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Ausgangs-Sperre - bloß das nicht!

Der Kräuterlikör aus Italien fließt kontinuierlich in meine Kehle. Ich bin alleine. Im Fernsehen wird diskutiert. Und es werden Frauen gezeigt, die ihre Kinder auf gesperrte Spielplätze bringen. Ihre Argumente hierfür sind stupide. Sie denken nur an sich selbst und meinen, die Befriedigung des Spielbedürfnisses ihrer Kinder sei wichtiger als deren Gesundheitsvorsorge.

Es ist ja auch schwer zu verstehen. Warum muß die Ausbreitung der Corona-Pandemie unbedingt verlangsamt werden? Diese verdammte, unsichtbare Seuche! Wir lassen uns nicht unterkriegen! Sollen sie doch kommen, diese Scheiß-Viren, mich kriegen sie nicht und auch nicht meine Kinder!

Diese Überzeugung ist leider unbegründet. Die meisten von uns wird es "erwischen". Etwa 70 % der Bevölkerung Deutschlands. Aber das ist nicht das Problem. Eines Tages werden "wir" uns tatsächlich wehren können. So hilflos wie heute werden "wir" nicht bleiben. Dann schlagen wir zurück, mit einem Impfstoff, mit dem kalten Bewußtsein aufgeklärter Menschen.

Ich bin einer, für den die "Selbstisolation" keinerlei Problem darstellt. Das ist mein "Programm", das ist mein Wille. Ein "selbstbestimmtes Leben" erfordert konsequenter Weise die Abkehr von Personen, die Einfluß auf mein Leben haben könnten. Aber ich verstehe natürlich, daß die meisten Menschen anders leben. Sie haben Kinder, sie haben Familie, sie haben einen Beruf. Und wenn z.B. "Dorehn" als Musiklehrerin jetzt Probleme hat, ihre Unterrichtsstunden "zu geben", ihr Geld zu verdienen, dann kann ich das durchaus nachvollziehen.

Ratschläge sind also immer "daneben", denn wir sind alle in einer unterschiedlichen Ausgangs-Position. Aber, und das ist ein wichtiger Punkt, je stärker das Leben insgesamt eingeschränkt wird, desto "gleicher" werden wir. Sollte also jetzt - wie z.B. in Frankreich - eine "Ausgangs-Sperre" kommen, dann ist es egal, welchen "Lebensplan" wir haben, dann sind wir Gefangene in unserem eigenen Heim und werden auf Tätigkeiten zurückgeworfen, die uns keine große Auswahl mehr lassen. Wohl dem, der über ein "Home-Office" verfügt.

In meinen Bücherregalen steht noch Einiges, was ich mir irgendwann einmal zu lesen vornahm. Mein bevorzugter Lesestoff sind "Klassiker" und historische Romane. Hierbei interessiert mich vor allem die "italienische Renaissance", das 18. Jahrhundert von Goethe, Schiller und Kant und dann die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als die Kunst vielfältige Blüten trieb. Die zeitliche Nähe von "Kandinsky" und dem "Jugendstil" erfasse ich nicht auf Anhieb. Der Übergang von Impressionismus zum Expressionismus scheint folgerichtig, da sich die Begriffe vom Namen her ähneln, doch die "Inhalte" sind sich "absolut" fremd. Hinter den beiden großen Stilrichtungen steht die "Belle Epoque" und auch der junge Picasso wird schon auffällig.

Und jetzt haben wir es mit einem völlig destruktiven Thema zu tun. Ich sehe den Niedergang von Kunst, von Freiheit und Lebensfreude. Soll ich mich von Politikern zur Untätigkeit "verdonnern" lassen? Mein Platz ist da, wo die Winde wehen, wo die Natur erwacht. Ich will "Kunst" schaffen, indem ich das Unsichtbare sichtbar mache. Meine Kamera ist mein zweites Auge, vergleichbar dem Auge eines Adlers, der in einer ganz anderen Welt lebt, indem er Dinge sieht, die sich dem Auge einer "geschlossenen Gesellschaft" entziehen.

Der französische Premierminister Macron spricht vom "Krieg". Ich weiß nicht, was ihn dazu verleitet. "Krieg" ist das Schlimmste, was sich Menschen vorstellen können. Frankreich führt einen "Krieg gegen unbekannt" - was soll das!? Warum schürt Macron zusätzliche Ängste, warum sperrt er sein Volk ein? Es geht doch um die "körperlichen" Kontakte, die zu vermeiden sind. Was ist da gegen einen Waldspaziergang zu sagen? "Soziale" Kontakte sind durchaus wünschenswert. Dazu lassen sich "digitale Medien" vorteilhaft - weil nutzbringend - einsetzen.

In Arzt-Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und Arbeitsämtern herrscht zur Zeit "Hochkonjunktur". Wir dürfen den Beschäftigten dort gerne aus dem geöffneten Fenster applaudieren, wie es jetzt in Köln geschehen ist. "Solidarität" ist dringend erforderlich! Darüber sollten auch die "rebellischen" Mütter auf den gesperrten Kinder-Spielplätzen einmal nachdenken. ;-)

18.3.20 07:37
 


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