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Der Humor und die Eintönigkeit!

Nicht jeder "versteht" in diesen Tagen noch Spaß. Wir hören den "Verhaltens-Ratgebern" zu, befolgen die Anweisungen und hoffen, daß uns das Corona-Virus - wenn schon - nur in seiner mildesten Form "erwischt". Ich wünsche jedem von euch, daß er gut durch diese scheinbar unsicheren Zeiten kommt, die Seuche vielleicht schon schadlos überstanden hat. Eine langanhaltende "Immunität" wäre natürlich das Allerbeste, was uns derzeit widerfahren kann.

Jetzt beweist sich, ob der Humor wirklich dann seinen eigentlichen Sinn erfüllt, wenn wir "trotzdem" lachen. Kürzlich schrieb ich über die Wichtigkeit des "eigenständigen Denkens". In dieser Zeit, da vieles anders ist als vorher, und keiner weiß, wie genau es weiter geht, ist das selbständige Denken umso wichtiger. Wir legen uns die Welt in unserem Kopf so zurecht, wie "wir" wollen.

Ein Komiker, ein Satiriker, der "muß" seine Witze auf Kosten anderer Leute machen. Im Fernsehen gibt es eine Sendung namens "Ladies Night". Während dieser treten Komikerinnen auf, die fast immer "gegen Männer schießen". Das muß ich als Mann aushalten, auch wenn ich über manches "sexistische, platte Vorurteil" nicht lachen kann. Wichtig ist, innerhalb dieser satirischen Fernseh-Sendung "dürfen" Frauen jede Art Witze über "männliches Verhalten" machen, zumindest solange, wie sie Lacher*innen finden - und das tun sie. ;-)

Es ist nicht wichtig, ob mancher Mann den Fernseher abschaltet, weil ihm diese Art von Humor nicht gefällt, denn so wird es immer sein: Der Eine lacht herzlich und befreit auf, der Andere bekommt einen Tobsuchts-Anfall - und gerade das ist Humor! ;-)

Es würde mich freuen, wenn im Folgenden der Ärger ausbliebe. Es handelt sich um eine völlig frei erfundene Erzählung. Sollten sich Ähnlichkeiten mit realen Personen bzw. Geschehnissen ergeben, so ist das rein zufällig! ;-)

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Nein, der Kevin ist nicht allein zuhause! Er sitzt auf dem Klo, weil er woanders keinen Platz findet. Papa hat sein Kinderzimmer zum "Home-Office" erklärt und Mama betreibt im Wohnzimmer eine Art "Video-Kindergarten". Kevin hat noch eine große Schwester, Lena, die schaut aus dem Küchenfenster und kocht nebenbei Kaffee, weil der Papa und die Mama gerade keine Zeit haben, auch das noch zu erledigen.

Kevin braucht das Klopapier nicht zu suchen. Er zieht seine Hosen hoch und schleicht auf den Zehenspitzen in den Flur. Dort spielt er auf seinem alten "Game-Boy", weil er mit seiner "Whatsapp-Gruppe" zerstritten ist. Angeblich haben sich unter den Vätern jetzt verstärkt Kindermörder breit gemacht. Der "Julius" aus der Dominikanergasse hat ein "blaues Auge", heißt es. Und die "Doris" vom Fischmarkt sei von ihrem eigenen Vater... aber das sind nur Gerüchte.

Wütend feuert Kevin den Gameboy gegen die Schlafzimmertür. Dahinter befindet sich der einzig leere Raum der Wohnung. Aber dort riecht es irgendwie "anders" und die Eltern haben es den Kindern strikt verboten, in ihrem Schlafzimmer zu spielen. "Kevin" zieht leise seine Schuhe an und verschwindet mit seinem Skateboard nach draußen. Doch er hat Lena am Küchenfenster vergessen. Sie schreit aus Leibeskräften: "Papa, Mama, der Kevin haut ab!"

Erstaunlicher Weise erfolgt keine Reaktion. Kevin fährt gekonnt um die nächste Hausecke und kann den beiden Polizisten nicht mehr ausweichen. "Oh, tut mir leid", stammelt er. Der eine Polizist ist eine Frau. Diese lächelt ihn an und fragt, wo er denn hinwolle? Er sagt - und beißt sich sofort auf die Zunge: "Auf die Skater-Bahn". Die freundliche Polizistin klärt Kevin darüber auf, was er schon längst weiß: "Die Skaterbahn ist geschlossen!"

Kevin ist ein cleveres Kerlchen und so schießt ein Gedanke durch seinen Kopf. "Wie wäre es denn, wenn ich mich blöd stelle"? So antwortet er der Polizistin: "Okay, dann fahre ich zu Burgerking, mein Magen verlangt nach einem Doppel-Whopper!" Nun mischt sich der männliche Polizist in die Unterhaltung ein und meint: "Name und Adresse!" Oh je, denkt Kevin, nun wird es ernst: "Julius Luther, Dominikanergasse 12." Die beiden Polizisten schauen sich erstaunt und fragend an, dann meint der strenge Polizist: "Du verlogenes Bürschchen. Wir kommen gerade von der Dominikanergasse, weil dort ein Julius Luther weinend von der Skaterbahn nach Hause kam, die Polizei anrief und behauptete, er sei von seinem Vater verprügelt worden!"

"Scheiße", dachte Kevin, "das ging in die Hose". Er machte ein reumütiges Gesicht und mit einem treuherzigen Augenaufschlag sagte er: "Tut mir leid, daß ich gelogen habe, aber wenn Zuhause Polizei auftacht, dann bin ich geliefert". Nun wurden die beiden Polizisten natürlich neugierig und begleiteten Kevin bis vor die Haustüre. Lena fing sofort wieder an zu schreien: "Polizei, Polizei!"

Diesmal stürzte der Vater sofort ans Fenster und rief: "Na Du Bengel, was hast Du diesmal ausgefressen? Die Polizistin ließ sich vom Vater bestätigen, daß er der Erzeuger dieses zum Lügen neigenden Kindes sei und wollte die Sache auf sich beruhen lassen. Doch der männliche Polizist konnte es nicht unterlassen, dem Vater noch ausführlich die Leviten zu lesen. Schließlich rief dieser, der wortreichen Belehrung überdrüssig, die Polizei sei eine ähnliche Seuche wie die Corona-Pandemie und er würde gleich nach unten kommen, dann würde sich schon herausstellen, ob der Herr Polizist nur über eine große Klappe verfüge.

Kevin war schlau genug, sich während des Wortwechsels zu verdrücken. Die Polizistin nickte ihm sogar lächelnd zu, als er Fersengeld gab. Die Mutter hatte sich bei all dem Geschrei nicht aus dem Konzept bringen lassen und pflichtbewußt ihre Kindergarten-Kinder weiterhin betreut. Lena mußte, aus einem spontanen Impuls heraus, den abziehenden Polizisten noch ihre lange Zunge zeigen. Anschließend bediente sie überaus freundlich ihre Eltern mit Kaffee und Gebäck und freute sich über eine gelungene Abwechslung in ihrem sonst so eintönigen Dasein! ;-)

6.4.20 11:20
 


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