folgender. Heute beklagen wir den Haß gegenüber Fremden, der in unserem Land sichtbar wird. "Damals" galt der Haß der "etablierten" Gesellschaft der eigenen Jugend. Die Älteren glaubten, den Jüngeren vorschreiben zu können, wie sie zu leben hätten. Das galt auch für Frauen. Diese beiden Gruppen wurden unterdrückt und beschimpft. Der hauptsächlich "konservative" Bürger scheute sich keineswegs, die aufmüpfige Jugend ins Arbeitslager stecken zu wollen, oder gar Schlimmeres.

Wer das nicht erlebt hat, kann es sich nicht wirklich vorstellen. Oft standen sich Väter und Söhne kampfbereit gegenüber und die Mutter stand zwischen den Beiden. Die Väter sprachen im Ton eines Feldwebels bei der Wehrmacht ihre Befehle aus und alle Anderen hatten zu gehorchen. Wir sollten wissen, daß solche "Spießbürger" ihre politische Heimat vor allem bei der "CDU/CSU" hatten. Die "Merkel-CDU" ist bei Weitem nicht mehr das, was sie in den Jahrzehnten nach dem "Zweiten Weltkrieg" war. Doch weil es immer noch genug "Beton-Köpfe" gibt, müssen wir heute mit einer "AfD" leben.



Vielleicht erwecke ich einen falschen Eindruck, wenn ich sage, ich habe schon Schlimmeres erlebt, als die heutigen Zustände. Das möchte ich natürlich nicht, denn unsere gegenwärtigen Probleme sind gewaltig. Aber ich habe den Umgang mit der Angst lernen müssen und bin heute recht entspannt. Wenn ich einige Jahrzehnte und noch weiter zurückblicke, dann stelle ich fest, daß wir Menschen immer länger und besser leben.

Wenn mich jemand vor einem fallenden Stein warnt, der meinen Kopf treffen könnte, bin ich ihm dankbar. Wenn mir aber jemand sagt, mich könnte eines fernen Tages ein fallender Stein treffen, dann halte ich diese Aussage für dummes Geschwätz. Soll heißen, es ist noch nicht entschieden, wie es unseren Ur-Enkeln und deren Nachkommen ergehen wird. Warum also sollten wir in Panik verfallen? Warum sollten wir Angst haben? Die Wahrheit ist, daß sich der Mensch schon immer zum Besseren hin entwickelt hat. Es besteht guter Grund, positiv zu bleiben und die "Lebensfreude" nicht den "Verrückten" zu überlassen. ;-)

23.2.20 08:24
 
Letzte Einträge: Auflösung des Suchrätsels!, Aufklärung!, Rückkehr zum Fischweiher!, Ausgangs-Sperre - bloß das nicht!, Im Kloster ist die Hölle los!


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Dorehn (26.2.20 00:39)
...ja, Angst wegen gewalttätigen Zuständen in d.Gesellschaft in unterschiedlicher Ausprägung gibt's immer wieder... aber deshalb “Abstumpfen“ gibt's nicht! - sondern immer wieder neu Position beziehen zu den Geschehnissen - bleibt Aufgabe einer couragierten Gesellschaft u. jedes Einzelnen! - und genau das ist deinen Worten zu entnehmen! Vielen Dank! - und LG, Dorehn

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung