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Von Freiheit und anderen Ungewißheiten!

Vorsicht - Satire! ;-)

Wir müssen uns entscheiden, in diesen Tagen. Wollen wir zu der "Hardcore"-Gruppe gehören, die zur Vorsicht mahnt und dem Virus nicht die geringste Chance geben will, oder gehören wir lieber der Gruppe an, die den persönlichen "Freiheits-Rechten" das Wort redet und die staatliche Bevormundung nicht mehr erträgt?

Dabei ist es doch gar nicht so schwer, denke ich. Wir müssen jetzt - sowohl klug als auch strategisch vorgehend - ganz viele Menschen "testen". Daten, Daten, Daten! Ganz wichtig ist dabei die "Gretchenfrage". Ihr wißt nicht mehr wie diese lautet? Also "Gretchen" fragte den "Faust" sinngemäß, ob er denn an Gott glaube, worauf der böse Faust das minderjährige Gretchen schwängerte - und damit war die Frage dann ausreichend beantwortet. ;-)

Also nochmal - wir müssen die Menschen in diesen Tagen unbedingt fragen, ob sie an Gott glauben. Ihr wißt ja, mit einer wohlmeinenden "Christenheit" steht und fällt alles auf dieser wahrscheinlich runden Erdkugel. Es ist ja so - wenn zwei Milliarden Menschen sagen, die Erde ist eine Scheibe, dann nützt es den kompetentesten Natur-Forschern und Astronomen nichts, das Gegenteil bewiesen zu haben. "Mehrheiten" verfügen über die "Wahrheit", das müssen wir endlich verstehen. Gerade auch in der Politik. Wenn die Kanzlerin "Maul halten" ruft, dann erschrecken sich die anderen Regierungsmitglieder dermaßen, daß sie sofort eine "Mehrheit" hinter der Kanzlerin bilden und beschließen, daß ich zum Einkaufen mit einem "Maulkorb" gehen muß. Ich rufe "pfui" und "Entmündigung", aber hinter meinem dicken Fan-Schal hört mich keiner mehr.

Wer aufgepasst hat, der ist jetzt halbwegs im Bilde. Wie die Lage zu beurteilen ist, erkenne ich nur mit dem "christlichen Weltbild" vor Augen! Darauf kommt es an! Wir müssen hin zu den "Aussätzigen", ihnen die Hand reichen und sie nicht vor der Stadt in Quarantäne stecken. Das mußt Du als "Christ" hinbekommen - dem "Lepra-Kranken" die Hand schütteln, ohne Zucken in Mund- und Augenwinkeln, wenn dem armen Kerl dabei die "Extremitäten" abfallen!

Wer scheißt sich denn gleich in die Hosen, angesichts eines unsichtbaren Feindes? Christen sind starke, selbstbewußte Wesen. Die folgten auch einem ehemaligen Postkartenmaler zu Tausenden in den Tod, als dieser sinnlose Befehle gab. Allerdings, der hatte die Massen hinter sich und selbst auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole: "Mit der Masse kommt die Klasse!"

Aber jetzt mal langsam... kann es sein, daß ich mich völlig "verrannt" habe? Kann es sein, daß ich, der zweitgrößte deutsche Philosoph nach Immanuel Kant, nicht beachtete, daß fast alle Menschen Angst vor dem Tod haben? Warum ist die "Christenheit" nicht gelassener, was das Sterben betrifft? Wir wissen doch, geboren zu werden heißt, sich aufs Sterben vorzubereiten! Warum begeben wir uns in eine "selbstverschuldete Unmündigkeit" - wie es mein obiger Kollege formulierte - und wählen nicht die bedingungslose Freiheit?

Schon als Kind fühlte ich dieses Rauschen in meiner Brust, wenn ich im Schul-Chor sang: "Freiheit, die ich meine, die mein Herz erfüllt". Und noch immer treibt mich mein täglich von der Freiheit träumendes Herz hinaus in die Natur. Warum fühle ich mich zu Friedrich Schiller hingezogen, der seinen heldenhaften Wilhelm Tell - zwecks Fortbestand der eigenen, persönlichen Freiheit - alles wagen läßt, auch den Tod des eigenen Kindes?

Ich sollte mich wieder beruhigen, ich bin ja clever! "Freiheit" ist heutzutage doch nur noch eine "Illusion". Die "Corona-Pandemie" zu verschlafen, das wäre das Klügste, denn nur der Schlaf bringt mir die Unabhängigkeit von Allem. Selbst wenn ich den "lieben Gott" früge, was ich tun soll, bekäme sogar eine Antwort und würde entsprechend handeln, dann begäbe ich mich ebenfalls in eine "selbstverschuldete Unmündigkeit", diesmal zur allerhöchsten Macht. Ihr spürt es auch, nicht wahr, so langsam kommen wir einem Ergebnis näher... ;-)

Egal was ich tue und glaube, egal wie ich Dinge beurteile, immer war schon einer vor mir da, der die gleichen Fragen stellte und die gleichen Antworten bekam. Für euch und für mich wird es niemals eine "Freiheit" geben, weil die Voraussetzung dafür das Vorhandensein eines "Freiraums" wäre. Es gibt heute keine "jungfräulichen Freiräume" mehr, in denen wir "Ungedachtes" ausbrüten, zu neuen Ufern aufbrechen können. Alles ist "benutzt" und "gebraucht", sogar jedes kurze, irre Gedankenspiel war schon einmal da. Wir sind ganz weit weg vom Beginn des irdischen Seins und wahrscheinlich nur eine Kopie von uns selbst.

Einfach herrlich, in diesen Tagen den Philosophen zu geben - auf alles eine Antwort zu wissen, wo es doch keine "Wahrheiten" gibt! ;-)

29.4.20 10:27
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Faradei (29.4.20 12:57)
Hab es dreimal gelesen und fand Gesagtes immer noch gut. Von Satire entdeckte ich nur winzige Partikel.


"Rex-Mama" / Website (29.4.20 13:23)
Da möchte ich doch glatt mit Leonardo da Vinci antworten:
Wer sich in einer Streitfrage auf die Autorität beruft, gebraucht nicht die Vernunft, sondern eher das Gedächtnis.

Sehr gut geschrieben!


(29.4.20 19:48)
-------- ----------LG pally

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